Weekly Diary KW 49: Konzert, Geburtstagsfeier und 2. Advent

08.12.2019
Ihr Lieben, ich wünsche Euch einen wunderbaren zweiten Advent und hoffe, dass ihr die Zeit mit Euren Liebsten genießt. Hinter mir liegt eine ganz merkwürdige Woche. Ich kann nicht beschreiben, wie ich die letzten Tage erlebt habe. Ich war viel beschäftigt, hatte Einiges zu tun und habe dennoch viele tolle Momente erlebt. Wir waren z.B. bei einem Konzert in Berlin und auf einem Geburtstag. Freitag war ich leider nicht aktiv, weshalb ich diesen Tag aus meinem Wochenrückblick gestrichen habe. Ob ich nächste Woche einen Wochenrückblick schreiben werde, ist noch nicht ganz sicher. Dieser Beitrag hat mich mangels Zeit doch viel Aufwand und Nachbereitung gekostet, was irgendwie schade ist. Wie dem auch sei: Alles Weitere dürfte ihr jetzt gerne selbst nachlesen. Wie immer gilt der Disclaimer:

Dieser Beitrag kann Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten...



Montag, 2. Dezember 2019

Um ca. 03:45 Uhr war ich an diesem Morgen zum ersten Mal wach. Meine innere Uhr erinnerte mich wohl daran, dass es bald Zeit werden würde, um aufzustehen. Ich bin anschließend noch einmal so tief eingeschlafen, dass ich nur wenig später förmlich hochgeschreckt bin, weil ich Panik hatte, ich hätte den Wecker nicht gehört und nun verschlafen. Das war super merkwürdig. Fakt ist, dass ich nicht verschlafen habe, pünktlich aufgestanden bin und mit dem Workout begonnen habe. (Sogar die Wäsche habe ich vorher noch vom Wäscheständer genommen und zusammengelegt!) Ich habe mich im Anschluss fertig gemacht, mir meine Air Pods in die Ohren gestöpselt und bin zum Bahnhof gelaufen. Irgendwie war es an diesem Morgen ziemlich kühl. Meine Nase war eiskalt, meine Finger gefroren. Und so richtig aufgewärmt habe ich mich an diesem Tag auch nicht mehr. Nun ja, ob ich will oder nicht: Der Winter kehrt ein. Die vielen bunten Blätter sind gewichen. Was bleibt, sind Bäume mit kahlen Ästen. Mhmm. In der Bahn habe ich mein Buch hevorgeholt und gelesen, wobei ich ziemlich tief in die Geschichte versunken bin. "Den Mund voll ungesagter Dinge" von Anne Freytag ist wirklich super. Mir fiel es richtig schwer, das Buch kurz vor dem Aussteigen wieder wegzupacken. Am liebsten wäre ich einfach sitzen geblieben und hätte weitergelesen. Ich habe die Ebertstraße und das Brandenburger Tor zu Fuß passiert und bin ins Büro gelaufen. Dort angekommen habe ich meinen kleinen Tee Adventskalender ausgepackt, auf dem Schreibtisch platziert und das erste Türchen