Wochenrückblick KW 45: Parlamentsärztin, Singles Day 2021, Home Office

14.11.2021
Nach Regen folgt Sonnenschein. Aber ist das wirklich so? Oder ist es lediglich ein elendiger Kreislauf aus Hoffnung und Ernüchterung? Nachdem KW 44 für mich eher enttäuschend und mit einem unangenehmen Tief geendet ist, war ich bereit für etwas richtig Gutes. Getreu dem Motto: Auf ein Neues! Ist die Woche tatsächlich besser gewesen? Wie die letzten Tage verlaufen sind und was ich erlebt habe, verrate ich jetzt.


Nur so viel: In den vergangenen Tagen hat es ordentlich in mir gearbeitet. Ich merke, dass ich im Wandel bin und keine Chance auslassen möchte, die sich mir bietet. Das ist wahnsinnig spannend und aufregend, gleichzeitig aber auch irgendwie beunruhigend. Es ist, als wäre ich eine tickende Zeitbombe.

Montag, 8. November 2021

Ehrlich gesagt war ich ziemlich zerknautscht, als ich Montagmorgen aufgewacht habe. Ich bin regelrecht hochgeschreckt und hätte noch gut eine Schippe Schlaf vertragen können. Meine Motivation? Irgendwo im Nirgendwo, aber nicht dort, wo sie sein sollte. Aber: Alles Jammern hilft ja sowieso nicht. Also bin ich aufgestanden, um mich direkt frisch zu machen und meinen ersten Kaffee zu trinken. Die Aussicht auf Kaffee ist morgens mein größter Anker. Im Anschluss habe ich mich bei einem Workout vollkommen verausgabt. Ich habe kürzlich wieder mein Training etwas umgestellt, um an ein paar "Problemzonen" zu arbeiten, die ich gerne wieder mehr definiert hätte. Die Dusche hatte ich anschließend bitter nötig. Ich musste mich allerdings ein wenig beeilen. Irgendwie bin ich ins Trödeln gekommen. Gott sei Dank hatte ich mir mein Outfit für diesen Tag schon einen Abend zuvor herausgesucht. Das spart ordentlich Zeit. Ich konnte die Wohnung wenig später pünktlich verlassen und die Bahn fuhr ausnahmsweise ohne Verspätung. So weit, so gut. In der Bahn selbst wurde ich plötzlich total müde und erschöpft. Der restliche Spaziergang ins Büro hat mich aber wieder wach bekommen. Es begann leider ein wenig zu regnen, was meinen Montagmorgen dadurch nicht unbedingt besser gemacht hat ;-) Durch meine Abwesenheit am Donnerstag und Freitag hat das Bearbeiten der Mails recht lange gedauert. Umso größer die Erleichterung, als die Flut bewältigt war und ich bei einer Tasse Tee aufatmen konnte. Yogi Tee "Detox Deine Seele" - ja, das hatte ich wirklich bitter nötig. Zur Mittagszeit habe ich das Büro bei schönsten Sonnenschein für einen Spaziergang verlassen. Nachdem es am Morgen noch geregnet hat, hat es das Wetter nun besonders gut mit uns gemeint. Kein Wunder, dass sich am Brandenburger Tor eine Masse Touristen gesammelt hat. Zurück im Büro bin ich zu den KollegInnen aus Hamburg dazugestoßen, die für einen Tag in Berlin zu Besuch waren. Bei einer Tasse Kaffee haben wir die letzten Tage ausgewertet. Danach habe ich meine Arbeit wieder aufgenommen. Noch ein paar To-Do's, bis ich den PC herunterfahren konnte. Am Nachmittag haben wir die Hamburger KollegInnen erneut getroffen, um ihnen den Bundestag mit all seinen Besonderheiten zeigen zu können. Habt ihr den Bundestag schon einmal besucht und eine Führung gemacht? Ja, so in etwa waren wir unterwegs. Wir waren alle etwas fußlahm, der Tag steckte uns in den Knochen und die Aufnahmefähigkeit ließ stetig nach. Ich fühlte mich wie ein Häufchen Elend, war ich doch sowieso nicht sonderlich gut drauf... Meine Laune wurde auf der Dachterrasse des Reichstages erhellt. Die Sonne ging gerade unter und brachte wunderschönes Licht über Berlin und über das Regierungsviertel. Traumhaft, wirklich! So viel Glück habe ich eher selten, wenn ich dort bin. 1,5 Stunden später habe ich mich von meinen KollegInnen verabschiedet, den Feierabend eingeläutet und mich zu Fuß auf den Weg zum Potsdamer Platz gemacht, wo ich mit der Bahn nach Hause gefahren bin. Zuhause haben mich zwei Bestellungen erwartet, denen ich bereits sehnlichst entgegen gefiebert habe. Uff, ich war sooooo kaputt - und leider immer noch etwas mies gelaunt. Ich hatte Hunger, aber keine Lust mir etwas zum Essen zu machen. Ich wollte den Haushalt machen, mich aber auf gar keinen Fall bewegen.... Was für ein Dilemma :D Mit mir war nichts anzufangen. Während ich auf Netflix "Love Hard" schaute - ein super süßer Film übrigens - konnte ich etwas ausspannen und zur Ruhe kommen. Nichtsdestotrotz lag ich 19:30 Uhr todesmüde im Bett. Später dann war ich aber so sehr aufgewühlt, dass ich plötzlich wieder hellwach war und erst gegen 23:00 Uhr eingeschlafen sein muss. Ein seeeehr merkwürdiger Tag ging zu ende.  

