Weekly Diary KW 25: Radtouren, Philips Airfryer und Mädelsabend

22.06.2020

Oh man, ich bin schon wieder zu spät mit meinem Wochenrückblick. Ich wünschte so sehr, dass der Beitrag pünktlich online gegangen wäre, aber irgendwie sollte es wohl nicht so sein. Die Woche begann sehr aktiv und motiviert. Ich bin viel Fahrrad gefahren, habe meine neue Airfryer Heißluftfritteuse getestet und zwei Kuchen gebacken. Ich war im Büro und freute mich über meine ZARA Bestellung. So viel zu meinen Highlihts. Die Details erfahrt ihr nachfolgend :-) 

Disclaimer: Ich möchte auch dieses Mal wieder darauf hinweisen, dass dieser Beitrag Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten könnte. Die Wochenrückblicke sind meist so sehr aufwendig, weshalb ich sie vor Veröffentlichung nur selten auf Fehler kontrolliere. 



Montag, 15. Juni 2020

Ich habe nicht sonderlich lange geschlafen und war deswegen erstaunlich fit, als ich die Augen zum ersten Mal aufgeschlagen habe. Ja, ich war richtig motiviert. Ich habe mir schnell etwas überzogen und kurzerhand meinen Hausmüll und mein Papier entsorgt. Da ist in den letzten Tagen durch die ganzen Geburtstagsvorbereitungen echt viel zusammengekommen, weshalb ich mich anschließend richtig befreit gefühlt habe. Einfach ekelhaft, wenn der Müll überläuft, findet ihr nicht auch? Weil ich spätestens jetzt wach und fit war, habe ich beschlossen, mich mit einem Kaffee an den Schreibtisch zu setzen. Schließlich musste mein vorheriger Wochenrückblick, mit dem ich ziemlich in Verzug war, noch getippt und veröffentlicht werden. Insgesamt 1,5 Stunden nahm das ganze Tippen in Anspruch - und ich war längst nicht fertig. Mit Blick auf die Uhr wurde es jedoch erst einmal Zeit für ein Workout. (Ich wollte meinen Freund bei der Arbeit begleiten und hatte deswegen etwas Zeitdruck.) Danach ging es schnell duschen, ich habe mich eingecremt und angezogen. Für ein Frühstück blieb keine Zeit mehr. Mit Handtasche und Laptop in der Hand habe ich die Wohnung gegen 09:30 Uhr verlassen. Während der Autofahrt konnte ich ein Brötchen essen, meinen Wochenrückblick fertigstellen und veröffentlichen. Uff, eine Last weniger. Ich war total erleichtert. Schon praktisch, wenn man problemlos im Auto bloggen kann. Bei einem Spaziergang konnte ich schließlich durchatmen, frische Luft schnappen und mich von der Arbeit am Laptop erholen. Mein Freund und ich hörten den Podcast "Mord auf Ex", Folge 28 zu einem Fall aus Indien. Darauf folgte der Podcast "Darf's ein bisserl Mord sein?" zu den verschwundenen Deutschen in Death Valley im Jahr 1996. Mittlerweile war es richtig warm geworden - und ich deswegen sehr dankbar für meine kurzen Jeansshorts. Zurück zu Hause habe ich nur schnell meine Sachen abgelegt, bevor ich zu Fuß in den nächsten Rewe Markt gelaufen bin. Auf meinem Einkaufszettel: Alpro Joghurt und (ganz wichtig!) Pommes von Mc Cain. Es war endlich an der Zeit meine neue Philips Airfryer Heißluftfritteuse zu testen. Die Vorbereitungen gingen ziemlich schnell, was sicherlich auch der einfachen Handhabung des Geräts zu gute kommt. Während meine Pommes 20 Minuten lang brutzelten, habe ich mich umgezogen, den Fernseher angemacht und Pfannenkäse gebraten. Ein Signal verriet mir wenig später, dass die Pommes fertig waren. Und - OH MEIN GOTT!!! -  sie waren wirklich verdammt kross. Zugegeben: 15 Minuten hätten es sicherlich auch getan, aber, nun ja, ich teste mich aktuell noch aus ;-) Fakt ist auf jeden Fall, dass ich zukünftig häufiger mit der Airfryer Essen zubereiten werden. Nun wollte ich eigentlich noch etwas Hula Hoop Training machen. Allerdings war ich ziemlich vollgefressen, weshalb ich mich mit einer Tasse Brennnessel Tee an den Schreibtisch gesetzt habe. Dort habe ich schließlich fast zwei Stunden lang Beiträge vorbereitet, Beiträge getippt und Bilder bearbeitet. So produktiv war ich wirklich lange nicht mehr. Und es fühlte sich gut an! Ich konnte den Tag mit ein wenig Hula Hoop ausklingen lassen. Einmal mehr habe ich dabei festgestellt, wie sehr mir das Training mit dem Reifen Freude bereitet.Weil der späte Abend längst angebrochen war und ich schon etwas müde war, habe ich mich schnell ins Bett verkrochen. Insgesamt war der Tag zwar recht "langweilig", der Start in die Woche dafür aber ziemlich gut :-)

