Weekly Diary KW 44: Der Wurm ist drin'....

04.11.2019
Mir fällt es ziemlich schwer, diesen Wochenrückblick zu tippen. Zum Einen, weil diese Woche komplett anders verlaufen ist, als sie ursprünglich geplant war. Zum Anderen, weil ich mir am Wochenende eine kleine Auszeit genommen habe und nun drei Tage rückwirkend schreiben "musste". Das ist deswegen so aufwendig, weil ich nachträglich nicht immer 1:1 wiedergeben kann, was mich an den jeweiligen Tagen beschäftigt und bewegt hat. Ich war sehr viel traurig und habe mit einer Erkältung gekämpft. Was sonst noch passiert ist, könnt ihr nachfolgend lesen. Viel Spaß!


Montag, 28. Oktober 2019

Mit dem Start in die neue Woche, beginnt auch zeitgleich dieser Wochenrückblick. Ich habe mich Montagmorgen leider gar nicht gut gefühlt, war etwas kränklich, schlapp und kämpfte mit Erkältungssymptomen. Dabei war ich doch vor fast genau zwei Wochen extra bei der Grippeschutzimpfung... Ich habe mich nicht umwerfen lassen und mich trotz alle dem meinem morgendlichen Workout gewidmet, das aus einem Mix aus Cardio und Kraft bestand. Aktuell mache ich überwiegend Übungen für die Beine und den Po. Der Bauch kommt da leider etwas zu kurz ;-) Und auch Liegestütze sind weiterhin fester Bestandteil meines Workouts. Übrigens war das Workout an diesem Montagmorgen eine kleine Besonderheit ;) Mein Freund war da. Und eigentlich ist dann jede Minute, die wir morgens vor dem Aufstehen noch gemeinsam im Bett liegen können, kostbar. Weil ich mich allerdings unwohl fühlte und lange vor Klingeln des Weckers wach war und gewälzt habe, habe ich mich für das Workout entschieden.  Im Anschluss folgte das übliche Programm: goldene Milch trinken, Essen zusammensuchen, duschen, schminken, anziehen und loooooos. Im Büro angekommen habe ich mir direkt frische Zitrone, Ingwer und Kurkuma heiß aufgegossen. In der Hoffnung, damit iiiirgendwie den lästigen Erkältungssymptomen entgegen wirken zu können. Eine Erkältung hätte ich nicht gut gebrauchen können. Am nächsten Tag sollte es nach Hamburg gehen und über das Wochenende fuhren wir weg. So richtig fit habe ich mich im Laufe des Tages allerdings nicht mehr gefühlt. Im Gegenteil. Mein Zustand wurde stetig schlechter. Ich hatte Kopfweh und wollte nur noch nach Hause. Zu allem Überfluss fiel auch noch mein Zug aus, als ich nach Feierabend mit der Regionalbahn fahren wollte. Ich habe also krampfhaft versucht, diese 30 Minuten bis zur Abfahrt des nächsten Zuges zu überbrücken, in dem ich die Geschäfte in den Potsdamer Platz Arkaden abgeklappert habe. Das hat - Gott sei Dank! - auch gut funktioniert. Im Zug habe ich mir die Zeit bis zur Ankunft mit dem Podcast von Stern Crime und der Folge "Verschwunden" vertrieben. Sehr interessant! In meiner Wohnung angekommen habe ich schließlich alle Sachen abgelegt und teilweise verräumt, mich umgezogen und umgehend mit dem Kochen einer Kürbissuppe begonnen. Im Kühlschrank befand sich nämlich schon seit einer Weile geschnittener Hokkaido Kürbis, den ich langsam verwerten wollte bzw. musste. Während der Zubereitung habe ich über das iPad verschiedene YouTube Videos geschaut und eine weitere Tasse Tee mit Zitrone, Ingwer und Kurkuma getrunken. Hach, ich liebe das ja! Kochen und Videos über das iPad schauen. Dabei kann ich perfekt abschalten. Leider ging es mir am Abend immer schlechter. Die Halsschmerzen und Kopfschmerzen nahmen zu. Meine Kürbissuppe mit getrockneten Pilzen, die wir am Tag zuvor im Wald gesammelt haben, hat köstlich geschmeckt und war ziemlich wohltuend. Nach dem Essen habe ich noch fix die Wäsche aufgehangen und die Küche aufgeräumt, bevor ich mich ins Bett gelegt habe. Ach, und das Wichtigste hätte ich beinahe vergessen! Meine Amazon Beauty Adventskalender wurde an diesem Tag geliefert, weshalb ich ihn noch ausgepackt und aufgestellt habe. Im Bett habe ich um kurz nach 21:00 Uhr das Licht ausgeschalten. Für den nächsten Tag wollte ich fit sein. Es ging nämlich nach Hamburg, wie ihr jetzt gleich lesen werdet....

