Weekly Diary KW 45: Eine neue Morgenroutine + Mutter Tochter Nachmittag

10.11.2019
Neue Woche - neues Glück! Nachdem die letzte Woche leider nicht sehr positiv verlaufen ist, war ich der festen Überzeugung, dass nun alles besser werden würde. Auf ein Tief folgt bekanntlich immer ein Hoch. Oder? Die "Auflösung" folgt sogleich ;-) Nur so viel: Die Woche war ein Auf und Ab. Ich hatte Stimmungsschwankungen vom feinsten, habe in einem Moment geheult und im nächsten irrsinnig gelacht. Zum Ende der Woche gab es dann aber doch einige Highlights, die meine Stimmung sehr gehoben haben.

Disclaimer: Dieser Beitrag kann Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten....


Montag, 4. November 2019

Ich bin relativ positiv in diese Woche gestartet, was nach den letzten Tagen ein Segen für Geist und Körper war. Und tatsächlich hatte ich für Montagmorgen ein festes Ziel: Ich wollte endlich zu einer neuen Morgenroutine finden und mich morgens wieder an meinem Schminktisch schminken. Im Sommer habe ich das Schminken ins Bad verlegt, weil dort das Tageslicht sehr viel besser war. Im Winter hingegen macht es keinen Unterschied, ob ich mich im Bad oder an meinem Schminktisch schminke. Aber immer der Reihe nach.... Mein Wecker klingelte um 04:30 Uhr. Ich bin noch etwa 5 Minuten liegen geblieben, bevor ich mich aufgerafft habe und aufgestanden bin. Danach habe ich noch fix die Wäsche zusammengelegt und mich umgezogen und wenig später stand ich "gestriegelt" und bereit auf der Sportmatte. Das Workout selbst war gut und tatsächlich ziemlich energiegeladen. Aktuell habe ich definitiv mehr Kondition als es im Sommer bei 30 Grad der Fall war. Das macht mich bemerkbar. Im Anschluss bin ich unter die Dusche gehüpft. An dieser Stelle beginnt nun meine "neue" Routine. Ich habe mich oben zunächst im Ankleidezimmer angezogen und mich anschließend an meinem Schminktisch geschminkt. (Ach, und den Müll habe ich zwischendurch auch noch entsorgt, haha.) Ich war etwas in Zeitnot, habe es insgesamt aber doch sehr genossen, an meinem Schminktisch zu sitzen. zukünftig möchte ich mir morgens etwas mehr Zeit nehmen. Die Zeit am Morgen, vor Verlassen der Wohnung, war öfters einfach zu knapp. Ich mag mich nicht abhetzen, sondern lieber etwas gemütlicher in den Tag starten. Vor dem Spiegel habe ich nach Ewigkeiten wieder ein Selfie vor dem Spiegel gemacht, bevor ich zum Bahnhof gerannt bin. Ich glaube, so spät war ich noch nie dran. Am Gleis angekommen war ich letztendlich super geschwitzt und total aus der Puste. Ich Büro selbst habe ich meine Arbeit aufgenommen und mich allen Büro alltäglichen Aufgaben gewidmet. Die Zeit verging wie im Flug. Ehe ich mich versah, war ich zur Mittagszeit schnell bei Rossmann, Nanu Nana und dm, wo ich ein paar Besorgungen machte. Und darauf folgte dann schon bald der Feierabend. Zum Feierabend selbst sank meine Stimmung leider wieder ein wenig. Auf die Hormone kann ich es ja (leider) nicht mehr schieben, weil ich die Pille abgesetzt habe. Am Bahnhof angekommen, habe ich bei einem Juwelier Halt gemacht, wo ich das Weihnachtsgeschenk für meine Mama abgeholt habe. Danach ging es aber schnell nach Hause, wo ich meine Sachen ablegte und mit der Zubereitung für das Abendessen begonnen habe. Ich wollte weiterhin meine (gefühlt) 5 Kilo Blattspinat verwerten, weshalb ich mir Lachsfilet gebraten und zum Salat gegeben habe. Es hat wirklich lecker geschmeckt. Fisch esse ich eher selten. Im Anschluss habe ich mich dem vorherigen Wochenrückblick gewidmet. Ich musste noch ein paar Texte tippen, bevor ich den Beitrag veröffentlicht habe. Ich bin an diesem Tag ziemlich spät schlafen gegangen. 

