Weekly Diary KW 40: Berlin, Tallinn, Helsinki und wieder zurück

07.10.2019
Ein neuer Wochenrückblick! Wenn auch etwas verspätet, ist er dadurch nicht weniger interessant. Im Gegenteil. Der Wochenrückblick demonstriert die letzten Tage wieder sehr gut. Es war stressig und nervenaufreibend, gleichzeitig aber auch beeindruckend und wunderschön. Hinter mir liegt nicht nur ein vollgepackte Arbeitswoche, sondern auch vier schöne Tage mit meiner Mama, an denen ich wieder zwei neue europäische Städte dieser großen Welt bereisen konnte. Sicherlich werde ich erst in den nächsten Tagen realisieren, welch' tolle Eindrücke ich gewonnen habe. Das ging nämlich alles ganz schön schnell. Zusätzlich habe ich mir einen großen Wunsch erfüllt. Mehr Infos folgen jetzt. Vorab noch ein kleiner Disclaimer: Über Rechtschreib- und Grammtikfehler im Text bitte ich hinwegzusehen. Ich habe mich ziemlich beeilt, diesen Wochenrückblick trotz Verspätung so zeitnah wie möglich für Euch online zu stellen. Das Tippen ist doch recht aufwendig und trotz Vorbereitung hatte ich viel nachzuholen. 


Montag, 30.09.2019

Oh nein, der Montag hat gar nicht gut begonnen. Also WIRKLICH NICHT GUT. Ich habe furchtbar schlecht geschlafen und mich in der Nacht von Sonntag auf Montag von der einen Seite zur anderen Seite gewälzt. Ich war oft wach und konnte dann lange nicht mehr einschlafen. Wahrscheinlich habe ich zu viel nachgedacht. Mein Kopf hat die gesamte Nacht gearbeitet. Das Aufstehen war daher Fluch und Segen zugleich. Endlich aufstehen können und nicht mehr schlaflos im Bett liegen. Gleichzeitig war ich natürlich total müde und so gar nicht bereit für die neue Woche. Ich habe mich also bester Laune bedient - nicht :D Ich war so so kurz davor, mein Workout sausen zu lassen, war dann aber doch der Meinung, dass es mir (sowohl geistig als auch körperlich) sicher gut tun wird. Gesagt, getan. Eine halbe Stunde später bin ich geschwitzt unter die Dusche gesprungen, nachdem ich meine goldene Milch und die ersten 0,5l Wasser getrunken habe. Danach habe ich mich geschminkt und angezogen. Apropro "angezogen": Obwohl ich mir am Abend zuvor alle Kleidungsstücke zur Seite gelegt hatte, habe ich mich noch einmal umgezogen. Das hat nur noch mehr dazu beigetragen, dass ich innerlich super grantig war. Zusätzlich hatte ich die Zeit im Nacken. Ich war mittlerweile nämlich echt spät dran. Es hat richtig fies geregnet und gestürmt, was mir den Weg zum Bahnhof nicht erleichtert hat. Ich wusste vor Schreck gar nicht, was ich als erstes festhalten soll: Den Regenschirm, damit ich nicht nass werde. Oder meine Tasche, damit sie mir nicht wegfliegt. Das hat mich ziemlich aggressiv gemacht. Im Regionalzug auf dem Weg nach Berlin konnte ich mich dann etwas beruhigen. Schade war, dass ich nicht ins Büro laufen konnte, weil das Wetter weiterhin sehr ungemütlich war.  Also bin ich fix in die S-Bahn gestiegen. Meine Stimmung hellte sich ein wenig auf, als meine Kollegin mit Kuchen im Gepäck ins Büro kam. Gaaaanz langsam habe ich in den Alltag gefunden. Mittags war ich in der Friedrichstraße unterwegs, wo ich zunächst eine Rücksendung bei der Post abgegeben habe und anschließend kurz bei Edeka war. Zwischenzeitlich habe ich mit meinem Freund telefoniert, was mich etwas aufleben lassen hat. Ja, den Montag hatte ich ganz gewiss nicht auf meiner Seite. Dem Feierabend habe ich dafür umso mehr entgegen gefiebert. Zuhause angekommen, habe ich ein Paket bei meinen Nachbarn abgeholt. Anschließend habe ich direkt mit dem Backen begonnen. Am Dienstag hatte meine Mama Geburtstag. Und weil sie sich einen Mohnkuchen von mir gewünscht hat, sollte sie diesen natürlich auch bekommen. Während der Kuchen im Ofen war, habe ich noch fix ein Geburtstagsgeschenk eingepackt und die Wohnung gesaugt. Für Kochen blieb leider keine Zeit, weshalb ich auf Ballaststoffe Knäckebrot zurückgegriffen habe. Am Abend stand mein Freund vor der Tür. Die Überraschung war wirklich riesig. Wir sehen uns aktuell nicht sehr häufig bzw. haben aktuell nicht viel Zeit füreinander. Bevor mein Freund und ich uns ins Bett gelegt haben, habe ich für den nächsten Morgen unsere goldene Milch vorbereitet und ein Bad genommen. Premiere! Ich habe das erste Mal in diesem Herbst gebadet :p Beim Aufräumen habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, noch fix Müll und Papier zu entsorgen. Dann lag ich endlich im Bett.

