Weekly Diary KW 09: trauriger Abschied, Roadtrips nach Magdeburg und Essen, endlich ein Tattoo Termin!

01.03.2020
Die vergangenen Tage entsprachen ziemlich genau meinem Alltag, wie ich ihn montags bis freitags lebe. Ich hatte keine Termine oder Verabredungen, kämpfte stattdessen mit einer Erkältung und scheiterte täglich bei dem Versuch, mich gesund zu ernähren. Die Woche hat viele kleine Momente parat gehalten, überraschende und traurige Ereignisse mit sich gebracht und uns nach Magdeburg und Essen geführt. Ja, so gewöhnlich mein Alltag war, so aufregend war das ganze Drumherum. Eine einzige Berg- und Talfahrt.

Disclaimer: Dieser Beitrag könnte Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten ;-)



Montag, 24. Februar 2020

Sonntagmittag noch waren wir mit den Hunden im Wald. Schon dort stellten wir fest, dass es der Hündin nicht gut geht, dass sie Krämpfe erleidet und ganz furchtbar aussieht. Kurz nach Mitternacht ist sie dann ganz plötzlich und unerwartet verstorben. Ich konnte sowieso nicht schlafen, kämpfte mit Hitzewallungen und rollte mich von der einen zur anderen Seite. Als ich den Anruf von meinem Freund bekam, war ich regelrecht erschüttert. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war an Schlaf nicht mehr zu denken.... Im Gegenteil: ich war richtig erleichtert, als ich endlich aufstehen konnte und mein Morgen nach dieser turbulenten Nacht wieder etwas Struktur erhalten hat. Das ist es, was ich brauche, wenn mich etwas aus der Bahn wirft. Zusätzlich hat mich ein blöder Schnupfen erwischt. So richtig fit war ich also nicht. Ich war mutig und habe mich dennoch an ein Workout gewagt, das ich letztendlich gut gemeistert habe - unter Anbetracht der Umstände.. Es hat mich wunderbar abgelenkt und auf andere Gedanken gebracht. Im Büro habe ich mich allen relevanten Büroabläufen gewidmet, bevor ich gegen 11:30 Uhr zunächst in die Friedrichstraße aufgebrochen bin, wo ich Geld abgehoben und anschließend kurz bei Edeka Ingwer, Kümmel und Walnüsse sowie bei Rossmann Erkältungstee gekauft habe. Von dort bin ich im Anschluss weiter zum Jakob-Kaiser-Haus gelaufen, wo ich mit zwei Kollegen aus dem Auswärtigen Amt für eine exklusive Führung durch alle Gebäude des Deutschen Bundestages verabredet war. Wir sind erst das Jakob-Kaiser-Haus passiert, dann den Reichstag mit seiner Plenarsaal- und Fraktionsebene und später das Paul-Löbe-Haus. Dort waren wir im "Lampenladen" mit zwei anderen Kollegen zum Mittagessen verabredet. Meine Wahl fiel dabei auf Rote Beete Puffer, die echt super geschmeckt haben. In Anschluss an das Mittagessen habe ich ihnen noch das Paul-Löbe-Haus und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus gezeigt. Wir haben uns gegen 14:30 Uhr voneinander verabschiedet, unsere Wege haben sich getrennt und ich bin zurück ins Büro, wo ich für eine Stunde meine Arbeit wieder aufgenommen habe. Gegen 15:00 Uhr habe ich das Büro verlassen. Mein Herz wurde immer schwerer bei dem Gedanken, dass ich am Abend bei meinem Freund sein würde. Ich konnte immer noch nicht fassen, was in der Nacht passiert war. Zuvor war ich allerdings noch schnell bei Aldi, wo ich Mehl und Milch gekauft habe. (Ich muss in der letzten Zeit so viel gebacken haben, dass mir das Mehl leer gegangen ist. Das kommt sonst niiiiiiie vor!) Den Einkauf habe ich nur schnell in meiner Wohnung verräumt, bevor ich die Wohnungstür wieder zugezogen und mich auf den Weg ins Tattoo Studio meines Vertrauens gemacht habe. Dort konnte ich eeeeeendlich einen Termin für mein nächstes kleines "Projekt" vereinbaren. Etwas, dass ich sehr lange vor mir hergeschoben habe. Im Anschluss war ich bei meinem Freund, wo wir noch eine kleine Weile zusammengesessen und viel gesprochen haben. Mir war etwas flau im Magen, ich fühlte mich sehr schlapp und unwohl. Ich war richtig erleichtert, als wir endlich zu Hause waren. Die Stimmung war merklich bedrückt. In der Küche konnte ich mich allerdings gut ablenken. Ich habe zum aller ersten Mal in meinem Leben Bananenbrot gebacken und war allein beim Backen schon richtig zufrieden und angetan. Während es im Ofen bei 175 Grad backte, habe ich mich vor den Fernseher gesetzt, wo wir Big Brother - Die Entscheidung geschaut haben. (Zitat meines Freundes: "Dieser Blödsinn von TV Sendung lenkt mich wenigstens ab.") Meine Wohnung wurde dabei von einem köstlichen Bananen Duft erfüllt. 70 Minuten später habe ich den Ofen ausgestellt und das Brot abkühlen lassen. Wir haben den Fernseher noch eine kleine Weile laufen lassen, bevor ich alles ausgeschaltet habe. Zunächst lagen wir recht unruhig im Bett, danach sind wir aber schnell eingeschlafen. Gut so! Ich brauchte Erholung und viel Schlaf. Die Erkältung setzte mich etwas außer Gefecht. 