für diesen Tag geöffnet: Ingwer Orange-Spicy Tee von Salus. Gegen 13:00 Uhr konnte ich mich aufraffen und in die Pause gehen. Ich schreibe "aufraffen", weil ich am liebsten gar nicht vor die Tür gegangen wäre, mir dann aber doch eingestehen musste, dass mir die frische Luft sicher gut tun würde. Ganz egal, wie sehr ich mich innerlich gegen das kalte Wetter gesträubt habe. Mein Weg führte mich zu Rossmann. Es gab ein paar Dinge, die ich dringend nachkaufen musste. Shampoo und Spülung z.B., ebenso Pflaster, einen Deostick, Nagellackentferner, Allzweckreinigungstücher und Mandelmilch. Ja, das sind tatsächlich alles Dinge, die ich nachkaufen musste, weil ich sie zuvor aufgebraucht habe. Ihr müsst wissen, dass meine Vorräte in den letzten Monaten sehr doll geschrumpft sind und ich nur noch (nach)kaufe, was ich wirklich brauche. Das funktioniert echt gut. Daran möchte ich gerne festhalten. Zurück im Büro habe ich mich mit einem Kaffee der zweiten Tageshälfte gewidmet. Ich konnte es nach dem Feierabend kaum erwarten, wieder in den Zug einzusteigen und weiterzulesen. Aaaah, Anne Freytag hat es tatsächlich geschafft, mich förmlich zu fangen. Ihr detaillierter Schreibstil macht es mir einfach in die Geschichte von Sophie und Alex einzutauchen. Eine ausführliche Meinung zum Buch gibt es bald in einem Lesemonat. Zuhause haben mich bereits zwei meiner Black Friday Bestellungen erwartet: die Nintendo Switch und ein Apple Sportarmband für meine neue Apple Watch, die nächste Woche geliefert werden müsste. Ich habe meine Sachen abgelegt, die Einkäufe ausgeräumt und verräumt und zunächst einmal das zweite Türchen meiner Adventskalender geöffnet. Hach, war das schön! Ich bin bisher richtig zufrieden mit meinen Adventskalendern. Das ist zwar erst der Anfang,  darf aber gerne so bleiben. Danach habe ich mich dem Abendessen gewidmet: Salat mit gebackenen Kürbis. Die Zubereitung geht recht fix. Abgesehen vom Hokkaido Kürbis, der beim Schneiden ziemlich hartnäckig zwar und mich sehr viel Kraft und Energie gekostet hat, haha. Geschmeckt hat es dafür umso mehr. Ja, es war richtig lecker. Dabei habe ich Shopping Queen über TV Now geschaut. Im Anschluss konnte ich mich dazu durchringen, den Wochenrückblick für diesen Tag zu tippen. Das hat tatsächlich eine ganze Weile gedauert. Danach habe ich den Laptop zugeklappt, die Küche aufgeräumt und die Oberflächen geputzt, bevor ich mich mit "Den Mund voll ungesagter Dinge" ins Bett verkrochen habe. Am nächsten Tag wollte ich fit und ausgeschlafen sein.