Dienstag, 01.10.2019


Dienstag war ein merkwürdiger Tag. Einfach vom Gefühl her. Es ist weder etwas Schlechtes, noch etwas sehr Gutes passiert. Ich denke einfach, dass diese miese Stimmung von Montag noch nachhallte und ich gleichzeitig durch den spontanen Besuch meines Freundes etwas "aufgeblüht" bin. Vielleicht waren es aber auch nur die Hormone :D Ich bin direkt mit dem Klingeln des Weckers aufgestanden und habe Sport gemacht. Allerdings in einer "abgespeckten" Version, weil ich mein Workout ursprünglich nach dem Feierabend machen wollte. So ganz lassen konnte ich es morgens aber auch nicht. Nun ja, der Sport hat mittlerweile einen festen Platz in meiner Morgenroutine. Also habe ich für knapp 20 Minuten einen Mix aus Liegestütze, Kickbacks, Squats und Walkling Lunges gemacht. Tatsächlich war ich im Anschluss ziemlich gut geschwitzt. Ich habe noch fix geduscht, meinem Freund einen Zettel hinterlassen und mich von ihm verabschiedet. Danach bin ich ins Büro gefahren. Dort angekommen habe ich umgehend meine Mama angerufen, die an diesem Tag ihren Geburtstag feierte. Das Wetter stand leider nicht auf ihrer Seite: Es war weiterhin sehr grau und regnerisch. So langsam wurde ich grummelig. Ein bisschen Sonne hätte sicher gut getan.  Allerdings bin ich auch super wetterfühlig. Scheint die Sonne, bin ich gut gelaunt. Regnet es, bin ich nicht gut gelaunt. Nichtsdestotrotz habe ich mich in der Mittagspause vor die Tür getraut. Ich kann das einfach nicht - den ganzen Tag nur Rumsitzen. Wenn schon Bürojob, dann wenigstens zur Mittagszeit ein wenig die Füße vertreten. Kurzerhand bin ich in die Friedrichstraße zur Bank gelaufen. Die frische Luft tat wirklich gut. Ich habe Gott sei Dank genau den richtigen Zeitpunkt für die Rückkehr an den Arbeitsplatz erwischt: wenig später begann es zu regnen. Ich habe mir einen Koawach Kakao zubereitet und mich wieder meiner Arbeit gewidmet, bevor ich Feierabend gemacht habe. Zwischenzeitlich habe ich übrigens noch fix die Fähre für meine Mama und mich von Tallinn nach Helsinki und wieder zurück gebucht. Nur noch zwei Tage, bis die Reise beginnen wird. Der Nachmittag vergeht meist super schnell. Zu Hause angekommen habe ich mich kurzerhand in meine Sportklamotten geschmissen und mit dem "richtigen" Workout gestartet. Wahnsinn, wie ausgepowert ich im Anschluss war. Ohne Mist! Ich war fix und fertig. man darf allerdings auch nicht vergessen, das mir die Liegestütze vom Morgen noch ziemlich zu schaffen machten, haha :D Im Anschluss habe ich mich frisch gemacht und umgezogen, noch fix einen Kaffee getrunken und zwei Prinzen gegessen (Ich liebe Prinzenrolle!!!), bevor es zum Italiener ging. Dort waren mein Freund und ich mit meiner Familie verabredet, um den Geburtstag meiner Mama zu feiern. Wir hatten alle einen wirklich schönen Abend, der insgesamt viel zu schnell wieder vorbei war. Für mich gab es eine Pizza mit Ruccola, Parmesan und Parmaschinken sowie Lambrusco. Den Tag haben mein Freund und ich anschließend im Bett ausklingen lassen, während Love Island im TV lief.