Dienstag, 25. Februar 2020

Ich fühlte mich richtig elendig. Meine Nase war erst verstopft und dann super rotzig. Zusätzlich plagten mich fiese Unterleibsschmerzen. (Am Abend vor dem Schlafen setzte meine Periode ein.) Das war keine gute Kombination. Ich war erstaunt, dass ich trotz der Umstände so gut geschlafen hatte. Und dennoch freute ich mich sehr auf meinen Alltag, auf die Büroarbeit und meine alltäglichen Abläufe. Kurz nach dem Aufstehen habe ich mich direkt in die Küche begeben, wo ich mein Banana Bread beäugte, das ich am Abend zuvor gebacken hatte. Weil ich meine Neugier kaum im Zaum halten konnte, habe ich das Brot umgehend angeschnitten und probiert. Köstlich sag ich Euch! Das wird es ab sofort öfters geben. Mein Freund und ich haben an diesem Tag die Wohnung zeitgleich verlassen. Ich war mit einem Hoodie und Nike Sneaker sehr sportlich und bequem gekleidet, wollte mich aufgrund der gesamten Umstände einfach wohl fühlen. Das ist mir rückblickend echt gut gelungen. Im Büro trank ich zwischendurch sehr viel Tee und Wasser, schnaubte viel und war dabei bemüht, mich bestmöglich aufzupäppeln... Zur Mittagszeit war ich fix bei Rossmann, wo ich mich mit neuen Taschentuch Boxen eingedeckt habe. Die Boxen stehen überall verteilt in meiner Wohnung und erweisen sich dabei immer wieder als sehr praktisch. Vor allem zu Zeiten wie diesen, in denen mich eine Erkältung plagt. Die Mittagssonne zeigte sich dabei von ihrer besten Seite. Ein richtiger Segen, nach den vielen Regentagen. Nach meinem Feierabend habe ich ohne Umweg meine Wohnung angesteuert. Ich freute mich auf Zuhause, auf das Kochen und auf einen entspannten Tagesausklang. Tatsächlich hatte ich keine Pläne. Zunächst habe ich meine Einkäufe ausgepackt. Danach habe ich mich in eine Jogginghose geschmissen und in die Küche begeben, wo ich schon bald mit dem Kochen begonnen habe. Es gab - mal wieder! - Shakshuka. Shakshuka gehört zu meinen aller liebsten Gerichten und geht dabei noch super schnell. Zwischenzeitlich kam meine Mama vorbei, die mir Pulmotin Salbe vorbeibrachte. Hoffentlich würde der Schnupfen dadurch etwas erträglicher werden! Später habe ich nach ganz ganz langer Zeit mal wieder bei Douglas bestellt. Ich liebäugel seit etwa einem Jahr mit einer Seife von LA:BRUKET, die es mir dank einer Probe total angetan hat. Zusätzlich wollte ich mir mal wieder ein Fixing Spray besorgen. Als Douglas einen 15% Gutscheincode angepriesen hat, konnte ich nicht länger widerstehen, auch wenn die Ersparnis im Endeffekt nicht sonderlich groß war. Ich habe noch etwas Banana Bread mit Nutella und ein Eis gegessen, während Big Brother lief und ich ein paar Blogbeiträge überarbeitet habe. Danach überkam mich eine unglaubliche Erschöpfung, weshalb ich schon bald das Licht ausgeschalten habe. Zuvor habe ich allerdings noch fix meine Nase und meine Lippen gepflegt, die durch den Schnupfen sichtbar beansprucht waren. Meine Brust habe ich dagegen mit Pulmotin eingeschmiert. Mich überkam im Bett ein richtig wohliges Gefühl, weshalb ich auch sehr schnell eingeschlafen bin.