Dienstag, 3. Dezember 2019


Aktuell sind meine Nächte wieder merklich unruhig. So bin ich auch in dieser Nacht aufgewacht, um später noch einmal für eine Stunde tief und fest einzuschlafen. Dass ich danach nur schwer aus dem Bett gekommen bin, muss ich an dieser Stelle sicher nicht erwähnen oder? Im Bett habe ich noch fix meine Nachrichten und Mails gecheckt, bevor ich mich aufgerafft und den Tag aktiv begonnen habe. Rein in die Sportklamotten, rauf auf die Sportmatte und loooos! Mir mangelte es merklich an Motivation und Energie. Ich war furchtbar unkonzentriert und hätte das Workout am liebsten einfach abgebrochen. Aber - nix da! - mein innerer Schweinehund war dann wohl doch größer. Ich habe mich im Anschluss flott fertig gemacht und die Wohnung in Windeseile verlassen. Im Büro angekommen durfte ich dann das erste Türchen für diesen Tag öffnen: ein Kräuter Tee von Salus. Kräuter Tees gehören vorrangig nicht zu meinen Favoriten, wobei ich sie momentan wirklich gerne mag. Kräuter Tee schmecken an kalten Wintertagen einfach am besten. Der Arbeitstag verging ziemlich schnell. Also, wirklich wirklich schnell. Weil ich am nächsten Tag eventuell von zu Hause arbeiten wollte, war ich bemüht, weitestgehend alle wichtigen Vorgänge zu erledigen, was ziemlich gut funktioniert hat. Kurz vor meinem Feierabend wurde ich dann zum ersten Mal an diesem Tag etwas nervös. Am Abend haben wir ein Konzert besucht, für das ich mich vorher zumindest noch ein wenig frisch machen wollte. Ich habe also pünktlich Feierabend gemacht, im Zug mit "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" kurzzeitig etwas abgeschalten und mich innerlich auf die nächsten Stunden vorbereitet. Zuhause angekommen ging dann alles ganz schnell: Sachen ablegen, duschen, Haare waschen, - zwischendurch Schoko Lollys naschen, weil für eine richtige Mahlzeit keine Zeit blieb -, schminken, anziehen und Abfahrt. Mein Freund und ich sind mit den Auto zum Tempodrom gefahren, wo an diesem Abend White Lies spielten. Dies war unser erstes gemeinsames Konzert, weshalb die Freude noch einmal umso größer war. Schon vor dem Konzert fühlte ich mich ziemlich wohl. Das Tempodrom, die Leute, die Umgebung - meeeega cool. Ja, das Publikum war an diesem Abend ein anderes, als ich es von vorherigen Konzerten kannte. Ich kann nicht beschreiben, inwiefern es anders war, aber, naja, anders eben :D Ich habe mich gut gefühlt und freute mich auf den Abend mit meinem Freund. Bevor wir unsere Plätze eingenommen haben, haben wir noch gemeinsam einen Glühwein getrunken. Boniface war der Künstler, der vor White Lies als Voract auftrat. Seine Musik hat mir überraschend gut gefallen, die Stimmung stieg und die Vorfreude ebenfalls. Bevor White Lies auftraten, haben wir noch fix unsere Sitzplätze getauscht. Die Tribüne war weitestgehend frei, weshalb wir uns einen zurückgezogenen Platz gesucht haben. Gute Idee, wie sich schließlich herausstellte: wir waren ganz für uns, konnten das Konzert und die Musik genießen, die Stimmung auffangen und einen guten Blick auf das gesamte Tempodrom erhaschen. Hach, das war toll. Davon abgesehen, dass das Konzert selbst auch grandios war. Lediglich den Song "You still love him" haben wir verpasst. Gegen 23:15 Uhr waren wir zurück im Auto, auf dem Weg nach Hause. Kurzerhand haben wir noch bei Mc Donalds angehalten, wo es für mich Nuggets, Pommes und eine gratis Monopoly Eistüte gab, yay! Gegen 00:30 Uhr war ich schließlich zu Hause, wo ich noch fix Türchen Nr. 3 und 4 geöffnet habe und dann glückselig eingeschlafen bin. Schee war's!

