Weekly Dairy KW 13: Nintendo Switch, Überlastungsschmerzen und Radtouren

29.03.2020
Eine weitere Woche in der Heimarbeit ist geschafft. Zugegeben: Sie hat mich ein wenig an meine Grenzen gebracht. Dass ich 24/7 erreichbar bin, macht es irgendwie nicht einfacher. Ich war gedanklich immer bei der Arbeit und habe - wann immer es nötig war - noch einmal den Laptop hervorgeholt. Die schönen Dinge genieße ich dafür umso mehr. Das Lesen z.B. oder das Spielen mit meiner Nintendo Switch, die Radtouren und die Zeit mit meinem Freund. Ich empfinde es als Luxus, nicht permanent auf die Uhr schauen und so zeitig aufstehen zu müssen. Im Gegenteil: ich kann mir den Tag einteilen, wie es gerade am besten passt und wie es die Arbeit gerade zulässt. Das ist sehr viel Wert und kein Vergleich zu meinem gewöhnlichen Alltag, in dem ich nonstop auf die Uhr schaue, weil ich pünktlich im Büro sein oder die Bahn bekommen muss.

Disclaimer: Dieser Beitrag könnte Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten ;-)



Montag, 23. März 2020

Mein Morgen verlief wie immer. Mit dem kleinen Unterschied, dass ich nicht "erst" um 06:00 Uhr aufgestanden bin, sondern bereits um 05:30 Uhr. Schwer gefallen ist es mir nicht, auch wenn ich ziemlich müde war. Die Müdigkeit hat sich allerdings sehr schnell in Energie und schließlich in Adrenalin umgewandelt. Ein gutes Gefühl. Ich konnte mich vollkommen auspowern und stand 42 Minuten später vollkommen kaputt unter der Dusche, wo ich mir erst einmal die Olaplex Kur vom Tag zuvor aus den Haaren gewaschen habe. Meinem Haar hat das merklich gut getan! Danach habe ich meine Goldene Milch getrunken, meinen Freund geweckt und mich noch einmal kurz auf das Sofa verzogen, wo ich mich meiner Nintendo Switch gewidmet habe. Spätestens seit dem vorherigen Abend bin ich der Konsole - oder viel mehr dem Spiel Super Mario Deluxe - gnadenlos verfallen. Ich fühle mich wie ein kleines Kind. Und das, wo mich Konsolen und Videospiele dieser Art eigentlich eher abschrecken. Corona sei jedoch Dank, dass ich meinen Spaß daran gefunden habe. Und ich liiiiiebe es! Haha :D Ich erkenne mich gar nicht wieder :D :D Nichtsdestotrotz habe ich auch an diesem Tag wieder die Spaziergänge an der frischen Luft genossen; über Dörfer, kleine Wege und in den Wäldern. Wie gesagt: Es war sonnig, aber ziemlich frisch. Da ich ständig in Bewegung war, hatte ich gar nicht erst die Gelegenheit ins Frieren zu kommen. Ich kann gar nicht oft genug betonen wie froh ich darüber bin, dass ich so aktiv sein kann. Corona kann mich nicht davon abhalten spazieren zu gehen und die Natur zu genießen. Solange ich mich nicht in Menschenmassen befinde, empfinde ich meine Spaziergänge auch gar nicht als bedenklich. Im Gegenteil: Entweder verläuft es sich oder ich bin ganz und gar alleine unterwegs. Ich liebe die Erholung für Geist und Körper, die ich dadurch erfahre. Ich kann Abstand von der Arbeit nehmen, die aktuell mehr denn je meine Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Für das mobile Arbeiten ist unheimlich viel Disziplin und Konzentration notwendig. Viele Dinge drohen durchzurutschen und aus dem Gedächtnis zu verschwinden. Dafür freue ich mich über all die Dinge, für die ich plötzlich mehr Zeit habe: Lesen z.B. und Videospiele ;-) Nicht zuletzt habe ich auch viel mehr Zeit für meinen Freund, was wir sehr genießen. Es ist merkwürdig, dass wir gerade in einer Zeit wie dieser sowas wie einen Alltag erleben. Ich nehme es einfach dankbar an. Die Sonntage fühlen sich plötzlich gar nicht mehr so schlimm an und das Aufstehen fällt mir überhaupt nicht schwer. Apropro "mehr Zeit zum Lesen": Nachdem ich Burning Bridges abgebrochen habe, habe ich mit Nein von Winnie M. Li begonnen. Das Buch ist grandios, wenn auch thematisch sehr "schwer". In dem Buch wird von einer Vergewaltigung aus der Sicht von Täter und Opfer erzählt. Die Erzählungen sind dabei zum Teil real und fiktiv. Nach etwa 20 Seiten muss ich das Buch immer mal wieder zuklappen, um das Gelesene verarbeiten zu können. Als ich Montagnachmittag zu Hause war, habe ich mich kurzerhand auf das Trampolin begeben, wo ich 15 Minuten gejumpt bin. Das sollte an Aktivität für diesen Tag reichen. Danach gab's einen Kaffee und Blutorangen, während ich mich vor den Fernseher gesetzt und die Wiederholungen von Big Brother geschaut habe. Meinen Wochenrückblick für diesen Tag habe ich ebenfalls geschrieben. Im Anschluss habe ich mich zurückgelehnt und berieseln lassen. Entspannung pur! Ich habe mir meine Nintendo Switch zur Hand genommen und Super Mario Deluxe weitergespielt. Keine Frage: dieses Spiel macht süchtig!!!

