Weekly Diary KW 05: Überraschung von meinem Freund, Termine im Büro, Nein sagen können

02.02.2020
Uff. Diese Woche hatte es total in sich. Es gab keinen Tag, an dem ich nicht ausgelaugt war. Im Büro standen einige Termine an, die ich organisiert und "eingetütet" habe - wie ich immer so schön zu sagen pflege ;-) Ich war oft angespannt und unruhig und jedes Mal froh, wenn wieder ein Tag ohne Komplikationen überstanden war. Nun, am Ende der Woche, bin ich wieder einmal stolz, so viel geschafft zu haben. Gleichzeitig waren meine Akkus zum Ende der Woche absolut leer. Da kam das Wochenende quasi wie gerufen, an dem ich einmal mehr glücklich war, jemanden an meiner Seite zu haben, der mein Partner, bester Freund und Anker zugleich ist.

Disclaimer: Dieser Beitrag könnte Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten ;-) 


Montag, 27. Januar 2020

Meine Nacht war ziemlich unruhig. Und das, obwohl mein Liebster bei mir war ;-) Ich war regelrecht froh, als mein Wecker aufleuchtete und mir sanft signalisierte, aufstehen zu müssen. Dafür, dass ich ziemlich unruhig geschlafen habe, war ich ungewöhnlich fit, wenn auch etwas antriebslos. Ich trödelte an diesem Morgen leider ziemlich, weshalb ich nach Verlassen der Wohnung zum Bahnhof rennen musste. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Wahrscheinlich hat die Verabschiedung etwas sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Zusätzlich habe ich meinem Freund einen kleinen Zettel geschrieben und noch den Müll entsorgt... Ja, rückblickend war es wohl kein Wunder, dass ich losrennen musste. Auf dem Weg vom Potdamer Platz zum Brandenburger Tor - Es war ungewöhnlich hell an diesem Morgen! - hörte ich die neuste Folge von "Verbrechen von nebenan". Weil ich ziemlich schnell im Büro und die Folge recht lang war , habe ich die Folge in meiner Mittagspause fortgesetzt, während ich einen Spaziergang durch das Regierungsviertel gemacht habe. Bei meinem Gang durch das Brandenburger Tor habe ich dabei wieder eine Münze gefunden. Erinnert ihr Euch? Letzten Dienstag erst habe ich an fast derselben Stelle eine 1 Cent Münze entdeckt. Wenn das so weitergeht, bin ich bald reich, haha :D Als ich nach der Arbeit mit dem Zug in unserem Ort angekommen war, hat mich meine Mama vom Bahnhof abgeholt. Wir waren verabredet und wollten zusätzlich meinen Tattoo Termin vereinbaren. Leider blieben wir erfolglos, was meiner Laune einen kleinen Dämpfer verpasst hat. Nach dem Treffen mit meiner Mama war ich noch fix zu Fuß bei Rewe einkaufen. Ich benötigte Ingwer und Gemüse sowie TK Beeren. Zusätzlich habe ich mir gleich zwei Sträuße Tulpen gekauft. Ich liiiebe Tulpen. Als ich zu Hause angekommen war und all meine Einkäufe und Sachen endlich ablegen konnte, war ich ziemlich kaputt. Wahrscheinlich steckten mir die unruhige Nacht und der Arbeitstag in den Knochen. Dazu kam, dass ich beim besten Willen nicht wusste, was ich kochen sollte. Ich dachte, das würde einfach spontan entscheiden, sobald der Kühlschrank nach dem Einkauf einigermaßen gefüllt ist. Dem war natürlich nicht so. Ich hatte Hunger, aber so richtig angestanden hat mir alles irgendwie nicht. Mimimi... Nicht essen war aber auch keine Option, weshalb ich kurzerhand den Rest Weißkohl zu Schmorkohl verarbeitet habe. Gewiss nicht mein Lieblingsessen, aber besser als nichts. Es war ok. Im Anschluss habe ich noch drei Oblaten und ein Wassereis gegessen. Mit der Sättigung setzte eine zunehmende Müdigkeit ein. Ich habe noch fix eine Collage für den Wochenrückblick erstellt und hochgeladen, ein paar Ergänzungen im Text vorgenommen und wenig später den Laptop wieder zugeschlagen. Über den Fernseher liefen ein paar YouTube Videos. Vor dem Schlafen habe ich noch mit meinem Freund telefoniert, bevor ich um kurz vor 21:00 Uhr das Licht ausgeschalten habe. Mein Handy spielte eine Podcast Folge von "Beste Freundinnen" ab. Selbstverständlich mit Sleep Timer. Wenig später muss ich eingeschlafen sein.