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Weil ich am Abend bzw. in der Nacht zuvor doch recht spät zu Hause war, habe ich mich dafür entschieden, an diesem Tag von zu Hause zu arbeiten. Ich bin wirklich enorm dankbar dafür, dass mir Home Office möglich ist. Ich habe mir dennoch einen Wecker gestellt, um so produktiv wie möglich sein zu können. Nichtsdestotrotz bin ich nach dem Aufwachen noch eine Weile im Bett liegen geblieben, wo ich die Sonne förmlich in mich eingesaugt habe, die durch die Terrassenfront ins Schlafzimmer strahlte. Mit ganz viel Fantasie war plötzlich fast wieder Sommer. Aber nur fast ;-) Ich habe mich aufgerafft, die ersten Mails beantwortet und mit Kollegen kommuniziert, mich danach umgezogen und Sport gemacht. Ja, Sport ist morgens mittlerweile Pflicht, insofern ich es irgendwie einrichten kann. Wenn ich keinen Sport mache, bin ich unruhig und nicht ausgelastet. Es ist, als hätte ich ein schlechtes Gewissen... Im Anschluss habe ich mich geduscht und frisch gemacht. Zwischenzeitlich setzte ich mich zum Arbeiten immer mal wieder an den Laptop. Auch Home Office Tage sind Arbeitstage - das gerät oft in Vergessenheit. Und ich war wirklich produktiv! Zur Mittagszeit habe ich die Wohnung für eine kleine Pause verlassen. Zunächst habe ich Kartons und Müll entsorgt, danach hat es mich in den nächsten Rewe Markt getrieben, wo ich sämtliche Pfandflaschen abgegeben habe. Das habe ich bereits lange vor mich hergeschoben, weshalb innerlich ein richtiger Brocken von mir abgefallen war, als ich zurück zu Hause war. Dort habe ich mir die erste Mahlzeit für diesen Tag zubereitet: Rührei mit Ruccola und Tomaten, dazu Ballaststoffe Knäckebrot. Zwischendurch gab es Schoki ;-) Der restliche Tag verging spätestens ab der Mittagszeit sehr sehr schnell. Ich habe gearbeitet, zwischendurch die Wäsche gewaschen und die Wohnung gesaugt und endlich meine neue Nintendo Konsole angeschlossen. Worüber ich mich auch freute: Ich hatte Gelegenheit, meine Kissenbezüge zu waschen. Zum Feierabend habe ich mich auf das Sofa verdrückt, wo ich mich zum ersten Mal richtig mit meiner Nintendo Switch auseinandergesetzt und ein Spiel installiert habe. Danach musste ich mir insgeheim etwas in den Hintern treten. Zum Einen wollte ich noch etwas Social Media Arbeit machen. Zum Anderen musste dieser Wochenrückblick getippt werden, um zumindest annähernd aktuell zu sein. Das alles nahm ganz schön viel Zeit in Anspruch. Zwischendurch wurde ich von UPS unterbrochen: eine Lieferung für mich! Endlich war mein neuer Wake Up Light Wecker angekommen,den ich zum Black Friday bestellt habe. Es wurde mittlerweile dunkel draußen. Mein Tee war kalt und meine Konzentration ließ merklich nach. Ich habe mit meinem Freund telefoniert und mich über seinen Vorschlag gefreut, gemeinsam Pfannkuchen zu machen. Daraus ist dann allerdings nichts geworden. Wir waren spontan in kleiner Runde beim Geburtstag. Zugegeben: etwas unwohl habe ich mich ungeschminkt und im Hoodie gefühlt, aber das war für den kleinen Rahmen vollkommen ok. Mein Freund und ich haben danach noch ein wenig zusammen gesessen, die gemeinsame Zeit genossen und den Abend ausklingen lassen, bevor ich zu Fuß wieder nach Hause gelaufen bin. Weil ich an Home Office Tagen verhältnismäßig wenig in Bewegung bin, tat mir der Spaziergang an der frischen Luft noch einmal richtig gut. Zuhaue habe ich drei Pakete geöffnet und eine Zalando Bestellung anprobiert. Weil mich keines der Kleidungsstücke überzeugen konnte, habe ich kurzerhand die Rücksendung vorbereitet. Anschließend habe ich meinen Soda Stream aufgestellt und mich auf das Sofa verzogen, wo ich mich mit meinem neuen Apple Pencil und einer neuen App vertraut gemacht habe. Interessant, sehr interessant sogar! Vielleicht erzähle ich bei Gelegenheit mehr darüber, wenn ich besser damit vertraut bin. Ich musste mich förmlich dazu zwingen schlafen zu gehen, weshalb ich erst 22:30 Uhr im Bett lag. Für meine Verhältnisse viiiiiel zu spät.

