1000 Fragen an mich selbst #9 Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

13.03.2020
Was würdet ihr tun, wenn ihr im Gefängnis sitzen würdet? Meditiert ihr? Wenn nein, würdet ihr es ausprobieren? Ich bin dem Meditieren gegenüber gar nicht so sehr negativ eingestellt. Im Gegenteil. Es ist wohl endlich an der Zeit, mich etwas näher damit zu beschäftigen. 
Zusätzlich beantworte ich Fragen zu meinem Nachttisch und zu den Fotos, die ich eventuell auf meinem Handy habe ;-) Falls ihr gerade einen schlechten Tag habt und am liebsten die Decke über den Kopf ziehen würdet, könnte Euch mein Tipp helfen. Ich verrate nämlich, wie ich mich an schlechten Tagen wieder aufbaue. Mehr Infos folgen jetzt! ;-)


  • Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Ich glaube, ich würde ganz viele Briefe an meine Familie schreiben. Zum Einen, weil ich gerne Briefe schreibe. Zum Anderen, um den Kontakt zu meinen Liebsten aufrecht zu erhalten. Ich würde viel lesen und (je nach Möglichkeit) Sport machen und oft an die frische Luft gehen.

  • Was hat Dich früher froh gemacht?
Ich verbinde ganz viele tolle Erinnerungen mit den Haustieren, die ich hatte. Mein Papa war immer strickt gegen jegliche Art von Haustieren. Irgendwann, ich war gerade 10 Jahre alt, hat mir meine Mama einfach zwei Meerschweinchen besorgt. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen und bin damit richtig gewachsen. Ich empfand in all den Jahren unheimlich viel Glück und Freude. Und jedesmal, wenn es einem Nager nicht gut ging, war ich sofort voller Sorge. Die gesamte Familie ist mit den kleinen Nagern förmlich aufgeblüht. Allen voran meine Omi, die sich bis zuletzt rührend um Flocke gekümmert hat, wenn ich einmal nicht zu Hause war. Flocke war fest im Familienleben integriert und viel Liebe verbreitet. Sie ist im September 2017 leider verstorben. Viele von euch haben sie noch "kennengelernt".

  • In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
Sportleggings, Shirt (ohne BH!), Hoodie mit Kapuze und Dr. Martens. Darüber ein einfacher schwarzer Mantel. Ich liebe es! Es gibt nichts Bequemeres. Ich bin generell eher leger, bequem und sportlich gekleidet, als schick und stylish. Fashion liegt mir nicht sonderlich gut.

  • Was liegt auf deinem Nachttisch?
Auf meinem Nachttisch befinden sich ein Bild von meinem Freund und mir, mein Lichtwecker, das Ladekabel für meine Apple Watch und die drahtlose Ladestation für mein Handy. Alles andere befindet sich in den Schubladen. Wobei ich auch darin bemüht bin, mich nicht vollzumüllen.

  • Wie geduldig bist du?
Puuuuuuuuuh. Das ist - je nach Situation und Stimmungslage - ganz ganz unterschiedlich. Überwiegend empfinde ich mich aber als sehr ungeduldig. Das war schon einmal anders.

  • Wer ist dein gefallener Held?
Unumstritten meine Oma. Ich kenne keinen Menschen, der so viel gelitten und erlebt und sich trotzdem niemals beschwert hat. Ich wünsche mir so zu sein, wie es meine Oma war. Sie ist mein großes Vorbild.

  • Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?
Ja, bestimmt. Wobei mir gerade kein aktuelles Foto einfällt, das dafür in Frage käme. Wobei...
Doch, ich weiß es! ;-)

  • Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Jetzt muss ich kurz überlegen...... Ich glaube, das ist meine Freundin Rosalie, die ich seit der ersten Klasse kenne. Es gibt nicht viele Freunde, die all die wichtigen Etappen meines Lebens miterlebt habe: Grundschule, Schulabschluss, Ausbildung, Führerschein, erster Freund, etc. Nicht zu vergessen die Entwicklung auf persönlicher und freundschaftlicher Ebene, die daraus entstanden ist. 

  • Meditierst du gern?
Ich habe es ehrlich gesagt noch nicht ausprobiert, finde meditieren aber ziemlich interessant und könnte mir vorstellen, dass es mir sogar gefallen könnte. Ja, vielleicht probiere ich das einfach mal aus. Mit Yoga bin ich ja leider nicht warm geworden.

  • Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Ich nehme mir dann meistens sehr viel Zeit für mich und mache all die Dinge, die ich gerne mag: Kochen oder backen z.B. Vielleicht auch einfach nur rumliegen und Serien schauen. Eventuell shoppen. Je nachdem, was mich gerade beschäftigt und was passiert ist. Wenn alle Stricke reißen, dann sind es die Arme meines Freundes und/oder ein Anruf bei meiner Mama, die mich aufbauen.

Alles Liebe für Euch, Mareike ♡


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