Dienstag, 29. Oktober 2019


Mein Wecker klingelte an diesem Tag um 04:45 Uhr. Die Nacht war für mich jedoch so erholsam und gut, dass ich bereits vor Klingeln des Weckers wach war. Und doch fühlte ich mich immer noch nicht gesund. Mein Kopf dröhnte, die Nase lief. Alles Jammern hilft ja nicht, weshalb ich mich kurzerhand in meine Sportklamotten geschmissen und ein Workout gemacht habe. Ja, wahrscheinlich ist das nicht die beste Idee, wenn man erkältet ist, aber lassen konnte ich es auch nicht. Im Anschluss habe ich mich tatsächlich etwas besser gefühlt. Nicht gesundheitlich, aber immerhin mental. Ich habe meine goldene Milch getrunken, die ich am Abend zuvor vorbereitet habe. Danach habe ich die Blumen gegossen und meine Brote geschmiert. Brote schmieren – ich weiß gar nicht, wann ich dies das letzte Mal gemacht habe. Ich fühlte mich ein bisschen wie damals, als ich noch die Schule besucht und morgens meine Pausenbrote geschmiert habe, haha. Ich hatte an diesem Dienstagmorgen ungewohnt viel Zeit. Anschließend bin ich duschen gegangen, habe mich geschminkt und angezogen. Kurz bevor ich mich auf den Weg zum Bahnhof gemacht habe, habe ich noch fix Papier und Müll entsorgt. (Ich mag das Gefühl, das mich umgibt, wenn ich die Wohnung ordentlich und sauber verlasse. Ich Freak!) Dies war der erste Tag nach zwei Wochen, an dem ich gemütlich zum Bahnhof laufen konnte, ohne rennen zu müssen, weil ich mal wieder zu spät los bin und die Zeit im Nacken habe. Ich fuhr also erst mit dem Regio nach Berlin. Von dort ging es für meine Kollegen und mich weiter nach Hamburg, wo wir mit den Kollegen eine Klausur geplant hatten. Die Anreise verlief weitestgehend gut. Abgesehen davon, dass der Zug bereits am Hamburger Hbf endete. Zum Glück konnten wir die restliche Strecke relativ unkompliziert mit dem Bus fahren, ohne uns dabei arg zu verspäten. Als wir an unserem Ziel angekommen waren, haben wir von 11:00 Uhr bis 15:30 Uhr im gesamten Team zusammengesessen und das nächste Jahr besprochen und geplant, während ich am Laptop saß und das Protokoll geschrieben habe. Inhaltlich kann ich an dieser Stelle natürlich nichts sagen ;) Dienstlich bleibt dienstlich, auch in meinen Wochenrückblicken ;) Zwischendurch gab es eine kleine Stärkung in Form von Pizza – lecker. Danach hat mir aber vom Tippen ganz schön der Kopf gedröhnt. Wir sind am späten Nachmittag zurück zum Bahnhof Hamburg Dammtor gelaufen und in den ICE Richtung Berlin Hbf eingestiegen. Dort habe ich am Laptop diesen Wochenrückblick vorbereitet. Wir waren etwas verspätet. In Berlin angekommen konnte ich wiederum die Regionalbahn um 19:30 Uhr Richtung Heimat nehmen. Ich habe mir die Zeit am Berliner Hauptbahnhof vertrieben, in dem ich ein paar Geschäfte abgeklappert habe. Aktuell bin ich noch auf der Suche nach Stiefel für den Winter, die eine gute Schaftbreite haben, damit meine Beine im Schuh nicht verloren gehen. Meine Stimmung war jedoch schlagartig gesunken. Ich war ziemlich knülle, mir dröhnte unangenehm der Kopf, ich fühlte mich matschig und freute mich auf zu Hause und auf mein Bett. Ich habe noch eine Kleinigkeit gegessen, das Bett frisch bezogen und einen Erkältungstee getrunken, bevor ich geschlafen habe. Es war mittlerweile 22:15 Uhr und der Tag sehr lang für mich.

