Weekly Diary KW 42: Roadtrip nach Österreich

21.10.2019
Eine weitere Woche mit vollgepackten Tagen liegt hinter mir. Diese Woche hatte wegen unserer Reise nach Österreich nur vier Tage für mich. Stressfreier war es dadurch aber nicht. Im Gegenteil: Ich habe deutlich gemerkt, dass mir ein Tag in dieser Woche gefehlt hat. Durch unsere An- und Rückreise habe ich viel Zeit im Auto verbracht. Gestern Abend erst zurück, sitze ich heute schon wieder im Büro. Bevor die neue Woche beginnt, möchte ich Euch aber noch flink von der letzten Woche berichten:

Montag, 14.10.2019

Der Start in diese 4 Tage-Arbeitswoche war rückblickend ziemlich gut. Ich bin am Sonntag zuvor recht zeitig schlafen gegangen - genauer gesagt um kurz vor 21:00 Uhr - und war dementsprechend zeitig wieder wach. Um 03:45 Uhr habe ich zum ersten Mal munter auf die Uhr geschaut und war doch relativ froh, mich nochmal drehen zu dürfen. Eingeschlafen bin ich allerdings nicht noch einmal. Spätestens mit dem Klingeln meines Weckers um 04:30 Uhr bin ich dann aufgestanden. Ich habe noch fix die Wäsche vom Wäscheständer genommen, diese zusammengelegt und verräumt, bevor ich letztendlich um kurz vor 05:00 Uhr auf der Sportmatte stand. Viel zu spät, weshalb ich mein Workout für diesen Tag auf punktgenau 30 Minuten "begrenzt" habe. Danach ging es unter die Dusche, während über das iPad ein neuer Vlog von DailyMandT lief. Bevor ich das Haus verlassen habe, ich war mittlerweile wieder richtig gut in der Zeit, habe ich mir die riesige Pappverpackung meines Waschpulvers geschnappt, das ich am Tag zuvor aufgebraucht habe, um die Verpackung direkt in der Papiertonne zu entsorgen. Ich möchte mich gar nicht erst zumüllen. Danach bin ich zum Bahnhof gelaufen, während meine Apple AirPods eine Podcast Folge von "Verbrechen von nebenan" zur Entführung der Stephanie R. abspielten. Ein sehr interessanter Fall, den ihr nicht verpassen solltet, falls ihr True Crime Fans seid. Ich bin pünktlich im Büro angekommen, habe meine Arbeit  ziemlich motiviert aufgenommen und bin um 12:45 Uhr in die Mittagspause gegangen. Mein Weg führte mich in die Friedrichstraße, wo ich zunächst bei Nanu Nana, danach bei Rossmann und schließlich noch bei Dussmann war. Das Wetter an diesem Tag war super schön, fast schon etwas zu warm. Ich habe Adventskalendertütchen und Adventskalendernummern gekauft sowie Mandelmilch, eine blanko Gutscheinkarte zum Gestalten und das Buch "Burning Bridges" von Tami Fischer. Zurück im Büro habe ich mich nach einer Tasse Kaffee meiner Arbeit gewidmet, bevor ich in den Feierabend gegangen bin. Dieser startete sehr erfolgreich mit einer Verabredung. Ich habe eine Freundin getroffen, die ich wirklich lange nicht gesehen habe, obwohl uns von Wohnung zu Wohnung nur wenige Meter trennen. Der Abend war richtig schön, ungezwungen und entspannt. Wie immer, wenn wir uns treffen oder zusammen verreisen. Es gibt wenig Menschen, die mir ein so gutes Gefühl vermitteln. Später habe ich mich zu Fuß auf den Weg nach Hause gemacht und auf halber Strecke noch fix einen Stop bei Aldi eingelegt. bei Aldi war an diesen Tagen der Spekulatius Aufstrich im Angebot, dem ich bereits im letzten Jahr gnadenlos verfallen bin. Ach, "verfallen" ist gar kein Ausdruck. Gelöffelt habe ich den! ;) Zuhause angekommen habe ich all meine Einkäufe vom Tag ausgeräumt und verstaut, bevor ich mich umgezogen und kurz mit meinem Freund telefoniert habe. Im Anschluss habe ich mir ein paar Wasa Ballaststoffe Knäckebrote zubereitet. Mit leerem Magen wollte ich dann doch nicht schlafen gehen. Danach lag ich im Bett, wo ich mich ziemlich unzufrieden durch das TV Programm gezippt habe. In der Kiste läuft nur noch Mist, dachte ich dabei. Kein Wunder, das ein Großteil der Menschen auf Streaming Dienste umgestiegen ist. Gegen 21:30 Uhr habe ich das Licht ausgeschalten, während ich zum Einschlafen eine ältere Folge vom "Beste Freundinnen Podcast gehört habe.