Dienstag, 16. Juni 2020

Was auch immer mich da geritten hat: Ich wollte am Dienstagmorgen uuuuunbedingt eine Radtour machen. Allein. Nur ich und mein Radl ;-) Der Gedanke kam mir bereits Montagabend und irgendwie war ich so überzeugt davon, dass aus einer Idee schnell ein konkreter Plan wurde. Weil der Dienstag nach tagelangem Regen aber recht sommerlich werden sollte und ich deswegen vor der heißen Mittagssonne wieder zurück sein wollte, musste ich den Tag früh beginnen. Mein Wecker klingelte um 05:30 Uhr. Ich bin zügig aufgestanden, habe mich frisch gemacht, mir die Haare gebürstet und hochgebunden und mich umgezogen. Alles, was ich nicht wollte, war unnötig Zeit zu verlieren. Wenig später stand ich - noch sehr verschlafen - auf der Sportmatte. Der Sport fiel mir überraschend leicht. Ein klein wenig Überwindung ist auch dabei gewesen, aber insgesamt war ich doch recht motiviert. Ha, da wusste ich auch noch nicht, wie erschöpft ich Stunden später sein würde, haha :D Im Anschluss ging es unter die Dusche, bevor ich meine Sachen für die Radtour zusammen gesucht habe. Viel benötigte ich nicht: Schlüssel, Kopfhörer, Handy und Taschentücher. That's it! Beim Fahrradfahren greife ich übrigens total gerne auf Gürteltaschen zurück. Super oldschool, aber sehr praktisch, weil ich alles Wichtige sicher verstauen kann und die Tasche eng am Körper sitzt, ohne das es beim Fahren baumelt. Schließlich hat mein Mountainbike weder einen Korb noch einen Gepäckträger. In Sport Shorts, einem luftigen T-Shirt und Sport BH habe ich mich zu Fuß auf den Weg zu meinen Eltern gemacht, wo mein Mountainbike sicher abgestellt ist. es war gerade 08:00 Uhr, als ich die Wohnung verlassen habe. Gegen 08:30 Uhr habe ich meine Runde gestartet. Es handelte sich dabei um dieselbe Runde, die ich Sonntagmorgen immer mit meiner Mama fahre; 26 Kilometer weit durch die umliegenden Dörfer. So ganz allein, ohne Begleitung und ohne Gespräche, war das Fahren eine kleine Herausforderung für mich. Noch nie kam mir die Strecke so so lang vor, haha. Und das, obwohl ich knapp 40 Minuten eher zurück war als sonst. Meine Beine zitterten, ich hechelte und der Schweiß lief mir den Rücken hinab. Ich war verdammt stolz auf mich! Es war gerade 10:30 Uhr, als ich zurück war. Und es wurde merklich wärmer. Nachdem ich mein Rad wieder abgestellt hatte, habe ich mich zu Hause frisch gemacht und für ein paar Minuten ausgeruht. Hui, der Morgen hatte es in sich. Ich war super ausgelaugt, konnte mich aber anschließend auf der Terrasse gut erholen. Mit einem Buch in der Hand und einem Kaffee lag ich in der Sonne, ließ mich brutzeln und konnte wunderbar abschalten. Ich habe "Can You Help Me Find Me?" endlich beendet, wobei das "endlich" weniger negativ gemeint ist, als es zunächst klingt. Das Buch selbst war nämlich zuckersüß. Lediglich meine Leseflaute hat mich vom Lesen abgehalten. Beim Mittagessen habe ich mich eine Stunde später gestärkt. Es gab Ofengemüse aus der Airfryer - perfekt, um Gemüse Rester zu verwerten. (Das Gerät hat mich übrigens einmal mehr überzeugt.) Dazu habe ich mir eine Tomate und eine Avocado geschnitten und etwas Kräuterquark zum Dippen serviert. Spätestens nach dem Essen setzten Müdigkeit und Erschöpfung ein. Ich schaute das Finale von "Are You The One?" und war dabei fast etwas traurig, dass die Sendung vorbei ist. Schee war's! Ich persönlich mag Trash TV total gerne. Shame on me! Es unterhält mich, ich muss nicht viel nachdenken und kann mich berieseln lassen. Am Abend bin ich ins Bett gewechselt, wo ich in "25 Geschichten für mein jüngeres Ich" weitergelesen habe. Dabei muss ich wohl eingeschlafen sein.... Ich wurde wach, nachdem mich mein Freund minutenlang versuchte wach zu kitzeln. Das ist noch nie passiert! Ich habe einen sehr leichten Schlaf und werde (spätestens!) wach, sobald er den Schlüssel in die Tür steckt. Wir haben noch gemeinsam "Cuson" auf Netflix geschaut und Apple Cider getrunken.