Mittwoch, 02.10.2019

Der letzte Arbeitstag für all diejenigen, die wegen des Feiertags am Donnerstag einen Brückentag am Freitag hatten. Dies galt tatsächlich auch für mich! Ich bin wirklich gut aus dem Bett gekommen, war wach und relativ fit. Nachdem ich aufgestanden bin, habe ich fix die Spülmaschine eingeräumt und angestellt. Zusätzlich musste - in Vorbereitung auf die nächsten Tage in Tallinn - der Akku meiner Kamera geladen werden. Danach habe ich mich ins Bad begeben. Meine Laune änderte sich schlagartig, als ich hörte, wie der Regen auf mein Dachfenster prasselte. Ach, was sage ich da? Regen?! Es schüttete aus Eimern! Ich habe wirklich nichts dagegen, mit dem Regenschirm zu Fuß unterwegs zu sein. Allerdings hätte mich kein Regenschirm dieser Welt vor Nässe schützen können. Gott sei Dank wurde ich zum Bahnhof gefahren. Bei Verlassen der Wohnung entdeckte ich jedoch etwas, was meine Laune ziemlich ins Schwanken brachte. So sehr, dass ich im Regionalzug haufenweise Celebrations in Form von Mars, Schnickers und Bounty in mich hineinschaufelte. Wie sagt man so schön? Nervennahrung! In Berlin angekommen, hat sich der Regen insoweit gelegt, dass ich tatsächlich mit Schirm in der Hand zu Fuß ins Büro laufen konnte. Immerhin ein kleiner Lichtblick. Ich habe mir einen Kaffee und Tee zubereitet und mich meiner Arbeit gewidmet. In der Mittagspause hat es mich kurzerhand in die Potsdamer Platz Arkaden zu TK Maxx getrieben. Eigentlich wollte ich "nur mal schauen", was es dort aktuell Schönes gibt. Wie doof von mir! Natürlich habe ich mich dort total verloren. TK Maxx hat momentan nämlich wieder wirklich tolle Artikel. Vielleicht zeige ich Euch einen kleinen Haul, mal sehen. Ich habe letztendlich mehr Geld dort gelassen, als ich ursprünglich wollte, freute mich aber dennoch sehr über meine Ausbeute, die sich echt gelohnt hat! Der restliche Tag bzw. die Zeit nach meinem Feierabend war dann noch etwas stressig. Ich war zu Hause, habe kurz mit meinem Vermieter gesprochen und im Anschluss die Wohnung aufgeräumt. Parallel habe ich meinen Koffer für Tallinn fertig gepackt. Auch, wenn wir nur für ein verlängertes Wochenende nach Estland gereist sind: Meine Sorge, ich könnte etwas Wichtiges vergessen, ist immer riesig. Ich kann mir niemals sicher genug sein, dass ich auch wirklich an alles gedacht und nichts vergessen habe. Eine Eigenschaft, die sehr belastend ist :D Im Anschluss habe ich mich einem kleinen Workout gewidmet. Ich habe allerdings schnell gemerkt, dass ich nicht mit dem Kopf bei der Sache war. Das war....ziemlich unangenehm. Ich wollte mich total gerne auspowern und einen freien Kopf bekommen, stand innerlich aber doch so sehr unter Strom, dass ich super nervös war. Meine To Do Liste für diesen Tag war nämlich längst nicht erledigt. Nach etwa 20 Minuten habe ich dann abgebrochen. Das kommt wirklich selten vor, aber, naja, was soll's. Es ging einfach nicht. Und alles andere wäre wohl eine Qual gewesen... Ich habe geduscht, noch fix die Spülmaschine ausgeräumt und meinen Pfand zusammengesucht. Im Anschluss war ich mit meinem Freund einkaufen, bevor ich noch bei meinen Eltern angehalten habe. Dort habe ich mit meiner Mama ein paar letzte organisatorische Dinge geklärt, mit meinem Opa gesprochen und kurze Zeit am Lagerfeuer gesessen. Irgendwann später, ich war mittlerweile ziemlich ausgelaugt, lagen wir dann im Bett, haben iRobot geschaut und sind sehr schnell eingeschlafen. Eigentlich wollte ich diesen Wochenrückblick so weit wie möglich vorbereiten, aber dazu ist es leider nicht mehr gekommen.

