Unser Rhodos-Urlaub: Die schönsten Orte und Erlebnisse

17.09.2026
Griechenland hat es uns irgendwie angetan. Nach Kreta und Santorini ging es für uns im September bereits zum dritten Mal auf eine griechische Insel. Dieses Mal stand Rhodos auf dem Plan. Fünf Tage lang wollten wir die Insel erkunden, Sonne tanken, gutes Essen genießen und einfach ein bisschen dem Alltag entfliehen. Ich mag Griechenland einfach unglaublich gerne. Die herzliche und entspannte Art der Menschen, die griechische Küche, das Klima und natürlich die Vielfalt der Inseln. Jede Insel hat ihren ganz eigenen Charakter und immer wieder gibt es neue Ecken zu entdecken. Genau diese Mischung aus Strand, Kultur, Natur und gutem Essen macht Griechenland für mich zu einem so schönen Reiseziel.

Was wir in unseren fünf Tagen auf Rhodos erlebt haben, welche Orte uns total gut gefallen haben und ob die Insel mit Kreta und Santorini mithalten konnte, verrate ich euch in diesem Reisebericht. ◡̈


Disclaimer: Viele der genannten Orte habe ich euch wie immer direkt verlinkt. Vielleicht erleichtert euch das die eigene Reiseplanung für Rhodos. Wichtig ist mir dabei noch der folgende Hinweis: Durch das Teilen von Links in meinen Blogposts habe ich keinen persönlichen Vorteil oder finanziellen Nutzen. Ich möchte euch die Verlinkungen einfach als praktische Orientierungshilfe mitgeben.

Ankommen auf Rhodos: Unser erster Tag in Ialisos
Für uns ging es ziemlich früh mit Eurowings von Berlin direkt nach Rhodos. Nach der Ankunft haben wir erst einmal unser Gepäck im Hotel abgestellt und uns auf die Suche nach etwas Essbarem gemacht. Wir waren schon ziemlich lange auf den Beinen und hatten total Hunger. Zum Mittagessen sind wir im Pezouli gelandet, das sich praktischerweise direkt in der Nähe befand. Für mich gab es griechischen Salat. Griechischer Salat schmeckt doch auch nur in Griechenland so richtig gut, oder? Nach dem Essen war unser Hotelzimmer endlich bezugsfertig. Wir konnten einchecken und erst einmal in Ruhe ankommen. Das tat gut!

Das Hotel selbst möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht konkret empfehlen. Es war keinesfalls schlecht und die direkte Lage am Strand fand ich richtig schön. Für unseren Aufenthalt war es völlig in Ordnung, aber insgesamt hat es mich nicht so überzeugt, dass ich sagen würde: „Da müsst ihr unbedingt hin!“ Eine klare Weiterempfehlung wäre es für mich daher leider nicht.

Was ich dafür empfehlen kann, ist die Lage: Wir haben im Norden der Insel in Ialisos gewohnt und fanden das als Ausgangspunkt richtig gut. Von dort waren wir innerhalb weniger Minuten in Rhodos-Stadt. Auch viele der Ausflugsziele, die wir auf unserer Reise besucht haben, liegen im Norden oder Osten der Insel. Für uns war das daher eine ziemlich praktische Ausgangslage. 


Wind, Wellen und jede Menge Wassersport
Direkt an unserem ersten Tag auf Rhodos kamen wir in den Genuss, jede Menge Windsurfer zu beobachten. Das sah beeindruckend aus! Gerade wenn ihr euch für Wind- oder Kitesurfen interessiert, ist Rhodos eine spannende Adresse. Die Windbedingungen sind vor allem in den Sommermonaten bis Mitte September sehr zuverlässig und bieten gute Voraussetzungen für Wassersport.

Ich selbst habe das Geschehen lieber ganz entspannt vom Strand aus beobachtet, während mein Freund seinen Kurs, soweit ich mich erinnere, beim ProCenter Rhodos gebucht hat. Er bringt inzwischen schon ein bisschen Erfahrung mit und war mit dem Kurs ganz zufrieden. Ich fand es jedenfalls ziemlich schön, am Strand zu sitzen und das Treiben auf dem Wasser zu beobachten. ◡̈


Ein Tag voller Abenteuer: Mit dem Motorrad über Rhodos
Unser zweiter Tag auf Rhodos war ein einziges kleines Abenteuer. Wir haben uns ein Motorrad gemietet und wollten damit einige der beliebtesten Spots der Insel erkunden. Und was soll ich sagen? Dieser Tag hatte wirklich alles: beeindruckende Sehenswürdigkeiten, türkisblaues Wasser, einen traumhaften Strand und zwischendurch auch ein bisschen Chaos. Unser erster Stopp war die Akropolis von Rhodos Der Eintritt ist kostenlos und schon allein die Größe des Geländes ist beeindruckend. Wir konnten die Überreste des Tempels des Apollon, des Gymnasiums, der Bibliothek, des Amphitheaters und des antiken Olympiastadions bestaunen. Ich finde es immer wieder faszinierend, vor solchen jahrtausendealten Überresten zu stehen und sich vorzustellen, wie das Leben dort wohl einmal ausgesehen hat. Das Gelände ist ziemlich weitläufig. Der obere Teil ist allerdings leider nicht barrierefrei. Für uns war das kein Problem, da wir zum Glück gut zu Fuß sind. Festes Schuhwerk würde ich euch trotzdem empfehlen, damit seid ihr definitiv besser unterwegs.