Mittwoch, 26. Februar 2020

Ich habe so gut geschlafen, dass ich nicht einmal durch das Aufleuchten meines Licht Weckers geweckt wurde. Erst das Piepen, das nach 15 Minuten zusätzlich zum Licht aktiviert wird, konnte mich unsanft aus dem Schlaf reißen. Ich war noch etwas angeschlagen, fühlte mich aber schon merklich besser als an den Tagen zuvor. Besserung war in Sicht! Der ganze Schnodder begann sich zu lösen und sorgte dafür, dass ich mich leichter und befreiter fühlte. Was für eine Wohltat! Ich habe nach Verlassen der Wohnung noch schnell meinen Müll in der Restmüll Tonne entsorgt, bevor ich mich schnellen Schrittes auf den Weg zum Bahnhof gemacht habe. Der Zug fuhr ein, kurz nachdem ich das Gleis betreten hatte. Das war knapp! Im Laufe des Vormittags begann es im Norden Berlins zu schneien, wie mir mein Freund am Telefon berichtete. In den sozialen Netzwerken, allen voran natürlich Instagram, gab es kein Halten mehr. In Berlin Mitte gab es dagegen nur ein paar Schauer bzw. Schneeregen. Von Schnee war - Gott sei Dank! - keine Spur. Darauf kann ich so kurz vor Einbruch des Frühlings nun auch verzichten.... Ich war ziemlich froh, dass ich mir für die Mittagspause den Rest Shakshuka in der Mikrowelle erwärmen konnte und nicht zwingend vor die Tür musste. Am Nachmittag konnte ich meinen Schreibtisch noch einmal richtig schön leerräumen, bevor ich das Büro verlassen habe und in den Feierabend gegangen bin. Ich war ziemlich kaputt und habe viel nachgedacht, weshalb ich nur noch nach Hause wollte. In der Bahn lenkte ich mich mit dem Buch "Burning Bridges" ab. Oder anders gesagt: ich versuchte es! Komplett mitreißen kann mich die Story nach den ersten 60 Seiten leider nicht. Zu Hause angekommen überkam mich dann ein richtiges Tief. Ich fischte aus meinem Briefkasten eine DHL Benachrichtigungskarte und betrat die Wohnung. Ich war antriebslos und faul und lustlos. Ich konnte mich für nichts Begeistern und ging mir mit meiner Laune selbst auf die Nerven. Aaargh! Zum Verrücktwerden. Irgendwann später konnte ich mich immerhin dazu aufraffen mich umzuziehen: raus auf die Jeans, rein in die Jogginghose. Das war eine richtig kleine Wohltat. Weil ich keine Lust hatte zu kochen, habe ich mich für einen schnellen Salat von Blattspinat mit in Bacon eingerollten Feta Käse entschieden. Der Salat ist in der Zubereitung unkompliziert und total sättigend. Als ich im Anschluss von meinem Banana Bread genascht habe, stellte ich fest, dass es bald aufgebraucht ist. Kurz dachte ich darüber nach, nächste Woche direkt ein neues Banana Bread zu backen. Es schmeckte mir einfach zuuuuu gut - mhmm. Den restlichen Abend habe ich sehr ruhig verbracht. Es ist nicht mehr viel passiert. Ich hatte keinen klaren Kopf und wollte mich beim Lesen etwas ablenken, weshalb ich den Fernseher ausgeschaltet habe. Das Lesen allerdings hat mich so schnell so sehr müde gemacht, dass ich bereits um 20:45 Uhr eingeschlafen bin. Damit hatte ich nicht gerechnet!