Dienstag, 28. Januar 2020

Der Dienstag begann regnerisch, was mir das Aufstehen etwas erschwert hat. Dabei war ich wirklich gut ausgeschlafen! Ich hörte, wie der Regen auf das Dach prasselte, was dazu führte, dass ich mich direkt noch einmal umgedreht habe. Mit dem zweiten Wecker gab es dann aber kein Entkommen. Beim Sport habe ich an diesem Morgen ziemlich geschwitzt. So sehr, dass mir der Schweiß die Stirn hinunter gelaufen ist. Das gab's schon lange nicht mehr. Ich war zwischenzeitlich aber auch echt fertig. Ich war etwas spät dran, als ich die Wohnung eine Stunde später verlassen habe. Mit meinen Gummistiefeln und der Regenjacke trotzte ich selbstbewusst dem regnerischen Wetter. Ja, es war wirklich ungemütlich und nass und dunkel. In der Bahn war ich bemüht, ein paar Seiten in "Tick Tack - Wie lange kannst Du lügen?" zu lesen, was mir etwas schwer gefallen ist, weil mich das Buch auch in der zweiten Hälfte einfach nicht packt. Keine Ahnung, wie ich das Buch rezensieren soll. Ihr werdet es im nächsten Lesemonat (kommenden Mittwoch!) erfahren. Im Büro habe ich meine Mails gesichtet und eine Terminvorbereitung getätigt, bevor ich für eine Sitzung in das Paul-Löbe-Haus gegangen bin. Dabei habe ich mit Tee und Wasser für ausreichend Flüssigkeitszufuhr gesorgt ;-) Mein Körper straft mich immer sofort, wenn ich nicht genug trinke. Nach der Sitzung war ich zurück im Büro, wo ich mich an meinem Arbeitsplatz den alltäglichen Büroabläufen gewidmet habe. Zwischendurch gab es sehr viel Tee und Wasser. Als ich nach Feierabend auf dem Weg zum Bahnhof und später auf dem Weg nach Hause war, hat es natürlich wieder geregnet. Wie soll es auch anders sein? Ich war - wie gesagt - mit Gummistiefel und Regenjacke sowie einem Schirm sehr gut gewappnet, aber Sonnenschein wäre mir tausend Mal lieber gewesen. Ich habe dem Regen weiter getrotzt und bin mutig gelaufen, statt mit der Bahn zu fahren. Ich bin ja nicht aus Zucker ;-) Mein Stimmung kippte urplötzlich, als ich zu Hause angekommen war. Vielleicht bin ich wetterfühlig, vielleicht war ich aber auch einfach nur k.o. Ich habe nur kurz meine Jacke abgelegt und eine Rücksendung fertig gemacht, um diese anschließend umgehend bei der Post abzugeben. Ihr wisst ja: Ich mag es einfach nicht, wenn Sachen lange rumliegen. Vor allem wenn es um Bestellungen geht, die mir nicht gehören, weil ich sie zurücksende. Ich war sehr schnell wieder zurück und habe vor dem Kühlschrank fieberhaft überlegt, was ich essen könnte. So richtig gute Ideen hatte ich in dieser Woche leider nicht, weshalb ich mich etwas trostlos für Eiweißbrot entschieden habe. Dazu gab es grüne Oliven und Cornichons. Im Anschluss habe ich die letzten drei Oblaten verputzt. Gerade, als ich mich dazu aufgerafft hatte, mein Geschirr in die Spülmaschine einzuräumen, klingelte es an der Tür. Mein Freund war gekommen, um mich mit einer großen weißen Orchidee zu überraschen. Ich habe das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, so sehr habe ich mich gefreut! Meine Stimmung verbesserte sich im Nu. Ich habe den kleinen Adrenalin Schub genutzt, um am Laptop noch etwas produktiv zu sein. Dort habe ich in diesem Wochenrückblick ein paar Ergänzungen vorgenommen und den Beitrag für Mittwoch final vorbereitet. Kurz vor dem Schlafen habe ich online bei Zalando geshoppt, bevor ich mit "Beste Freundinnen" in den Ohren eingeschlafen bin.

