Weekly Diary KW 02: Apple AirPods verloren, Lesefieber, Mittelschmerzen & neue Sportbekleidung

12.01.2020
Whoop, whoop! :D Ich bin aus meiner Weihnachts- und Neujahrspause zurück und freue mich riesig, diesen Wochenrückblick mit Euch zu teilen. So sehr ich meine Pause genossen habe, so sehr haben mir die Wochenrückblicke und das Tippen gefehlt. Ich hatte wunderbare Weihnachten und schöne, erholsame Feiertage. Ich konnte noch eine Urlaubswoche "extra" genießen, bevor es morgen, am 13. Januar, wieder losgeht. Ja, etwas grault es mir davor. Gleichzeitig muss ich mir eingestehen, dass ich mich doch sehr auf den Alltag und meine geregelten Abläufe freue. Lest selbst, wie ich meine letzte Urlaubswoche verbracht habe.  Disclaimer: Dieser Beitrag kann Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten...


Montag, 06.01.2020


Meine letzte Urlaubswoche.... Das war tatsächlich mein erster Gedanke, als ich an diesem Montagmorgen aufgewacht bin. Mich überkam dabei ein mulmiges Gefühl. Gleichzeitig war ich unheimlich dankbar, noch etwas Zeit für mich und all die Dinge zu haben, die bald wieder zu kurz kommen würden: lesen, Netflix, faulenzen, entspannen. Es war bereits kurz vor 11:00 Uhr, als wir an diesem Morgen aufgewacht sind. Mit Blick auf die Uhr wurde ich etwas nervös. Ich wollte noch Sport machen und ein paar Kleinigkeiten erledigen. Zusätzlich feierte mein Freund an diesem Tag seinen Geburtstag. Wir sind also geschwind aufgestanden. Ich habe mich frisch gemacht und bin kurzerhand zu Aldi. Dort habe ich meine kleine Einkaufsliste abgearbeitet: Mehl, Zucker, Äpfel, Teefilter. Zusätzlich habe ich einen Ständer für mein Küchenpapier und Fitnessbänder gekauft. Ich ärgerte mich über einen Herren, der an der Kasse hinter mir stand und ein blöden Kommentar von sich gab, weil ich seiner Meinung nach wohl etwas langsam beim Bezahlen und Einräumen war. Nun ja, mein Ärger über die Situation war Gott sei Dank schnell wieder verflogen. Zuhause angekommen habe ich die Einkäufe verräumt und mich umgezogen. Ich wollte gerade mit dem Workout beginnen, als meine Mama anrief. Wir telefonierten, tauschten uns aus und verabschiedeten uns 15 Minuten später wieder voneinander. Mit Blick auf die Uhr wurde es nun wirklich Zeit für das Workout. Der Mittag war längst angebrochen. Ich habe meine Spotify Playlist gestartet und losgelegt. Die ersten Minuten sind mir wirklich schwer gefallen. Es mangelte mir merklich an Motivation. Danach lief es aber wie am Schnürchen. Ich schwitzte und war puderrot. Mir lief der Schweiß von der Stirn. Als alles geschafft und überstanden war, überkam mich ein riesiges Glücksgefühl. Das ist es, was mich jedes Mal wieder motiviert: das Gefühl danach. Ich bin schnell unter die Dusche gesprungen, habe mich frisch gemacht und angezogen. Anschließend wurde es Zeit für die erste Mahlzeit an diesem Tag. Es war bereits 14:00 Uhr. Ich hatte noch nichts gegessen, weshalb mein Magen hörbar knurrte. Es gab Rührei mit Tomate und Feta, dazu Eiweißbrot mit vegetarischer Salami. Dabei schaute ich "Mein Kind, Dein Kind" auf VOX. Es war wirklich lecker. Leider war ich ziemlich schnell satt. Das hat mich ehrlich gesagt überrascht. Entweder war die Mahlzeit zu groß oder mein Appetit zu klein. Oder beides, haha :D Wie dem auch sei: Ich habe die Küche aufgeräumt, meine Sachen gepackt und mich möglichst schnell auf den Weg zu meinem Freund gemacht. Wobei "schnell" auch relativ ist: Nun war es schon 15:30 Uhr - viel später, als ich mir vorgenommen hatte. Bei meinem Freund ist dann tatsächlich auch nicht mehr viel passiert. Wir saßen zusammen, haben angestoßen, getrunken, gegessen und beisammen gesessen. Mich überkam eine plötzliche Müdigkeit. Kurzerhand habe ich meinen Laptop aufgeklappt und diese Zeilen geschrieben. Vorbereitung ist immerhin alles. Und wer meine Wochenrückblicke liest weiß sicherlich, wie aufwendig sie insgesamt sind. Vor allem was das Schreiben der Texte für die einzelnen Tage betrifft. Zwischenzeitlich habe ich über das Handy die aktuellen Angebote von Arvelle gecheckt. Ich bin wieder total im Lesefieber und kriege nicht genug von Büchern. Das ist nicht gut. Gar nicht gut! :D Apropro Lesefieber! Gelesen habe ich am späten Abend auch noch: Show Me The Stars von Kira Mohn. Bisher mag ich das Buch ganz gerne. Die Rezensionen zum Buch sind (leider) sehr durchwachsen. Vor dem Schlafen habe ich noch Blacklist geschaut (Ich bin soooooo sehr im Serienfieber!!!!!), danach wurde das Licht ausgeknipst.