Mittwoch, 30. Oktober 2019


Dafür, dass die Nacht relativ kurz für mich war und ich mich am Abend zuvor nicht gut gefühlt habe, bin ich überraschend sanft wach geworden und fit gewesen. Na gut, ok, "fit" ist immer relativ. Jedenfalls bin ich problemlos aus dem Bett gekommen. Etwas müde war ich, aber damit hatte ich natürlich schon fest gerechnet. Aus dem dicken Kopf war übrigens mittlerweile ein "Schnodder-Schnupfen" geworden. Es lief also endlich :D Nein, im Ernst! Es gibt bei Erkältungen doch wirklich nichts Schlimmeres, als ein Schnupfen, der nicht rauskommen mag. Wisst ihr, was ich meine? Ich jedenfalls habe so kurz nach dem Aufwachen gefühlt die gesamte Packung Taschentücher geplündert. Danach habe ich mich umgezogen und in meine Sportklamotten geschwungen. Meine Motivation hat mich an diesem Tag leider verlassen. Und doch war ich zumindest für 30 Minuten aktiv. Zugegeben: Vielleicht ist Sport bei einer Erkältung nicht die beste Option, aber lassen konnte ich es definitiv auch nicht... Ich war fix duschen, habe mich fertig gemacht und bin zum Bahnhof gestiefelt. Meine Goldene Milch habe ich an diesem Morgen ausnahmsweise nicht getrunken, weil ich schlichtweg weder vegane Milch noch einen Saft im Haus hatte. Für die Mittagspause habe ich mir also einen kleinen Einkauf vorgenommen. Auf dem Weg ins Büro habe ich mich einer neuer Folgen von "Mordlust" gewidmet. Die Folge hieß "Heidenrößlein & Das Licht" und hatte meine volle Aufmerksamkeit. Die Thematik hat mich interessiert. Davon abgesehen, dass ich den Ausgang des zweiten Falls sehr beeindruckend fand. Hört Euch die Folge unbedingt an und bleibt bis zum Schluss dran! Im Büro habe ich mich überwiegend der Nachbereitung unserer gestrigen Klausur in Hamburg gewidmet. Das nahm dann doch noch einmal etwas Zeit in Anspruch. Und all die "büroalltäglichen" Abläufe, wie z.B. das Telefonieren und schreiben von Mail, fielen zusätzlich natürlich auch an. Dennoch war dieser Arbeitstag insgesamt ein guter und seeehr produktiver Arbeitstag. Ja, und in der Mittagspause habe ich tatsächlich einen Abstecher zu dm gemacht, wo ich Mandelmilch und Biotin Tee gekauft habe. Zwei Produkte, die ich regelmäßig bei dm nachkaufe. Besonders auf den Pure Beauty Biotin Tee kann ich nicht mehr verzichten. Ich habe wirklich das Gefühl, dass er mein Haarwachstum zusätzlich unterstützt. Als ich nach meinem Feierabend zu Hause war, habe ich mich tatsächlich "nur" noch meinem Haushalt gewidmet. Ich wollte unbedingt noch Wäsche waschen, bevor ich über das Wochenende weg sein würde und sich neue Wäsche zum Waschen ansammelt. Dieser Wäscheberg - ich kann das einfach nicht ertragen :D Die erste Ladung war in der Waschmaschine, als ich über das iPhone eine Erinnerung erhalten habe: Ich musste mich dringend über den Zugang zu meinem Online Banking kümmern. Und weil ich das selbst am Computer nicht hinbekommen habe, habe ich noch am späten Abend die Hotline meiner Bank gewählt. Uff, wie nervig! Etwa eine Stunde später war mein Problem zunächst gelöst und ich um etwa zehn Kilo leichter. Mir ist wirklich ein Stein vom Herzen gefallen. Danach habe ich noch eine zweite Ladung Wäsche in die Maschine gestopft und waschen lassen. Während die Maschine lief, habe ich die Küche aufgeräumt, TV Now geschaut und etwas Social Media für die Arbeit gemacht. Um 22:00 Uhr konnte ich den letzten Rest Wäsche aufhängen und endlich schlafen gehen, bevor ich noch fix mit meiner Mama telefoniert habe. Ach, und ein Eis habe ich auch noch gegessen, haha :D