Mittwoch, 17. Juni 2020

Immer noch beflügelt (und gleichzeitig total erschöpft) von meiner Radtour am Morgen zuvor, habe ich den Tag begonnen. Ich hatte Muskelkater in den Beinen und in den Oberschenkeln, wollte aber dennoch nicht auf ein Workout verzichten. Das wäre zu einfach ;-) Es war dennoch ein kleiner Akt und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich Spaß hatte. Das Gefühl danach war jedoch unbezahlbar. Das ist es, was mich jeden Tag motiviert und antreibt: Ich fühle mich pudelwohl und unheimlich gut, fit und aktiv. Noch unter der Dusche habe ich beschlossen, auch an diesem Morgen wieder eine Radtour zu unternehmen. Die Strecke sollte allerdings kürzer sein. Ich wollte meinen Körper nicht überanstrengen oder zu sehr herausfordern. Davon abgesehen, dass ich im Vergleich zum Vortag etwas spät dran war und ich vor dem Vormittag nicht starten könnte. Zusätzlich dachte ich an die Mittagssonne, die nicht zu unterschätzen ist... Ich habe meinen Freund verabschiedet und danach nur noch schnell meine Sachen zusammengesucht, bevor ich meine Tour gestartet habe. Mit Blick auf Uhr und Wetter habe ich mich für eine Strecke von knapp 13 Kilometer entschieden. Rückblickend war das die absolut richtige Entscheidung. Als ich zurück war und mein Rad abgestellt habe, wurde es so richtig heiß. Ich schwitzte ungemein, war kaputt und gleichzeitig wieder sehr stolz. Ich kann kaum beschreiben, wie ich mich gefühlt habe. Nachdem ich mich auf dem Sofa etwas ausgeruht hatte, habe ich mich in die Küche begeben, wo ich bei einem Glas Wasser und ein paar YouTube Videos Gemüse geschnitten habe. Es galt, die letzten Gemüse Rester zu verwerten, weshalb ich mich noch einmal für Ofengemüse aus der Airfryer entschieden habe: Zucchini, Champignons, Paprika, Peperoni und ein paar Gewürze. Das Gericht ist einfach in der Zubereitung und dabei sehr lecker und gesund. Zusätzlich habe ich mir Pfannenkäse gebraten. Eigentlich wollte ich beim Essen die neue Staffel von "Paradise Hotel" beginnen, nur leider hat mir mein Amazon Fire TV Stick einen Strich durch die Rechnung gemacht. Alternativ habe ich mich für Mindhunter entschieden. Ich habe die Serie schon vor einiger Zeit begonnen, allerdings nicht konsequent verfolgt. Wahrscheinlich sollte ich die Serie lieber noch einmal von vorn beginnen.... Ich habe nach dem Essen nämlich umgehend das Bad geputzt und Wäsche gewaschen, weshalb ich insgesamt nicht viel von der Handlung mitgekommen habe. Aaaargh, das ist so typisch für mich, haha :D Dass das Bad eine kleine "Grundsarnierung" bekommt, war aber wirklich notwendig. Dusche und WC mussten dran glauben. Die gesamte Wohnung hat anschließend nach Klorix gestunken. Gott sei Dank hat meine frische gewaschene Wäsche den Gestank etwas übertüncht :D Das Bett habe ich auch frisch bezogen, meine Terrassenpflanzen haben Wasser bekommen und die Küche erstrahlte ebenfalls im neuen Glanz. Hach, ich liebe das Gefühl von Sauberkeit und Ordnung. Gehts Euch auch so? Voller Erschöpfung habe ich mich im Anschluss auf das Bett gelegt und einen weiteren Versuch unternommen, "Paradise Hotel" zu starten. Und, siehe da, es hat funktioniert! Wahrscheinlich spinnt der alte Fire TV Stick rum... Wie dem auch sei: Die erste Folge der zweiten Staffel musste ich für das Ausräumen der Spülmaschine unterbrechen. Danach habe ich mich auf den Weg zu meinem Freund gemacht, wo wir den Tag mit einem Radler am Pool ausklingen lassen haben. Es war kurz nach 19:00 Uhr, als ich die Wohnung betreten habe und zurück war. Ich habe eine weitere Ladung Wäsche aufgehangen und alles für den nächsten Morgen vorbereitet, bevor ich mit dem Hula Hoop Reifen trainiert und später "Paradise Hotel" fortgesetzt habe. Weil ich am nächsten Tag ins Büro fahren wollte, bin ich früh schlafen gegangen. 