Dienstag, 07.01.2020

Zum ersten Mal nach vielen Wochen klingelte an diesem Morgen der Wecker für uns. Ja, ich war müde. Und nein, ich wollte natürlich nicht aufstehen. Auch ein wenig muffelig war ich, kurz nachdem ich die Augen um kurz nach 07:00 Uhr geöffnet habe. Insgesamt war ich aber doch recht munter, dafür, dass ich in den letzten Wochen meist nicht vor 09:30 Uhr aufgestanden bin. Insgeheim habe ich meine Chance gesehen, mich schon einmal langsam auf die nächste Arbeitswoche vorzubereiten ;-) Während ich noch eine Woche Urlaub genießen konnte, begann für meinen Freund an diesem Morgen ein ganz normaler Arbeitstag. Ich freute mich darauf, ihn begleiten zu können, bleibt uns  doch sonst kaum Zeit dafür, wenn ich selbst im Büro sitze. Wir sind also aufgestanden, haben geduscht und uns angezogen. Im Anschluss gab es Tee und zwei Vollkornbrote mit Käse. Das musste reichen. Mehr habe ich ohnehin noch nicht runterbekommen. Gegen 08:45 Uhr haben wir das Haus verlassen; im Auto auf dem Weg nach Berlin. Der Tag war nass und kalt und ungemütlich. Perfektes "Netflix and chill" Wetter ;-) Während sich mein Freund also seiner Arbeit widmete, saß ich artig im Auto. Dort hatte ich ausreichend Zeit für das neue Buch, das ich am Abend zuvor begonnen habe: "Show Me The Stars" von Kira Mohn. Und ich sag Euch: Die Seiten flogen nur so davon! Ich war richtig gefesselt und erschrak beinahe, als gegen 16:00 Uhr die Sonne begann unterzugehen und mich nur noch 60 Seiten bis zum Ende des Buches trennten. "Show Me The Stars" spielt an der Irischen Küste. Das im Buch beschriebene Wetter ähnelte dem deutschen Wetter an diesem Tag sehr. Ein Grund von vielen, warum ich mich so gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Eine Rezension folgt, versprochen. Als ich um 17:00 Uhr zurück zu Hause war, habe ich nicht lange gezögert und kurzerhand Pullover und Jeans durch einen Sport BH,  Tights und Sportschuhe ersetzt. Nachdem ich den gesamten Tag sitzend im Auto verbracht habe - Was ich wohlgemerkt sehr genossen habe! - war es an der Zeit für etwas Bewegung und ein ordentliches Workout! Mein Handy spielte die "Feelgood Pop" Playlist von Spotify ab, während ich mich den einzelnen Übungen widmete. Spätestens nach 10 Minuten kam ich richtig in Fahrt. Neben Squats, Lunges und Liegestützen widmete ich mich u.a. auch einer für mich neuen Übung: Plankes! Und mit Plankes ist es wie mit Liegestützen: Ich hasse und liebe sie gleichermaßen. Einzelne Übungen habe ich zusätzlich im Zeitraffer für meine Instagram Story aufgenommen. Danach habe ich mich fix geduscht und in frische Klamotten geworfen, einen Kaffee getrunken und ein paar Sachen zusammengepackt. Den Abend habe ich nämlich bei meinem Freund verbracht, wo ich schon bald im Bett lag, mit dem Laptop auf dem Schoß und "Blacklist" auf Netflix geschaut habe. Dabei aß ich ein paar Veganz Doppelkekse mit Lemon Cake Style. Sooo lecker! Ich schrieb eine Buchrezension für "Show Me The Stars", veröffentlichte sie in verschiedenen Portalen und bereitete ein paar Beiträge vor, u.a. auch diesen. Das alles nahm tatsächlich ziemlich viel Zeit in Anspruch. Zwei Stunden später klappte ich den Laptop zu.