 Donnerstag, 31. Oktober 2019


Der Donnerstag war verflucht. Am Ende des Tages wollte ich mir nur noch die Decke über den Kopf schlagen und heulen. Und das Schlimme: Es fing bereits am frühen Morgen, kurz nachdem ich aufgestanden bin, an. Der Tag stand von Minute eins unter keinem guten Stern. Ich kämpfte weiterhin mit einem dicken Kopf und einer verschnaubten Nase und stellte zusätzlich fest, dass ich meinen Fuß beim Laufen kaum abrollen konnte, ohne dass ein dumpfer Schmerz durch meine Achillessehne fuhr. Ich konnte kaum auftreten und habe mich dennoch - mutig, wie ich bin - an ein Workout getraut. Ich muss an dieser Stelle sicherlich nicht sagen, dass das eine denkbar schlechte Idee war, oder? Also, im Ernst. Ich weiß auch nicht so recht, was mich da geritten hat. Fakt ist nämlich, dass ich mich ziemlich gequält und mein Workout deshalb kurzerhand komplett umgekrempelt habe. Das Positive: Ich konnte mich mal wieder ganz ausführlich meinem Bauch widmen. Nichtsdestotrotz war ich super angefressen und traurig zugleich. Im Anschluss wollte ich mir Goldene Milch zubereiten und habe mir dabei - als ich die Flasche schütteln wollte - den Flaschenkopf auf den Wangenknochen gehauen. Oh watte, das hat vielleicht weh getan :D Das war der Moment, in dem ich zum ersten Mal an diesem Tag zu weinen begann. Dabei hatte der Tag doch gerade erst begonnen? Meine Laune war im Keller, meine Achillessehne schmerzte und zu allem Überfluss hatte ich nun auch noch einen blauen Fleck auf meiner Wange. Draußen war es furchtbar kalt und auf dem Weg ins Büro wollte ich einfach nur zurück in mein warmes Bett... Ich konnte mich dennoch nicht dazu durchringen, die S-Bahn zunehmen und lief deswegen die letzten 1,5 km vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor in Richtung Büro. Übermut tut selten gut... Eine Entscheidung, die ich sofort bereute. Mein Fuß schmerzte mit jedem Meter mehr. Am schlimmsten war es immer dann, wenn ich meine Bewegung fortsetze, weshalb rote Fußgängerampeln ein absoluter Graus waren.... Wenn ich in Bewegung war, gewöhnte ich mich an den Schmerz. Wie dem auch sei: Irgendwann später war ich im Büro angekommen - und meine Laune weiterhin im Keller. Mit einem Papierkorb unter dem Schreibtisch, auf dem ich meinen Fuß ablegen konnte, habe ich mich meiner Arbeit gewidmet. Was für viele andere ein Feiertag war, war für mich ein ganz normaler Arbeitstag. Tatsächlich bin ich in meiner Familie die Einzige, die am Reformationstag arbeiten "muss". Aber das ist ok. Mittlerweile ist dieser Tag ein Tag wie jeder andere für mich. Und doch ist es irgendwie nervig, wenn mir jemand "einen schönen Feiertag" wünscht. Nach Feierabend war ich dann mit meiner Mama verabredet. Wir waren im Krankenhaus, wo wir meinen Opa besucht haben, der dort einen Abend zuvor stationär aufgenommen wurde. Ihr merkt also: Der Donnerstag war wirklich kein guter Tag - in jeglicher Hinsicht! Im Anschluss wollte ich meinen Fuß untersuchen lassen und um 19:30 Uhr lag ich schließlich vollkommen deprimiert und niedergeschlagen in meinem Bett. Ob wir unsere Reise am nächsten Tag antreten konnten, stand dabei noch vollkommen in den Sternen. Ich habe kurzerhand meinen Fire TV Stick vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer "verlegt" und meine Seele mit einem Shopping Queen Marathon aufpäppeln lassen. Ich war traurig und unglücklich und wollte einfach meine Ruhe haben, nichts sehen und nichts hören, mich einfach berieseln lassen.  