Donnerstag, 27. Februar 2020 

Aktuell stehe ich mit meinem Körper etwas auf Kriegsfuß. Ich weiß, dass das totaler Quatsch ist, aber, nun ja, ich kann meinen Kopf nicht einfach ausschalten... Mit Blick in den Spiegel war ich Donnerstagmorgen ziemlich unzufrieden. Keine Frage: Meckern auf hohem Niveau! Gleichzeitig finde ich es absolut nicht verwerflich, unzufrieden mit meinem Körper zu sein. Im Gegenteil: Eigentlich ist das sogar sehr menschlich... An Tagen, an denen ich meine Periode habe, bin ich besonders empfindlich und selbstkritisch. Wie dem auch sei: Ich habe mich deswegen umso motivierter meinem Workout gewidmet. Nach meinem Schnupfen, der sich merklich gebessert hatte, steckte ich wieder voller Energie und Tatendrang. Ich war währenddessen gedanklich sehr beschäftigt. Mein Kopf brummte, ich dachte weiterhin viel nach und fand irgendwie keine Ruhe. Als ich später im Zug saß, konnte ich körperlich und geistlich etwas zur Ruhe kommen. Nach den Workouts und meinen Fußwegen zum Bahnhof bin ich morgens immer ziemlich kaputt. Im Zug erfolgt dann meist eine kleine "Regeneration", bevor ich mich zu Fuß weiter ins Büro begebe. Im Büro angekommen habe ich direkt meine Arbeit aufgenommen. Es gab ein paar Vorgänge, die ich noch am Vormittag erledigt wissen wollte. Da ich an diesem Tag alleine im Büro war, spielte ich währenddessen eine Spotify Palylist ab. Kurz bevor ich in die Mittagspause gegangen bin, begann die Sonne über Berlin zu strahlen. So so schön! Die Sonne hat sich in den letzten Tagen einfach viel zu selten gezeigt. Und weil ich sehr wetterfühlig bin, bekamen mir die Sonnenstrahlen sehr gut. Um kurz vor 12:00 Uhr habe ich mich in den Lampenladen ins Paul-Löbe-Haus begeben, wo ich mit einer Kollegin zum Essen verabredet war. Meine Wahl fiel dabei auf eine Ofenkartoffel mit Kräuterquark. Wir haben 2015 zuletzt zusammengearbeitet und verstehen uns weiterhin sehr gut. Ich habe das gemeinsame Mittagessen daher total genossen. Es hat mich wunderbar von der Arbeit abgelenkt. Als ich eine Stunde später zurück am Schreibtisch war, konnte ich mich wieder ziemlich motiviert meinen Aufgaben widmen, bevor ich um kurz nach 15:00 Uhr in den Feierabend gegangen bin. Ich habe noch kurz meine Mama getroffen, bevor ich mein Douglas Paket bei der Post in Empfang genommen habe und nach Hause gegangen bin. Dort habe ich mich schleunigst in meine Jogginghose und einen Hoodie geworden und die Waschmaschine angestellt. Weil ich das Wochenende viel unterwegs sein werde, habe ich mir vorab für den nächsten Tag eine Liste mit allen Tätigkeiten geschrieben, die ich im Haushalt erledigen wollte. (Freitag ist immer mein "Putztag".) Den restlichen Abend habe ich dann nur noch sehr ruhig verbracht. Nachdem ich das Finale vom Bachelor geschaut hatte, hatte ich Lust auf weiteren Gossip, weshalb ich mir auf TV Now "Tempation Island" angeschaut habe. Mein Freund hätte mit dem Kopf geschüttelt, wenn er das gesehen hätte, haha. Zwischendurch wechselte ich zu Big Brother, während ich Salat gegessen und mir später noch etwas Süßes gegönnt habe. Vor dem Schlafen saß ich noch eine Weile vor dem Laptop. Ich wollte in Vorbereitung auf die nächsten Tage, Wochen und Monate ein paar Blogbeiträge tippen. Momentan investiere ich wieder sehr viel Zeit in die Blogplanung. Ich hoffe, das zahlt sich aus. Mein Freund rief mich an. Wir stimmten darüber ab, ob wir am nächsten Tag einen Hund besichtigen würden und entschieden uns später dafür. Für mich ist der Gedanke an einen neuen Hund immer noch merkwürdig und schwer, aber.... nun ja. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen oder schreiben soll. Lassen wir das einfach so stehen.... Vor dem Schlafen habe ich jedenfalls noch fix meinen Tee getrunken und mich abgeschminkt. Ich war tatsächlich nicht müde und musste mich förmlich zum Schlafen zwingen. Ziemlich unangenehm. Zum Glück bin ich schneller eingeschlafen, als ich es erwartet hatte.