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Mein neuer Wake Up Light Wecker hat mich an diesem Morgen zum ersten Mal geweckt. Der erste Eindruck ist gut, wenn auch noch nicht ganz überzeugend. Ich empfinde es zumindest als kleine Erleichterung, mich nicht mehr ausschließlich auf mein Handy verlassen zu müssen und eine kleine Uhr auf dem Nachttisch zu haben. Ich bin zwar echt schlecht aus dem Bett gekommen - Es war so schön warm und kuschelig! -, freute mich nach dem gestrigen Home Office Tag aber umso mehr auf das Büro. Bevor ich mich meinem Workout gewidmet habe, habe ich noch fix die Wäsche zusammengelegt und ins Ankleidezimmer gebracht, was mich letztendlich echt ziemlich viel Zeit gekostet hat. Ja, ich habe mich ein wenig geärgert. Für mein Workout blieben mir "nur" noch 25 Minuten. Im Bad habe ich mich dann dafür umso mehr beeilt, nachdem ich noch die Spülmaschine angestellt habe. Ich fühlte mich ein wenig wie in diesen Zeitraffern, die ihr öfters in meiner Instagram Story sehen könnt, haha. Alles musste schnell schnell gehen, ich durfte nicht weiter trödeln und hatte die Zeit im Nacken. Ich verfluchte die kalten Temperaturen, als mir auf dem Weg zum Bahnhof die kalte Luft ins Gesicht wehte. Im Zug konnte ich mich dann endlich etwas aufwärmen, während ich "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" gelesen habe. Ich mag das Buch insgesamt sehr sehr gerne, auch die Story ist süß. Allerdings tue ich mich mit dem Schreibstil der Autorin etwas schwer. Nun ja, die Zeilen fließen irgendwie nicht so einfach dahin... Keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll. Im Büro angekommen habe ich mich den ersten Vorgängen gewidmet, kurzfristig Termine abgesagt und dabei einen Schoko Lolly genascht. Schoko Lollys - das Beste an der Weihnachtszeit und absolute Kindheitserinnerung für mich. Nur wenig später war ich dann auch schon auf dem Weg ins Auswärtige Amt, wo wir mit Kollegen zwei Geburtstage gefeiert haben. Die Runde war wirklich nett. Es kommt ja doch eher selten vor, dass alle Kollegen beisammen sind. Am frühen Mittag war ich zurück im Büro. Ich habe hier und da ein wenig "rumgewuselt", die Ablage bearbeitet, Mails geschrieben, telefoniert, etc. Naja, all die büroalltäglichen Abläufe eben ;-) Vom Chef gab es selbst gebackene Plätzchen, dazu eine Karte mit lieben Worten. Meine Freude war riesig. Eine kleine Geste mit großer Wirkung. Ich wollte unbedingt noch kurz in die Mittagspause, um bei dm ein paar Dinge einzukaufen, die ich brauchte. Kurzerhand habe ich mich also auf den Weg in die Friedrichstraße gemacht. Es war kalt und ungemütlich, aber die frische Luft und Bewegung tat gut. Bei dm habe ich flink meine Einkaufsliste abgearbeitet: eine Karte, zwei Bilderrahmen, Badezusatz und Mandelmilch. (Mandelmilch - ganz ganz wichtig. Ohne Mandelmilch gibt es keine Goldene Milch!) Ich war zurück im Büro, habe mich der restlichen Arbeitszeit gewidmet und das Büro pünktlich verlassen. Nun wurde es etwas stressig. Nachdem ich bei uns am Bahnhof angekommen bin, bin ich schnellen Schrittes nach Hause gelaufen. Ich habe mich schnell frisch gemacht, mir meine Zalando Rücksendung geschnappt und die Wohnung nach gerade einmal 10 Minuten wieder verlassen. Zuerst habe ich die Rücksendung bei der Post abgegeben. Und wie das immer so ist, wenn man es eilig hat: mehrere andere Leute vor mir hatten dieselbe Idee, weshalb ich mich etwas in Geduld üben musste, was mich echt schwer fiel. Nun ja, ich hatte die Zeit im Nacken und war innerlich super gestresst. Danach bin ich weiter zu meiner Hausärztin, wo ich etwas abholen musste. Danach wiederum hatte ich bei einer anderen Ärztin einen Arzttermin, wo ich - Gott sei Dank! - pünktlich angekommen bin. Ich konnte endlich etwas gelassener werden. Naja, und als ich dann zu Hause war, fiel der ganze Stress von mir ab. Ich fühlte mich plötzlich gar nicht gut, war erschöpft und hatte Kopfschmerzen. Es hat daher nicht lange gedauert, bis ich mich ins Bett gelegt und geschlafen habe.

Freitag, 6. Dezember 2019
An diesem Tag habe ich mir eine kleine Auszeit genommen.