Dienstag. 15.10.2019

Dienstagmorgen habe ich mich absolut bester Laune bedient. Ich war quasi wie ausgewechselt und wunderte mich selbst, dass meine grummelige Stimmung purem Optimismus gewichen ist. Ich bin wie immer mit einem Workout in den Tag gestartet, habe Goldene Milch getrunken, geduscht, mich fertig gemacht..... - nun ja, ihr kennt den Ablauf mittlerweile bestimmt sehr gut. Es ist ja doch immer dasselbe. Auf dem Weg zum Bahnhof habe ich einen neuen Podcast von "Verbrechen von nebenan" gehört, während ich die milde, angenehme Luft an diesem Morgen förmlich in mich aufgesogen habe. Dieses Mal war ich Gott sei Dank nicht zu warm gekleidet, sondern genau richtig. In Berlin angekommen, wurde ich auf meinem Weg ins Büro mit einem wunderbaren Sonnenaufgang über den Pariser Platz belohnt. Das bunte Farbenspiel am Himmel ist jedes Mal wieder ein Traum! Im Laufe des Vormittags war ich schließlich zur Grippeschutzimpfung. Ich habe sehnsüchtig auf die Ankündigung gewartet und wollte keine Zeit verstreichen lassen. Letztes Jahr hatte ich auf die Impfung verzichtet, woraufhin ich mich den gesamten Herbst/Winter mit einer üblen Grippe herumschlagen musste. Das war mir eine Lehre. Ansonsten war dieser Arbeitstag überraschend stressig. Also, "stressig" ist vielleicht etwas übertrieben ausgedrückt. Ich habe lediglich nach der Mittagszeit sehr konzentriert gearbeitet, weshalb ich sowohl innerlich, als auch körperlich sehr angespannt war. Ich denke, meine Kollegen haben mir das angemerkt. Die Zeit bis zu meinem Feierabend (und darüber hinaus) verging dadurch super schnell. Ich war vor Einfahrt meiner Regionalbahn noch fix im Asia Supermarkt, wo ich Sesamöl, Zitronengras und Zuckerschoten für ein Rezept, das ich an diesem Abend zubereiten wollte, gekauft habe. Weil ausgerechnet an diesem Tag die EC-Zahlung nicht funktionierte, musste ich kurzerhand alles stehen und liegen lassen, zur Bank flitzen und kurze Zeit später noch einmal wieder kommen. Aaaah! Was für ein Pech! Sowas kann auch nur passieren. Zuhause angekommen, ich war noch nicht einmal richtig zur Tür rein, musste ich kurz telefonische Rücksprache mit meinem Freund halten. Ich war etwas angespannt und dadurch gereizt. Meine Zeit nach unserem Telefonat habe ich genutzt, um einmal tief durchzuatmen, meine Einkäufe auszupacken und mich umzuziehen. Danach habe ich mit dem Kochen begonnen: Asiatische Hühner Nudelsuppe. Mit diesem Gericht habe ich gegen zwei "Regeln" verstoßen: ich habe Fleisch und zusätzlich auch noch Kohlenhydrate gegessen. Aber - und das ist das Wichtigste! - es hat wunderbar geschmeckt. Das Zitronengras in der Suppe hat dem Ganzen einen tollen asiatischen Kick gegeben. Sehr lecker, wirklich! Eine richtige Wohltat nach dem Stress an diesem Tag. Ich war anschließend nicht nur satt, sondern auch angenehm wohlig gewärmt. Um 19:30 Uhr war ich zum Telefonieren mit einer Freundin verabredet. Ich meine.... Stellt euch das mal vor! Wir sind so beschäftigt, dass wir uns sogar schon zum Telefonieren verabreden müssen, haha. Fühlt sich SO erwachsen sein an? Vorher habe ich noch die Küche aufgeräumt, gesaugt, die Oberflächen in der Küche geputzt und den Müll entsorgt. Vor allem nach dem Kochen, aber auch zum Ende eines jeden Tages, muss alles ordentlich und sauber sein. Nach unserem Telefonat wollte ich noch entspannt TV schauen. Dazu habe ich meistens keine Zeit. Und doch war ich einfach nur kaputt, müde und erschöpft, weshalb ich gegen 21:15 Uhr alles ausgeschalten und geschlafen habe.