Freitag, 28. Februar 2020

Ich habe mir Freitagmorgen kurz nach dem Aufstehen so dermaßen den Kopf gestoßen - OH MEIN GOTT! Es hat nicht unbedingt doll weh getan. Also, doch. Natürlich hat es weh getan. Aber nicht so schlimm, wie man es sich vielleicht vorstellt. Viel mehr durchfuhr mich bei dem Stoß ein ganz dumpfes Gefühl. Autsch! Wie dem auch sei: Ich habe mich schnell wieder gefangen und mit dem Sport begonnen - was rückblickend eine denkbar schlechte Idee war. (Ich bekam Kopfschmerzen und eine dicke Beule auf dem Kopf.) Mein Morgen insgesamt war aber trotzdem richtig produktiv. Erst habe ich das Bettzeug zum Waschen abgezogen und die Spülmaschine angestellt. Danach habe ich Restmüll und Papier entsorgt. Vor Verlassen der Wohnung habe ich die Waschmaschine angemacht und später konnte ich noch mein Altglas entsorgen. Meine Pinsel habe ich zusätzlich auch noch gewaschen und nebenbei wurde mein Rucksack für die nächsten Tage gepackt. Das alles hat mich aber auch reichlich Zeit gekostet. Ich war ziemlich spät dran, als ich die Wohnung verlassen habe. Den Weg zum Bahnhof bin ich deswegen gerannt. In der Bahn konnte ich etwas zur Ruhe kommen und durchatmen. Mein Arbeitstag war mindestens genauso produktiv. Ich konnte alles erledigen, was mir wichtig war. Zuvor bin ich mit einem kleinen Frühstück gestartet: Kiwi und Protein Joghurt von Ehrmann. Bei EDEKA war ich auch noch, wo ich kurzerhand Bananen und meine Fisherman's Friend Cherry Pastillen gekauft habe. Ich liebe die und trage sie in einer kleinen Dose immer in meiner Handtasche. Die Bananen hingegen habe ich gekauft, um in der nächsten Woche noch einmal Banana Bread backen zu können. Im Zug auf dem Weg nach Hause habe ich "Burning Bridges" weitergelesen. Einen richtigen Lesefluss erreiche ich mit dem Buch leider nicht und ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass das nochmal was wird... Schade! Ich habe noch kurz meine Mama getroffen, bevor ich nach Hause gelaufen bin, wo ich mich meinem Haushalt gewidmet habe. Mein Zeitplan war etwas stramm: wir wollten am Nachmitttag nach Magdeburg fahren, um uns eine Hündin anzusehen. Bis es soweit war, habe ich die Wäsche aufgehangen, die Spülmaschine ausgeräumt, gesaugt geputzt und Blogbilder gemacht. Zusätzlich habe ich meinen Rucksack für die Tage in Essen gepackt. Viel benötigte ich nicht: Wechselsachen, Zahnbürste, Hygieneartikel und Laptop. Der Laptop war besonders essenziell, da ich mir vorgenommen hatte, während der Autofahrten meinen Wochenrückblick zu tippen. Gegen 15:30 Uhr sind wir in Richtung Magdeburg gestartet. Mir war übel und ich hatte Kopfschmerzen, was sicherlich mit meiner Beule am Kopf zusammenhing. Im Auto konnte ich mit einem Coffee to go und einem Proteinriegel abschalten. Ich war ein wenig aufgeregt, gleichzeitig unsicher und skeptisch. Für mich war an eine neue Hündin noch gar nicht zu denken. Und, was soll ich sagen, wir haben Kira dann tatsächlich mit nach Hause genommen, wo sie am Abend direkt auf unseren Rüden getroffen ist. Kira ist ein Dobermann-Boxer Mix. Ich muss euch sicher nicht sagen, wie aufregend der weitere Abend dadurch war. Irgendwann habe ich mich dann zurückgezogen, auf Netflix "Isi & Ossi" geschaut und schon bald geschlafen. Mein Kopf drohte von den ganzen Eindrücken zu platzen.