Freitag, 1. November 2019

Es ist passiert, was passieren musste: Unsere Reise über das Wochenende wurde abgesagt. Dass ich sowieso nicht gut zu Fuß und immer noch furchtbar erkältet war, war dabei nur ein kleiner Trost. Ich war wirklich traurig und war dennoch bemüht, das Beste aus dieser Situation herauszuholen. Ich habe mir wieder richtig viel Zeit für mich genommen und all die Dinge, die ich gerne mag. Das mache ich viel zu selten... Wenn ich vorher gewusst hätte, dass ich frei habe und/oder unsere Wochenendreise abgesagt wird, dann hätte ich mir diesen Tag vorab sicherlich mit Terminen, Verabredungen und To-Do's vollgepackt. Nun standen mir allerdings alle Türen offen. Das war ein merkwürdiges Gefühl und gleichzeitig doch sehr befreiend. Klingt es doof, wenn ich sage, dass dieser Tag nur mir gehörte? Ich konnte tun und lassen, was ich wollte. Niemand ist mir in die Quere gekommen. Ich bin morgens dennoch zeitig auf den Beinen gewesen. Mein Workout habe ich komplett ausfallen lassen. Priorität hatten an diesem Tag ausschließlich meine Gesundheit und mein Gemütszustand. Ich habe die Signale meines Körpers ganz klar gedeutet. Es war an der Zeit, mir eine Auszeit zu nehmen. Nichtstun liegt mir allerdings auch nicht, weshalb ich um 08:00 Uhr zum nächstgelegenen Blumengeschäft gehumpelt bin, der - Gott sei Dank! - direkt um's Eck ist ;-) Dort habe ich meiner Oma Blumen gekauft. Sie feierte an diesem Tag ihren Geburtstag, was quasi das "Sahnehäubchen" meiner Traurigkeit war. Dies war der zweite Geburtstag, den wir ohne sie feierten. Ich habe sie auf dem Friedhof besucht, ihr Blümchen geschenkt, das Grab gepflegt und eine Geburtstagskerze angezündet. Ja, sogar ein Geburtstagsständchen hat sie von mir bekommen. Im Anschluss war ich noch fix im nächsten Supermarkt. Auf dem Weg dorthin sind mir fast die Finger abgefallen, so kalt war es. Es schien, als würde sich der Winter ankündigen. Im Supermarkt habe ich ein paar Kleinigkeiten besorgt, die ich zum Einen für mein Frühstück und zum Anderen für das Backen benötigte. Man mag kaum glauben, wie voll so ein Geschäft an einem Freitagmorgen sein kann. Überall nur Menschen, die ihren Einkaufswagen Gang für Gang füllten. Zugegeben: ich war etwas gereizt. Mein Nervenkostüm war an diesem Tag einfach nicht dick genug. Zuhause angekommen habe ich mir zunächst Frühstück zubereitet: Rührei mit Blattspinat und Tomate - lecker. Ich weiß auf Anhieb gar nicht, was ich dies zuletzt gegessen habe.... Es muss also wirklich eine Weile her sein. Geschmeckt hat es dafür umso mehr. Dazu gab es Goldene Milch und eine Tasse Kaffee, während ich meinen Shopping Queen Marathon über TV Now fortsetzte. Mittags waren meine Eltern zu Besuch, die mir meine Post und ein großes Paket vorbei brachten. Ich habe mich wirklich sehr über ihren Besuch gefreut, was mein Gemüt etwas aufleben lassen hat. Im Anschluss habe ich ein paar Bankgeschäfte getätigt und mit dem Backen begonnen. Ihr werdet mich sicher für verrückt erklären, wenn ich jetzt schreibe, dass ich Plätzchen gebacken habe, oder? Aber - OH MEIN GOTT!!! - ich habe mich soooo sehr darüber gefreut. Ich persönlich kann Halloween nichts abgewinnen und mache immer drei Kreuze, wenn der 31. Oktober endlich überstanden ist und der November Einzug hält. Das ist der Startschuss für all die tollen Weihnachtsvorbereitungen: Adventskalender gestalten, Adventskränze basteln uuuuund Plätzchen backen. Ich war den gesamten Nachmittag beschäftigt, habe danach nur noch die Küche aufgeräumt und mich zurück ins Bett gelegt. Ich wollte mit der Miniserie "When They See Us" beginnen, bin dabei jedoch schnell eingeschlafen. 