Mittwoch, 29. Januar 2020

Jeden Morgen nehme ich mir vor, weniger zu trödeln. Jeden Morgen klappt es - natürlich! - nicht. So habe ich auch am Mittwoch merklich Zeit verloren, bevor ich morgens mit dem Workout begonnen habe. Irgendwie fehlte mir der Antrieb. Das Workout war dafür umso anstrengender. Ich habe insgesamt 35 Minuten trainiert, gehechelt und geschwitzt. Danach war ich so sehr kaputt, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, wie ich den Tag noch überstehen soll. Ich wusste, der Tag würde stresig werden. Nicht zuletzt auch wegen eines Termins. Auf dem Weg zum Bahnhof habe ich in den dafür vorgesehenen Containern noch fix mein Altglas entsorgt, bevor es mit der Bahn nach Berlin ging. Im Büro angekommen habe ich umgehend meine Arbeit aufgenommen. Um 11:45 Uhr stand ein Termin an, für dessen Vorbereitung ist verantwortlich war. Davor war ich merklich angespannt. Ich bin sehr sorgfältig und präzise, was meine Arbeit betrifft. Und doch ist die Angst, etwas könnte schiefgehen, in meinem Kopf ziemlich präsent. Meistens bin ich dann angespannt, mich durchfährt eine innerliche Unruhe. Erst wenn alles geschafft ist, kann ich wieder locker werden. So war es auch an diesem Tag.  Bis dahin hatte ich mein tägliches Bewegungsziel übrigens längst überschritten, wie mir meine Apple Watch sagte. Als ich das Büro verlassen habe, war ich richtig glücklich, dass alles so gut funktioniert hat. Auf meinem Weg nach Hause hatte ich leider ziemlich viel zu schleppen. Die Mittagspause habe ich nämlich für einen "kleinen" Einkauf bei Rossmann und Edeka genutzt, der dann wohl doch etwas größer ausgefallen ist... ups. Meine Schultern hatten merklich Gewicht zu tragen... Im Gepäck hatte ich Hafermilch, Proteinriegel, Vitamin B Kapseln, Paprika, Fenchel, Tomaten und Erdnüsse. Auf meinen letzten Metern, kurz bevor ich meine Wohnung betrat, hätte ich am liebsten alles abgeschmissen. Dementsprechend erleichtert war ich, als ich die Tür zu meiner Wohnung aufgeschlossen hatte. Was danach passierte, klingt vielleicht etwas verrückt, aber, nun ja, so bin ich, wenn ich Dinge unbedingt erledigt wissen möchte. Ich habe eine Zustellkarte  für ein Paket aus meinem Briefkasten gefischt, von dem ich wusste, dass ich es direkt wieder zurücksenden würde. Ich war mit meiner Stornierungsanfrage auf Amazon leider etwas spät dran, als ich feststellte, dass ich etwas vollkommen Falsches bestellt hatte. Das Paket wurde bereits versandfertig gemacht. Pech gehabt! Tja, ich habe also nur schnell meine Einkäufe  abgelegt und mein Paket kurzerhand in einem Shop abgeholt, den ich fußläufig in gerade einmal 2 Minuten erreichte. Zurück zu Hause habe ich - immer noch in Jacke und Schuhen - das Paket sofort für die Retoure fertig gemacht: Paket öffnen, Retourenettikett drucken, Rücksendeschein ins Paket, Paket zukleben, Adress Klebi oben drauf... Danach konnte ich die Rücksendung zur Post bringen. Es war ein einziges Hin und Her. Und doch ist das Gefühl der Erleichterung groß gewesen, als ich wusste, dass alles erledigt war. Dass ich die unliebsame Bestellung wieder los war. Wie ein Virus, der ansteckend ist, haha. Zwischenzeitlich hat mein Freund angerufen, den ich zwischen Paket abholen und Paket wegbringen leider abwimmeln musste. Ich habe ihn später direkt zurückgerufen, als ich ein letztes Mal durch die Tür zu meiner Wohnung ging. Mich durchfuhr eine enorme Erschöpfung. Ich war kaputt, müde und hungrig zugleich. Kurzerhand habe ich mir Ofengemüse zubereitet, das etwa 60 Minuten im Ofen bleiben musste, bevor ich meinen Hunger stillen konnte. Währenddessen habe ich die Küche sauber gemacht, geputzt und Papier entsorgt. Im Laufe des Abends fühle ich mich immer erschöpfter. Ich habe noch Sex Eduacation geschaut und später ein wenig gelesen, bevor ich geschlafen habe. Was für ein Tag!