Samstag, 29. Februar 2020

Dafür, dass ich recht aufgewühlt war und mich von den Ereignissen am Abend etwas erschlagen gefühlt habe, habe ich recht gut geschlafen. Irgendwann wachte ich auf, weil ich zur Toilette musste. Ich schaute dabei direkt nach der kleinen Hündin - und bin danach nicht wieder zurück ins Bett gekehrt. Wir haben den Tag also für unsere Verhältnisse recht zeitig begonnen. Rückblickend hätte es aber nicht anders sein dürfen, da wir mittags nach Essen aufbrechen wollten und dadurch noch ausreichend Zeit hatten, in Ruhe zu frühstücken, unsere Sachen zusammen zu suchen und loszufahren. Ganz ohne Stress und Hektik also. Wir sind schließlich um 12:00 Uhr Richtung Nordrhein-Westfalen gestartet. Die Autofahrt dorthin verlief ziemlich gut und problemlos. Zu Beginn schien noch kräftig die Sonne. Danach ließ das Wetter aber immer mehr nach. Es regnete plötzlich in Strömen. Ich lenkte mich während der Fahrt etwas ab. Erst schaute ich neugierig aus dem Fenster. Besonders die Abräume vom Bergbau weckten dabei meine Aufmerksamkeit. Davon abgesehen, dass ich lange Autofahrten liebe und dabei gerne einfach nur aus dem Fenster schaue. Es gibt immer etwas zu entdecken! Später schaute ich über das iPad das Ende von "Isi & Ossi" auf Netflix, das ich am Abend zuvor nicht mehr gesehen hatte. Der Film hat mich total begeistert. Kein Film, den ich zuvor gesehen habe, besitzt so viel Witz und Lehre zugleich. Der Film hat einige wichtige, lehrreiche Botschaften parat gehalten, die sich viele Leute zu Herzen nehmen sollten.... Schaut Euch den Film an. Wenn er Euch nicht gefallen sollte, ist das ok. Aber ihr müsst ihn gesehen haben ;-) Im Anschluss schaute ich noch die Big Brother Folge vom vorherigen Abend, die ich im TV verpasst hatte. Zwischenzeitlich machten wir eine kleine Pause bei Mc Donalds. Ich aß meine geliebten Chili Cheese Snackers und Pommes. An Fleisch komme ich bei Mc Donalds absolut nicht mehr ran. Die Zeiten sind vorbei. In meinem Weekly Diary KW 02 habe ich schon einmal darüber geschrieben. Wie dem auch sei: Bei unserer Weiterfahrt lagen noch etwa 105 Kilometer vor uns. Wir hörten einen True Crime Podcast. Später holte ich meinen Laptop  hervor und schrieb diese Zeilen für den aktuellen Tag, damit mein Beitrag für die Veröffentlichung am nächsten Tag weitestgehend vorbereitet ist. Ja, Vorbereitung ist bei meinen Wochenrückblicken das A und O. Oder wüsstet ihr jetzt noch genau, was ihr am Dienstag gemacht und erlebt hat? Ich war glücklich, als wir nach fast 600 Kilometern unser Ziel erreicht hatten: ein Hotel in Essen, wo wir eingecheckt und unser Zimmer bezogen haben. Die Dame an der Rezeption sagte uns, dass es kurz vorher ein heftiges Unwetter gab. Im Hotel, das sich in einem Hinterhof befand, nächtigten wir für eine Nacht. Wir hatten Sekt und Kuchen dabei und haben es uns richtig gemütlich gemacht. Später am Abend sind wir zum Limbecker Platz gelaufen, wo wir ein kleines vietnamesisches Restaurant gefunden haben, in dem wir gegessen haben. Als wir zurück auf unserem Hotelzimmer waren, lief nur noch der Fernseher, den wir irgendwann ausgeschalten und geschlafen haben.