Dienstag, 24. März 2020

Dienstag war ein Tag, an dem ich alles erledigen konnte, was erledigt werden musste. Corona hin oder her: Die Lage wird sich von heute auf morgen nicht sofort entspannen - im Gegenteil: die Lage spitzt sich weiter zu -, weshalb ich momentan bemüht bin alles Wichtige zu erledigen. Erst einmal bin ich aber mit einem Workout in den Tag gestartet, nachdem mein Wecker um 05:30 Uhr geklingelt hat und ich mich aus dem Schlafzimmer geschlichen habe. Mich plagten bereits unangenehme Unterleibschmerzen. Meine Vorahnung hat sich dabei schnell bestätigt: Meine Periode setzte ein - auf den Tag genau. Ich bin übrigens immer noch super happy mit der Entscheidung auf hormonelle Verhütung zu verzichten. Mein Zyklus ist sehr genau, ich nehme meinen Körper viel bewusster war und fühle mich einfach wohl in meiner Haut. Wie dem auch sei: Nachdem ich innerlich ein wenig genörgelt habe, habe ich mich schnell wieder aufgerafft und meine Morgenroutine durchgezogen: Workout, duschen, Zähne putzen, anziehen, Goldene Milch trinken. Und obwohl ich später beim Verlassen der Wohnung noch mindestens drei Mal gecheckt habe, ob alle Fenster geschlossen sind, war ich nur wenig später total verunsichert. Mein Kontrollzwang hatte mich wieder fest im Griff. Ich bin kurz danach also nochmal den gesamten Weg zurück in meine Wohnung gegangen, um zu überprüfen, ob alles verschlossen ist. War es natürlich! Nur leider hat das mein Gehirn zuvor nicht aufgenommen. Und ich hasse mich dafür!!! Ich kann einfach niemals nie sicher genug sein. Es macht mich krank! Etwa 20 Minuten später saßen wir dann endlich im Auto. Ich habe meinen Freund bei der Arbeit begleitet, während der Autofahrt etwas Social Media Arbeit getätigt und nebenbei viel mit meinen Kollegen Rücksprache gehalten. Es mag blöd klingen, aber: ich war sehr produktiv und erfolgreich. Ein gutes Gefühl! Nichtsdestotrotz erfordert das Arbeiten am Laptop während der Autofahrt unheimlich viel Konzentration. Ich bin dann immer sehr angespannt, was sicher nicht sehr gut ist... Nun ja... In Falkensee konnte ich im Rahmen eines kleinen Spaziergangs bei der Post Halt machen, wo ich einen wichtigen Brief abgegeben habe. Die Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf den Corona Virus sind mir dabei einmal mehr bewusst geworden. Es durfte immer nur ein Kunde die Filiale