Donnerstag, 18. Juni 2020

Weil ich ins Büro fahren wollte und meine Bahn bekommen musste, konnte ich es mir nicht erlauben zu trödeln. Ich bin um Punkt 04:45 Uhr aufgestanden und habe noch fix die Wäsche vom Wäscheständer genommen, bevor ich mich umgezogen habe. Die Wäsche war wohl auch der Grund dafür, warum ich so spät dran war.... Eine Stunde hatte ich für mein Workout Zeit, was mittlerweile echt ziemlich knapp bemessen ist. Mittlerweile plane ich sogar schon zwei Stunden inkl. duschen ein. Apropro "duschen": spätestens unter der Dusche stellte ich dann mit Blick auf die Uhr fest, dass ich den früheren Zug gar nicht mehr erwischen würde. Ärgerlich, wenn auch meine eigene Schuld. Der nächste Zug fährt eine halbe Stunde später. Immerhin hatte ich nun Gelegenheit, noch ein wenig am Laptop zu arbeiten. Währenddessen habe ich nach viel zu langer Zeit mal wieder Goldene Milch getrunken. Das letzte Mal, das ich die Milch getrunken habe, liegt eine Weile zurück. Fast hatte ich vergessen, wie ekelhaft sie schmeckt, haha :D Anschließend ging es zu Fuß zum Bahnhof, wo ich kurzerhand in die Regionalbahn eingestiegen und wenig später am Potsdamer Platz wieder ausgestiegen bin. Im Büro habe ich mir einen Kaffee und Tee gemacht, dazu gab es eine frische Grapefruit. Mhmm, lecker. Grapefruits sind immer noch mein liebstes Obst. Ich habe meine Arbeit aufgenommen, Telefonate geführt, Termine vereinbart, Schreiben vorbereitet, die Ablage bearbeitet und Mails beantwortet. Nebenbei habe ich über den Fernseher die Debatten im Plenum verfolgt. Die Zeit verging wirklich schnell. Am späten Abend, als ich in den Feierabend gegangen bin, zogen dunkle Wolken auf. Ich wartete regelrecht auf den Regen, der für diesen Tag vorhergesagt wurde. Gott sei Dank hatte ich es noch rechtzeitig nach Hause geschafft. Ich war gerade mit meiner Mama verabredet und habe die Tür hinter mir zugezogen, als es wie aus Strömen regnete. Nun blieb mir keine andere Wahl. Ich war sowieso schon viel zu spät dran und musste los. Zum Glück hatte ich es nicht weit, gleichwohl ich super nass geworden bin. Na, zum Glück sind wir nicht aus Zucker, richtig? ;-) Wir waren gemeinsam im Buchladen, wo ich selbst (leider) nicht fündig geworden bin. Nichtsdestotrotz: in Buchläden zu sein, während es draußen regnete - einfach schööööön. Ich hab's genossen. Auch, wenn ich wegen der Arbeit etwas angespannt und gestresst war. Zurück zu Hause habe ich direkt den Laptop aufgeklappt und noch ein paar Telefonate geführt. Im Anschluss habe ich mich für 40 Minuten dem Hula Hoop Training gewidmet, während Mindhunter auf Netflix lief. Ich hatte anschließend Appetit, aber keinen großen Hunger, wollte dennoch nicht auf eine Mahlzeit  verzichten, weil sonst sicherlich der große Heißhunger gekommen wäre. Kurzerhand habe ich mich für Quark mit Beeren, Leinsamen, Sonneblumenkerne und Kokosraspeln entschieden. Als Topping gab es Raffaelo. Den Abend habe ich bei meinem Freund verbracht, wo ich das Bett frisch bezogen (Ich hasse es, in zwei "Haushalten" zu leben....) und nebenbei "Berlin Berlin" geschaut habe. Ich war etwas kaputt, aber längst nicht müde und habe mich kurzerhand noch an den Laptop gesetzt, wo ich diese Zeilen getippt habe. Mit meinem Wochenrückblick war ich endlich wieder auf dem aktuellen Stand. Was für ein gutes Gefühl, nachdem ich kurz zuvor wieder einmal hinterher gehangen habe. Nachdem ich meinen Schwarztee mit Milch getrunken und noch ein Eis gegessen habe, habe ich mich mit dem Handy in der Hand zurückgezogen.