Sonntag, 1. März 2020

März. Oh Gott... Wir haben MÄRZ!!! Das ist irgendwie total verrückt. Vor gar nicht langer Zeit war doch noch Weihnachten? Meine Nacht war leider ziemlich unruhig. Wie immer, wenn ich in fremden Betten schlafe. Zusätzlich war es sehr warm und ich wusste beim besten Willen nicht, wie ich liegen sollte. Gegen 09:00 Uhr sind wir zum Frühstück aufgebrochen, das wir total genossen haben: Croissants mit Marmelade, Joghurt, Kakao, Kaffee, Tee und vieles mehr. Alles, was das Herz begehrt. Wir haben dabei viele verschiedene Gespräche geführt und die Zeit zu zweit genossen, bevor wir bald wieder den langen Heimweg antreten würden. Vor dem Check-Out sind wir noch einmal auf unser Zimmer gegangen, wo wir uns ausgeruht haben und ich zusätzlich den Wochenrückblick am Laptop geschrieben habe. Ich war richtig froh, dass ich den Laptop dabei hatte. Das würde mir am Abend ziemlich viel Arbeit und Zeit ersparen. Gegen 11:00 Uhr haben wir das Hotel verlassen. Unser Weg führte uns zur Zeche Zollverein, auch „Eiffelturm des Ruhrgebietes“ genannt. Es handelt sich dabei um ein von 1851 bis 1986 aktives Steinkohlebergwerk in Essen. Meine Kollegin gab mir den Tipp, wofür ich im Nachhinein sehr dankbar bin. Es war sehr beeindruckend. Wir haben weder eine Führung gemacht, noch eine Ausstellung besucht und hatten dennoch das Gefühl, umheimlich viele interessante Eindrücke gewonnen zu haben. Zusätzlich konnten wir uns noch einmal die Füße vertreten, bevor wir unsere fünfstündige Heimreise antreten würden. Im Anschluss haben mein Freund und ich einen Termin wahrgenommen - Das war auch der eigentliche Grund unserer Reise nach Essen. - bevor wir über die A2 in Richtung Heimat fuhren. Hier sitzen wir nun seit knapp zwei Stunden. Drei Stunden Autofahrt stehen uns noch bevor. Ich habe eben wieder den Laptop hervorgeholt und werden diesen Wochenrückblick gleich veröffentlichen. Viel passiert eh nicht mehr. Danach werde ich vielleicht noch eine Serie über das iPad schauen oder mich ein wenig mit meinem Handy beschäftigen. Ich habe die letzten 24 Stunden sehr genossen und in mich aufgesogen. Ich bin gespannt, wie sich die kleine Hündin geschlagen und ob sie sich schon eingelebt hat. Allzu lange waren wir ja nicht weg. Sobald ich zu Hause bin, wird ansonsten nicht mehr viel passieren. Wahrscheinlich werde ich meine Sachen auspacken und mein Bett beziehen. Zusätzlich würde ich gerne noch ein Workout machen. Das tut mir nach der langen Autofahrt sicherlich doppelt so gut. Morgen beginnt wieder eine neue Woche mit all ihren regelmäßigen Abläufen: Aufstehen, Sport machen, ins Büro fahren, abends kochen, essen und schlafen. Nun ja, ihr kennt das mittlerweile sehr gut.