Danach nahm unser kleiner Ausflug allerdings eine etwas unerwartete Wendung. Während der Fahrt hatte sich das Handy aus der Handyhalterung gelöst und ist mitten auf die Straße geflogen. Und als wäre das nicht genug, sind wir kurze Zeit später auch noch mit leerem Tank auf dem Highway liegen geblieben. Mööööp! Zum Glück hat sich die Situation schneller gelöst als gedacht. Unser Handy war  wie durch ein kleines Wunder tatsächlich vollkommen unversehrt. Und auch das Tankproblem ließ sich lösen: Die nächste Tankstelle war zu Fuß in etwa 15 Minuten erreichbar. Also hieß es laufen, tanken und weiterfahren. Im Nachhinein können wir darüber lachen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns noch lange an diesen Tag zurückerinnern werden. 


Unser nächster Stopp führte uns entlang der Küste zur Anthony Quinn Bucht in der Nähe von Faliraki im Osten der Insel. Und diese Bucht ist soooooooo schön. So schön, dass sie fast ein bisschen unecht wirkt. Die Felsen rund um die Bucht, das türkisfarbene Wasser und die kleine Beachbar sorgen für eine richtig malerische Kulisse. Allerdings solltet ihr hier unbedingt früh da sein. Die Bucht füllt sich nämlich unglaublich schnell. Als wir zur Mittagszeit dort waren, war es bereits ziemlich voll und ehrlich gesagt nicht mehr ganz so ruhig und idyllisch, wie wir es uns gewünscht hatten. Deshalb sind wir relativ schnell wieder weitergefahren.


Die Dame von unserem Motorradverleih hatte uns den Afandou Main Public Beach empfohlen und damit bei uns ins Schwarze getroffen. Zunächst haben wir uns im Camara Seaside Memories bei einem Mittagessen gestärkt. Dazu gab es für mich noch eine leckere Limonade. Danach ging es endlich an den Strand. Und ich glaube, ich kann ohne Übertreibung sagen, dass das mein persönliches Highlight des gesamten Urlaubs war. Kaum Menschen, nur vereinzelt ein paar Locals, glasklares Wasser, ein breiter Strand, absolute Ruhe und diese endlose Weite. Genau solche Momente sind für mich Urlaub. Kein Programm, kein Zeitdruck, einfach nur am Wasser sitzen, baden und die Umgebung genießen. Ich wäre am liebsten gar nicht mehr weggefahren. ◡̈


Am Abend ging es dann noch einmal Richtung Rhodos, denn wir wollten uns unbedingt den Sonnenuntergang anschauen. Und auch das war wieder ein kleines Highlight. Wir konnten beobachten, wie die Sonne am Horizont langsam immer kleiner wurde und schließlich verschwand. Findet ihr den Gedanken auch so schön, dass die Sonne untergeht und an einem anderen Ort auf dieser Welt gerade wieder aufgeht?


Strandtipps für Rhodos: Kies oder Sand?
Auf der Insel gibt es übrigens auch viele Kieselstrände. Badeschuhe sind daher definitiv von Vorteil. (Bitte sagt nicht, ich hätte euch nicht vorgewarnt!) Falls ihr lieber Sand unter den Füßen und zwischen den Zehen habt, kann ich euch Lindos Beach und Tsambika Beach empfehlen. Aber ganz egal, ob Sand oder Kies: Das Wasser auf Rhodos ist einfach ein Traum. Glasklar, türkisblau und so schön, dass ich kaum woanders hinschauen wollte.

Die Altstadt von Rhodos: Ein Labyrinth voller Geschichte
Am nächsten Morgen hieß es nach dem Frühstück wieder rauf aufs Motorrad! Unser Ziel? Die Altstadt von Rhodos! Wusstest du schon, dass die Altstadt von Rhodos seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört?



Ich war deshalb gespannt, welche Eindrücke uns dort erwarten würden. Die Altstadt ist komplett autofrei und lässt sich dank der vielen kleinen, verwinkelten Gassen wunderbar zu Fuß erkunden. Auch hier gilt: Festes Schuhwerk ist definitiv von Vorteil! 


Die historische Altstadt ist vollständig von einer beeindruckenden Stadtmauer umgeben. Sie erstreckt sich über etwa vier Kilometer und ist an manchen Stellen bis zu zwölf Meter dick. Wir haben uns den unteren Graben genauer angesehen und sind dort ein Stück entlanggelaufen. Übrigens völlig kostenlos! Insgesamt fühlt sich die Altstadt ein bisschen wie ein großes Labyrinth an. Hinter jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken: mal schmale, schattige Gassen, mal etwas breitere Wege und immer wieder wunderschöne historische Gebäude. Besonders faszinierend fand ich das Kopfsteinpflaster. 