Freitag, 19. Juni 2020

Die Tage Freitag und Samstag waren definitiv meine emotional schwächsten Tage. Mir ging es wirklich nicht gut. Umso mehr war ich bemüht, mich an den kleinen Dingen zu erfreuen und das Beste aus der Situation zu machen; mich nicht hängen zu lassen oder in ein tiefes Loch zu fallen. (Wobei... Das Loch hätte nicht tiefer sein können.) So schwer manche Tage auch sind: in Selbstmitleid zu versinken macht es nicht besser. Nun ja, ihr wisst sicherlich, was ich meine. Ich bin aktiv, wenn auch unmotiviert, in den Tag gestartet. Zunächst habe ich Jumping Fitness auf dem Trampolin gemacht. Lang lang war es her, seit ich das letzte Mal darauf gesprungen bin. Ich bin immer wieder froh, dieses Sportgerät zu haben, ist es doch wahnsinnig abwechslungsreich und praktisch. Was mich dagegen ärgert ist, dass ständig die Bänder reißen und ich dadurch die Sprungfläche oft spannen muss. Das ist lästig und mindert die Sprungqualität. Auf kurz oder lang muss ich mich wohl mit der Frage auseinandersetzen, ob es nicht Sinn macht, ein neues Trampolin zu kaufen. Andererseits: für meine Zwecke genügt es. Eigentlich. Im Anschluss habe ich noch ein wenig Hula Hoop und ein Workout gemacht, bevor ich duschen gegangen bin. Puuuh, ich war nun ganz schön kaputt. Ein straffes Programm, dafür, dass der Tag noch relativ jung war. Jedoch mag ich es unheimlich gerne, morgens schon alles zu geben, um den restlichen Tag gemütlicher angehen zu lassen. Ja, was Sport betrifft, bin ich zu 100% ein Morgenmensch. Der Sport am Morgen gibt mir ein gutes Gefühl. Naja, ich kam jedenfalls aus der Dusche und habe danach immer mal wieder meine DHL Sendungsverfolgung aktualisiert. Ich erwartete sehnsüchtig eine ZARA Bestellung, die ich gerne für einen Try On Haul auf Instagram fotografieren wollte. Das hatte ich mir für diesen Tag fest vorgenommen. Irgendwann gegen 12:00 Uhr wurde das Paket zugestellt. So zumindest die Info der Sendungsverfolgung. Tatsächlich stand das Paket im Hausflur; meine Vermieter hatten es für mich angenommen. (Was das betrifft, sind sie wirklich spitze!!!!) Dann die Erkenntnis: Meine Klingel scheint nicht zu funktionieren. Warum sonst klingelt es nicht, wenn ich zu Hause bin und die Pakete ständig an Nachbarn zugestellt werden? Dem Problem wollte ich mich in den nächsten Tagen widmen. Erstmal hatte ich andere Pläne. Ich freute mich riesig über meine ZARA Bestellung, wollte vor der Anprobe jedoch unbedingt noch einen Buttermilch Kokos Kuchen backen. Die Zubereitung ging ziemlich fix, auch wenn ich mit dem Ergebnis (vorerst) nicht sonderlich zufrieden war. Der Kuchen war viel klietschiger, als gehofft. Während der Kuchen abkühlte, konnte ich mich seelenruhig meiner Bestellung widmen. Endlich! Ich war so gespannt, ob die Kleidungsstücke besser sein würden, als beim letzten Mal. Übrigens finde ich, dass die Qualität bei ZARA wieder richtig gut zugelegt hat. Definitiv kein Vergleich zu H&M! Ich habe meine Kamera im Stativ aufgestellt, das Paket aufgemacht und alle Teile/Outftis anprobiert. Durch das zusätzliche Fotografieren nahm die Anprobe wesentlich mehr Zeit in Anspruch als üblich. Ich glaube, eineinhalb Stunden war ich insgesamt zugange. Aber es hat Spaß gemacht! Und die Kleidungsstücke konnten mich überwiegend total überzeugen. (Den Try On Haul habt ihr mittlerweile in meiner Story gesehen.) Nun musste ich ganz fix aufräumen und noch eine Kleinigkeit essen. Am Abend habe ich nämlich zwei Freundinnen erwartet. Wir saßen bei Rotwein bzw. Radler mit Schokolade und Gummibärchen bis ca. 01:30 Uhr zusammen, haben gegackert und gelacht und echt viel Spaß gehabt. Ich hab's jedenfalls total genossen. Vor dem Schlafen habe ich noch fix aufgeräumt und die Spülmaschine angestellt.