betreten, weshalb sich vor der Tür eine kleine Schlange gebildet hat. Diese hat sich aber sehr schnell wieder gelöst. Es ging wirklich flott! Später, ich war gerade im Märkischen Viertel in Berlin spazieren, habe ich zufällig eine dm Filiale entdeckt, die sofort mein Interesse geweckt hat. Mein geliebter Biotin Tee von dm verweilt im Büro, während ich in der Heimarbeit bin und mich verzweifelt nach meinem Tee sehne, den ich morgens als erstes am Schreibtisch getrunken habe. Also bin ich kurzerhand zu dm gegangen, wo ich neben meinem Tee noch Glasreiniger, Textilerfrischer, Seife und Körperpeeling gekauft habe. Zu meiner Überraschung habe ich alles bekommen, was ich gebraucht habe, obwohl die Regale weitestgehend leer waren. Komplett leer! Die Kunden waren sehr gestresst und empfindlich; die Mitarbeiter dafür umso freundlicher und geduldiger. Ich kam mir vor, als wäre ich in einer komplett anderen Welt. Trotz meiner Spaziergänge und den Gängen zur Post und zu dm habe ich am Dienstag unheimlich viel am Handy geklebt, Social Media gemacht, Mails beantwortet und Termine eingetragen. Mein Kopf hat am Ende des Tages ziemlich gebrummt und ich war regelrecht froh als ich zum Abend hin das Handy beiseite legen konnte. Puh, so habe ich mich lange nicht mehr gefühlt. Als mein Freund und ich auf dem Rückweg waren, sind wir an meinem Büro und den Liegenschaften des Deutschen Bundestages vorbeigefahren - meine "Hood", wie ich immer sage ;-) Mich überkam dabei ein sehr trauriges, wehmütiges Gefühl. Ich vermisse mein Büro, meinen Arbeitsalltag mit all seinen Abläufe und Wegen sehr sehr doll. Die aktuelle Folge von "Zeit Verbrechen" hat mich zum Glück gut abgelenkt. Ganz langsam kam dabei so etwas wie "Feierabend Stimmung auf". Zuhause bin ich noch für 15 Minuten auf dem Trampolin gehüpft, danach habe ich Veganes Curry gekocht. Zum Verdauen haben wir uns auf das Sofa zurückgezogen, bevor wir uns ins Bett gelegt haben. Während mein Freund dann in der Badewanne war, hatte ich etwas Zeit mich mit Disney+ auseinanderzusetzen. Ein absolutes Highlight für jeden Disney Fan. Ich habe mich kurzerhand für die alte Verfilmung von Dornröschen entschieden und dabei den Wochenrückblick getippt. Auf dem Bauch hatte ich eine Wärmflasche, weil mich zum Abend hin wieder unangenehme Unterleibschmerzen plagten. Die Wärme hat verdammt gut getan. 