Samstag, 2. November 2019

Mein Gemütszustand schwankte zwischen "Alles wird gut." und "Kann es eigentlich noch schlimmer werden?" :D Ja, irgendwie war der Wurm drin und ich weiterhin ziemlich bedrückt. Ich war dennoch bemüht, mir den Samstag etwas zu versüßen. Im wahrsten Sinne der Worte ;-) Ich habe meine Plätzchen vom Vortrag verziert. In den ersten 30 Minuten hatte ich noch total Spaß, danach wollten es einfach nicht weniger Plätzchen werden :D Ich gehöre zu den Personen, die lieber ausstechen als verzieren. Aber so ganz nackig sehen Weihnachtsplätzchen einfach nicht schön aus, oder? Ich war also den gesamten Vormittag in der Küche beschäftigt, während über YouTube die Videos von Mamiseelen und Manda in Dauerschleife liefen. Viel vom Inhalt der Videos habe ich allerdings nicht mitbekommen, weil ich doch sehr auf das Verzieren konzentriert war. Im Anschluss habe ich tatsächlich noch den Teig für Marizpan Taler vorbereitet und diese ebenfalls gebacken, bevor ich mich für ein (spätes) Frühstück zurück vor den Fernseher geschmissen habe. Mittlerweile war der frühe Nachmittag angebrochen. Ich habe "When They See Us" noch einmal von vorn begonnen und war schnell ziemlich gefesselt. Zwischenzeitlich habe ich ganz viel Zitrone mit Ingwer und Kurkurma getrunken. Dieser blöde Schnupfen wollte sich einfach nicht lösen... Stattdessen hatte ich den ganzen Schnodder in der Nase und im Hals. Sorry, too much information.... :D Ihr merkt also: Wenn ich nicht unbedingt in der Küche stand und gebacken habe, habe ich ganz viel Zeit im Bett vor dem Fernseher verbracht. Dafür bleibt im Alltag wenig Zeit, weshalb ich es sehr genossen habe. Nachmittags habe ich noch Engelsaugen gebacken, bevor ich in der Badewanne versucht habe, etwas auszuspannen. Meine Achillessehne schmerzte immer noch ein wenig, aber das viele Liegen hat immerhin dazu beigetragen, dass ich besser laufen konnte. Es ging also bergauf. Am Abend war ich super glücklich mit dem Ergebnis meiner "Weihnachtsbäckerei". Die Plätzchendose war prall gefüllt mit einer schönen Vielfalt an Ausstechplätzchen, Marzipan Taler und Engelsaugen. Meine Familie würde sich ganz sicher darüber freuen, aber auch für meinen Freund und meine Kollegen sollte etwas abfallen. Der Tag endete im Bett mit einem "When They See Us" Marathon.