Statt großer, kantiger Steine findet man hier überwiegend runde, glatt geschliffene Kieselsteine. Aus weißen und schwarzen Steinen entstehen kunstvolle geometrische Muster, aber auch maritime Motive. Dadurch bekommt jeder Weg seinen ganz eigenen Charme und macht das Erkunden der Altstadt zu einem echten Erlebnis.

Ich liebe es, wenn man durch historische Orte läuft und das Gefühl bekommt, hinter jeder Ecke könnte wieder etwas Neues auf einen warten. Gerade die Kombination aus den alten Gebäuden, den verwinkelten Gassen und den kunstvollen Mustern im Kopfsteinpflaster hat die Altstadt für mich zu einem ganz besonderen Ort gemacht. Man muss gar nicht unbedingt ein bestimmtes Ziel haben, sondern kann sich einfach treiben lassen und schauen, was man entdeckt ◡̈ 


Tipp: Enora Charms Bar
Für unseren Besuch in der Altstadt hatte ich mir schon vorher ganz fest vorgenommen, bei Enora Charms Bar mein eigenes Bettelarmband zu gestalten. Die Auswahl hat es mir absolut nicht leicht gemacht! Neben einer großen Auswahl an verschiedenen Armbändern und Halsketten gibt es dort unzählige Charms in Gold und Silber – von kleinen Urlaubsmotiven bis hin zu ganz persönlichen Symbolen. Am liebsten hätte ich natürlich viel mehr mitgenommen. Die Entscheidung für meine fünf Charms hat deshalb ganz schön lange gedauert und mein Freund musste sich währenddessen ordentlich in Geduld üben. Das Schöne an der Enora Charms Bar ist, dass ihr euch euer Schmuckstück ganz individuell zusammenstellen könnt. So entsteht nicht nur ein hübsches Accessoire, sondern gleichzeitig eine ganz persönliche Erinnerung an euren Urlaub.


Ich habe mich für ein Bettelarmband mit fünf goldenen Charms entschieden und dafür ungefähr 35€ bezahlt. Jeder einzelne Charm erinnert mich an einen kleinen Moment. Das macht das Armband für mich zu einem ganz besonderen Souvenir. Die Enora Charms Bar war für mich deshalb definitiv eines meiner persönlichen Highlights in der Altstadt. Und jedes Mal, wenn ich mein Armband trage, kommt ein kleines Stück Rhodos zurück.

Ein letzter Tag voller Sonne und Entspannung
Unseren letzten Tag auf Rhodos haben wir ganz entspannt mit einem ausgiebigen Strand- beziehungsweise Pooltag verbracht. Ich konnte in Ruhe mein Buch zu Ende lesen, während mein Freund noch einmal zum Windsurfen ging. Für mich war es der perfekte Abschluss: einfach abschalten, die letzten Sonnenstrahlen genießen und noch einmal ordentlich Vitamin D tanken, bevor in Deutschland langsam der Herbst Einzug halten würde.

Sonne, Meer und Geschichte: Mein Fazit zu Rhodos
Und jetzt natürlich die Frage aller Fragen: Kann Rhodos mit Kreta und Santorini mithalten? Ich würde sagen: Ja, auf jeden Fall! ◡̈ Auch wenn jede der drei Inseln ihren ganz eigenen Charakter hat und ich sie deshalb gar nicht unbedingt direkt miteinander vergleichen möchte, hat mich Rhodos wirklich positiv überrascht.

Santorini ist für mich nach wie vor eine Insel mit einem ganz besonderen Flair. Die weißen Häuser, die kleinen Gassen und der Blick auf die Caldera sind einfach etwas ganz Besonderes. Kreta wiederum hat mich mit seiner Größe, den abwechslungsreichen, grünen Landschaften und den vielen Möglichkeiten zum Entdecken beeindruckt. Und Rhodos? Rhodos verbindet für mich wunderschöne Strände, kristallklares Wasser, beeindruckende Geschichte und dieses entspannte mediterrane Lebensgefühl auf eine ganz eigene Art und Weise. Besonders schön fand ich, dass wir innerhalb von nur fünf Tagen so unterschiedliche Eindrücke sammeln konnten. Von der Akropolis über die Anthony Quinn Bucht bis hin zur historischen Altstadt und unserem entspannten Strandtag war wirklich alles dabei.

Ich würde deshalb nicht sagen, dass Rhodos Kreta oder Santorini übertrifft. Dafür sind die Inseln einfach zu unterschiedlich. Aber Rhodos muss sich definitiv nicht verstecken und hat für mich bewiesen, dass Griechenland noch viele weitere wunderschöne Ecken zu bieten hat.

Ich bin jedenfalls froh, dass wir uns für diese Reise entschieden haben. Und wer weiß, auf welche griechische Insel es uns als Nächstes verschlägt. ◡̈

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal, eure Mareike ♥ 

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