Dienstag, 9. November 2021

Mit einem Mix aus Euphorie, Motivation und Müdigkeit habe ich Dienstagmorgen die Augen aufgeschlagen. Ich war durch die Nachricht, die ich am Abend zuvor erhalten habe, noch voller Adrenalin. Das habe ich nach den ganzen Tiefphasen in letzter Zeit sehr genossen. Oder anders gesagt: Das brauchte ich, um wieder auf die Beine zu kommen und neuen Elan zu erlangen. Mein Workout lief dementsprechend richtig richtig gut. Ich habe ja bereits berichtet, dass ich mich wieder mehr auf meine Problemzonen konzentrieren und u.a. meinen Bauch mehr definieren möchte. Bisher klappt es echt gut. Das Workout fordert mich sehr heraus, tut aber auch ungemein tut. Nach all den zyklusbedingten Veränderungen läuft es endlich wieder rund. So soll es sein! Ich war leider etwas spät dran und musste im Anschluss einen Zahn zulegen. Plötzlich musste alles ganz schnell gehen: duschen, Zähne putzen, anziehen, Haare machen, schminken. Für diesen Tag hatte ich mir eine Jeans, einen Body und einen Blazer parat gelegt. Ein Outfit, in dem ich mich im Büro pudelwohl fühle. Es ist bequem und weder "overdressed" noch "underdressed". Die Bahnfahrt ins Büro war oll: überfüllte Waggons, viel zu viele Menschen, Gedrängel und Unruhe. Ich habe mich nicht sonderlich wohl gefühlt und war richtig froh, als ich endlich aussteigen und den restlichen Weg zu Fuß antreten konnte. Für meine KollegInnen hatte ich übrigens meine selbst gebackenen Kekse im Gepäck, die den Transport mehr oder minder gut überstanden haben. Im Büro angekommen widmete ich mich den ersten Vorgängen und To-Do's, ehe ich das Büro kurz vor 10:00 Uhr wieder verlassen habe. Ich hatte einen Termin bei unserer Parlamentsärztin für die diesjährige Grippeschutzimpfung. Das Impfen ging schnell und problemlos und ehe ich mich versah, war ich wieder auf dem Weg zurück ins Büro. Dieser Arbeitstag war insgesamt echt gut und super produktiv. Ich habe nicht einmal eine Pause gemacht. Stattdessen konnte ich alles erledigen, was wichtig war und Priorität hatte. Umso besser war das Gefühl, als ich das Büro für den Feierabend verlassen habe. Geschafft! Was für ein guter Tag. Meine Laune hatte ihren Höhepunkt erreicht. Ja, wirklich, ich war super gut drauf, freute mich auf zu Hause und hatte einen bääääääärenhunger. On top schien die Sonne wieder traumhaft schön. Meinen Fußweg zum Bahnhof am Potsdamer Platz habe ich umso mehr genossen. Als ich die Tür zur Wohnung betreten habe, habe ich mir nur schnell meine ZARA Rücksendung geschnappt und die Tür direkt wieder geschlossen. Ich steuerte die nächste Postfiliale an und übergab meine Rücksendung. Hätten wir das auch geschafft, dachte ich. Und nun: Zeit für mich. Essen kochen, entspannen und den Tag ausklingen lassen. Ich hatte keine Pläne, wollte lediglich einfach etwas zur Ruhe kommen und ggf. früh schlafen. Ich habe Jeans, Body und Blazer gegen einen Bademantel getauscht, mich abgeschminkt und in die Küche begeben. Dort habe ich mit der Zubereitung für das Abendessen begonnen: Vegetarische Bolognese! Yummi. Während die Bolognese vor sich hin köchelte, konnte ich im selben Atemzug direkt noch die Spülmaschine ausräumen. Im Anschluss habe ich mich vollkommen hungrig auf mein Essen gestürzt und "Love Hard" fortgesetzt. Mit der Sättigung und dem Gefühl der Zufriedenheit überkam mich gleichzeitig die Müdigkeit. Etwas Zeit konnte ich noch am Laptop überbrücken, aber schon bald habe ich mich bettfertig gemacht und schlafen gelegt. Ich glaube, das war ein guter Tag!