Donnerstag, 30. Januar 2020


Uff. Donnerstag war wieder echt viel los. Und weil ich vorab wusste, was mir bevorstand, war ich schon morgens super unruhig. Bei meinem Workout konnte ich mich ablenken und auspowern, was mir sehr gut getan hat. Das hat letztendlich auch meine Trainingsauswertung bestätigt. Ich habe länger als ursprünglich geplant trainiert und mich vollkommen verausgabt. Oh weh, ich hatte anschließend so sehr Muskelkater im Bauch! Die Planks zeigen Wirkung! Nichtsdestotrotz hieß es: Arschbacken zusammenkneifen. Ich bin mit dem Zug nach Berlin gefahren und habe die Fahrzeit mit einem Buch überbrückt. Dabei durchfuhr mich eine kleine Erleichterung: Nicht mehr lange, bis ich "Tick Tack - Wie lange kannst Du lügen?" endlich beendet habe. Ich tue mich so so schwer mit dem Buch. Im Büro angekommen habe ich diesen turbulenten Arbeitstag pünktlich begonnen, bevor ich mich am Vormittag auf den Weg zum Plenum gemacht habe. Dort war ich an diesem Tag tatsächlich öfters. Aufgrund des Plenarablaufs herrschte reges Treiben auf der Plenarebene, das mich Gott sei Dank nicht aus der Ruhe gebracht hat. Als alles erledigt war, habe ich meine Mittagspause begonnen. Ich bin auf direktem Weg vom Bundestag in die Friedrichstraße gelaufen. Mein Ziel: dm, wo ich eine Geburtstagskarte besorgen musste. Auf den letzten Drücker natürlich, wie immer. Allerdings sind mir Geburtstagskarten bei Geschenken ziemlich wichtig. Es ist eben einfach eine sehr nette, persönliche, aufmerksame Geste, die ein Geschenk durchaus aufwerten kann. Findet ihr nicht? Zusätzlich habe ich eine Rücksendung bei der Post abgegeben. Wie gut, dass ich so zentral arbeite und viele Geschäfte/Shops/etc. fußläufig erreichen kann. Das ist Gold wert und erspart mir oft ganz viel Zeit. Nach einem Nachmittagstermin konnte ich dann endlich den Heimweg antreten. Ich war - wie so oft in den vergangenen Tagen - sehr kaputt. Im Zug sind mir ein paar Mal die Äuglein zugefallen. Nach meiner Ankunft am Bahnhof war ich direkt bei einem Geburtstag. Ich musste mich sehr zusammenreißen nicht allzu verloren zu wirken, aber, nun ja, am Ende war es wohl doch so. Um ehrlich zu sein: Ich wollte weder einen Geburtstag feiern, noch Gespräche führen. Ich wollte nach 15 Stunden einfach nur nach Hause, meine Ruhe haben, in mein Bett, um mich dort für den nächsten Tag ausschlafen zu können. Oh Gott, ich klinge wahrscheinlich etwas biestig. Aber nach einem stressigen Arbeitstag gibt es wohl kaum etwas Besseres, als im eigenen Bett zu liegen. Ich habe nach gerade einmal zwei Stunden den Heimweg angetreten und war ziemlich froh, dass mir dabei so viel Verständnis entgegen gebracht wurde. Das ist nicht selbstverständlich für mich. Auf meinem Weg habe ich einen kleinen Abstecher zu Aldi gemacht, wo ich ein Butter, Frischkäse, Milch, Zitronen und etwas Süßes gekauft habe. Als ich anschließend zu Hause war, blieb mir mit Blick auf die Uhr gar nicht mehr so viel Zeit, bis ich schlafen würde. Für den nächsten Tag wollte ich fit und ausgeschlafen sein. Ich habe mich umgezogen - Was für eine Wohltat! - und mich den Kleinigkeiten im Haushalt gewidmet: Spülmaschine ausräumen, Wäsche sortieren, Goldene Milch vorbereiten, uvm. Zu guter Letzt habe ich meine Spülmaschine einer Intensivreinigung unterzogen. Das war längst überfällig! Ich muss das zukünftig definitiv regelmäßiger machen. Ich erinnere mich daran, dass die Spülmaschine gerade fertig war und piepte, als ich ein paar Räume weiter in einen tiefen Schlaf gefallen bin. 