Mittwoch, 25. März 2020

Mittwoch war ich ganz merkwürdig gestimmt. Weder sehr euphorisch, noch schlecht gelaunt. Aber irgendwie war meine Stimmung bedrückt. Zusätzlich hätte ich den gesamten Tag nur essen können. Das lag ganz sicher an meiner Periode. Anders kann ich es mir nicht erklären... Schon morgens hatte ich ziemlich Probleme in den Tag zu starten. Ich bin schlecht aus dem Bett gekommen, habe danach ziemlich getrödelt und viiiiiel zu spät mit dem Workout begonnen. Das war der erste Morgen, an dem ich froh war nicht auf die Bahn angewiesen zu sein, um ins Büro zu kommen...  Es wäre wohl vollkommen in Stress ausgeartet. 45 Minuten später war ich sichtlich froh das Workout überstanden (und überlebt!!!) zu haben. Ich fühlte mich kraftlos und etwas schwer. Wahrscheinlich tut mir eine kleine Sportpause gut. In den letzten Tagen hatte ich vermehrt Überlastungsschmerzen im Bein. Mir ist bewusst, dass ich meinen Körper täglich sehr fordere, aber.... Ich weiß nicht. Einfach lassen kann ich es nicht. Beim Lesen konnte ich etwas abschalten und zur Ruhe kommen. "Nein" von Winnie M. Li hatte dabei meine vollste Aufmerksamkeit. Mittlerweile war ich bei Teil 4 des Buches angekommen, der mich total gefesselt und gleichzeitig wahnsinnig erschüttert hat. So schrecklich das Buch auch ist, so sehr mag ich es! Es ist schamlos ehrlich. Zwischenzeitlich musste ich das Buch dann aber doch aus der Hand legen. Ich habe ein paar kleine Spaziergänge gemacht, die Frühlingssonne genossen und viele Frühblüher bestaunt. Gott sei Dank war es auch nicht mehr so sehr kalt wie zum Beginn der Woche. Das Wetter war einfach herrlich. Jeder Schritt war eine Wohltat. Ich freute mich riesig, als ich über meine Apple Watch die Auszeichnung für die März Herausforderung erhalten habe: Im März bin ich bis zu diesem Tag insgesamt 367,7km gelaufen. Das waren etwa 15km pro Tag - wow! Ich hatte zum Beginn des Monats schon Sorge, ich würde die Auszeichnung nicht bekommen. Immerhin war bis dahin noch unsere Bali Reise geplant, die mir fast eine ganze Woche "gekostet" hätte. (Ich wollte die Uhr ablegen.) Da die Reise wegen dem Corona Virus storniert wurde und ich während meiner Heimarbeit sehr aktiv war, habe ich die Auszeichnung nun sogar schon sechs Tage vorher erhalten. Nun bin ich gespannt, welche Herausforderung ich im April erhalten werde. Als ich am späten Nachmittag zu Hause war, habe ich mich kurzerhand mit meinem Mittagessen an den Schreibtisch gesetzt und meine Wunschliste zum 26. Geburtstag geschrieben. Irgendwie merkwürdig, dass es nur noch drei Monate bis zu meinem Geburtstag sind. Ich hoffe so sehr, dass sich die Lage bis dahin etwas gebessert hat und ich im Garten mit Familie und Freunden feiern kann. Das zumindest hatte ich mir eigentlich fest vorgenommen. Im Anschluss habe ich mich noch einmal zum Lesen zurückgezogen, bevor ich auf das Trampolin zum Jumpen gegangen bin. Im Vergleich zu den letzten Tagen war ich am Mittwoch verhältnismäßig wenig in Bewegung. Das wollte ich vor Tagesende noch ändern. (Gleichwohl ich mir in Erinnerung gerufen habe, sportlich etwas kürzer treten zu wollen.... Soweit die Theorie.....) Ich habe mir Sneaker und Jacke angezogen und die Wohnung am Abend noch einmal verlassen, um ein paar Unterlagen in den Briefkasten meiner Steuerberatung einzuwerfen. Die Sonne war zu diesem Zeitpunkt längst untergegangen. Den Tag haben mein Freund und ich vor dem Fernseher ausklingen lassen.