Mittwoch, 08.01.2020

Mit dem Aufgehen der Sonne wurde ich um ca. 07:40 Uhr zum ersten Mal wach. (Wobei "Aufgehen der Sonne" wirklich charmant ausgedrückt ist... Der Mittwoch war wieder ziemlich grau und nass.) Bis dahin waren es noch 20 Minuten, bis der Wecker zum ersten Mal klingeln würde. Wir haben deswegen noch kurz die Augen geschlossen, bevor wir endgültig das warme Bett verlassen und uns auf den Tag vorbereitet haben. Der Tag war in etwa derselbe wie schon am Dienstag zuvor: Ich habe meinen Freund bei der Arbeit begleitet. Zunächst aber haben wir geduscht und uns angezogen, bevor wir in Richtung Berlin gestartet sind. Meine Laune war an diesem Morgen leider nicht sonderlich gut. Am Abend zuvor ist mir aufgefallen, dass ich meine Apple AirPods scheinbar verlegt oder verloren habe.... Ein Alptraum wurde wahr. Ohne AirPods bin ich einfach kein Mensch. Ich konnte mir absolut nicht erklären, wo sie liegen könnten, haben wir doch jede Ecke abgesucht. Meine Nacht war daher eher unruhig. Ich grübelte und konnte einfach keine plausible Erklärung finden. Zunächst musste ich die Situation wohl einfach nehmen wie sie war: aussichtslos. Wir fuhren mit dem Auto nach Berlin, mein Freund klapperte Baustelle für Baustelle ab, während ich "No & ich" von Delphine de Vigan las und mit jeder Seite mehr zutiefst berührt war. Ja, das Buch hat mich beinahe sprachlos gemacht. Für eine Baustelle habe ich das warme Auto verlassen, das Buch beiseite gelegt und meinen Freund begleitet. Es tat mir richtig gut, mir die Füße vertreten und etwas frische Luft schnuppern zu können. So bequem das Sitzen im Auto ist: Bewegung schadet nie. Mir wurde einmal mehr bewusst, wie gut mir die nächste Arbeitswoche tun würde. Mehr Bewegung, mehr Aktivitäten, mehr Weggänge. Es ist definitiv an der Zeit, meine Comfort-Zone zu verlassen, die sich über Weihnachten und die Feiertage kontinuierlich aufgebaut hat. Ich werde mich sicherlich noch nach Tagen wie diesen sehnen, aber vorerst habe ich genug. Zur Mittagszeit, wir hatten gerade die erste Hälfte unserer Tour geschafft, habe ich "No & ich" schließlich beendet. Das Buch hat mich sehr ruhig und nachdenklich werden lassen. Ich war daher tatsächlich ein wenig froh, als wir am späten Nachmittag zurück waren und ich mich bei einem Workout etwas ablenken konnte. Vorher habe ich meine Wohnung allerdings noch einmal auf den Kopf gestellt. Meine AirPods blieben jedoch unauffindbar. Meine Stimmung sank wieder ein wenig mehr... Es ist nicht so, dass ich die AirPods nicht ersetzen könnte. Aber, nun ja, das Geld und der Verlust schmerzen dennoch sehr. Mir gehen sehr selten Dinge verloren... Danach wurden noch fix meine Kosmetikpinsel gewaschen. Ich habe mir fest vorgenommen, die Pinsel wieder regelmäßiger zu reinigen, was bisher ziemlich gut funktioniert. Nicht nur meine Haut freut sich. Auch ich empfinde definitiv mehr Freude beim Schminken, wenn die Pinsel von Resten und Rückständen befreit, einfach sauberer sind. Ich konnte mich anschließend beim Sport gut auspowern und den Kopf freibekommen. Zusätzlich war ich richtig stolz auf meine Leistung. Das war genau das, was ich brauchte. Von meinem "Erfolg" beflügelt, habe ich mich geduscht und angezogen, Papier in der Papiertonne entsorgt und ein Schreiben bei meinen Vermietern abgegeben. Gegen 18:00 Uhr machte ich mich zu Fuß auf den Weg zu meinem Freund. Mein Freund war an diesem Tag ebenfalls etwas bedrückt. Er ist ein richtiger Schatz! Er sorgte sich um meine AirPods, hat tatsächlich noch einmal jede Ecke abgesucht, alles auf den Kopf gestellt und dennoch keine Kopfhörer gefunden. Mimimi. Ich sollte mir eigentlich (noch) keine neuen AirPods bestellen. Er glaubt fest daran, dass sie wieder auftauchen... Ich hab's trotzdem getan.... Ich lenkte mich am Laptop ab, wo ich eine Rezension für "No & ich" schrieb und diesen Wochenrückblick tippte. Währenddessen lief über Amazon Prime Terminator 1 von 1984.