Freitag, 31. Januar 2020


Endlich Freitag! Die Erleichterung war mir wohl deutlich ins Gesicht geschrieben. Das Aufstehen fiel mir überraschend leicht. Ich durfte nach Klingeln meines Weckers jedoch auch keine Zeit verlieren. Komme was wolle: Ich MUSSTE die Wohnung an diesem Tag unbedingt pünktlich verlassen. Für den frühen Morgen waren direkt zwei Termine angesetzt. Zwischenzeitlich war ich etwas spät dran. Als ich Jacke und Schuhe anzog, war ich jedoch wieder in der Zeit. Ich hatte sogar noch Gelegenheit, den Müll zu entsorgen ;-) In der Bahn konnte ich ein wenig zur Ruhe kommen, während ich "Unsere verlorenen Herzen" zu lesen begonnen habe. Ein neues Buch, an das ich recht hohe Erwartungen habe. Die ersten 30 Seiten waren geschafft. Ich war für gerade einmal 30 Minuten im Büro, wo ich ein paar letzte Terminvorbereitungen getroffen habe, bevor es losging. Der Morgen war sehr erfolgreich, das Gespräch sehr nett und interessant. Alles klappte, wie es geplant war, was bei meinem Kollegen und mir für sichtlich Erleichterung sorgte. Nachdem auch der letzte Gesprächstermin für diesen Morgen erledigt war, war ich zurück im Büro. Dort habe ich mich allen relevanten Arbeitsvorgängen gewidmet, die ich vor dem Wochenende unbedingt erledigen musste. Zwischendurch habe ich die Post und den E-Mail Eingang bearbeitet, Telefonate geführt und den Kalender aktualisiert. Währenddessen lief das Parlamentsfernsehen. Nach meinem Feierabend war ich kurz mit meinem Bruder verabredet. Als ich die Tür zu meiner Wohnung betrat, überkam mich ein unheimlich wohnliches, glückseliges Gefühl. Es war geschafft! Die Arbeitswoche ist überstanden! Ich habe nur schnell meine Jeans gegen eine Leggings gewechselt, bevor ich mich zum Backen in die Küchen begeben habe. Für diesen Tag hatte ich mir einen Kirsch Quark Kuchen vom Blech vorgenommen, da mir meine Mama zu Beginn der Woche eingefrorene Kirschen mitgab, für die sie keine Verwendung hatte. Kurzerhand habe ich mich also dazu entschieden, einen Kuchen zu backen. Danach war der Haushalt an der Reihe: saugen, wischen, putzen, Wäsche waschen. Im Anschluss, es war bereits 16:30 Uhr, konnte ich mich mit Essen vor den Fernseher setzen. Was für ein tolles Gefühl: Wochenende. Der Kuchen ist gebacken. Die Wohnung glänzt. Wahnsinn! Eigentlich war ich für den Abend verabredet. Ich habe mich relativ spontan dazu entschieden, die Verabredung abzusagen. Vielleicht nicht die feine Art, aber... Wisst ihr, es fällt mir immer noch schwer, Nein sagen zu können. Es fällt mir schwer sagen zu können, dass ich erschöpft bin und mich einfach gerne zurückziehen möchte. Dass ich mich gerade nicht in der Lage fühle, eine Verabredung zu realisieren. Dabei ist das teilweise so so wichtig. Vor allem dann, wenn man an seine Grenzen stößt. Es klingt blöd und egoistisch, aber: ich muss mehr Acht auf mich geben. Mir mehr Ruhe gönnen und eben auch mal Nein sagen können. Gott sei Dank habe ich liebe Menschen an meiner Seite. Den Abend habe ich daher ganz ruhig mit meinem Freund verbracht, den ich in den Tagen zuvor lediglich zwischen Tür und Angel gesehen habe. Gemeinsame Zeit ist uns enorm wichtig. Ich habe versucht ein Buch zu lesen, muss dabei aber sehr schnell eingeschlafen sein.