Donnerstag, 03.10.2019

Der Tag unserer Reise nach Tallinn war gekommen. Wahnsinn, wie schnell die Zeit bis hierhin vergangen ist. Meine Mama und ich haben uns im Juli auf diese Reise festgelegt, woraufhin ich Flüge, Hotel und Fähre gebucht habe. Und nun war es plötzlich schon soweit. Zugegeben: Nach dem vorherigen Tag war ich irgendwie so gar nicht bereit dafür. In meinem Kopf schwirrten so viel Dinge herum. Ich habe nicht gut geschlafen und war etwas aufgeregt. Dazu kommt, dass ich echt schlecht im Verabschieden bin, weshalb ich schon morgens im Bett, nur kurz nach dem Aufwachen, ein paar Tränchen verdrückt habe. Ich bin wirklich keine Person, die nicht ohne ihren Partner sein kann. Im Gegenteil! Ich bin gerne für mich und empfinde mich (trotz Beziehung) als sehr eigenständig. Und doch ist jeder Abschied von meinem Freund eine kleine Hürde... Viel Zeit blieb mir an diesem Morgen nicht. Wir haben geduscht, gemeinsam eine Kleinigkeit gegessen und sind im Anschluss zu meiner Familie gefahren. Dort haben wir meine Mama eingesackt, nachdem ich mich von meinem Opa, meinem Papa und meinem Bruder verabschiedet habe. Die Verabschiedung von meinem Freund und mir war....naja....wie soll ich sagen? :D Kurz und schmerzlos! Bloß keinen Raum für Emotionen lassen! :D Danach ging alles ganz schnell. Am Flughafen Berlin Tegel angekommen, haben meine Mama und ich einen Kaffee getrunken, bevor es durch die Sicherheitskontrolle Richtung Gate ging. Der Flughafen Berlin Tegel war übrigens total überfüllt, was wohl an den aktuellen Herbstferien liegt. Viele Flüge sind ausgefallen und/oder waren verspätet. Ein einziges Chaos. Bei uns lief dagegen alles gut. Nach meiner letzten Erfahrung mit EasyJet im Juni habe ich mich guten Gewissens für eine andere Airline entschieden: Wir sind mit AirBaltic nach Tallinn geflogen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass dies zu 100% die richtige Entscheidung war. Die Flüge waren dadurch vielleicht minimal teuer, dafür aber auch sehr viel angenehmer, pünktlich und ganz ohne Komplikationen ;) Ja, der Flug war super angenehm. Wir sind in Tallinn pünktlich um 17:50 Uhr gelandet. (Wir waren dort eine Stünde älter im Vergleich zu Deutschland.) Innerhalb weniger Minuten hatten wir den Flughafen verlassen und sind mit der Tram Richtung Zentrum gefahren. Auf dem Weg zum Hotel fing es etwas zu nieseln an. Ja, das Wetter war ziemlich unangenehm. Gott sei Dank hatten wir keinen langen Weg. Der Check In im Hotel selbst ging sehr schnell. Kurzerhand konnten wir unter Hotelzimmer beziehen. (Ich habe mir für unsere Reise das Park Inn by Radisson Meriton Conference & Spa Hotel Tallinn ausgesucht.) Unser Zimmer lag im 6. Stock und hat einen tollen Blick auf die Altstadt geboten. Keine Ahnung wie viele Fotos meine Mama von diesem Ausblick gemacht hat, aber es waren uuuunzählige, haha. Wenig später sind wir zu Fuß zum nächsten Supermarkt gelaufen, um uns mit etwas Obst und ein paar Getränken für die nächsten Tage auszustatten. Die Altstadt, die wir am Samstag noch einmal ausführlicher besichtigen wollten, war toll beleuchtet. Dass es während unseres Fußweges wieder unangenehm zu regnen begann, hat unserer Stimmung dabei keinen Abbruch getan. Etwa eine Stunde später sind wir mit einem vollgepackten Rucksack und klitschnassen Jacken im Hotel zurückgewesen. Wir haben den Tag im Bett Revue passieren lassen, während der Fernseher lief und ich uns für unsere Fahrt mit der Fähre online eingecheckt habe. Für den nächsten Tag hatten wir einen Ausflug nach Helsinki geplant.