Donnerstag, 26. März 2020

Dieser Tag war anders als die vorherigen. Ich war (ausnahmsweise) fast ausschließlich zu Hause in meiner Wohnung, was merkwürdig und gleichzeitig echt schön war. Den Tag habe ich etwas später begonnen. Obwohl mein Wecker pünktlich um 05:30 Uhr geklingelt hat, bin ich erst eine Stunde später aufgestanden. Es war einfach zuuuu schön im warmen Bett, wo ich mich noch einmal an meinen Freund gekuschelt habe. Als ich auf den Beinen war, mangelte es mir merklich an Motivation. Ich musste mich förmlich dazu zwingen, das Workout zu starten. Ich hasste mich für den Druck, den ich auf mich selbst ausübe und war gleichzeitig stolz, meinen inneren Schweinehund doch wieder überwunden zu haben. Ganz komisch. Ich denke ihr wisst, was ich meine. Danach ging es für mich unter die Dusche. (Davor habe ich allerdings noch fix die Waschmaschine angestellt mit all der Kochwäsche, die sich in den letzten Tagen angesammelt hat.) Als ich nach dem Duschen meine Haare gebürstet habe, habe ich mein geliebtes Maria Nila True Soft Argan Oil aufgebraucht, was mich echt traurig gemacht hat. Ich mochte das Haaröl sehr sehr gerne, bin aktuell aber einfach zu geizig, um es nachzukaufen. Ich habe die ersten Mails am Laptop bearbeitet, bevor ich am Vormittag in den nächsten Supermarkt gelaufen bin, wo ich einen ersten kleinen Einkauf getätigt habe: Kohlrabi, Mangos, Zwiebeln, Alpro Joghurt, Amecke Eisen Saft, Eis, geriebener Käse. Den richtigen "Großeinkauf" wollte ich am Nachmittag mit meinem Freund erledigen. Bevor ich mich zu Hause wieder an den Laptop gesetzt habe, habe ich meine Einkäufe verräumt und Mittagessen zubereitet. Ich hatte Lust auf einen simplen Salat, bei dem ich all meine Gemüse-Rester perfekt verwerten konnte. Dazu habe ich mir etwas Tofu angebraten. Im Anschluss habe ich sauber gemacht und aufgeräumt, die Wäsche aufgehangen, gesaugt, etwas geputzt, etc. Naja, Haushalt eben. Zum Nachmittag hin habe ich den Laptop dann endgültig zugeklappt und meine Arbeit (vorerst) beendet. Ich war in Feierabend Stimmung, weshalb ich mir einen Kaffee gemacht habe. Mit der Nintendo Switch, Kaffee und Schokolade lag ich auf meinem Sofa, während über Netflix Prison Break lief. Es war wie der Himmel auf Erden, haha. Ich liebe solche entspannten Stunden, in denen ich mich zurücklehnen und abschalten kann und all das machen kann, wonach mir gerade ist. Dafür nehme ich mir viel zu wenig Zeit. Ich hab's daher echt sehr genossen. Meiner Nintendo Switch bin ich mittlerweile übrigens hoffnungslos verfallen. Ich liebe Super Mario Deluxe; es macht so viel Spaß. Dass ausgerechnet ICH das einmal sagen werde, hätte ich nicht gedacht, haha. Eine Stunde später habe ich mich schließlich aufgerafft. Meine Akkus waren wieder geladen ;-) Auf dem Trampolin konnte ich mich auspowern, bevor wir uns zum Einkaufen begeben haben. Wir benötigten Cola Light und viele andere Dinge. Klopapier stand Gott sei Dank nicht auf unserem Einkaufszettel ;-) Danach war ich noch ganz schnell bei Rossmann, wo ich Klorix, Agavendicksaft, Haaröl und Hagebuttentee gekauft habe. Die Mindestabstände an den Kassen von 1,5 Metern haben mich übrigens sehr genervt, auch wenn ich mir durchaus bewusst bin, dass sie absolut notwendig sind! Oh man, wer hätte vor 3 Monaten gedacht, dass sich Deutschland heute im Ausnahmezustand befindet??? Den Abend haben wir mit Netflix verbracht. Es lief die Serie " Freud", während ich am Laptop meinen Wochenrückblick geschrieben und parallel am Handy gearbeitet habe. Meine Nintendo Switch habe ich später auch noch hervorgeholt. Nie wieder ohne!!