Dienstag, 5. November 2019

Uff. Der Dienstag hätte im Kalender ruhig gestrichen werden können. Ich habe in der Nacht von Montag auf Dienstag effektiv vielleicht drei Stunden geschlafen. Ich war mega sensibel, übermüdet und zusätzlich nachdenklich. Meine Augen waren gerötet und ich fühlte mich furchtbar zerbrechlich. Dass mich die Arbeit und der Alltag so wunderbar ablenken, ist ein wertvolles Gut! Nein, im Ernst. Ich komme auf andere Gedanken, bin abgelenkt, werde gebraucht und stehe unter Strom. Zuhause wäre mir sicher die Decke auf den Kopf gefallen. Ich bin morgens ziemlich entspannt in den Tag gestartet. Ich war absolut nicht in der Lage, ein Workout zu machen, weshalb ich mir vorgenommen habe, dies auf den Feierabend zu verlegen. Dadurch hatte ich plötzlich unheimlich viel Zeit. Es war, als würde ich jede Bewegung in Zeitlupe ausführen. Ich habe Wasser und meine goldene Milch getrunken, mich geduscht, geschminkt und angezogen. Im Anschluss hat mich mein Freund zum Bahnhof gefahren. Dieser Morgen war also komplett entgegen meiner sonstigen Routine, an der ich so eisern festhalte. Ich habe weder Sport gemacht, noch bin ich zum Bahnhof gelaufen. Dadurch erschien mir alles so merkwürdig, haha :D Mein Welt stand Kopf. Irgendwie wirft es mich immer ziemlich aus der Bahn, wenn gewisse Abläufe fernab von meiner Routine sind. Im Regionalzug auf den Weg nach Berlin sind mir die Augen derart zugefallen, dass ich Sorge hatte, ich könnte meine Station verpassen. Ist - Gott sei Dank! - nicht passiert. Nichtsdestotrotz war ich ziemlich trottelig und benebelt unterwegs. Mein Fußweg ins Büro hat mich immer hin wieder fit gemacht und auf Trab gebracht, während über Spotify eine bunte Vielfalt an Songs lief. Der Dienstag war insgesamt ziemlich Trüb, wenn auch nicht regnerisch. Die Temperaturen waren ziemlich angenehm. Im Büro habe ich die ersten Mails gecheckt und Telefonate getätigt, bevor ich um 09:30 Uhr für ein Metting ins Auswärtige Amt gegangen bin. Im Anschluss, die Mittagszeit war bereits angebrochen, habe ich auf dem Rückweg ins Büro noch fix bei Nespresso angehalten, wo ich für meine Mama einen Adventskalender gekauft habe. Danach ging es schnell zurück ins Büro. Meine Laune hatte sich mittlerweile etwas gebessert. Ich war zwar immer noch nachdenklich, jedoch schossen mir nicht mehr direkt die Tränen in die Augen, sobald ich mit den Gedanken abschweifte. Ich trank im Büro einen Kaffee und nahm meine Arbeit wieder auf. Die Zeit danach verging super schnell. Ehe ich mich versah, hatte ich Feierabend. Im Zug habe ich die neuste Podcast Folge von "Zeit Verbrechen" gehört. Auf dem Weg nach Haus hat es leider geregnet. Meine Papiertüte von Nespresso musste ziemlich leiden, der Adventskalender für meine Mama zum Glück nicht. Für den Feierabend hatte ich mir fest vorgenommen Sport zu machen. Und tatsächlich habe ich mich ziemlich flink umgezogen und kurzerhand damit gestartet. Es hat mich schon etwas Überwindung gekostet. Mir hilft es jedoch, dem nicht viel Raum zu geben und stattdessen einfach zu beginnen. 30 Minuten später war ich nicht nur ausgepowert, sondern auch ziemlich happy und hungrig. Oh ja, ich hatte soooo Hunger. Weil ich meinen Gefrierschrank aktuell entrümpel und leer bekommen möchte, habe ich eine TK Pizza in den Ofen geschoben. Tja, und das war's dann eigentlich auch für diesen Tag. Ich hatte mir noch ein paar Dinge in den Kopf gesetzt, die ich aufgrund meiner Müdigkeit aber schnell beiseite geschoben habe. Der Tag und die Ereignisse drumherum haben mich ziemlich kaputt gemacht. Ich muss sofort eingeschlafen sein. 