Freitag, 04.10.2019

Dieser Tag hat mir vorab etwas Bauchschmerzen bereit. Einfach, weil ich innerlich hoffte, dass alles gut klappen wird. Dass wir unsere Fähre nach Helsinki bekommen, mit dem finnischen Wetter keine Probleme haben werden und am Ende des Tages wieder heil und unversehrt im Hotel zurück sind. Ich war deswegen schon einmal etwas erleichtert, dass am Vorabend mit unserem Check In für die Fähre alles gut geklappt hat. Unser Wecker klingelte an diesem Tag um 07:30 Uhr. Wir sind aufgestanden und haben den Rucksack gepackt, bevor wir zu unserem ersten Frühstück im Hotel aufgebrochen sind. Das Frühstück war im Hotelpreis inbegriffen und hatte allerhand zu bieten. Die Auswahl war wirklich groß und überwiegend sehr lecker. Ich habe selten ein so gutes Frühstücksbuffet in Hotels erlebt - und ich bin echt nicht mäkelig! Für mich gab es Griechischen Joghurt und etwas Rührei mit Oliven, Gurke und Tomaten. Dazu habe ich Cappuchino und Grünen Tee getrunken. Auf unserem Zimmer haben wir uns noch kurz frisch gemacht und ausgeruht. Danach ging es mit dem Taxi zum Hafen von Tallinn. Wir sind mithilfe unserer mobilen Boardingpässe auf die Tallink Silja Fähre gelaufen, haben uns dort an Deck einen gemütlichen Sitzplatz gesucht und gespannt auf die Abfahrt gewartet. Etwa zwei Stunden sind mir mit der Fähre nach Helsinki gefahren. Die Zeit hat sich teilweise wie Kaugummi gezogen, auch wenn es an Board musikalische Unterhaltung gab. Gegen 12:30 Uhr sind wir in Helsinki angekommen. Ich war teilweise richtig beflügelt und konnte gar nicht glauben, dass wir nun in Finnland waren. Gestern noch von Berlin nach Tallinn und heute plötzlich in Helsinki. Wahnsinn, was heutzutage alles möglich ist, oder? Wir haben kurz überlegt mit der Tram ins Zentrum von Helsinki zu fahren, haben uns dann jedoch dagegen entschieden und sind zu Fuß gelaufen. Das Wetter wurde nämlich richtig schön sonnig. Nach dem gestrigen Regen konnte ich unser Glück kaum fassen. Es war mit knapp 4 Grad zwar immer noch sehr warm, allerdings waren wir warm gekleidet und gut in Bewegung. 20 Minuten waren wir in etwa unterwegs, bis wir das Zentrum von Helsinki erreicht hatten. Viel Zeit für Sightseeing blieb dabei nicht. Wir haben die Innenstadt abgeklappert und waren noch kurz im Supermarkt, bevor wir uns schon wieder zu Fuß zurück zum Hafen von Helsinki begeben haben. Insgesamt muss ich sagen, dass ich Helsinki als "modern" empfunden habe, wohingegen sich Tallinn durch ihre wunderschöne Altstadt auszeichnet. Tallinn und Helsinki sind also zwei Städte, die sich gewissermaßen sehr ähnlich und doch komplett unterschiedlich sind. Eine Reise in beide Städte lohnt sich also absolut. Wie gesagt: Wir hatten vor Ort nicht viel Zeit und sind doch glücklich, Helsinki besucht zu haben. Allein die Fahrt mit der Fähre ist ein Erlebnis wert. Ich meine, wann fährt man schon mal mit der Fähre? Wie dem auch sei: Am Hafen hatten wir etwa noch 1 Stunde bis Boarding. Die Zeit verging jedoch total schnell, was vielleicht dem wunderschönen Sonnenuntergang geschuldet war. Mit dem Wetter hatten wir an diesem Tag unendlich viel Glück! Ich mag gar nicht daran denken, wie das wohl gewesen wäre, wenn es den ganzen Tag geregnet hätte, während wir  kilometerweit durch das Zentrum von Helsinki (und wieder zurück) gelaufen sind. Zwischenzeitlich wurde mir dennoch sehr kalt. Mir war unwohl und ich habe unangenehme Kopfschmerzen bekommen. Irgendwie fühlte ich mich kränklich. Ich konnte es kaum erwarten, zurück im Hotel zu sein. Der Tag war rückblickend doch ziemlich anstregend. Vor allem auch wenn man bedenkt, dass wir nur einen Tag zuvor in Tallinn gelandet sind. Die Fahrt von Helsinki zurück nach Tallinn kam mir daher endlos lang vor. Bei unserer Ankunft am Hafen regnete es in Strömen. Wir haben - Gott sei Dank! - sehr schnell ein Taxi bekommen. Auf unserem Hotelzimmer haben wir mit unseren Liebsten telefoniert und eine Kleinigkeit gegessen. Eigentlich wollten wir noch in die Sauna. Letztendlich mussten wir uns aber doch eingestehen, dass wir ziemlich kaputt sind. Meine Mama und ich sind daher sehr schnell eingeschlafen. Der nächste Tag sollte gemütlicher und entspannter werden.