Mittwoch, 16.10.2019

Fragt nicht nach Sonnenschein! Das Aufstehen an diesem Tag war eine Qual! Wahrscheinlich ahnte ich schon, was mir an diesem Tag blühen würde. Es kommt ganz ganz ganz selten mal vor, dass ich nicht mit dem ersten Wecker aufstehe, sondern erst 15 Minuten später. Mittwoch war einer dieser Tage. Ich habe den Wecker ausgestellt und mich noch einmal gedreht. In der Hoffnung, dass ich nicht einfach wieder einschlafen und nie wieder aufwachen würde. Ich war echt super müde, kaputt und erschöpft. Jede Minute in meinem kuscheligen Bett war kostbar, um zumindest ein wenig Energie schöpfen zu können. Dabei hatte der Tag doch gerade erst begonnen... Ich hab's schließlich aus dem Bett und danach auf meine Fitnessmatte geschafft. Ja, das Workout habe ich knallhart durchgezogen. Dafür gibt es keine Ausreden. Und wie gesagt: Wenn man erstmal in Bewegung ist, funktioniert es wie am Schnürchen. Dennoch hat mich das spätere Aufstehen etwas Zeit gekostet, weshalb ich ziemlich spät dran war, als ich die Wohnung verlassen hatte. Der Himmel war an diesem Tag grau und dunkel. Gleich würde es zu regnen beginnen, dachte ich, als ich ins Büro gelaufen bin. Tatsächlich habe ich es noch trocken ins Büro geschafft, während es nur wenige Minuten später förmlich gießte. Ich habe ein kurzes Telefonat mit meiner Mama geführt, Kaffee getrunken und mich meiner Arbeit gewidmet, bevor ich meinen Arbeitsplatz gegen 11:30 Uhr schon wieder verlassen habe. Gemeinsam mit einer Kollegin habe ich eine Besuchergruppe empfangen, die den Deutschen Bundestag besuchte. Hach, manchmal wünschte ich, ich würde den Bundestag mit den Augen einer Touristin betrachten können. Tatsächlich ist es aber einfach mein Arbeitsplatz, weshalb ich diesen Ort ganz anders wahrnehme. Der Termin hat sich bis zum Nachmittag gezogen. Es regnete mittlerweile wie aus Eimern. Meine Hose war nass, die Schuhe durchnässt. Ich war bemüht, mich nicht beirren zu lassen und bin mit einem Regenschirm in der Hand kurzerhand noch fix zu dm gelaufen, wo ich mir für die morgige Autofahrt Feuchttücher und ein Desinfektionsgel gekauft habe. Ein Muss, wenn man an die teils sehr verunreinigten Toiletten denkt, die sich bei den Raststätten befinden. Ich war recht erschrocken, als ich zurück im Büro war und sah, dass die Uhr bereits 14:00 Uhr anzeigte. So stressig es zwischenzeitlich auch war: Die Zeit verging dadurch wie im Flug. Ich habe mich noch ein paar Arbeitsvorgängen gewidmet und bin anschließend in den Feierabend gegangen. Mein Fußweg zum Potsdamer Platz hat mich noch einmal ziemlich nasse Kleidung gekostet, weshalb ich mich zu Hause direkt umgezogen habe. Für diesen Tag war nichts weiter geplant. Gut so! Ich war durch das hin- und herlaufen ziemlich kaputt. Ich wollte lediglich meine Tasche für unser Wochenende in Österreich packen, Wäsche waschen und die Wohnung ein bisschen auf Vordermann bringen. Sauber und ordentlich ist es bei mir immer, aber, naja, es geht immer noch ein bisschen mehr ;-) Nachdem meine Reisetasche gepackt war (zumindest habe ich alles Wichtige zusammengesucht), habe ich die Waschmaschine angestellt. Danach habe ich mir eine Kleinigkeit zu essen gemacht, bevor ich mich ins Bett gelegt und darauf gewartet habe, dass die Wäsche aufgehangen werden kann. Währenddessen lief im TV erst "First Dates" und später "Das perfekte Dinner". Ich habe gegen 19:45 Uhr die Wäsche aufgehangen und noch kurz mit meiner Mama telefoniert. Danach bin ich ziemlich schnell müde geworden und eingeschlafen. Ich erinnere mich, dass mein Freund gegen 22:45 Uhr noch einmal anrief und mich damit unsanft aus dem Schlaf gerissen hat.