Mittwoch, 6. November 2019

Mein Zeitmanagement am Mittwochmorgen war beinahe perfekt. Ich war so so stolz auf mich. Mein Wecker klingelte um 04:30 Uhr. Ich habe aus dem Bett heraus noch fix meine Mails gecheckt, bevor ich direkt danach aufgestanden bin und mich umgezogen habe. Meistens trödel ich noch ziemlich lange rum, aber an diesem Morgen war ich wirklich flink und sehr orientiert darauf, die Wohnung pünktlich und möglichst stressfrei zu verlassen. Das hat in den letzten Wochen leider nicht so super funktioniert... Und - wie schon erwähnt -  ich wollte gerne wieder zu einer Morgenroutine mit Schminken am Schminktisch zurückfinden ;-) Das Workout selbst war irgendwie ziemlich unbefriedigend. Keine Ahnung, woran es gelegen hat. Ich war ausgepowert und geschwitzt, aber irgendwie.... Danach habe ich 500 ml Wasser und goldene Milch getrunken. Ich bin unter die Dusche gehüpft und habe mir die Zähne geputzt. Ich habe das Bad verlassen und bin hoch ins Ankleidezimmer gegangen. Mein Outfit für den Tag lege ich mir immer schon am Vorabend beiseite. Das spart ungemein viel Zeit, glaubt es mir. Anschließend ging es an den Schminktisch, wo ich mich für den Tag hergerichtet habe. Und ich habe es so sehr genossen, dort zu sitzen. Hach, war das schön! Ich fühlte mich ein bisschen wie damals, als ich noch zu Hause gewohnt und mich morgens in meinem Zimmer am Schminktisch geschminkt habe. So blöd es auch klingen mag: Ich bin richtig happy, dass ich diesem Ort wieder mehr Aufmerksamkeit schenken kann. Während ich mich geschminkt habe, lief ein Video über YouTube. Mit Blick auf die Uhr war ich richtig gut in der Zeit. Ich hatte sogar noch Gelegenheit, durch die Räume meiner Wohnung zu streifen und hier und dort ein bisschen aufzuräumen. "Aufräumen" bedeutet bei mir auch gerne, Dinge einfach nur von A nach B zu schieben, haha. Ich bin zum Bahnhof gelaufen und ins Büro gefahren. dort angekommen habe ich meine Mail bearbeitet, die mich nach dem gestrigen Feierabend erreicht haben. Das war dann doch so Einiges, weshalb ich bis zum Mittag beschäftigt war...  Ich wollte zur Mittagszeit eigentlich in die Pause gehen, aber das unfreundliche Wetter, mit all seinen dunklen Wolken am Himmel, hat mich dann doch am Schreibtisch gefesselt. Ich habe sowieso schon genug gefroren. Nach Feierabend habe ich einen Abstecher zu meiner Familie gemacht. Auf dem Weg dorthin hat es leider unangenehm zu regnen begonnen. Ich war mit Regenschirm und Gummistiefeln aber gut ausgerüstet. Das nasse Wetter ging mir dennoch ziemlich gegen den Strich. Ich habe mit meiner Mama und meinem Bruder gesprochen, meiner Mama ein wenig bei der Zubereitung eines Salates geholfen und dabei ein paar meiner gebackenen Plätzchen genascht. Mein Bruder hat mich im Anschluss nach Hause gefahren. Natürlich hat es - just in diesem Moment - nicht mehr geregnet. Naja, wie das eben immer so ist :D Zuhause angekommen habe ich ein Paket für mich entgegen genommen und meine Sachen abgelegt. Ich habe mich umgezogen und meine Amazon Bestellung geöffnet: eine Schreibtischlampe, neue Aufsätze für meine elektrische Zahnbürste und ein Geschenk für den Adventskalender, den ich aktuell für meinen Freund plane. Ich habe mich an das Aufbauen der Lampe getraut und währenddessen etwas geschmunzelt. Ich bin einfach soooo schlecht, wenn es darum geht, Anleitungen zu lesen und Möbelstück aufzubauen. Nun ja....irgendwie habe ich es dann doch hinbekommen. Und dann stand ich da so....vor den leeren Pappkartons, die sich seit Dienstag so angesammelt haben. Ich weiß nicht, wie ihr damit umgeht, aber ich selbst kann es nicht haben, zu viel Müll und Papier im Haus zu haben. Jeglicher Abfall muss sofort in die dafür vorgesehenen Tonnen entsorgt werden. Ich will das nicht sehen. Alles muss immer direkt weggeschafft werden. Also habe ich mich an das Zerkleinern der Kartons gemacht, mir Jacke und Schuhe angezogen und den ganzen Müll in die Tonnen geschmissen, die im Hof stehen. Es regnet mittlerweile wieder, aber das war egal. Ich war einfach enorm erleichtert, alles entsorgt zu haben. Auch, wenn es mich ungefähr 30 Minuten gekostet hat. Danach habe ich mir eine Kleinigkeit zu essen gemacht. Ursprünglich hatte ich geplant, Blumenkohl Taboulé zu machen. Letztendlich hat aber doch die "Vernunft" gesiegt. Ich hatte noch Blattspinat, den ich restlos verwerten wollte. Und im Gefrierschrank, den ich im Übrigen gerade leeren und bald abtauen lassen möchte, befand sich noch Tofu. Ich habe den Tofu also aufgetaut und in etwas Teriyaki Soße gebraten, bevor ich ihn auf dem Blattspinat mit Balsamico Dressing angerichtet habe. Kein Hexenwerk und dennoch überraschend lecker. Ich habe mich mit meiner Salatschüssel auf den Fußboden gesetzt - btw: ich liiiiiebe meine Fußbodenheizung!!! - und mit meinem neuen Puzzle gestartet. Gegen 20:45 Uhr habe ich an diesem Tag das Licht ausgeschaltet. Ich musste an nächsten früher als sonst aufstehen und wollte fit sein. 