Donnerstag, 09.01.2020

Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war wieder sehr unruhig. Nicht nur wegen der Kopfhörer, die wir am späten Abend noch einmal akribischst gesucht haben. Viel mehr, weil mir mein Unterbewusstsein mit jedem Tag mehr signalisiert, dass es endlich genug ist mit all dem Ausschlafen ;-) Ich bin eben ein sehr aktiver Mensch. Jemand, der sehr strukturiert ist und einem strengen "Plan" folgt. Wie dem auch sei: Ich bin mit einer Tasse Kaffee in den Tag gestartet, habe mich geduscht und kurz noch einmal vor den Laptop verdrückt, wo ich einen Blogbeitrag korrigierte. Danach saßen wir schon bald wieder im Auto. Mein Freund auf den Weg zur Arbeit. Ich als Begleitung, mit einem Buch und Toffifee als Proviant in der Tasche :D Für diesen Tag habe ich mir "Die Erbin" von Simona Ahrnstedt ausgesucht. Ein Buch, das bereits viel zu lange in meinem Bücherregal steht, obwohl es mich inhaltlich doch sehr anspricht. Nach "No & ich" benötigte ich eine leichte Lektüre. Ein Buch, bei dem ich nicht viel nachdenken muss, mich einfach etwas berieseln lassen kann. Dafür eignen sich Liebesromanzen mit einer kleinen Prise Erotik perfekt. Ich habe gut in die Geschichte gefunden und dabei gar nicht mitbekommen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Der Mittag war angebrochen, die ersten 200 Seiten gelesen und die Toffifee Packung leer. Spontan haben wir bei McDonalds einen kurzen Stopp eingelegt, wo ich mit einer Packung Pommes etwas zu Kräften kommen konnte. Sorry, ein bisschen Spaß muss schließlich sein :D Wusstet ihr eigentlich, dass ich bei McDonalds schon lange keine Burger mehr esse? Es sind überwiegend Pommes und Käse Gipfel, die ich dort esse. Und Eis! Das Höchste der Gefühle sind Nuggets, ansonsten ekelt mich das gepresste Fleisch aber einfach nur an. Fisch Burger mag ich nicht und alle anderen (vegetarischen) Alternativen sprechen mich nicht an. Aber hey, Pommes gehen immer. Ich liebe Pommes! Vor allem dann, wenn sie richtig doll gesalzen sind. (Fun Fact: Meine Eltern nannten mich früher immer Salz Elli, weil ich von Salz nicht genug bekommen konnte.) Bei unserem letzten Ziel angekommen, nutzte ich meine freie Zeit für einen kleinen Spaziergang, während mein Freund seiner Arbeit nachging. Es nieselte. Das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten Seite - nicht! Ich war mit meiner Schmuddelwedda Regenjacke allerdings bestens ausgestattet. Anders gesagt: Der Regen konnte mir gar nichts :D Es tat nach dem fettigen Essen richtig gut mir die Füße vertreten zu können. Ich telefonierte noch fix mit meiner Mama und las "Die Erbin" weiter, bevor wir uns auf den Nachhauseweg machten. Die Sonne war längst untergegangen. Im Auto packte ich das Buch beiseite, um nur wenig später meinen Laptop aufzuklappen und den Wochenrückblick für diesen Donnerstag zu tippen. Meinem Hotspot sei Dank, der teilweise zuverlässiger ist als eine WLAN Verbindung! Wir haben anschließend noch bei meinen Eltern angehalten, wo ich ein paar Dinge abholte.