Sonntag, 3. November 2019

Neuer Tag - neues Glück. Sonntagmorgen war ich ziemlich optimistisch und motiviert. Ich habe lange nach dem Aufwachen noch im Bett gelegen, "When They See Us" geschaut und einen Kaffee getrunken. Hach, war das schön. Entspannung pur. Ich konnte noch einmal richtig ausspannen, bevor ich mich erst der Wäsche und danach dem Sport gewidmet habe. Nebenbei habe ich etwas in der Wohnung umgeräumt. Meinem Fuß ging es nach dem tagelangen Schonen endlich besser. Ich konnte wieder schmerzfrei laufen, weshalb ich mich für ein ordentliches Workouts entschieden habe. Ich war super motiviert und konnte mich so richtig austoben. Oh ja, der Schweiß lief mir von der Stirn und die Arme hinab... Aber es fühlte sich gut an. Ich war ausgelastet, ausgepowert und in guter Stimmung. Ein Workout kann wahre Wunder bewirken, glaubt es mir. Gerade an schlechten Tagen tut es mir gut, den Kopf einfach ausschalten zu können und mich stattdessen voll und ganz auf meinen Körper zu konzentrieren. Im Anschluss habe ich die Spülmaschine angeschmissen, mich geduscht und frisch gemacht. Ich hatte immer noch meine Olaplex Kur vom Vorabend im Haar. Im Anschluss habe ich meine sieben Sachen zusammengesucht und mich auf den Weg zu meinen Eltern gemacht. Ey, ohne Mist! Ich sah aus wie ein Klops (oder fühlte mich zumindest genau SO!). Meine Tights ragte über meine Gummistiefel hinaus, gab einen freien Blick auf meine Fußknöchel und sah in der gesamten Kombination mit Jacke sicherlich bekloppt aus. Zusätzlich war ich ungeschminkt und ärgerte mich mit dem Überbleibsel meines Missgeschicks von Donnerstagmorgen rum. Was aussah wie ein Leberfleck oder Krümel, war einfach nur etwas Schorf. Oh man, ich habe mich lange nicht so bescheuert gefühlt :D Die Zeit bei meinen Eltern war jedenfalls richtig schön. Ich habs total genossen, meine Mama, meinen Papa und meinen Bruder zu sehen und mich mit ihnen auszutauschen. Nebenbei habe ich ein Paket geöffnet, das ich zu meinen Eltern liefen lassen habe, und die Bestellung direkt anprobiert. Zu meiner größten Freude konnte ich meiner Mama die Rücksendung auf's Auge drücken :D Das große Paket hätte ich mir zu Fuß bei bestem Willen nicht unter den Arm klemmen können. Als "Bestechung" gab es eine prall gefüllte Plätzchendose für alle. Am späten Nachmittag habe ich mich zu Fuß auf den Weg nach Hause gemacht. Meine Stimmung war mittlerweile wieder schlagartig gesunken. Ich wollte mich eigentlich nur noch verkriechen und meine Ruhe haben. Wahrscheinlich hätte man mich nur anpieksen müssen und ich hätte zu weinen begonnen. Oh man, ich hasse solche Tage. Also musste "Soulfood" her. Mein Kühlschrank hat leider nicht sonderlich viel hergeben. Ich habe mir kurzerhand vegetarische Nuggets gebraten und dazu einen Salat von Blattspinat und Tomate mit etwas Sesam und Balsamico Dressing angerichtet. Sehr lecker! Das könnte es zukünftig öfters geben, wenn es schnell gehen muss. Danach habe ich alles für den nächsten Tag vorbereitet, mich ins Bett gelegt und schon bald den Fernseher ausgeschalten und geschlafen. 