Donnerstag, 17.10.2019

Donnerstag war der Tag aller Tage. Der Tag, an dem wir abends nach Österreich gefahren sind. Bis es soweit war, habe ich jedoch "ganz normal" den Alltag gemeistert. Diese Woche war irgendwie verflucht. Im Büro hatten wir alle viel zu tun, ich war etwas gestresst und angespannt und an den Abenden schließlich total kaputt. Anders gesagt: Nach Feierabend war nicht mehr viel mit mir zu machen. Ich bin Gegenteil. Ich war froh, mir am Ende eines jeden Tages die Decke über den Kopf ziehen zu können. Wobei... Die Zeit dafür hat mir gefehlt. Ich bin nämlich immer sofort eingeschlafen, ohne noch einmal einen Gedanken fassen zu können, haha. Als ich Donnerstag aufgewacht bin, plagte mich ein unangenehmer Schmerz im Nacken. Aargh, wie unangenehm! Ziemlich sicher habe ich in der vergangenen Nacht falsch gelegen. Ich bin dennoch sehr zügig aufgestanden. Vor Verlassen der Wohnung wollte ich nicht nur Sport machen, sondern auch noch Müll, Papier und Gelben Sack entsorgen sowie die Spülmaschine ausräumen und die Wäsche vom Vorabend zusammenlegen. Das nimmt ja doch etwas Zeit in Anspruch....*hust* Ja, ich bin dann tatsächlich ziemlich verspätet zum Bahnhof gerannt, was mir nach dem Workout viel Energie gekostet hat :D Aber - good news - ich hab's pünktlich in die Bahn geschafft, wo ich mit einer Freundin viele tolle Gespräche führte. In Berlin angekommen habe ich am Potsdamer Platz einen wunderschönen Sonnenaufgang erhaschen können. Ein richtiger Segen nach dem ganzen Regen am Vortag!!! Rosa Wolken über Berlin - soooo schön! Auf dem Weg ins Büro habe ich mich durch meine Spotify Playlist gewühlt und im Büro angekommen habe ich umgehend mit der Arbeit begonnen. Ich musste Untertitel für ein Video schreiben, was doch recht zeitaufwendig ist und viel Konzentration in Anspruch nimmt. Und weil dies mein letzter Arbeitstag für diese Woche war, wollte ich natürlich auch alle anderen Vorgänge erfolgreich abhaken. Ich war gut beschäftigt und nicht einmal in der Mittagspause. Aber das ist ok. Ich habe dafür viel Tee und Wasser und Kaffee getrunken, mir zwischendurch auf den Wegen zur Toilette die Füße vertreten und meine Nerven mit Zartbitterschokolade gestärkt. Nach Feierabend hat es mich umgehend zu meiner Familie getrieben, die ich vor meinem Wochenende in Wien gerne noch einmal sehen und drücken wollte. Irgendwie gehört das mittlerweile fest dazu. Also, das Verabschieden, bevor ich verreise. Auf dem Weg dorthin (und auch wieder zurück) bin ich durch vielerlei bunten Laub gelaufen. Ja, der Herbst ist nun wirklih angekommen. Bis ich zu Hause und alles erledigt war, hat es deswegen noch etwas gedauert. Zuhause angekommen habe ich dann noch fix meine Reisetasche fertig gepackt, die Wohnung aufgeräumt und mich frisch gemacht, bevor ich von meinem Freund abholt wurde. Wir haben noch etwas Zeit bei ihm verbracht, ich habe Prinzen gegessen und TV geschaut, bevor wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Österreich gemacht haben. Ich mag lange Autofahrten echt gerne, muss aber schon zugeben, dass ich dieses Mal sehr mit mir gekämpft habe. Mein Tag war lang, ich war kaputt und konnte dennoch nicht schlafen. Mit Hörbüchern konnte ich mich etwas über Wasser halten.