Freitag, 10.01.2020

Freitag war ein merkwürdiger Tag. Kein positiver Tag, meine ich. Ich fühlte mich mit dem ersten Augenaufschlag einfach nicht gut, hatte Kopf- und Nackenschmerzen. Meine Stimmung war gedämpft. Ich hatte dennoch einiges für diesen Tag geplant und wollte daher schnell in die Gänge kommen. Ich war motiviert und wollte viel schaffen. Rückblickend war das wohl mein Fehler... Ich habe mich angezogen und mir nur schnell etwas übergeworfen, um flink ein paar Kleinigkeiten bei Aldi einzukaufen. Man hätte mit den fettigen Haaren, den dunklen Augenringen und den mühelos angezogenen Klamotten denken können, ich käme von der Straße. Ich fühlte mich nicht sonderlich wohl in meiner Haut, sah ungepflegt aus und wollte dennoch unbedingt einkaufen gehen und alles erledigen, bevor ich mich in meinen vier Wänden etwas zurückziehen konnte. Wisst ihr, was ich meine? Getreu dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Ich war also erst bei Aldi, wo ich Äpfel, Zitronen, Milch und Mandelmilch kaufte. Vor allem die Äpfel waren wichtig, da ich wenig später Apfelkuchen für meinen Papa backen wollte. Bevor ich mich auf den Rückweg machte, habe ich bei der Post ein Päckchen abgeholt, das einen Tag zuvor nicht zugestellt werden konnte. Es handelte sich dabei um meine (neuen) Apple AirPods. Ja, meine alten AirPods sind nach wie vor wie vom Erdboden verschluckt. Ich bin immer noch sehr traurig und frustriert und gleichzeitig glücklich, einen "Ersatz" zu haben. Ohne AirPods - ohne mich. Klingt blöd, ist aber genau SO. Ich bin viel zu Fuß unterwegs und benötige dabei definitiv Musik, Hörbücher oder Podcasts in den Ohren. Und, ja, die AirPods sind dabei einfach die besten Kopfhörer für mich. Eine Alternative kommt nicht in Frage. Nun ja, ich habe also das Päckchen bei der Post abgeholt und war wenig später endlich zu Hause. Ich habe mir die Hände gewaschen, mich umgezogen und meine Einkäufe verräumt. Danach habe ich die Waschmaschine angestellt und mich umgehend in die Küche begeben, wo ich mit dem Backen begonnen habe. Mit der KitchenAid ging alles ganz schnell. Es handelte sich dabei um einen einfachen Rührkuchen mit Äpfeln, dazu ein paar leckere knusperige Streusel. Das Rezept findet ihr hier. Während der Kuchen im Ofen backte, habe ich mich ein wenig dem Haushalt gewidmet. Erst habe ich die Küche sauber gemacht, danach die Wohnung gesaugt und schließlich die Spülmaschine ausgeräumt. Ich ließ den Kuchen im Ofen abkühlen, während ich die Wäsche aufhing und direkt eine neue Maschine anstellte. Nun wurde es Zeit für ein kleines Workout. Ich hatte immer noch Kopfschmerzen, weshalb die Idee wohl nicht die beste war... Aber wie das eben so ist, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, habe ich stur daran festgehalten und schon bald mit dem Workout begonnen. Ich war unkonzentriert und einfach nicht bei der Sache, was sehr frustrierend war. Danach allerdings ging es mir nur noch schlechter. Mein Kopf drohte zu platzen. Ich sagte einer Freundin für den Abend ab, ging unter die Dusche und entschied dabei, später noch einmal an die frische Luft zu gehen. Da sich mein Pfand unschön stapelte, hatte ich eine gute Gelegenheit noch einmal vor die Tür zu gehen. Kurzerhand machte ich mich also auf den Weg zu Rewe, wo ich meinen Pfand in den Automaten gab und Paprika kaufte. Für die nächste Arbeitswoche hatte ich Shakshuka geplant, mein Lieblingsgericht! Dafür verwende ich auch immer wieder gerne Paprika. Zurück zu Hause habe ich mich auf das Sofa gelegt, ein paar Minuten unruhig vor dem Handy gehangen und schließlich "Die Erbin" gelesen, bis mein Freund kam. Danach lagen wir nur noch im Bett, schauten "Der Bachelor" und "Marcella", während er arbeitete und ich nach Urlauben suchte und etwas Onlineshopping betrieb ;-) Dabei trank ich unheimlich viel Wasser, was meine Kopfschmerzen etwas lindern ließ. Dennoch war ich heilfroh, als der Tag endete und wir das Licht ausgeschalten haben. 