Donnerstag, 7. November 2019

Wie gesagt: ich bin Mittwochabend sehr früh ins Bett gegangen. Das zeitige Aufstehen (in Kombination mit dem Sport) kostet mich immer sehr viel Energie, weshalb es für mich wichtig ist, ausgeruht und ausgeschlafen zu sein. An diesem Morgen klingelte der Wecker bereits um 04:00 Uhr für mich. Ich habe mich erstaunlich gut gefühlt. Und das, obwohl die Nacht eher unruhig war. Um kurz vor 00:00 Uhr bin ich das erste Mal wach geworden. Bis ich wieder in den Schlaf gefunden habe, hat es leider etwas gedauert. Ich bin jedenfalls überraschend fit und motiviert aufgestanden, habe mich kurz frisch gemacht und umgezogen, bevor ich mit dem Workout gestartet habe. Erst im Anschluss ist mir aufgefallen, dass ich seit dem Wochenende gar nicht in die Situation gekommen bin, mich derart gegen das Workout zu sträuben. Vor allem in den letzten Wochen gab es immer mal wieder Momente, in denen ich sehr mit mir und meiner Motivation gekämpft habe, in denen ich den Sport am liebsten komplett ausfallen lassen wollte. Das war in dieser Woche viel besser. Vielleicht hat mir die kleine Auszeit über das letzte Wochenende wirklich gut getan. Ich war im Anschluss jedenfalls unter der Dusche, habe meine Haare gewaschen und mir die Zähne geputzt. Danach ging es nach oben, wo ich mir mein Outfit für diesen Tag angezogen habe: Pullover, Cord Rock, Strumpfhose und Dr. Martens. Anschließend habe ich mich an den Schminktisch gesetzt und mich geschminkt, während ich über das iPad einen Live Shopping Haul von Cindy Jane geschaut habe. Ich war wieder ziemlich gut in der Zeit, was mich etwas aufatmen ließ. Nichts ist unangenehmer, als die Zeit im Nacken zu haben. Ich habe mir meine Jacke übergeworfen, Schuhe angezogen und bin losgestiefelt. Der Donnerstag war Tag Nr. 1 mit dem SEV der Deutschen Bahn. Zugegeben: mir hat es ziemlich gegrault. Für meine Fahrt war mehrmaliges Umsteigen notwendig, ebenso sind längere Transferzeiten auf mich zugekommen. Viel schlimmer sind jedoch all die gestressten Menschen. Ich finde den SEV der DB mindestens genauso lästig wie alle anderen Leute, aber wenn jeder rumjault und Stress macht, wird's im Notfall nur schlimmer. Also war ich vorab ziemlich bemüht, den SEV so entspannt und gelassen anzugehen, wie es nur ging. Und, ja, das ist mir echt gut gelungen. Ich war ziemlich stolz auf mich. Im Bus hatte ich keinen Sitzplatz und musste stehen, zusätzlich war der Bus unangenehm warm beheizt und ich dadurch sehr ins Schwitzen gekommen, aber damit konnte ich mich gut arrangieren. Im Büro angekommen war ich dann aber doch ziemlich froh, dass der SEV überstanden war. Zur Belohnung gab es einen Kaffee und Magerquark mit Pflaumen und etwas Honig. Der Arbeitstag insgesamt war gut. Nichts, was ich an dieser Stelle besonders anmerken könnte. Auf dem Nachhauseweg habe ich bei einem Hermes Paketshop meine Zalando Bestellung abgeholt. Einige Tage zuvor habe ich mir bei Zalando eine richtige Regenjacke und zwei Taillengürtel bestellt. Das Paket habe ich bereits sehnsüchtig erwartet, weshalb ich es in der Wohnung direkt aufgerissen habe. Meine neue Regenjacke ist super. Ich bin viel zu Fuß unterwegs und benötigte einfach noch eine Jacke, die mich zuverlässig vor Nässe schützt, wenn ich unterwegs bin. Ich mag sie richtig gerne und bin froh, dass ich sie gekauft habe. Ein Taillengürtel von Ralph Lauren habe ich ebenfalls behalten. Einen anderen Taillengürtel habe ich dagegen für den Rückversand vorbereitet. Das Paket wollte ich am nächsten Morgen direkt zurücksenden lassen. Den restlichen Abend habe ich bei meinem Freund verbracht. Wir haben irgendetwas auf Netflix geschaut. Ich kann mich leider nicht mehr genau erinnern, weil ich sehr schnell eingeschlafen bin.