Was mich beschäftigt und bewegt hat...

Was ich geschaut habe: Big Brother - Die Entscheidung, Love Is Blind, First Dates, Der Bachelor - Das große Finale, Temptation Island, Isi & Ossi
Was ich gelesen habe: Burning Bridges
Was ich gehört habe: Zeit Verbrechen Podcast, Apache - Matrix, Mabel - Don't Call Me Up, Henry And The Waiter - Storm & Stress
Was ich gegessen habe: Rote Beete Puffer, Magerquark mit Apfelmark und Kiwi, Milka Schokolade, Banana Bread mit Nutella (yummi!), Shakshuka, Salat von Blattspinat, Ofenkartoffel mit Kräuterquark, Prinzenrolle, Haribo, Pommes, Chili Cheese Snackers, Croissants, Reisnudeln mit Frühlingszwiebeln
Was ich getrunken habe: Schwarztee mit Milch, Biotin Tee, Goldene Milch, Wasser, Heiße Zitrone mit Ingwer, Kaffee, Erkältungstee, Inner Balance Tee, Hibiskus Tee, Grüner Tee, Sekt, Rotwein
Was ich gedacht habe: Ich habe in den letzten Tagen sehr viel nachgedacht. So viel, dass ich abends teilweise sehr zeitig schlafen gegangen bin, weil ich meinen Kopf "ausschalten" wollte.
Worüber ich gelacht habe: Ich habe meinen Freund in den letzten Tagen ziemlich veräppelt. Er hat es verkraftet - und mir einige Lacher beschert :D Manchmal kann ich ziemlich frech sein.
Worüber ich mich geärgert habe: Meine Taschentuch Boxen gehen immer dann leer, wenn ich sie gerade am meisten benötige. Und wenn es mich erwischt, dann natürlich ganz dicke: Schnupfen, Periode und Eisenmangel. Ciao Kakao. Hätte ich gut drauf verzichten können ;-(
Worüber ich mich gefreut habe: Ich habe eeeeendlich einen Tattoo Termin! Tatsächlich habe ich recht lange mit mir gerungen, aber als ich erst einmal die passende Körperstelle für das Motiv gefunden hatte, gab es kein Halten mehr. Montag habe ich zusätzlich zum aller ersten Mal Banana Bread gebacken. Und ich liiiiiebe es jetzt schon! Die ganze Woche über freute ich mich zudem riesig auf unseren kleinen Trip nach Essen. Wir waren zwar nur für eine Nacht dort, aber gut getan hat es uns dennoch! Dienstag habe ich bei Douglas meine geliebte LA:BRUKET Flüssigseife bestellt, die ich bereits seit mehr als einem Jahr kaufen wollte. Eine Probe hat mich damals derart überzeugt, dass mir das Produkt einfach nicht mehr aus dem Sinn gegangen ist. Das kommt selten vor! Das gemeinsame Mittagessen am Mittwoch mit einer (ehemaligen) Kollegin hat mir total gut getan.
Worüber ich gestaunt habe: Ich staune immer wieder darüber, wie straight ich Dinge durchziehe, die ich mir vorgenommen habe und wie konsequent ich teilweise mit mir und anderen Menschen bin.
Was ich gekauft habe: Ingwer, Erkältungstee, gemahlenen Kümmel, Taschentuch Boxen, LA:BRUKET Flüssigseife, Urban Decay Fixingspray
Was ich geklickt habe: www.douglas.dewww.google.de/mapswww.tvnow.de
Was ich nächste Woche geplant habe: Bisher habe ich keine konkreten Pläne.
Was ich mir für nächste Woche wünsche: Uff. Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich denke ich wäre schon glücklich genug, wenn die kommende Sitzungswoche wie geplant verläuft und das politische Tagesgeschehen unsere Arbeit nicht zu sehr beeinflusst.


Alles Liebe für Euch, Mareike ♡ 

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