Samstag, 7. Dezember 2019

Nach Freitag wollte ich den Samstag erst einmal etwas ruhiger angehen lassen. Einfach schauen, was sich ergibt. Nicht planen oder mich groß verabreden. Ich bin aufgewacht und fühlte mich tatsächlich etwas besser als am Tag zuvor. Ich war ausgeschlafen und relativ fit. Lediglich Kopfschmerzen plagten mich noch. Wir sind noch eine Weile im Bett liegen geblieben und haben uns mit meinem iPad und dem neuen Apple Pencil auseinandergesetzt - absolute Spielerei! -, bevor ich mich aufrafft und geduscht habe. Ja, eine Dusche trägt schon viel dazu bei, dass ich mich wohl in meiner Haut fühle. Getreu dem Motto: Eine Dusche am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Ich habe meinem Freund und mir Essen zubereitet, die Küche aufgeräumt und geputzt. Es kann einfach nicht sauber genug sein. Im Anschluss haben wir gemeinsam gegessen: Tomatensuppe und Nürnberger Würstchen mit Ruccola und Tomate für ihn, Rührei und Knäckebrot mit Käse für mich. Danach haben wir unsere Sachen zusammengesucht und die Wohnung aufgeräumt. Zwischenzeitlich habe ich mit meiner Mama und meinem Papa telefoniert. Wie sich herausstellte, wollte mein Papa meine Mama an diesem Tag besuchen, weshalb ich kurzerhand entschieden habe, mich ihm anzuschließen. Wir verabredeten uns für 14:00 Uhr. Vorher waren wir allerdings noch kurz bei meinem Freund, wo ich kleine Nikolaus Geschenke verteilte. Anschließend habe ich leere Gläser im Container entsorgt und mich zu Fuß auf den Weg zu meiner Familie gemacht. Gemeinsam sind wir mit dem Auto in das etwa 30 Kilometer entfernte Örtchen gefahren, wo meine Mama seit Anfang der Woche im Krankenhaus liegt. Am Himmel waren viele grauen Wolken, es regnete. Meine Mama war richtig aufgeregt, als wir  schließlich angekommen sind. Sie freute sich riesig über unseren Besuch. Wir haben viel geredet, über unsere Weihnachtsplanung gesprochen und alle Neuigkeiten miteinander ausgetauscht. Dass die Familie vollständig und in Ruhe zusammensitzt, kommt mittlerweile nur noch ganz selten vor. Eigentlich schade... Jeder von uns ist viel zu oft im Alltag gefangen. Dazu gab es Kaffee und Tee. Zwei Stunden später haben wir uns wieder voneinander verabschiedet. Es war dunkel und ungemütlich, ich wurde müde. Allerdings war ich auch nicht bereit, den Abend zu Hause zu verbringen. Wahrscheinlich wäre ich wieder ziemlich zeitig eingeschlafen und der Tag dadurch "einfach so" vorbei. Mein Freund und ich haben daher spontan entschieden, bei einem Geburtstag vorbeizuschauen. Ich habe mich dafür noch fix umgezogen und ein wenig geschminkt. Nachdem ich die letzten beiden Tage eher ungepflegt und ungeschminkt verbracht habe, haha, war das eine richtig kleine Wohltat. Der Geburtstag war insgesamt wirklich sehr sehr nett und gemütlich. Ich habe für meine Verhältnisse ziemlich viel durcheinander getrunken und es dennoch recht gut vertragen: Rotwein, Schnaps, Kaffee mit Milch, etwas Sekt. Zugegeben: ich war etwas angetüdelt, wenn auch lange nicht betrunken. (Ich möchte behaupten, meine Grenzen in Punkto Alkohol sehr gut zu kennen.) Wir haben getrunken und gegessen, angeregte Gespräche geführt und gelacht. Ja, wirklich, es war richtig schön. Gegen 23:30 Uhr waren wir letztendlich zurück. Ich war müde und absolut bettfertig. Wir lagen im Bett und noch während der Fernseher lief, bin ich 10 Minuten später einfach eingeschlafen. Einer schöner Tag! 

