Netflix & Amazon Prime: Meine Serien Highlights

11.02.2019
Ich rede wirklich viel von und über Serien. Eine kleine Auswahl meiner aktuell liebsten Serien habe ich euch bisher allerdings vorenthalten. Das soll sich mit diesem Beitrag ändern. Nach "Haus des Geldes" überkam mich eine kleine Serienflaute. Es gab danach lange keine Serie mehr, die mich so richtig begeistern und mitreißen konnte. Das hat sich - Gott sei Dank! - schnell wieder gelegt. Aktuell gibt es ein paar tolle Serien in meiner Netflix und Amazon Prime Liste, die ich gerne mit euch teilen möchte. Vielleicht habt ihr die Serien selbst schon geschaut? Vielleicht benötigt ihr aber auch einfach ein paar Inspirationen? Meine Serienfavoriten sind längst nicht mehr so eintönig wie noch vor ein paar Monaten. Ganz im Gegenteil: ich mag Serien, die locker, leicht und witzig sind genauso gerne wie Serien, die zum Mitdenken anregen, spannend, romantisch, dramatisch und/oder abenteuerlich sind.

Ich habe übrigens auch "YOU - Du wirst mich lieben" auf Netflix geschaut, werde euch die Serie nachfolgend allerdings nicht zeigen oder empfehlen. Ja, mir hat die Umsetzung der Serie nach Vorlage des Buches echt gut gefallen. Ein Favorit in diesem Sinne ist die Serie aber dennoch nicht für mich. Die Handlungen waren teilweise absurd und unrealistisch, was mich zwischenzeitlich etwas in den Wahnsinn getrieben hat. Davon abgesehen, dass ich die nachfolgenden Serien insgesamt immer noch besser fand als "YOU - Du wirst mich lieben".

Black Mirror (Netflix)
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Black Mirror ist nichts für schwache Nerven. Ich habe es vor einiger Zeit schon einmal mit dieser Serie versucht - kurz nachdem der Hype schier unerträglich wurde - musste jedoch schnell wieder abbrechen, weil ich die ersten beiden Folgen super absurd und an den Haaren herbeigezogen fand. Genau das ist allerdings der springende Punkt: Black Mirror ist mindestens genauso absurd wie abstrakt. Wenn ich mir mit etwas Fantasie die Zukunft meiner Kinder (oder Kindeskinder) ausmale, dann ist das alles gar nicht mehr so irrsinnig, wie es zunächst scheint. Dann könnte es tatsächlich laufen, wie in einigen der Folgen dargestellt. Apropro: Die Folgen stehen in keinerlei Verbindung zueinander und sind unabhängig voneinander. Es ist also gar nicht schlimm, wenn man für einige Zeit pausiert und dann wieder aktiv schaut. Völlig unerwartet konnte mich Black Mirror also doch noch überzeugen. Vorrangig deswegen, weil es in meinen Augen keine vergleichbare Serie gibt. 

Die einzelnen Folgen der insgesamt vier Staffeln haben mich teilweise ganz unterschiedlich zurückgelassen: nachdenklich, gelangweilt, geschockt, verärgert, beeindruckt und verwundert. Meine liebste Folge ist "Arkangel". Es geht um das Arkangel Implantat, das stets Auskunft darüber gibt, wo sich Sara, Tochter einer verhaltensgestörten Mutter, befindet. Aber auch "Wiedergänger" - eine Folge über künstliche Intelligenz - und "Hang the DJ" - eine Folge über ein System, das verspricht, den „richtigen“ Lebenspartner zu finden - haben bleibenden Eindruck hinterlassen. "USS Callister", "Metallkopf" und "Das Leben als Spiel" konnten mich vergleichsweise wenig überzeugen. Man muss sich auf die einzelnen Folgen einlassen und mit etwas Verstand an die Thematiken herangehen. Wem das gelingt, dem könnte "Black Mirror" sicherlich sehr gefallen.

Sex Education (Netflix)
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Otis ist nicht nur ein Nerd, schüchtern, unerfahren und teilweise etwas planlos, sondern auch der Sohn einer Sextherapeutin. Das bringt seine Mitschülerin Maeve auf eine Idee: Otis soll einen Sextherapiedienst für Schüler seiner Schule übernehmen und Ansprechpartner für alle (mehr oder weniger) wichtigen Fragen zum Thema Liebe und Sex sein. Eric ist sein bester Freund, dessen Unterstützung er in allen Lebenslagen hat. 