Samstag, 05.10.2019

Samstag war Tag 3 in Tallinn und gleichzeitig unser vorletzter Tag in der estnischen Hauptstadt. Bisher war unser Programm ziemlich stramm, weshalb wir diesen Tag gemütlich angehen lassen wollten. Gegenüber meiner Mama äußerte ich einen einzigen Wunsch für diesen Tag: In den Tag hinein leben ohne auf die Uhr schauen zu müssen. Wir haben nach dem Aufwachen noch etwas im Bett gelegen und Fernseher geschaut, bevor wir am späten Morgen zum Frühstück gegangen sind. Keine gute Entscheidung! Das Frühstücksrestaurant war zu dieser Zeit restlos überfüllt :D Wir konnten dennoch in irgendeiner Nische einen freien Tisch finden und sind mit Joghurt, Pancakes, Rührei und Gemüse gemütlich in den Tag gestartet. Hach, war das schön! Zwischenzeitlich habe ich uns bei AirBaltic für unseren Rückflug am Sonntag online eingecheckt. Wir haben noch eine ganze Weile im Restaurant gesessen, das mittlerweile wieder relativ leer war. Dabei haben wir viele gute Gespräche geführt. Anschließend sind wir zu Fuß in die Altstadt gelaufen, die wir bereits Donnerstagabend nach unserer Ankunft kurz besichtigt haben. Das Wetter war an diesem Tag ganz auf unserer Seite. Wenn auch anhaltend kühl, schien an diesem Tag bei strahlend blauem Himmel die Sonne. Unser Weg führte uns zu vielen verschiedenen Hotspots durch die Altstadt und das Zentrum von Tallinn. Dabei habe ich nur noch mehr festgestellt, wie sehr ich den skandinavischen Städten verfallen bin. Ganz egal, ob Stockholm, Tallinn oder Helsinki: die Städte verzaubern mich so sehr. Insgesamt kann ich zu Samstag nicht sonderlich viel schreiben. Wir waren den ganzen Tag zu Fuß unterwegs, haben die Stadt mit all ihren Gebäuden und kleinen Geschäften erkundet, die Burg und das Parlament besichtigt, in einer Kirche Stop gemacht, dabei viel an meine Oma gedacht und die Zeit sehr genossen. Den Nachmittag haben wir mit ein wenig Shopping ausklingen lassen, was so definitiv nicht Teil des Programms war :D Ich habe mir einen Cord Rock, zwei Oberteile, einen Pullover und einen Ring mit Edelstein gekauft. Auf dem Weg zurück ins Hotel haben wir uns ein Eis aus dem Supermarkt gegönnt. Der Tag war sehr schön. Ich bin immer noch ganz verzaubert von all den Eindrücken. Ich habe ziemlich viel Gefallen an der Altstadt mit all ihren Häusern und Gassen gefunden. Im Hotel angekommen haben wir uns auf unserem Zimmer erholt und etwas gegessen. Wir sind dadurch zwischenzeitlich ziemlich faul und antriebslos geworden, weshalb es uns etwas Überwindung gekostet hat, uns für den Sauna- und Wellnessbereich umzuziehen. Es hat sich allerdings voll und ganz gelohnt. Nach dem Tag in der Stadt hat ein wenig Erholung und Aufwärmung in Form von Sauna und Whirlpool unendlich gut getan. Ich würde das immer wieder machen - also für Städtetrips ein Hotel mit Sauna- und Wellnessbereich buchen. Zurück auf unserem Zimmer habe ich dann endlich getan, was seit Mitte September ziemlich weit oben auf meiner (Wunsch)Liste steht: Ich habe mir das neue iPhone 11 Pro Max gekauft. Ende Oktober soll das Handy geliefert werden und ich bin schon jetzt ganz ungeduldig. 