Sonntag, 8. Dezember 2019

Heute ist hier nicht viel passiert. Wir lassen das Wochenende seeeeehr ruhig ausklingen, ich bin relativ entspannt und liege auf dem Sofa, während ich diese Zeilen tippe. Als wir heute Morgen aufgestanden sind, war ich leider etwas grummelig. Ich habe unruhig geschlafen und war zeitig wieder wach. Irgendwie hätte ich mir einen erholsameren Schlaf gewünscht, aber, nun ja, man kann bekanntlich nicht alles haben :D Mein Freund und ich haben ganz entspannt gefrühstückt, Tee getrunken und eine Serie geschaut. Während er sich ziemlich schnell zum Arbeiten zurückgezogen hat, habe ich mich erst kurz mit diesem Wochenrückblick auseinander gesetzt und dann Sport gemacht. Ich hatte richtig richtig Lust darauf, mich auszupowern, was letztendlich auch gut funktioniert hat. Es hat nicht lange gedauert, bis ich ziemlich ins Schwitzen gekommen bin. Sogar meine Höchstleistung habe ich wieder erreicht. Die anschließende Dusche hat dafür total gut getan. Ich war wieder frisch und sauber und endlich bereit, den restlichen Sonntag gemütlich auf dem Sofa zu verbringen. Dafür habe ich mir Tee zubereitet, ein Schoko Croissant warm gemacht und den Fernseher angeschmissen. Hier liege ich nun seit etwa 2 Stunden, schreibe diesen Wochenrückblick und schaue Shopping Queen. Viel wird hier auch nicht weiter passieren. Eigentlich müsste ich noch Wäsche waschen. Lust habe ich aber keine... Ich darf gar nicht daran denken, wie viel Zeit mich das Schreiben dieses Beitrags gekostet hat, weshalb ich recht glücklich und erleichtert bin, diesen Beitrag an dieser Stelle beenden zu können. Irgendwie fehlte mir heute die nötige Motivation. 

Was mich beschäftigt und bewegt hat...

Was ich geschaut habe: Shopping Queen, Eine kleine Lüge
Was ich gelesen habe: Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag (Rezension folgt!), Ich treffe dich zwischen den Zeilen von Stephanie Buttland
Was ich gehört habe: "Verbrechen von nebenan" Podcast, Zeit - Verbrechen Podcast, Spotify Playlist mit meinen Top Tracks aus dem Jahr 2017
Was ich gegessen habe: Schoko Lolly, Alpro Soja Joghurt, Salat mit gebackenen Kürbis, Blätterkrokant, Rührei mit Ruccola und Tomate, Ballaststoffe Knäckebrot, Plätzchen, Kroketten, Geschnetzeltes, Schoko Croissants (Insgesamt habe ich in den letzten Tagen verdammt viel Süßes genascht, ups!)
Was ich getrunken habe: Pfefferminztee, Heiße Zitrone mit Ingwer, Goldene Milch, Kaffee, Wasser, Kräuter Tee, Schwarztee mit Milch, Kusmi Tee, Rotwein, Likör
Was ich gedacht habe: Einfach genießen, nicht nachdenken!!!
Worüber ich mich geärgert habe: Mein Eierkocher ist zu Beginn der Woche leider kaputt gegangen... 
Worüber ich mich gefreut habe: Über mein Nikolaus Geschenk! Ein Buch von Sebastian Fitzek. Mit Büchern kann man mir einfach immer wieder eine Freude machen. Nicht zu vergessen unser White Lies Konzert, das wir am Dienstag besucht haben und grandios war. Ich werde sicher noch lange daran zurückdenken ♡ 
Worüber ich gestaunt habe: Das Tempodrom ist so so toll für Konzerte! Dort würde ich immer wieder ein Konzert besuchen. Viel besser als die Mercedes Benz Arena.
Was ich gekauft habe: Apple Pencil, Nagellackentferner, Haarshampoo und Spülung, Mandelmilch, Pflaster, Rexona Deostick, iOS App im App Store, eine Jeans von Levis
Was ich geklickt habe: www.amazon.de
Was ich nächste Woche geplant habe: Am Montag ist unser bürointernes Weihnachtsessen in einem Schweizer Restaurant mit lecker Fondue geplant. Yummi!
Was ich mir für nächste Woche wünsche: etwas mehr Ruhe und dass meine Mama bald aus dem Krankenhaus zurück ist

Alles Liebe für Euch, Mareike ♡

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