Freitag, 8. November 2019

Freitag war ein sehr schöner Tag, wenn auch etwas kurzweilig, weil die Zeit wie im Flug vergangen ist. Es gibt Tage, die wollen einfach nicht vergehen und Tage, die sollten nicht vergehen. Ich bin morgens relativ entspannt gestartet und hatte doch so einige Pläne. Wir haben noch etwas im Bett gekuschelt, bevor ich aufgestanden bin. Ich habe die Wäsche zusammengelegt und die Wohnung etwas auf Vordermann gebracht. Danach habe ich mich umgezogen und Sport gemacht. Ich habe festgestellt, dass ich morgens bzw. vormittags in der Zeit zwischen 07:00 und 12:00 Uhr am motiviertesten bin. Leider ist es mir nicht immer möglich, so flexibel zu sein, weshalb ich meine Workouts meistens am Morgen vor der Arbeit bzw. im Notfall eben am Abend mache. Ich habe sehr lange Zeit sieben Tage die Woche Sport gemacht und dabei festgestellt, dass es mich doch sehr ausgelaugt und an meine Grenzen gebracht hat. Auch, wenn mir die Umstellung super schwer gefallen ist, weil ich mich an den Rhythmus gewöhnt habe: Samstag ist aktuell mein sportfreier Tag. Der Tag, an dem ich für die restlichen Tage Energie sammele, etwas ausspanne und mich "regeneriere". Ich denke, das braucht mein Körper. Nach dem Sport habe ich fix geduscht und mich angezogen. Ich hatte einen Arzttermin und war im Anschluss mit meiner Mama verabredet. Wir wollten ins Sterncenter nach Potsdam fahren und einen Mutter-Tochter-Nachmittag mi etwas Shopping verbringen. Aktuell benötigen wir diese gemeinsame Zeit mehr denn je. Es tut gut, Abstand vom Alltag nehmen und Zeit zusammen verbringen zu können. Vorher habe ich noch schnell ein Paket bei der Post abgegeben. Eine Rücksendung von Zalando. Zum Glück ist die Filiale nur ganz wenige Meter entfernt, weshalb ich die Wohnung mit dem Paket unter dem Arm verlassen habe. Leider ist mein Plan nicht ganz aufgegangen. Bei der Post war es super voll. 15 Minuten habe ich sicherlich in der Schlange angestanden, die einfach nicht kleiner werden wollte. Ich war ungeduldig und genervt und mittlerweile ziemlich spät dran und hatte dennoch Mitleid mit den Mitarbeitern, die sicherlich genauso wenig Freude an der Situation hatten wie ich. Ja, mir hilft es in solchen Situationen immer sehr, mich in die Lage von anderen betroffenen Personen hineinzuversetzen und etwas Verständnis aufzubringen. Also, einmal tief durchatmen und mir selbst bewusst machen, dass ich mir mit innerer Ruhe am besten aus der Situation helfe. Das kling total...philosophisch, aber, naja, genau so ist es. Selbstreflexion hat bekanntlich noch nie geschadet. Plötzlich ging es dann auch ganz schnell. Ich kam dennoch ziemlich verspätet bei meiner Mama an, die leider ziemlich abgeneigt war :D Töödöööö...nächster Konflikt. Manchmal läuft es einfach nicht. Wir haben uns beide kurz Luft gemacht, bevor sich die angespannte Situation - Gott sei Dank! - wieder gelöst hat. Unserem Mutter-Tochter-Nachmittag stand nichts mehr im Weg. Wir waren erst bei Garry Weber, danach bei TK Maxx, Peek & Cloppenburg, Media Markt, New Yorker, Christ und Hugendubel. Wir waren sehr erfolgreich. Ich konnte ein paar Weihnachtsgeschenke einkaufen, meiner Mama eine Freude bereiten und mir selbst ebenfalls. Ich habe mir vier Pullover gekauft, zwei Bücher und einen kleinen Einkauf bei dm getätigt. Bei Hugendubel hätte ich das gesamte Geschäft leer kaufen können. Ja, was Büchereien betrifft, mag ich Hugendubel (dicht gefolgt von Dussmann) definitiv am liebsten. Als wir das Center verlassen haben, war der späte Nachmittag angebrochen und die Sonne bereits untergegangen. Das war der Moment, in dem ich mal wieder festgestellt habe, wie sehr ich die Dunkelheit im Herbst/Winter hasse. Wir fuhren nach Hause und waren noch fix einkaufen. Geriebener Käse für meine Mama, Zitronensaft für mich :P Ich war gegen 18:00 Uhr zu Hause, habe mich kurz frisch gemacht und im Anschluss direkt mit Backen begonnen. Ich war zwar für Sonntag zum Plätzchen backen verabredet, aber meinen Kollegen hatte ich ebenfalls eine neue Ration versprochen. Ich wollte einfach sicher gehen, dass jeder was abbekommt. An Motivation hat es mir allerdings sehr gefehlt. Ich war ziemlich ausgelaugt. Das ganze Backen hat dann noch einmal 2 Stunden in Anspruch genommen. Danach habe ich mich ins Bett gelegt und Shopping Queen geschaut. Es hat nicht lange gedauert, bis mir die Augen zugefallen sind. Der Tag insgesamt war sehr schön und einer meiner Lieblingstage in dieser Woche.