Freitag, 18.10.2019

Die gesamte Nacht sind mir mit dem Auto Richtung Österreich gefahren. Ich habe ständig nach DER perfekten Sitzposition gesucht, um es mir auch nur annähernd gemütlich zu machen. Gott sei Dank bin ich mit dem Podcast "Christin und ihre Mörder" irgendwann so gut abgelenkt gewesen, dass ich zumindest etwas Ruhe gefunden habe. Gegen 02:00 Uhr haben wir an einer Raststätte im Bayerischen Wald unsere erste Pause gemacht. Füße vertreten, frische Luft schnappen, eine Kleinigkeit essen. Zu diesem Zeitpunkt kam es mir vor, als wären wir seit Tagen unterwegs. Meine Füße schmerzten und sehnten sich danach, ausgestreckt und bewegt zu werden. Nach der Pause war ich etwas entspannter, gleichwohl ich immer noch nicht annähernd in den Schlaf gefunden habe. Gegen 04:30 Uhr haben wir erneut an einer Raststätte gehalten, wo wir den Motor ausgeschalten und die Augen geschlossen haben. Etwa 1,5 Stunden später haben wir die Weiterfahrt angetreten. Zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits 7 Stunden unterwegs. Mit Anbruch des neuen Tages hellte sich - Gott sei Dank! - auch direkt meine Stimmung auf. Es war 09:30 Uhr, als wir an unserem Ziel in Österreich angekommen waren. Bei einem Frühstück haben wir uns gestärkt und etwas Energie getankt, bevor wir in unsere Unterkunft eingecheckt und uns auf dem Zimmer ausgeruht haben. Innerlich schwankte ich zwischen Müdigkeit und Abenteuerlust. Ich wollte viel entdecken und viel sehen und mich gleichzeitig nur im Bett verkriechen. Mein Freund und ich haben mit etwas Sekt angestoßen, was meine Laune deutlich verbessert hat ;) Ein Glas mehr und ich wäre schön beschwipst gewesen. Nun ja, die Müdigkeit hat sicher ihren Teil dazu beigetragen. Am Nachmittag sind wir in das nahe gelegene Designer Outlet in Parndorf gefahren, wo wir den Anreisetag gemütlich ausklingen lassen haben. Ein paar Marken hatten wirklich tolle Schnäppchen, wohin gegen sich manche "Rabatte" wirklich gar nicht gelohnt haben. Erinnert ihr euch noch an mein Diesel Hemd, das ich vor nicht all zu langer Zeit bei TK Maxx für 29.99€ statt 119,99€ gekauft habe? Im Outlet wurde es für knapp 85€ verkauft. Im Outlet von Fossil hingegen konnte ich drei Paar Ohrstecker kaufen und bei Christ habe ich eine silberne Halskette gefunden. Also: Outlets sind eine feine Sache und per se nichts Schlechtes, gleichwohl man oft abwägen sollte, wie groß die Ersparnis tatsächlich ist. Bis etwa 20:00 Uhr haben wir die Geschäte im Designer Outlet in Parndorf abgeklappert. Zwischenzeitlich habe ich mit meiner Mama telefoniert. Im Anschluss haben wir uns auf den Rückweg zu unserer Unterkunft gemacht, wo wir lecker zu Abend gegessen haben. Ich habe mich für Cordonbleu vom Hähnchen entschieden und es wirklich genossen. Während wir nach dem Essen noch etwas beisammen saßen, habe ich vom Handy gearbeitet, bevor wir zum Schlafen auf unsere Zimmer gegangen sind. Ich freute mich auf den nächsten Tag, den wir im Zentrum von Wien verbringen wollten. Es hat nicht lange gedauert, bis ich unsanft in den Schlaf gefallen und bald wieder aufgewacht bin. Meine Nacht war sehr unruhig. Ich habe zusätzlich schlecht geträumt und war durch die lange Autofahrt wohl nicht nur erschöpft, sondern auch etwas angespannt. 