Freitag, 27. März 2020

Ich hatte richtig Hummeln im Hintern, als ich aufgewacht bin. Ich war voller Tatendrang und konnte beim besten Willen nicht mehr still liegen. Weil ich die Nacht bei meinem Freund verbracht habe, bin ich erst einmal nach Hause gelaufen, wo ich mich umgehend in meine Sportklamotten geworfen habe. Bevor ich mein Workout begonnen habe, habe ich noch fix die Wäsche vom Wäschestände genommen und ein paar wichtige Sachen zusammengesucht, die ich später mitnehmen musste. Wenn ich mir keine Notizen schreibe oder Dinge nicht sofort erledige, sind sie sofort wieder aus meinem Kopf. Das ist gefährlich! Danach konnte ich "endlich" sporteln ;-) Im Vergleich zu den anderen Tagen war ich regelrecht motiviert. Was ein wahnsinnig gutes Gefühl. 40 Minuten lang habe ich mich meinem Workout gewidmet, bevor ich völlig außer Atem zusammengesackt bin. Ich war richtig kaputt! Wenig später stand ich dann schon wieder Energie geladen auf meinem Trampolin. Ich hatte so sehr Lust auf das Jumpen. Davon abgesehen kann ich mir meinen Tag ohne Jumping Fitness echt nicht mehr vorstellen. Nebenbei liefen über Spotify die Songs von den Backstreet Boys, was meine positive Stimmung nur noch mehr gesteigert hat. Ich war richtig happy, als ich danach unter der Dusche stand. Im Anschluss habe ich mir ein kleines Frühstück zubereitet: Skyr mit Heidelbeere, Zimt, Leinsamen und Kokosraspeln. Dazu gab es Kaffee!!! Ich bin übrigens zu einer richtigen Kaffee Trinkerin geworden. Ganz nach dem Motto: Ohne Kaffee, ohne mich! Der Tag konnte anschließend fast nicht mehr besser werden. Na haha, wenn ich mich da nicht getäuscht habe. Wie dem auch sei: Ich habe mich auf das Fahrrad geschmissen und bin zu meinen Eltern gefahren. Mein Fahrrad habe ich direkt dort gelassen, da ich für Samstagmorgen mit meiner Mama zum Fahrradfahren verabredet war. Weiter ging es zu Fuß zu meinem Freund. Dort wiederum haben wir uns beinahe umgehend ins Auto gesetzt. Es gab ein paar Erledigungen, die wir treffen mussten, bevor es weiter zum Tierarzt ging. Als wir zurück waren, war der späte Nachmittag längst angebrochen. Glücklich war ich, weil wir die Nachmittagssonne für einen Besuch bei meiner Oma auf dem Friedhof genutzt haben. Schee war's! Danach kippte die Stimmung etwas.... Es gab Streit, an dem ich selbst zwar nicht beteiligt war, der mich deswegen aber natürlich nicht kalt gelassen hat. Gleichzeitig war ich wegen der Arbeit angespannt. Es gab noch ein paar To-Do's, die ich erledigen musste. Den restlichen Tag habe ich aber erst einmal damit verbracht, Split in Schubkarren zu schippen. Voll mein Ding. Nicht. Oh man. Nun ja, im Anschluss konnte ich mich endlich an den Laptop setzen, wo ich zunächst gearbeitet und später meinen Wochenrückblick getippt habe. Der Tag war ganz anders, als ich es mir vorgenommen oder gewünscht habe. Der Tag war dadurch nicht schlechter, aber auch nicht besser. Der Tag war ok.