Sonntag, 06.10.2019

Der letzte Tag in Tallinn war angebrochen.
Wir haben nach dem Aufstehen mit dem Packen unserer Koffer begonnen. Das Shoppen am Tag zuvor hat sich dabei ganz schön bemerkbar gemacht. Mein Koffer ließ sich plötzlich nur noch mühselig schließen, haha. Das hat mich tatsächlich etwas Kraft gekostet :D Im Anschluss sind wir zu unserem letzten Frühstück im Hotel aufgebrochen. Dafür haben wir uns noch einmal viel Zeit genommen. Mir wurde richtig mulmig zumute, als ich mir vor Augen führte, dass ich nur 24 Stunden später wieder am Schreibtisch sitzen werde, während meine Mama schon die nächste Reise mit mir plante. Aber, ja, das Reisen mit uns beiden klappt immer wunderbar. Ganz egal, ob lange Fernreise oder kurzer Städtetrip. Nach dem Frühstück sind wir noch kurz auf unser Hotelzimmer zurückgekehrt, wo wir uns frisch gemacht und die letzten Sachen zusammengesucht haben. Wir haben ausgecheckt und sind mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Dort haben wir den DutyFree Bereich ausführlich erkundet, bevor wir uns für das Boarding zum Gate begeben haben. Der Flug nach Berlin mit AirBaltic war wieder sehr angenehm und ich kann immer wieder nur betonen, wie zufrieden ich bin, dass ich diese Airline für unsere Reise gewählt habe. Wir sind knapp 1,5 Stunden später überpünktlich (!) in Berlin Tegel gelandet, wo uns mein Papa abgeholt hat. Nur eine Stunde später danach hatte ich meinen Freund wieder an meiner Seite. In seinem Garten haben wir einen Steinpilz entdeckt. Einen Steiiiinpiiilz! :D  In meiner Wohnung habe ich umgehend mit dem Waschen der Wäsche begonnen, während ich meinen Koffer ausgeräumt habe. Wahnsinn, wie schnell das alles geht.... Ich kann das immer noch nicht realisieren. Das Aus- und Aufräumen hat dann doch noch einmal ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen, weshalb ich glücklich war, dass wir (verhältnismäßig) früh wieder in Berlin gelandet sind. Vor allem auch, weil ich am nächsten Tag wieder arbeiten musste. Nachdem der Haushalt geschmissen und ich geduscht war, haben mein Freund und ich uns eine Suppe gemacht. Wir lagen im Bett, haben Tee getrunken und waren insgesamt einfach nur happy, uns wieder zu haben. Liebe ist was Feines ♥ Danach lief über Netflix die Serie Mindhunter, die mir nun schon unzählige Male empfohlen wurde. Auf dem Laptop habe ich noch fix ein paar Bilder und Ordner sortiert und diesen Wochenrückblick getippt, bis ich gegen 23:00 Uhr alles ausgeschalten und mich ins Bett gekuschelt habe. Uff, ich war ziemlich k.o. und so gar nicht bereit für die neue Woche. 