Mittwoch, 10. November 2021

Ist wirklich schon Mittwoch? Diese Woche vergeht wie im Flug. War nicht erst noch Montag? Mhm - wie auch immer: Ich war ziemlich müde und ausgelaugt, als ich wach geworden bin. Sicherlich ist es die Grippeschutzimpfung gewesen, die mir noch in den Knochen steckte. Mein Körper arbeitete spürbar. Nachdem ich aufgestanden war, mich frisch gemacht und einen Kaffee getrunken hatte, habe ich mein Workout begonnen. Überraschung: Ich habe mal wieder ziemlich getrödelt und war etwas spät dran. Es ging schnell unter die Dusche, bevor ich mich angezogen, mein Outfit noch drei Mal gewechselt und die Wohnung übereilt verlassen habe. Und es war soooo kalt. -1 Grad zeigte mir mein Handy an. Sibirischer Winter also. So fühlte es sich zumindest an. Gott sei Dank hatte ich mich in letzter Minute noch für eine dickere Jacke und einen dicken Schal entschieden, auch wenn ich mich kaum bewegen konnte, so warm war ich angezogen. Im Büro konnte ich mich etwas aufwärmen. Meine Kollegin bereitete uns heiße Zitrone mit Ingwer zu. Aaaaaah; das tat gut! Das Wetter war auch wieder ganz auf meiner Seite, gleichwohl die aktuellen Corona Meldungen mich ziemlich beschäftigten und auf die Palme gebracht haben. Wird mir bald wieder das Arbeiten im Home Office bevorstehen, wo ich doch gerade wieder in meine Routine und in meinen Alltag gefunden habe? Wie werden wir Weihnachten verbringen? Werde ich verreisen können? Fragen über Fragen, die hoffentlich bald geklärt werden können. Wie dem auch sei: Ich bin erst spät in die Mittagspause gegangen. Zumindest für meine Verhältnisse spät ;) Es muss etwa gegen 13:15 Uhr gewesen sein. Zunächst habe ich einen kleinen Spaziergang unternommen, ehe ich bei Edeka in der Friedrichstraße eingekehrt bin und einen mini Einkauf für den Abend getätigt habe: Oliven, Hirtenkäse und Frischkäse. Obendrauf habe ich mir eine neue Packung Veganz Doppelkekse Lemon Cake Style gekauft - die inhaliere ich aktuell regelrecht. (Notiz an mich selbst: Daher kommen also die Fettpölsterchen!!!) Zurück im Büro habe ich mich kurz sortiert und schon bald die Arbeit wieder aufgenommen. Mein körperliches Befinden war leider immer noch nicht einwandfrei. Ich kämpfte mit Kopfschmerzen und mangelnder Motivation, konnte vor meinem Feierabend aber schließlich noch alles schaffen, was ich schaffen wollte. Der Schreibtisch war leer - und ich total kaputt. Die Erleichterung darüber, dass ich in den Feierabend gegangen bin, muss mir im Gesicht gestanden haben. Die Bahn war leider verspätet, was jedoch kein großes Problem war, weil ich die Info bereits eingeplant hatte und somit nicht lange am Gleis warten musste, ehe es nach Hause ging. Zuhause angekommen war ich etwas überfordert. Zuerst umziehen? Oder lieber erst den Einkauf auspacken? Hunger hatte ich aber auch?! Ich hätte am liebsten alles auf einmal gemacht. Schlussendlich habe ich erst den Einkauf ausgepackt und verräumt und mich dann umgezogen. Im Anschluss habe ich mein Depot Paket ausgepackt und die Pappe in der Papiertonne entsorgt. Das Essen habe ich auf später verschoben. Eine Freundin und ich waren ohnehin zum Essen verabredet - da wäre es schwachsinnig gewesen, sich eine Stunde vorher den Bauch vollzuhauen. Weil mein Hunger aber wirklich groß war (haha), musste ich mich ein wenig ablenken. Da kam der Haushalt quasi wie gerufen. Ich habe das Bad geputzt, die Wohnung gesaugt und die Oberflächen in der Küche gereinigt. Zwischenzeitlich erreichte mich eine Nachricht von meiner Kollegin, die mir einen richtig richtig guten Beitrag geschickt hat, den ich recht lange sehr interessiert gelesen habe. Im Anschluss habe ich den Oliven Dip vorbereitet, das Baguette angeschnitten und den Tisch weitestgehend eingedeckt. Bei leckerem Essen, Popcorn und Süßigkeiten haben wir wenig später gequatscht, gelacht und "Bachelor in Paradise" geschaut. Ich lag gegen 22:00 Uhr im Bett, war müde, aber gleichzeitig auch etwas aufgekratzt. Der Abend war total schön. Das war es, was ich brauchte. Ich hätte auch noch stundenlang weiter quatschen können, aber wahrscheinlich wäre ich dann am nächsten Morgen gar nicht aus dem Bett gekommen.