Samstag, 28. März 2020

Samstag war dafür umso schöner. Ich habe den Tag so so sehr genossen. So einen tollen Tag hatte ich lange nicht mehr. Und sicherlich werde ich noch lange daran zurückdenken. Insgesamt ist nicht besonders viel passiert. Ich war hauptsächlich beinahe den gesamten Tag Fahrrad fahren. Bereits morgens um 09:00 Uhr war ich mit meiner Mama verabredet. Wir haben zunächst auf dem Friedhof angehalten, wo wir meine Oma besucht und noch eine kleine Runde gedreht haben. Zugegeben: Es war richtig richtig kalt! Mit meinem Adidas Hoodie und der Jeansjacke war ich recht frisch gekleidet. Zum Glück wurde es im Laufe des Tages merklich wärmer. Ich glaube, 14 Grad waren es schließlich. Meine Mama und ich sind insgesamt 22 Kilometer gefahren. Wir hätten uns beinahe verfahren, sind dann aber doch wieder auf den richtigen Weg gekommen. Eigentlich wollten wir um 11:00 Uhr zurück sein. Daraus wurde natürlich nichts. Um 11:30 Uhr waren wir wieder zu Hause, wo wir mit meinem Papa zusammensaßen und Kaffee getrunken haben. Hach, war das schön! Etwa eine Stunde später haben wir uns voneinander verabschiedet. Ich habe die Zeit mit meiner Mama und meinem Papa, so schwerelos und unbeschwert, unheimlich genossen. Bei meinem Freund konnte ich mich von der langen Fahrradtour etwas erholen. Ich habe mich dafür ins Bett zurückgezogen, Prison Break geschaut und "Deine Worte in meiner Seele" gelesen. Nach zwei Stunden hatte ich wieder genug Kraft, um spontan eine weitere Fahrradtour zu starten. Dieses Mal waren es "nur" 17 Kilometer, aber auch die hatten es in sich. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie sehr mein Po nach den beiden Strecken geschmerzt hat, haha. Das Radler hatte ich mir im Anschluss mehr als verdient. Ich war richtig happy! Die Radtouren waren super schön, die Zeit mit meiner Mama ebenso und das Wetter war einfach traumhaft. Perfekter hätte der Tag kaum sein können.

Sonntag, 29. März 2020

Heute habe ich es dafür etwas ruhiger angehen lassen. Ich habe ziemlich Muskelkater in Po und Oberschenkeln. Davon abgesehen schmerzt mein Rücken, weil ich in der Nacht zuvor falsch gelegen habe.... Mimimi :D Nichtsdestotrotz hat es immerhin noch für ein 45 minütiges Workout gereicht, auf das 15 Minuten Jumping Fitness folgte. Also manchmal frage ich mich wirklich, wo ich all die Energie und den Ehrgeiz herhole :D Zugegeben: es hat mich sehr viel Überwindung gekostet. Aber das gute Gefühl nach sportlicher Aktivität ist soooooo gut. Es macht süchtig! Im Anschluss habe ich mich mit einem Schwarztee auf das Sofa verkrochen, wo ich auf der Nintendo Switch "Super Mario Deluxe" gespielt habe. Dazu gab es Schoki in Form von Milka und zwei Knoppers Riegel mit Kokos. Wusstet ihr übrigens, dass eine Tafel Schokolade mindestens eine Woche hält? Ich teile mir eine Tafel Schokolade nämlich meist auf die Abende auf: immer nur ein Bisschen, sonst macht Schokolade süchtig ;-) Oft muss ich sogar aufpassen, dass ich die Schokolade nicht vergesse, haha :D Nach einer Stunde musste ich mich schweren Herzens von meiner Nintendo lösen. Ich hatte Kopfschmerzen, weshalb ich mich spontan dazu entschieden habe eine kleine Runde um den Block zu machen ;-) Anders gesagt: Ich habe einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft gemacht. Weil es sehr kalt und nass war, habe ich mir meine Regenjacke und eine Mütze angezogen. Die Mütze war vor allem deswegen wichtig, weil meine Haare nass waren und ich zusätzlich noch Olaplex im Haar hatte. Ich wollte verhindern, dass ich krank werde. Das Wetter war wirklich sehr unangenehm und im Vergleich zu gestern kalt. 30 Minuten später war ich zurück zu Hause, wo ich mich mit meinen Bademantel wieder auf das Sofa gelegt und ein Buch gelesen habe. "Deine Worte in meiner Seele" mag ich bisher ganz gerne. Schade, dass ich in letzter Zeit so wenig gelesen habe. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt und ob der Hype berechtigt ist. Irgendwann später habe ich Abendessen gemacht. Mein Freund kam nach Hause und gemeinsam verbringen wir den Abend nun vor dem Fernseher. Gleichzeitig überlegen wir einen größeren Fernseher für das Wohnzimmer zu kaufen... Mal schauen, ob wir morgen Glück haben. 