Samstag, 1. Februar 2020

Bevor wir Samstag, also gestern, so richtig produktiv waren, sind wir gemütlich in den Tag gestartet.    Das war genau das, was ich nach den anstrengenden Tagen gebraucht habe. Tatsächlich sind im Woge der Erleichterung später noch ein paar Tränen geflossen. Danach ging es mir wieder blendend. Als hätte ich mit meinen Tränen all die Anspannung aus meinem Körper gespült. Klingt das blöd? Hm, ihr wisst sicher, was ich meine. Zugegeben: ich hatte dadurch wenig Appetit, weshalb ich mich vorrangig darauf konzentriert habe, viel zu trinken, um zumindest annähernd meinen Flüssigkeitsbedarf für diesen Tag zu decken. Während ich unter der Woche mind. 2 Liter Wasser und Tee trinke, muss ich mich am Wochenende häufig ermahnen. Innerlich hatte ich etwas Sorge, dieser Tag könnte eventuell wenig produktiv werden. Ihr erinnert euch? Der letzte Samstag war so richtig richtig faul. Es kam aber doch ganz anders. Das Wetter hat sich im Laufe des Vormittags sehr eingeregnet. Eigentlich wollte ich später noch zu Fuß ein paar Dinge erledigen. Das hatte sich dadurch leider erledigt. Auf der faulen Haut lag ich deswegen aber nicht. Im Gegenteil. Wir haben irgendwie echt viel geschafft. Nach dem Frühstück sind wir mit dem Auto erst zur Post. Im Anschluss habe ich mein Zalando Paket bei einer Nachbarin abgeholt. Zuhause habe ich dann fix meinen Kirschkuchen angeschnitten, um ihn wenig später meinen Eltern vorbeizubringen. Bevor wir im Baumarkt Schrauben und zwei Orchideen Töpfe gekauft haben, war ich noch bei Rewe. Schritt für Schritt ist unsere To-Do Liste immer mehr geschrumpft. Ich fühlte mich dabei richtig gut, auch wenn meine Aktivität längst nicht so hoch war wie sonst. Bei einem Stück Kuchen und einem Glas Rotwein haben wir den späten Nachmittag bei der Oma meines Freundes ausklingen lassen, die zufälligerweise ebenfalls Kirschkuchen gebacken hatte. Es war bereits früher Abend, als wir noch einmal spontan einkaufen gefahren sind. Ich benötigte ganz dringend Ingwer für meine heiße Zitrone und für die Goldene Milch. Frischer Ingwer ist nämlich längst ein fester Bestandteil meiner Ernährung geworden. Ganz egal, ob für Getränke oder in Gerichten. Als wir zur Ruhe gekommen sind, war es bereits Abend und der Tag beinahe schon vorbei. Ich habe zwei Brezeln gegessen und meinen Appetit ein wenig gestillt. Ich liebe Brezeln! Vor allem dann, wenn sie so richtig doll salzig sind. Die Brezeln von Ditsch waren immer meine liebsten ;-) Mit dem Laptop auf dem Schoß habe ich später im Bett diese Zeilen geschrieben. Zwischendurch gab es Wassereis - yummi. Mit dem iPad im Schoß habe ich den Samstag, der insgesamt sehr produktiv und erfolgreich war, ausklingen lassen.