Samstag, 11.01.2020

Mein Samstag begann - zumindest was die Kopf- und Nackenschmerzen betrifft - sehr entspannt. Ich fühlte mich wesentlich besser als am Tag zuvor, hatte ich doch Angst, dass die Schmerzen anhalten würden. Dem war zum Glück nicht so. Stattdessen kämpfte mein Freund seit dem vorherigen Abend mit Kopf- und Nervenschmerzen, weshalb ich ihm zur Linderung bereits am Morgen ein Kirschkernkissen warm gemacht habe. Gott sei Dank habe ich das kleine Zettelchen am Kissen studiert, das mich freundlich und doch eindringlich darauf hinwies, das Kissen unter keinen Umständen in der Mikrowelle zu erhitzen. Gesagt, getan! Also habe ich es für 10 Minuten in den Backofen getan und meinem Freund gegeben, der noch im Bett lag. Währenddessen hatte ich Gelegenheit, in Ruhe die Wäsche vom Vortag vom Wäscheständer zu nehmen und eine weitere Maschine anzustellen. Ja, es galt den Wäscheberg zu bezwingen noch bevor die neue Woche beginnen würde. Im Anschluss habe ich mich meinem Workout gewidmet. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits kurz nach 10 Uhr. Und weil ich am Mittag noch bei meinen Eltern vorbeischauen wollte, mussten wir uns etwas sputen. Ich habe meine Spotify Playlist gestartet und mit dem Workout begonnen. Dieses Mal war ich wieder mehr motiviert. Ich wurde kurzzeitig von einem Anruf meiner Mama und meinem Freund unterbrochen, ließ mich aber dennoch nicht aus der Ruhe bringen. Nach gut 33 Minuten war es vollbracht; das Workout war geschafft und ich super happy mit meiner Leistung. Meinem Freund ging es zwischenzeitlich auch wieder besser. Wir haben uns ein Stück meines Apfelkuchens gegönnt, bevor ich unter die Dusche gegangen bin, mir den Schweiß von der Haut gewaschen und mich frisch gemacht habe. Ich habe die Wäsche aufgehangen und mir gerade die Zähne geputzt, als es an der Tür klingelte: die Post! Tatsächlich habe ich an diesem Vormittag meine Zalando Bestellung erwartet, die ich an der Tür vom Boten in Empfang nahm. Bei Zalando hatte ich mir Mitte der Woche neue Sportbekleidung gekauft: eine Tights, ein paar kurze Sporthosen und zwei Sport BHs. Ich werde Euch die Teile alsbald auf Instagram zeigen, versprochen! Obwohl wir gerade auf dem Sprung waren und die Wohnung bald verlassen wollten, habe ich noch fix die einzelnen Teile anprobiert. Die Hosen passten allesamt einwandfrei, lediglich die Sport BHs wollte ich mir in einer Nummer größer nachbestellen. Mit meiner Tasche und dem Apfelkuchen bepackt, haben wir die Wohnung wenig später zu Fuß verlassen. Unsere Wege trennten sich schon bald, als ich mich weiter auf den Weg zu meinen Eltern machte, wo ich meinem Papa den Apfelkuchen vorbeibrachte. Das Wetter war gut. Die Sonne schien, die Temperaturen waren für Anfang/Mitte Januar ziemlich angenehm. Zum ersten Mal nach langer Zeit trug ich meine Sneaker von Lacoste. Ich habe kurz mit meinen Eltern gesprochen und war nur eine halbe Stunde später wieder bei meinem Freund zurück, wo ich mich ins Bett zurückzog, diesen Wochenrückblick schrieb, bei Arvelle vorbeischaute und meine Nike Sport BHs nachbestellte. Im Anschluss haben wir uns mit der Familie von meinem Freund zusammengesetzt, um alte Videos zu schauen. Es handelte sich dabei um private Aufnahmen, die meinen Freund als kleinen Jungen zeigten. Das war wirklich schön. Leider übermannte mich im Laufe des späten Nachmittags ein unangenehmer Mittelschmerz im Unterleib, der zunehmend unerträglich wurde. Ich habe es erst mit Wärme in Form einer Wärmflasche probiert. Mein Freund war wirklich lieb zu mir. Als die Schmerzen stärker wurden, wusste ich mir aber nur noch mit einer Tablette zu helfen. Ich fühlte mich so so elendig. Kein Vergleich zu starken Unterleibschmerzen, die ich während meiner Periode habe. Es tat weh, mir wurde schwindelig und ich wusste beim besten Willen nicht, wie ich sitzen oder liegen sollte. Egal, wie und in welche Richtung ich mich bewegte: er zerriss mich förmlich. Im Nachhinein denke ich, dass dieser Mittelschmerz mit meinem Eisprung zusammenhängt, den ich nach Absetzen der Pille sehr deutlich spüre. Zumindest ist es das, was ich mir einbilde. Vielleicht sollte ich bei nächster Gelegenheit mit meiner Ärztin sprechen. Wir haben uns dann jedenfalls bald ins Bett zurückgezogen und einen 3D Film geschaut. Etwa eine halbe Stunde nach Einnahme der Tablette entkrampfte sich mein Unterleib mehr und mehr. Was für eine Wohltat. Mir ging es endlich wieder besser. Kurz vor Mitternacht zückte ich meinen Laptop, um diese Zeilen zu tippen und meinen Wochenrückblick somit weitestgehend aktuell zu halten. Das würde mir am morgigen Sonntag eine Menge Arbeit ersparen. 