Samstag, 9. November 2019

Einer der merkwürdigsten Tage dieser Woche... Und es fing schon morgens an. Ich war richtig komisch drauf, konnte mich selbst nicht leiden und war für wirklich gar nichts zu begeistern. Gott sei Dank war mein Nachmittag verplant, weshalb ich gar nicht erst die Möglichkeit hatte, mich arg zurückziehen zu können. Für Ablenkung war also gesorgt, den Vormittag musste ich jedoch alleine überstehen. Ich war zeitig wach. Also wirklich wirklich zeitig :D Wenn ich mich recht erinnere, habe ich gegen 06:30 Uhr die Augen aufgeschlagen. Im Anschluss habe ich noch eine Weile im Bett gelegen und Shopping Queen geschaut. Oooh, ich liebe das! Gegen 08:30 Uhr habe ich mich frisch gemacht und kurzerhand mit dem Verzieren der Plätzchen begonnen. Uff. Das nimmt leider immer ziemlich viel Zeit in Anspruch. Ich wollte jedoch fertig werden und die Küche endlich wieder ordentlich haben. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht. Etwa 3 Stunden hat es gedauert, bis alle Plätzchen verziert waren, ich sauber gemacht und geputzt hatte. Zwischenzeitlich war ich fix bei der Post, wo ich meine Warensendung abholte, die einen Tag zuvor nicht zugestellt werden konnte: Bilder im Polaroid Stil, die ich für den Adventskalender benötige, den ich aktuell plane ;-) Im Anschluss habe ich geduscht und mich angezogen, nachdem ich den gesamten Mittag wie Folders rumgerannt bin. Ey, wirklich! :D Ihr hättet mich sehen sollen, wie ich zur Post gelaufen bin. Aber wie gesagt: Bis dorthin ist es zum Glück nicht weit. Im Schneidersitz habe ich anschließend ein Geburtstagsgeschenk eingepackt und zwischendurch mit meinem Freund telefoniert. Das Telefonat hat mich ziemlich aufgeheitert. Danach habe ich eine liebe Freundin bei mir empfangen. Ich hab's total genossen, weil wir uns recht lange nicht gesehen haben. Wir haben auf dem Sofa gesessen und gequatscht, bevor wir uns gegen 15:00 Uhr gemeinsam auf den Weg zu einem Geburtstag einer anderen Freundin gemacht haben. Dort hatten wir eine wirklich schöne Zeit mit lecker Essen und Lambrusco. Am Abend war ich dann wieder zurück zu Hause. Es ist nicht mehr viel passiert. Erst habe ich Geschenke für einen Adventskalender eingepackt und somit einen ziemlich wichtigen Punkt meiner To-Do-Liste abhaken können. Danach habe ich Shopping Queen geschaut und versucht, etwas Abstand von den Gedanken zu bekommen, die mich wieder eingeholt hatten. Mein Freund und ich haben bis tief in die Nacht einige sehr tiefgründige Gespräche geführt, die sehr aufwühlend und befreiend zugleich waren. Wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen und noch "Wir sind die Welle" auf Netflix geschaut, bevor ich das Licht gegen 01:00 Uhr ausgeschalten habe. Es war an der Zeit, diesen merkwürdigen Tag zu beenden. Kennt ihr solche Tage?