Sonntag, 2. Februar 2020

Sonntag - der von mir am meisten gefürchtete Tag der gesamten Woche. Noch vor Montag! Bei allem, was ich tue, schwingt immer ein bisschen "Abschiedsschmerz" mit: das letzte Mal ausschlafen, bevor die Woche beginnt. Ein letztes Mal faul sein können. Ein letztes Mal komplett ungeschminkt sein. Ach, ich könnte die Aufzählung an dieser Stelle endlos weiterführen. 
Das Ausschlafen habe ich an diesem Tag wirklich ganz ausgiebig genutzt. Um 09:30 Uhr habe ich das erste Mal auf die Uhr geschaut, während ich fest umschlungen in den Armen meines Freundes lag. Es hat eine Weile gedauert, bis wir vollends bereit waren, diesen Tag zu starten. Im Anschluss saßen wir vor dem Fernseher, während wir frühstückten. Etwa eine Stunde später haben wir uns noch einmal gemeinsam vor die Laptops gesetzt. Dabei waren wir leider weniger erfolgreich als gehofft, was mich ziemlich frustriert hat. Bereits am Abend zuvor sind wir dabei gescheitert. Manchmal ist einfach der Wurm drin. Es war, als würden wir auf der Stelle treten. Ich hätte diesen To-Do gerne erledigt gewusst. Am frühen Nachmittag habe ich den Heimweg angetreten. Es begann natürlich gerade zu regnen, was auch sonst? Nichtsdestotrotz bin ich zu Fuß gegangen. Zu Hause angekommen habe ich meine Tasche ausgepackt, mich umgezogen und noch kurz mit meinem Bruder telefoniert, bevor ich mich meinem Sonntagsworkout gewidmet habe. Dabei habe ich wieder alles gegeben. Ja, wirklich, ich war mit meiner Leistung sehr zufrieden. Das kommt eher selten vor ;-) Im Anschluss habe ich die Waschmaschine angestellt und mich geduscht. Weil ich aktuell unbedingt mein Queen Hey Protein von GymQueen aufbrauchen möchte, habe ich mir kurzerhand einen Shake zubereitet. Der kleine Hunger kam schleichend, aber stetig. Wie kann es sein, dass manche Leute allein von einem Shake satt werden? Hm. Wie dem auch sei: Ich habe beschlossen, mir später eine Instant Asia Nudelsuppe zuzubereiten. Bis es soweit war, wollte ich allerdings noch meine Bestellung von Zalando anprobieren, die ich gestern bei einer Nachbarin abgeholt habe. In dem Paket befanden sich viele Schnäppchen von Superdry, GAP, Levis, Nike, Hilfiger, Abercrombie & Fitch und Billabong. Insgesamt bin ich mit meiner Bestellung sehr zufrieden. Den überwiegenden Teil der Kleidung werde ich behalten. Lediglich zwei Shorts von Superdry und der Body von Levis gehen sehr wahrscheinlich zurück. Nun sitze ich in meinem Bett. Gerade läuft - mal wieder - Sex Education auf Netflix. Die zweite Staffel gefällt mir richtig richtig gut. Ich warte darauf, dass die Waschmaschine fertig ist und ich die Wäsche aufhängen kann. Ich hätte mir längst meinen Tee aufgießen müssen. Es muss wohl schon 15 Minuten her sein, seit das Wasser im Wasserkocher gekocht hat. Egal, ich bin faul und antriebslos. Zusätzlich habe ich leichte Kopfschmerzen. Nachdem ich diesen Beitrag veröffentlicht habe, werde ich mir meine Suppe und den Tee machen, die Wäsche aufhängen und wieder zurück ins Bett fallen. Over and out. Ich bin fertig für heute.