Sonntag, 12.01.2020

Der Tag der Tage war gekommen. Sonntag. Der letzte freie Tag für mich, bevor am Montag wieder der Alltag beginnen würde. Ja, etwas traurig war ich schon. Zum Einen, weil ich die Bequemlichkeit und Flexibilität vermissen werde. Zum Anderen, weil mein Freund und ich wunderbare, intensive drei Wochen hatten, die wir sehr genossen haben. Ab morgen weht dann wieder ein anderer Wind. Wir werden uns nicht mehr täglich sehen; nicht mehr jeden Abend nebeneinander einschlafen und sicher schnell dem Stress verfallen. Aaargh, mir graut es davor. Ich vermisse ihn jetzt schon... Dennoch muss ich mir eingestehen, dass ich meinen Alltag, meine Arbeit, meinen Rhythmus und meine Strukturen ganz dringend benötige. Davon abgesehen gehe ich wirklich gerne arbeiten. Nur das frühe Aufstehen bereitet mir Bauchschmerzen. Wie dem auch sei: Nach dem gestrigen Abend haben wir ausgeschlafen. Das erste Mal schaute ich um ca. 09:30 Uhr auf die Uhr. Ich fühlte mich im Vergleich zum gestrigen Abend sehr viel besser, gleichwohl mein Unterleib nach wie vor sehr angespannt und verkrampft war. Ich weiß leider immer noch nicht genau, was die Ursache für die Schmerzen war, werde meinen Zyklus aber ganz sicher besser im Auge behalten. Eigentlich war ich für den Vormittag mit Freunden zum Schwimmen verabredet. Da ich mich weiterhin nicht sonderlich gut fühlte, sagte ich die Verabredung schweren Herzens ab. Rückblickend war das eine gute Entscheidung, so sehr ich mich eigentlich darauf gefreut hatte. Wir haben uns geduscht und einen Rougette Ofenkäse gegessen. Mhmmm, es war köstlich! Als "Nachtisch" gab es noch ein Dessert. Es handelte sich dabei um das Wassereis "Dolomiti" - mein absoluter Favorit! Wenn es nach mir ginge, könnte ich mich einzig und allein von diesem Eis ernähren. Und vom Pommes! :D Wir haben uns im Anschluss noch einmal ins Bett verzogen, wo ich "Die Erbin" las, während mein Freund neben mir selig schlummerte. Über den Fernseher flimmerte via Netflix "Suburbicon". Was für ein verrückter Film.... Kennt ihr ihn schon? Am Nachmittag habe ich meine sieben Sachen gepackt. Wir waren noch kurz in einem anderen Ort unterwegs, bevor mich mein Freund am späten Nachmittag zu Hause absetzte. Mich überkam ganz plötzlich ein kleiner Herzschmerz. Das war's dann wohl erst einmal mit unserer "Pärchenzeit".... Mimimi.... Ich habe zwei Zalando Päckchen für die Retoure vorbereitet, die Wäsche vom Wäscheständer genommen und mich umgezogen. Um 16:30 Uhr stand ich endlich auf meiner Sportmatte. Das Workout war leider nicht sonderlich erfolgreich... Ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass ich meinen inneren Schweinehund überwunden habe und dies für einen Sonntag Erfolg genug sei. Spätestens ab morgen werde ich mich wieder sehr viel konsequenter meinen morgendlichen Workouts widmen. Im Anschluss habe ich mich frisch gemacht und mir eine Kleinigkeit zum Essen gemacht. Punkt 18:00 Uhr saß ich vor meinem Teller mit Rührei, dazu Eiweißbrot mit Käse und vegetarischer Salami. Während ich aß, liefen ein paar YouTube Videos von Isabeau, JackieLina und Mimi&Flo. Im Anschluss habe ich die Spülmaschine angestellt und mich mit dem Laptop auf dem Schoß ins Bett verkrochen. Und hier sitze ich nun, während "Blacklist" läuft und ich kaum glauben kann, dass mein dreiwöchiger Urlaub vorbei ist. Die letzten Wochen waren unheimlich schön und wertvoll für mich. Mal schauen, was die kommende Woche für mich bereit hält. Ich freue mich auf meinen Alltag, auf meine Fußwege und die Podcasts, die ich dabei hören werde, auf meine Kollegen und das Kochen nach der Arbeit.