Was mich beschäftigt und bewegt hat

Was ich geschaut habe: Unbelievable, Shopping Queen, When They See Us, Bachelor in Paradise (Ein Hoch auf Trash TV!)
Was ich gelesen habe: Nichts?! Das muss ich dringend wieder ändern!!! ;) 
Was ich gehört habe: Flux - Ellie Goulding, Pyramiden - Sido
Was ich getrunken habe: Kaffee, Heiße Zitrone mit Ingwer und Kurkurma, Erkältungstee, Goldene Milch, Radler, Schwarztee mit Milch
Was ich gegessen habe: Eiweißbrot mit Vegetarischer Schinkenspicker, Apfel, Kürbissuppe, Pizza, Plätzchen, Vegetarische Nuggets, Rührei mit Blattspinat und Tomate, Wassereis, Joghurt mit Mango
Worüber ich gelacht habe: Eine Podcast Folge von "Beste Freundinnen" hat mich zum Lachen gebracht. 
Was ich gedacht habe: Bitte nicht krank werden! Bitte nicht :'(
Worüber ich mich geärgert habe: Ich habe mich in der letzten Woche tatsächlich sehr viel geärgert, was mich ziemlich runtergezogen und traurig gemacht hat. Auf das "Warum?" und "Wieso?" möchte ich aber nicht eingehen. 
Worüber ich mich gefreut habe: Dass ich das Problem mit meinem Zugang zum Online Banking doch so gut und schnell lösen konnte. Und mein TV Now Abo war auch eine suuuuper Entscheidung. Nie wieder ohne. Ich liebe TV Now und habe Shopping Queen am Wochenende nonstop geschaut. Ohne Werbepause! Zusätzlich freue ich mich über meine neuen Stiefel, die einen für mich perfekten Wadenumfang haben. Der Winter kann kommen ;) Apropro Winter! Auch, wenn mich viele von Euch für verrückt erklären: Ich habe Plätzchen gebacken und bin total in Weihnachtsstimmung. 
Was ich gekauft habe: Mandelmilch, Biotin Tee, Stiefel, ein Puzzle, eine Schreibtischlampe, neue Aufsätze für meine Zahnbürste
Was ich geklickt habe: www.candle-dream.dewww.amazon.de

Alles Liebe für Euch, Mareike ♡

Kommentare:

  1. Nach langer Zeit mal wieder ein Kommentar von mir, aber ich habe natürlich immer alle Posts gelesen :)
    Wow wenns scheisse läuft dann wohl richtig. Ich hoffe es geht dir und deinem Opa mittlerweile wieder besser.
    Respekt, dass du dein Work Out morgens immer so konsequent durchziehst - um diese Zeit könnte man mich in die Tonne kloppen. Sport bewirkt bei mir auch immer Wunder, aber ich bevorzuge es lieber nach der Arbeit :D
    Ich gehöre auch zu den Freaks die die Wohnung morgens so ordentlich wie möglich verlassen müssen, du bist also nicht alleine :D
    Liebe Grüße
    Verena

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  2. Schade, dass in der Woche der Wurm drin war aber so ist das manchmal und es kommen ja auch wieder bessere Zeiten. Ich denke, mit einer Erkältung solltest du dich besser schonen. Noch Sport zu machen, ist da wirklich keine gute Idee. Aber das musst du ja letztlich selber wissen. :) Ich mag deinen Rückblick sehr gern und hoffe, diese Woche war besser. <3

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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