Was mich beschäftigt und bewegt hat...

Was ich geschaut habe: YouTube Videos, Sex Education, Salonfähig - Wer macht schöner?
Was ich gelesen habe: Tick Tack - Wie lange kannst Du lügen? (Rezension folgt!), Unsere verlorenen Herzen
Was ich gehört habe: "Verbrechen von nebenan" Podcast Folge 24, "Beste Freundinnen" Podcast, "Zeit Verbrechen" Podcast Folge 49
Was ich gegessen habe: Skyr mit Beeren, Veganes Mühlen Geschnetzeltes, Schmorkohl, Oblaten, Wassereis, Eiweißbrot, Skyr mit Kiwi, Oliven, Cornichons, Ofengemüse, Toffifee, Salat, Brezeln, Prinzenrolle
Was ich getrunken habe: Wasser, Goldene Milch, Kaffee, Heiße Zitrone mit Ingwer, Cola Light, Schwarztee mit Milch, Biotin Tee, Cola
Was ich gedacht habe: Tiiiief durchatmen und negativen Gedanken bloß keinen Raum geben, Mareike! Alles ist gut! 
Worüber ich gelacht habe: "Man sieht sich immer zwei Mal im Leben" trifft es absolut auf den Punkt!
Worüber ich mich geärgert habe: Dass ich Montagmorgen anscheinend so laut zu Gange war, dass mein Freund davon wach geworden ist. Armer Schatz! Nächstes Mal werde ich gewiss etwas vorsichtiger und leiser sein.
Worüber ich mich gefreut habe: Mein Freund hat mich mit Orchideen überrascht. Ich habe das Grinsen stundenlang nicht mehr aus meinem Gesicht bekommen. Zusätzlich freute ich mich sehr darüber, dass all meine Terminvorbereitungen so einwandfrei geklappt haben. Manchmal kann man noch so gut vorbereitet sein (vor allem bei ausländischen und/oder hochrangigen Delegationen): schief geht trotzdem was. Ich war sehr aktiv und viel in Bewegung, was mich zwar sehr ausgelaugt, aber sehr zufrieden gestellt hat.  Ich war froh, dass ich "Tick Tack - Wie lange kannst du lügen?" beenden und mich einem neuen Buch widmen konnte.
Worüber ich gestaunt habe: Über mein eigenes Organisationstalent und über meinen Tatendrang, Dinge erledigen zu wollen. Im Ernst! Ich habe mich in den letzten Tagen super produktiv gefühlt und alles erledigt, was ich erledigen wollte. Ein tolles Gefühl. 
Was ich gekauft habe: Tulpen, Lebensmittel, Bücher, Geburtstagskarte, Hafermilch, zwei Orchideen Töpfe, Ingwer
Was ich nächste Woche geplant habe: Montag muss ich in einer "New Yorker" Filiale in der Schloßstraße etwas abholen. Abends möchte ich evtl. noch einkaufen gehen. Je nachdem, wie ich mich fühle und wie mir ist. Am Wochenende wollen wir mit meinem Bruder und seiner Freundin evtl. einen 3D Filmabend machen. Mal schauen, ob es klappt! Samstag sind wir beim "Richtfest".
Was ich mir für nächste Woche wünsche: Etwas mehr "Me-Time", weniger ausgelaugt sein, etc.

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