Was mich beschäftigt und bewegt hat...

Was ich geschaut habe: Mein Kind, Dein Kind - Wie erziehst du denn? Blacklist, Jurassic Park 3, Terminator 1, Der Bachelor - Folge 2, Marcella, Jurassic World, Suburbicon
Was ich gelesen habe: Show Me The Stars von Kira Mohn (Rezension folgt), No & Ich von Delphine De Vigan (Rezension folgt), Die Erbin von Simona Ahrnstedt (Rezension folgt)
Was ich gegessen habe: Rührei mit Tomate und Feta, Gurkensalat, Tomatensalat, Veganz Doppelkekse Lemon Cake Style, Tomaten, Mischgemüse, Pommes von McDonalds, Toffifee, Champignons, Pizza, Saure Gurken
Was ich getrunken habe: Sekt, Wasser, Kaffee, Whiskey, Früchtetee, Cola Light
Was ich gedacht habe: Nur noch eine Woche!!!!!
Worüber ich gelacht habe: Wie niedlich mein Freund als kleiner Junge aussah - oh mein Gott!!! :D :D 
Worüber ich mich geärgert habe: Ich habe meine geliebten Apple AirPods verloren.... Sagt nichts!!! Lassen wir das einfach mal so stehen... :'(
Worüber ich mich gefreut habe: Ich freute mich riesig über meine Zalando Bestellung, die mir neue Nike Sportbekleidung bescherte. Aber auch ein Puzzle, das nach zwei Wochen endlich bei mir ankam, bereitete mir viel Freude. Mein Freund und ich sprachen über einen Urlaub in Oslo, dem ich schon jetzt enorm entgegen fiebere, auch wenn noch nichts fix geplant ist.
Worüber ich gestaunt habe: Ein Wunder, wie wenig Unfälle passieren, bei so vielen Idioten auf den Straßen.....
Was ich gekauft habe: Lebensmittel, ein Ständer für Küchenpapier, Fitnessbänder, neue Apple  AirPods, Sportbekleidung von Nike, Silikon Hülle für Apple AirPods und iPhone 11 Pro Max
Was ich nächste Woche geplant habe: In der nächsten Woche möchte ich gerne ruhig und stressfrei zurück in meinen Alltag finden, weshalb ich mir nichts Großes vorgenommen habe. Lediglich kochen möchte ich nach Feierabend. Shakshuka und eine Champignon-Brokkoli Pfanne stehen auf meiner Rezeptliste.
Was ich mir für nächste Woche wünsche: Einen guten Start in die neue Arbeitswoche mit so wenig Stress wie möglich.



Alles Liebe für Euch, Mareike ♡

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