Samstag, 19.10.2019


Unser erster "richtiger " Tag in Wien, bevor wir am nächsten Tag schon wieder abreisen würden... Die Zeit vergeht oft einfach viel zu schnell. Wir sind mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag gestartet, haben Brötchen gegessen und Kaffee getrunken. Es war sooo lecker. Fast hätte ich vergessen, wie gut Brötchen schmecken. Seit meiner Ernährungsumstellung auf Low Carb sind Brötchen im Alltag nämlich streng tabu. Im Urlaub mache ich hingegen gerne eine Ausnahme. Zusätzlich zu Brötchen und Kaffee gab es noch Rührei. Im Anschluss sind wir in das Zentrum von Wien, genauer gesagt zum Stephansplatz gefahren, wo wir nach erfolgreicher Parkplatzsuche die Innenstadt erkundet haben und überwiegend viel geshoppt haben. Den ganzen Tag waren wir dort unterwegs, weshalb ich zum Tag insgesamt wenig erzählen kann. Zwischenzeitlich haben wir eine Kaffee Pause eingelegt. Danach haben wir kleine Gassen erkundet und in einem italienischen Restaurant nahe der Oper Halt gemacht. Mein Appetit zu diesem Zeitpunkt hielt sich in Grenzen, weshalb ich mich für Bruschetta und für einen Salat mit Ruccola, Tomaten und Parmesan entschieden habe. Das Wetter insgesamt war relativ angenehm. Ab und zu wurde es etwas frisch, aber mit einem leichten Schal und einer Lederjacke war ich gut bedient. Vor allem auch, weil wir den überwiegenden Teil unserer Zeit damit verbracht haben, ein Geschäft nach dem anderen abzuklappern. Meine Shoppinglaune hielt sich leider etwas ins Grenzen, weshalb ich ohne Ausbeute zu unserer Unterkunft zurückgekehrt bin. Dort haben wir uns Sachen abgelegt und uns zurückgezogen, bevor wir uns für ein gemeinsamen Abendessen getroffen haben. Tatsächlich hat sich bis dahin der kleine Hunger in mir bemerkbar gemacht, weshalb ich noch einmal Cordonbleu vom Hähnchen gegessen habe. Es schmeckte einfach zu gut! 