Samstag, 20. Juni 2020

Dafür, dass ich so spät schlafen gegangen bin, war ich wieder ziemlich früh wach. Lediglich fünf Stunden Schlaf hat mir mein Körper gegönnt, bevor ich wach wurde. Es war gerade 07:30 Uhr, als ich das erste Mal auf die Uhr geguckt habe. Meine Augen taten schwer, ließen sich schwer öffnen und doch war ich einfach zu unruhig, um weiterschlafen zu können. Mein Befinden war wieder (oder: immer noch?) nicht gut, weshalb es einmal mehr Kraft gekostet hat, aufzustehen und den Tag möglichst positiv zu starten. Ich wollte in den Gänge kommen, hatte ich mir doch fest vorgenommen am Vormittag noch einmal Rad zu fahren. Ja, aktuell habe ich unendlich viel Freude am Radfahren - ganz egal, ob in Begleitung oder ganz allein. Ich habe die Spülmaschine ausgeräumt und mich mit einem Kaffee noch einmal kurz ins Bett gelegt und dabei die dritte Staffel von "The Sinner" geschaut. Wenn ihr mich fragt, dann ist diese Staffel die absolut beste von allen. Ich war richtig gefesselt und konnte mich nur schwer vom Fernseher lösen. Zunächst habe ich eine Ladung Wäsche gewaschen. Danach habe ich mich umgezogen, um auf dem Trampolin zu springen. Das Trampolin ist meine Geheimwaffe gegen schlechte Laune ;-) Nein, wirklich. Das Springen löst in mir unheimlich viele positive Emotionen aus. Wenn dann noch gute Musik läuft - perfekt! Kurzzeitig war ich also echt gut drauf und sehr motiviert. Ich habe noch fix die Wäsche aufgehangen, bevor ich die Wohnung zum Radfahren verlassen habe. Der Samstagvormittag war entgegen der Wettervorhersage übrigens besser als erwartet. Erst noch etwas bedeckt, wurde es später richtig schön sonnig. Die Temperatur war zum Radfahren ideal: nicht zu warm, nicht zu kalt. Ich wusste noch nicht genau, ob ich mich für kleine Strecke (13 Kilometer) oder die größere Strecke (25 Kilometer) entscheiden würde, bin dann aber tatsächlich die größere gefahren. Zwischenzeitlich habe ich ganz schön mit mir gekämpft. Anschließend war ich total stolz auf mich, wenn auch sehr erschöpft. Mein Kopf war kurzzeitig frei. Mittlerweile war der Nachmittag längst angebrochen. Ich habe bei meinen Eltern Rhabarber mitgenommen, den mir meine Mama freundlicherweise beiseite gepackt hat. In den letzten Tagen packte mich immer wieder der Gedanke, meinen ersten Rhabarber Kuchen zu backen. Rhabarber Kuchen backen ist für mich so ein typisches "Erwachsenending" - findet ihr nicht auch? :D Ich zumindest verbinde Rhabarber Kuchen 1:1 mit meiner Mama. Zuhause angekommen habe ich den Rhabarber erst einmal gewaschen, bevor ich gegoogelt habe, wie ich ihn denn nun richtig schäle, haha :D Danach konnte das große Backen beginnen. Nachdem der Rhabarber geschält und geschnitten war, habe ich den Quark Öl Teig vorbereitet, den Rhabarber darauf gebettet und das Ganze mit Streusel versehen. Etwa 30 Minuten später habe ich meinen Kuchen ziemlich stolz aus dem Ofen geholt. Zugegeben: Das sah wirklich köstlich und für den ersten Versuch ziemlich gut aus! Den Buttermilch Kokos Kuchen vom Vortag habe ich der Familie meines Freundes überlassen, die sich total gefreut haben. Eigentlich wollte ich am Laptop meinen Wochenrückblick tippen, allerdings hatte ich keinen klaren Kopf, weshalb ich ihn schon bald wieder zugeklappt habe. Am Abend haben wir eine Serie geschaut, bevor wir eingeschlafen sind. Ich war vollkommen fertig, sowohl körperlich als auch psychisch. 