Was mich beschäftigt und bewegt hat

Was ich geschaut habe: Love Island, hart aber fair, Joko gegen Klaas - Das Duell um die Welt
Was ich gelesen habe: Dieser eine Augenblick von Renée Carlino
Was ich gehört habe: Zeit Online - "Ist das normal?" Podcast, Sprachnachrichten von Jako Podcast
Was ich gegessen habe: Ballaststoffe Knäckebrot von Wasa, Magerquark mit Apfelmark, Pizza mit Ruccola, Parmesan und Parmaschinken, Bruschetta, Celebrations, Pancakes, Griechischer Joghurt, Apfel, Banane, Nüsse, Rührei, Toblerone Schokolade
Was ich getrunken habe: Wasser mit Zitrone, Kaffee, Pure Beauty Tee mit Biotin von dm, Schwarztee mit Milch, Amecke + Eisen, Grüner Tee mit frischer Zitrone, Cappuccino 
Worüber ich gelacht habe: Mein Freund liest meine Wochenrückblicke! :D 
Was ich gedacht habe: Ende gut, alles gut! 
Worüber ich mich geärgert habe: Das Wetter am Montagmorgen hat mich ziemlich aggressiv gemacht. Es hat gestürmt und gleichzeitig geregnet. Aaargh! Davon abgesehen, dass ich so oder so nicht gut drauf war. Auch habe ich mich über mich selbst geärgert, weil ich mir unnötig den Kopf zerbrochen und mich zu sehr in eine Situation hineingesteigert habe....
Worüber ich mich gefreut habe: ....gleichzeitig habe ich mich darüber gefreut, diesen innerlichen Konflikt so gut und selbstreflektiert gelöst zu haben. Mein Freund hat mich überrascht, als er am Montagabend ohne Vorankündigung vor der Tür stand, während wir telefonierten und er meinte, ich solle mal die Tür öffnen. Zusätzlich war ich ziemlich erleichtert darüber, dass das Geschenk für meine Mama in der zweiten Runde ohne Schaden angekommen ist. (Zur Erklärung: Ich habe meiner Mama eine Yankee Candle Kerze zum Geburtstag schenken wollen, die ich drei Tage zuvor zerbrochen aus dem Karton holte. Kurzerhand habe ich ein neues Exemplar bestellt und die kaputte Kerze an Amazon zurückgesendet. Das Geld habe ich bereits erstattet bekommen. Also, alles nochmal gut gegangen.) Dienstag hatte ich mit meiner Familie und meinem Freund einen ganz tollen Abend beim Italiener und Mittwoch konnte ich erfolgreich bei TK Maxx shoppen. Auf unsere Reise nach Tallinn freute ich mich natürlich auch! Endlich war es soweit. Ich habe vorab die Flüge, das Hotel und die Fähre für den Helsinki Trip gebucht und war richtig happy, dass alles so gut geklappt hat. Tallinn ist wunderschön und definitiv eine Reise wert. Und - auch wenn es dämlich klingt: Ich freute mich darauf, die verpassten Love Island Folgen zu schauen, die ich während meiner Zeit in Tallinn nicht gucken konnte. Oha, ich habe wohl einiges verpasst! Nicht zu vergessen, dass ich mir in dieser Woche nun endlich das iPhone 11 Pro Max bestellt habe. Innerlich habe ich dabei wie ein kleines Kind gekreischt :D 
Was ich gekauft habe: Backpapier, zwei Becher Schmand, eine Handtasche, mehrere Paar Socken, eine kleine Geldbörse, einen Sport BH, einen Ring mit Edelstein, einen Cordrock, zwei Hoodies von Superdry, das neue iPhone 11 Pro Max, ein Parfüm

Alles Liebe für Euch, Mareike

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