Sonntag, 10. November 2019

Heute war ein schöner Tag ♡ Wir haben ziemlich lange im Bett gelegen, gekuschelt und sind dabei immer mal wieder etwas weggedöst. Ich durfte ganz ausgiebig Shopping Queen schauen und habe während dessen ein paar Plätzchen genascht. Wobei.... Bei der Menge, die ich gegessen habe, könnte ich auch schreiben, dass ich Plätzchen gefrühstückt habe, haha :D Meine Ernährung an diesem Wochenende war total für die Katz'. Aber das ist ein anderes Thema ;-) Ich bin jedenfalls der Meinung, dass nach dem ganzen Backen ruhig auch etwas für mich abfallen darf. Geschmeckt hat es auf jeden Fall! :P Wir sind dann irgendwann aufgestanden, ich habe das Bett frisch bezogen, geduscht und mich angezogen. Ja, so langsam sind wir in die Gänge gekommen. Im Anschluss gab es für meinen Freund eine Kleinigkeit zu essen - Rührei und eine Suppe -  und für mich einen Kaffee. Was für ein Kontrast, haha. Ich habe den Teig für meine Engelsaugen vorbereitet und mich an den Schreibtisch gesetzt, wo ich diesen Wochenrückblick für die Tage Freitag und Samstag getippt habe. Das hat dann doch etwas länger gedauert, als ich dachte. Aber wenn man erstmal im Schreibfluss ist, dann vergeht die Zeit wie im Flug. Ich war ziemlich konzentriert und hatte meine Apple AirPods im Ohr, die ein Album von Apache abspielten. Zwischenzeitlich habe ich einen kleinen Lachflash bekommen. Ich konnte selbst nicht glauben, dass mich die Musik von Apache aktuell so begeistern und mitreißen kann, wo doch Hip-Hop/Rap eigentlich gar nicht mein Genre ist. Ich bin jedoch total abgegangen, während ich am Schreibtisch tippte. Nachdem dieser Wochenrückblick erst einmal weitestgehend aktuell war, bin ich zurück in die Küche, wo ich alles für meinen nächsten Besuch vorbereitet hatte. Meine beste Freundin kam zum Plätzchen backen vorbei. Und es war soooooo toll. Hach, war das schön! Während sie die ersten Plätzchen ausgestochen hat, habe ich meine Engelsaugen vorbereitet. Im Anschluss haben wir gemeinsam die gebackenen Plätzchen mit Zuckerguss und bunten Streuseln verziert und dabei viele Gespräche geführt. Wir haben uns sehr lange nicht gesehen, weshalb viel Gesprächsbedarf bestand. Die Zeit verging wie im Flug. Gegen 17:30 Uhr ist sie wieder aufgebrochen. Meine Küche war mittlerweile wieder sauber, die Spülmaschine lief. So lob ich mir das! Es wurde an der Zeit, diesen Sonntag ausklingen zu lassen. Ich habe eine Kleinigkeit zu essen gemacht, alles für den nächsten Morgen bzw. den neuen Wochenstart vorbereitet und mich zurück an den Schreibtisch gesetzt, wo ich diese Zeilen tippte. Meine Wochenrückblicke sind auch immer wieder eine tolle Möglichkeit, das Erlebte der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Nun werde ich vielleicht noch ein wenig Puzzeln. Oder lesen. Oder einen Film mit meinem Freund schauen. Oh Gott, ich bin mit der freien Zeit, die ich jetzt noch habe, total überfordert. Den Sport habe ich heute ausfallen lassen - wenn auch eher widerwillig. Ich denke, eine kleine Sportpause schadet mir nicht. Gerade jetzt, nachdem ich ein paar Probleme mit meiner Achillessehne hatte. Und doch kann ich es kaum erwarten, morgen früh aufzustehen und auf meiner Sportmatte zu stehen. 