Sonntag, 21. Juni 2020

Gestern war dann endlich ein richtig richtig guter Tag. Ich habe nach langer Zeit mal wieder ausgeschlafen. Es muss gegen 08:30 Uhr gewesen sein, als ich von meinem Freund etwas unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde. So lange schlafe ich sehr selten. Meine innere Uhr und/oder meine Unruhe wecken mich meist spätestens gegen 07:30 Uhr. Wir haben noch lange im Bett gelegen, gekuschelt und einen Film geschaut, bevor wir den Tag mit einer Dusche und einem gemeinsamen Frühstück begonnen haben. Ich musste das Gegessene etwas sacken und verdauen lassen, bevor ich mich für ca. 15 Minuten dem Seilspringen gewidmet habe. Um 13:00 Uhr waren wir mit meinem Bruder und seiner Freundin zum Fahrrad fahren verabredet. Wir wären nicht M. und M., wenn wir pünktlich gewesen wären, haha :D Mit etwas Verspätung sind wir kurz nach 13:00 Uhr gemeinsam gestartet. Wir hatten alle sehr viel Freude, haben auf dem Rückweg noch einen kurzen Halt bei Oma gemacht, bevor wir uns mit viiiiiel Eis im Anschluss belohnt haben. Wir haben mit einem klassischen Softeis gestartet und uns in der zweiten Runde ein "Flurry" mit Topping gegönnt. Ja, solche Unternehmungen sollten wir viel öfters machen. Etwas kaputt und gleichzeitig super glückselig waren wir rund drei Stunden später zurück. Bei einem Radler konnte ich wunderbar entspannen und erholen. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was ebenfalls dazu beigetragen hat, dass ich mich rundum gut fühlte. Energiegeladen habe ich die Pflanzen gedüngt und das Fahrrad von meinem Freund gewaschen. Er ist für die Autos zuständig; ich kümmere mich um unsere Räder ;-) Sein Rad war furchtbar dreckig, was durch den weißen Rahmen leider echt gut zu sehen war. 30 Minuten und eine Wäsche später glänzte es wieder - quasi wie neu. Zusammen haben wir ein kleines Krafttraining an der Kraftstation gemacht, wobei mir mein Freund sehr geholfen hat. Ich bin nämlich immer noch sehr unsicher, was die Ausführung der Übungen betrifft und möchte nichts falsch machen. (Und man kann sehr viel falschen machen!) Im Anschluss bin ich noch etwa 30 Minuten mit dem Seil gesprungen. Der Abend war längst angebrochen. Ich stand etwas unter Zeitdruck, wollte eigentlich nicht spät zu Hause sein und noch Wäsche waschen. Zusätzlich wolle ich gerne zeitig schlafen, da ich Montagmorgen ins Büro fahren würde. Mein Plan ist leider nicht aufgegangen. Ich war um 19:00 Uhr zu Hause, habe nicht mehr die Wäsche gewaschen, aber immer hin mein Frühstück und Goldene Milch vorbereitet. Danach ging es flott unter die Dusche, die sich nach all den Aktivitäten und dem Schwitzen umso besser angefühlt hat. Ich haben einen Salat mit Ei, Bacon und Pfannenkäse verputzt, bevor ich den Abend mit "The Sinner" vollends ausklingen lassen und geschlafen habe. Eine turbulente Woche ging zu Ende.