Was mich beschäftigt und bewegt hat...

Was ich geschaut habe: Big Brother, Disney Dornröschen auf Disney+, Freud, Prison Break, WDR Doku zum Germanwings-Absturz
Was ich gelesen habe: Nein von Winnie M. Li, Deine Worte in meiner Seele von Brittany C. Cherry
Was ich gehört habe: After Hours - The Weekend, Zeit Verbrechen Podcast, Mord auf Ex Podcast
Was ich gegessen habe: Wassereis, Kinder Ice Cream, Knoppers Kokos Riegel, Alpro Soja Joghurt mit Beeren, Gemüse Curry, Streuselschnecke, Arla Skyr, Salat mit Tofu, Schmorkohl, Vegetarisches Hähnchen Filet
Was ich getrunken habe: Wasser, Goldene Milch, Cola Light, Schwarztee mit Milch, Magen-Darm-Tee, Biotin Tee
Was ich gedacht habe: Vor allem am Dienstag habe ich sehr häufig an unsere Reise gedacht, die aufgrund der aktuellen Situation storniert wurde... Wir wären jetzt eigentlich auf Bali und würden dort eine unvergessliche Zeit erleben. Das machte mich sehr traurig.
Worüber ich gelacht habe: Hundewelpen sind teilweise so so frech - unglaublich! :D
Worüber ich mich geärgert habe: Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mich in dieser Woche über etwas geärgert habe. Das darf gerne so bleiben! :-)
Worüber ich mich gefreut habe: Über das sonnige Wetter habe ich mich riesig gefreut, auch wenn es teilweise noch sehr frisch war. Mittwoch habe ich spontan in einer dm Filiale Halt gemacht. Die Regale waren suuuuper leer, weshalb ich umso glücklicher war, trotzdem alles bekommen zu haben. Meine größte Freude galt in dieser Woche aber einem Puzzle, das ich seit langer Zeit im Auge habe. Es verweilte lange auf meiner Amazon Wunschliste. Nun habe ich endlich zugeschlagen. Ich kann es kaum erwarten, das große Motiv zusammenzusetzen. Das wird ein Spaß!! nicht zu vergessen meine gestrigen Radtouren von insgesamt 39 Kilometer. In den nächsten Wochen möchte ich gerne häufiger mit meiner Mama Rad fahren. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit ;-) 
Worüber ich gestaunt habe: Die Lieferzeiten sind teilweise echt lang momentan. Ob das Corona geschuldet ist?
Was ich gekauft habe: Glasreiniger, Textilerfrischer, dm Pure Beauty Tee mit Biotin, Körperpeeling, Lebensmittel, 5000 Teile Puzzle, ein neues Nintendo Switch Spiel, Hoola Hoop Reifen
Was ich nächste Woche geplant habe: Eventuell einen neuen Fernseher kaufen?!
Was ich mir für nächste Woche wünsche: Ich wünsche mir ganz viel gutes Wetter mit Sonnenschein und milden Temperaturen, die für Sneaker und Lederjacke ausreichend sind.

1 Kommentar:

  1. Das mit der Reise kann ich sehr gut nachvollziehen, mir geht es ganz genauso. Mich ärgert das sehr, zumal diese Reise ein Highlight des Jahres für mich gewesen wäre - aber leider lässt es sich ja wirklich nicht ändern. :)

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