Was mich beschäftigt und bewegt hat...

Was ich geschaut habe: Bachelor in Paradise, Modern Family, Das perfekte Dinner, Shopping Queen, YouTube Videos, Wir sind die Welle
Was ich gelesen habe: den "Neuerscheinungen" Katalog von Hugendubel - zählt das? 
Was ich gehört habe: "Besser als Sex" Podcast, Apache
Was ich gegessen habe: In den letzten Tagen habe ich leider relativ wenig gegessen. Und wenn, dann überwiegend nur Mist: Salat mit Lachsfilet, Magerquark mit Mango und Kiwi, Plätzchen, TK Pizza, Blattspinat mit Tofu, Burger, Instant Nudelsuppe, Nudeln mit Parmesan, Zimtschnecke, Apple  Crumble
Was ich getrunken habe: Wasser, Tee in verschiedenen Sorten, Kaffee, Heiße Zitrone mit Ingwer und Kurkurma, Lübzer Grapefruit, Schwarztee mit Milch, Lambrusco, Kinder Punsch
Worüber ich gelacht habe: ...über eine Kandidatin bei Shopping Queen :D :D :D Ich habe ständig zwischen "Gott, ist die süß!" und "Oh mein Gott, so peinlich." geschwankt, haha :D
Was ich gedacht habe: Mir selbst treu bleiben - das ist das Allerwichtigste. 
Worüber ich mich geärgert habe: Über den SEV der Deutschen Bahn, der zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt gewählt wurde. Aber mich fragt ja keiner... :P Davon abgesehen ist mir das Regenwetter spätestens am Mittwoch ziemlich auf den Senkel gegangen. Ich hätte so gerne wieder Sommer!
Worüber ich mich gefreut habe: Es gab ein paar viele kleine Highlights in dieser Woche. Ich habe mich z.B. riesig über meine neue Schreibtischlampe gefreut. Damit ist es mir nun endlich möglich, auch im Winter und bei Dunkelheit am Schreibtisch sitzen zu können. Vor allem für Home-Office-Tage oder beim Basteln ist eine Schreibtischlampe unerlässlich. Keine Ahnung, wie ich so lange darauf verzichten konnte. Auch habe ich mich riesig über mein neues Colin Thompson Puzzle gefreut und über meinen Besuch bei meiner Familie am Mittwoch. Donnerstag kam endlich meine Regenjacke von Schmuddelwedda an, die ich in den Tagen zuvor definitiv besser hätte gebrauchen können. Aber: Ich habe endlich eine Regenjacke!!! Am Freitag habe ich Zeit mit meiner Mama verbracht. Wir waren ein wenig shoppen. Ich habe nicht nur ein paar Kleinigkeiten für mich selbst gefunden, sondern auch einige Weihnachtsgeschenke für meine Liebsten. Mich erleichtert es ungemein, wenn ich schon vor Beginn der Weihnachtszeit den größten Teil der Geschenke beisammen habe und nicht in Stress verfalle. Das klappt in diesem Jahr (wieder) sehr gut. 
Was ich gekauft habe: einen Adventskalender für meine Mama, Kusmi Tea Adventskalender für mich, Lebensmittel, Bücher, mehrere Pullover, Salz für die Spülmaschine

1 Kommentar:

  1. Ich habe mir deinen Rückblick durchgelesen und ja, Höhen und Tiefen habe ich auch. Aber es ist doch wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen und das machst du ja auch nicht. :) Ich finde, du hast wieder viele tolle Sachen erlebt, auch wenn es vielleicht "nur" Kleinigkeiten sind. *-* Übrigens lege ich mir meine Anziehsachen auch immer schon am Vortag zurecht. :D

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