Sex Education ist keine besonders spannende Serie, mit Nervenkitzel und allem drum und dran. Es ist ein Serie mit unheimlich viel Witz und Charme und der gewissen Prise "Lebern". Ja, Sex Education zeigt ganz gut, wie das Leben manchmal spielt, wenn man geradewegs erwachsen wird und sich den einen oder anderen Herausforderungen stellen muss. Ich mochte die Rollen von Otis, Maeve und Eric sehr gerne. Insbesondere die Entwicklungen von Maeve und Eric konnte man im Verlauf der Serie gut mitverfolgen. Mich hat Sex Education sehr gut unterhalten und Abstand vom Alltag nehmen lassen. Ein Grund dafür, warum ich die Serie empfehle. Der Humor dieser Serie könnte evtl. etwas "platt" sein, aber mit einem gewissen Sinn für Leichtigkeit sollte das kein Problem sein. Mich hat Sex Education gerade deswegen gut vom teilweise sehr stressigen Alltagsgeschehen abgelenkt.

Dr. House (Amazon Prime Video)
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Ein totaler Serien-Klassiker ist Dr. House. Keine Neuheit. Keine Serie, die man noch nicht kennt. Dr. Gregory House (Spezialist für Diagnostik und Nephrologie) hatte seinen festen Sendeplatz seit 2006 auf RTL - und doch habe ich es niemals geschafft, die Serie konstant zu verfolgen. Asche auf mein Haupt! So stur, oberflächlich und eigenwillig Dr. House auch ist, so gut sind mindestens auch seine Fähigkeiten und Kenntnisse. Am Ende einer (fast) jeden Folge ist er es, der rätselhaften Krankheiten auf die Schliche kommt und mich als Zuschauer oftmals zum Staunen gebracht hat. Neben seinem Team, mit dem Dr. House nur selten konform ist, spielt Dr. Wilson eine große Rolle im Leben des gefühlskalten Arztes. 

In den einzelnen Folgen der insgesamt 8 Staffeln schwankte ich immer wieder zwischen Sympathie, Bewunderung und Antipathie für Dr. House. Das ist es wahrscheinlich auch, was die Serie insgesamt so interessant für mich gemacht hat. Die Fälle sind allesamt sehr besonders und teils dramatisch. Auch wenn die Folgen alle aufeinander aufbauen, gelingt ein Einstieg in die Serie auch nach verpassten Folgen wieder ganz gut. Dr. House ist ein Serienklassiker, der einfach immer geht und zum Entspannen und Berieseln einlädt.

The Blacklist (Netflix)
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Blacklist habe ich ziemlich unterschätzt! Ich kann mittlerweile gar nicht nachvollziehen, warum ich der Serie nicht schon viel eher Beachtung geschenkt habe. Bei Blacklist geht es um Raymond „Red“ Reddington. Red ist ein ehemaliger Regierungsagent und mittlerweile der meist gesuchte Schwerverbrecher der Welt. In Staffel 1 beginnt er eine Zusammenarbeit mit der FBI-Agentin Elizabeth „Liz“ Keen, dessen beider Schicksäle näher miteinander verbunden sind, als zunächst angenommen. Red ist meiner Meinung nach ein ziemlicher Genie. Er hat mich oftmals erstaunt zurückgelassen. Bisher gab es keine Folge, die mich nicht nachhaltig beeindruckt hat. Wir, mein Freund und ich, sind noch nicht komplett durch, weshalb ich euch an dieser Stelle bitten möchte, uns in den Kommentaren nicht zu spoilern :D Das wäre fatal!

Auch wenn mir die Serie bekannt war, haben sie mein Freund und ich nach Dr. House doch eher zufällig kennen (und lieben) gelernt. Ich zippte bei Netflix gelangweilt durch die Auswahl an Filmen und Serien, als ich auf Blacklist aufmerksam wurde. Die erste Folgte hat uns so sehr gefesselt, dass wir direkt bis Folge 6 geschaut haben, bevor wir dem Marathon notgedrungen ein kurzzeitiges Ende setzen und auf den nächsten Tag verlegen mussten.


Zu guter Letzt folgt eine große Zusammenfassung von Serien, die ich bisher geschaut habe. Serien, die mich nachhaltig beeindruckt haben und das Serienfieber in mir ausgelöst haben. Falls ihr also Inspirationen benötigt, könnte diese Auswahl evtl. hilfreich sein:

weitere Serien-Empfehlungen von mir sind:

Stranger Things
Breaking Bad
Bones - Die Knochenjägerin
The Sinner 
Die Telefonistinnen
Gypsy
Haus des Geldes
Bates Motel
Orange Is The New Black
Suits
Gilmore Girls
Tote Mädchen lügen nicht (Staffel 1)
Girlboss
Masters Of Sex
Pretty Little Liars
Desperate Housewives
Sex And The City
Club der roten Bänder
Grey's Anatomy
Mistresses
The Bold Type
The Affair
Devious Maids
This Is Us


Alles Liebe für Euch, Mareike ♡

1 Kommentar:

  1. Danke für deinen Beitrag. Da finde ich sicherlich noch die ein oder andere gute Serie. :) Ich kann dir "The fall" auf Netflix empfehlen, die schaue ich gerade. :)

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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