Sonntag, 20.10.2019

Der Tag unserer Abreise war gekommen. Ich schwankte zwischen Vorfreude auf Zuhause und Wehmut, weil ich am nächsten Tag wieder im Büro sitzen würde. Meine Stimmungsschwankungen führten letztlich dazu, dass ich unausgeglichen, zickig und insgesamt einfach unausstehlich war. Und ich kann es nicht mal auf die Hormone schieben :D Wir haben noch gemütlich gefrühstückt, bevor wir unsere Sachen gepackt und diese ins Auto gebracht haben. Uns stand eine zehnstündige Autofahrt bevor, als wir gegen 10:30 Uhr in Österreich die Rückfahrt angetreten haben. Das Wetter war gut und die Straßen frei. Was den Verkehr betrifft, hatten wir wirklich Glück. Im Radio häuften sich Staumeldungen, während wir durchgängig zügig vorangekommen sind. Zwischendurch gab's Calippo Eis und Prinzen für mich! Ich habe viel Musik gehört und vergeblich versucht zu schlafen. Es war ungefähr 19:40 Uhr, als ich die Tür zu meiner Wohnung aufgeschlossen habe. Was meine Abendplanung betraf, konnte ich mich von jeglichem Druck lösen. Wichtig war mir, meine Reisetasche in Ruhe ausräumen zu können. Alles, was darauf folgen würde, war kein Muss. Vielleicht habe ich mich genau aus diesem Grund spontan dazu entschieden, noch ein Workout zu machen, während die erste Ladung dreckiger Wäsche in der Maschine gewaschen wurde. Im Anschluss habe ich es sogar noch geschafft, die Wäsche aufzuhängen, bevor ich mich ins Bett verdrückt und Tatort geschaut habe. Ja, was den gestrigen Abend betrifft, war ich total erfolgreich. Ich habe mehr geschafft, als ich mir vorgenommen hatte. Das Workout hat mich nicht einmal Überwindung gekostet und mir nach der langen Autofahrt unheimlich gut getan. Gegen 22:00 Uhr war der Tag beendet. Ich habe das Licht ausgeschalten und bin direkt eingeschlafen. Im eigenen Bett schläft es sich eben doch am besten, stimmts?


Was mich beschäftigt und bewegt hat...

Was ich geschaut habe: Der Fall Christin Rexin, Tatort
Was ich gelesen habe: Dieser eine Augenblick von Renée Carlino
Was ich gehört habe: "Beste Freundinnen" Podcast, "Verbrechen von nebenan" Podcast, "Christin und ihre Mörder" Podcast
Was ich gegessen habe: Powerbar Proteinriegel, Salat mit Oliven, Magerquark mit Apfelmark und Mango, Asiatische Hühner Nudelsuppe, Ballaststoffe Knäckebrot mit Frischkäse, Crunchy Spekulatius Aufstrich von Aldi, Rührei, Cordonbleu, Salat, Brötchen, Prinzenrolle
Was ich getrunken habe: Mineralwasser mit frischer Zitrone, Schwarztee mit Milch, Kaffee, Goldene Milch, Cola Light
Was ich gedacht habe: Geduld ist eine Tugend! 
Worüber ich mich geärgert habe: Ich habe mich mal wieder über mich selbst geärgert. Darüber, dass ich oft sehr impulsiv handele, anstatt bewusst darüber nachzudenken, wie ich mit einer bestimmten Situation umgehe. 
Worüber ich mich gefreut habe: Ich habe mich unheimlich doll auf die Zeit in Österreich mit meinem Freund gefreut. Rauskommen, etwas anderes sehen und entdecken. Bis mein neues iPhone seinen Weg zu mir nach Hause findet, ist es auch nicht mehr lange. Zusätzlich habe ich endlich mal wieder richtig richtig gutes Cordonbleu gegessen. Lecker! Meine Bestellung von H&M war ein voller Erfolg. Für den Herbst bin ich nun perfekt ausgestattet. Vor allem an Strumpfhosen hat es mir gemangelt. 
Was ich gekauft habe: Buch "Burning Bridges" von Tami Fischer, Spekulatius Aufstrich von Aldi, Zitronengras, Sesamöl, Zuckerschoten, Balea Hygiene Reinigungstücher, Balea Hygiene Reinigungsgel, dm Bio Schokolade mit gebrannten Mandeln, Ohrringe von Fossil, eine Halskette von Christ
Was ich geklickt habe: www.dm.dewww.amazon.dewww.tvnow.dewww.zara.com/de/

Alles Liebe für Euch, Mareike ♡
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