Was mich beschäftigt und bewegt hat...

Was ich geschaut habe: Love 101, Are You The One?, Paradise Hotel, Cuson, Mindhunter, Berlin Berlin, The Sinner (Staffel 3)
Was ich gelesen habe: Can You Help Me Finde Me? (Rezension folgt), 25 Geschichten für dein jüngeres Ich
Was ich gehört habe: Mord auf Ex Podcast (Folge 28), Darf's ein bisserl Mord sein? Podcast, Losing My Religion - Jonas & Brock, Bette Davis Eyes - Max & Johann, Rockstar - DaBaby feat. Roddy Ricch
Was ich gegessen habe: Brötchen mit Frischkäse, Pommes und Pfannenkäse, Ofengemüse mit Kräuterquark, Schokolade, Spargelsalat, Magerquark, Käse, Salat mit Bacon und Ei, Buttermilch Kokos Kuchen, Schokolade, Gummibärchen, Chips
Was ich getrunken habe: Wasser, Kaffee, Cola Light, Brennnessel Tee, Mango Banane Shake, Biotin Tee, Shake, Berliner Weiße, Radler, Schwarztee mit Milch
Was ich gedacht habe: Wann hört es endlich auf?
Worüber ich gelacht habe: Pssst, bei unserem Mädelsabend habe ich viel gelacht. Ins Detail zu gehen, wäre an dieser Stelle aber unangebracht. Aber, naja, wie das eben so ist, wenn drei Mädels zusammensitzen und Geschichten erzählen ;-)
Worüber ich mich geärgert habe: Dass bei Zara kurz nach meiner Bestellung der "große" Sale gestartet ist... :D Mist! 
Worüber ich mich gefreut habe: Meine Zara Bestellung war ein voller Erfolg. Nun kann der Sommer starten! Auch habe ich mich über meine drei Radtouren gefreut, die ich alleine gemacht habe. Das hat mich ziemlich gestärkt und mir einmal mehr gezeigt, dass ich nicht zwingend auf andere Menschen angewiesen bin, um aktiv zu sein. Ein tolles Gefühl! Nicht zu vergessen unser Mädelsabend am Freitag, den ich total genossen habe. Meine neue Philips Airfryer Heißluftfritteuse konnte mich auch vollends überzeugen. Die Investition hat sich für mich total gelohnt. 
Worüber ich gestaunt habe: Mein Buttermilch Kokos Kuchen ist viel besser geworden als erwartet und auch mein Rhabarber Kuchen ist für das erste Mal total gelungen.
Was ich gekauft habe: Kleidungsstücke bei Zara (online) und ASOS
Was ich geklickt habe: www.zara.comwww.arvelle.de (leider nicht fündig geworden), www.asos.com/de/www.immowelt.de
Was ich nächste Woche geplant habe: Ich muss unbedingt ein Geldgeschenk basteln. Hoffentlich werde ich bis Samstag rechtzeitig fertig!
Was ich mir für nächste Woche wünsche: Emotionale Stärke. Die ist in den letzten Tagen flöten gegangen....

Alles Liebe für Euch, Mareike ♡

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