Donnerstag, den 11. November 2021

Dieser Tag war etwas ganz Besonderes! Es war Single's Day 2021. Oder - um es auf den Punkt zu bringen: Der Tag für Alleinstehende. Das Pendant zum Valentinstag quasi. Was es nicht alles gibt. Verrückt oder?

Dass ich so spät schlafen gegangen war, wurde mir natürlich direkt am nächsten Morgen zum Verhängnis. Nein, echt, ich fühlte mich wie von einem LKW überfahren. Zusätzlich kämpfte ich weiterhin mit Kopf- und Gliederschmerzen. Uff. Nichtsdestotrotz habe ich mich aufgerafft und den Tag mit einer Tasse Kaffee begonnen habe. Das tat sooo gut. Über meinen Fotodrucker habe ich noch fix ein paar Fotos für meinen Kalender ausgedruckt - was man halt so macht, um 05:00 Uhr morgens -, bevor ich mich umgezogen und mein Workout gestartet habe. Mit Blick auf die Uhr hatte ich mal wieder viel zu sehr getrödelt - na toll! Hoffentlich würde der Morgen dadurch nicht zu stressig werden... Ich ahnte schon Böses...
Der Tag war - zumindest morgens - wieder winterlich kalt, weshalb ich mich für eine Jeans und einen Rollkragenpullover entschieden habe. Am Schminktisch habe ich mich geschminkt und mir die Haare gemacht, während mein Handy den "Podcast des Scheiterns" von Paula Lambert abspielte. Dabei ging es um psychische und körperliche Gewalt. Einige Erzählungen haben mich furchtbar erschrocken, in anderen wiederum habe ich mich wiedererkannt. Und dann, gerade, als ich die Wohnung verlassen wollte, erreichte mich die Meldung, dass mein Regio ausfällt. Na klasse. Danke für nichts. Also habe ich meinen Mantel kurzerhand noch einmal ausgezogen und einen Quark Riegel gegessen, während ich orientierungslos durch die Wohnung gelaufen bin. 20 Minuten später dann ein neuer Versuch. Dr. Martens Stiefeletten und Mantel an, Stirnband auf und Schal um den Hals. Los geht's! Ganz ohne Verspätung bin ich letztendlich nicht in Berlin angekommen, aber immerhin waren es nur 5 Minuten, die wegen der Überholung des Fernverkehrs zusätzlich verursacht wurden. Es war wirklich kalt. Umso besser, dass ich mich endlich dazu durchringen konnte ein Stirnband zu tragen. Zugegeben: Ich mag Kopfbedeckungen an mir nicht sonderlich, aber das graue Stirnband fand ich dann doch ganz süß. Die Kombi Sitrnband und Maske ist aber nicht die beste... Immerhin schien die Sonne. Im Büro angekommen konnte ich mich etwas aufwärmen. Der Arbeitstag war insgesamt voll ok. Ich verfolgte das Parlamentsfernsehen über den Fernseher und schaute die Debatten zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und zur aktuellen Lage in Polen. Vielleicht war es sogar das letzte Mal, dass mein Chef auf der Regierungsbank sitzen konnte? Aufregende Zeiten. Alles ist unter Vorbehalt. Niemand weiß, wie es weitergehen wird, wie die Regierung zukünftig aussehen und welchen Einfluss das auf die Arbeit im Parlament haben wird. Aktuell macht es mich sogar ein klein wenig unruhig, dass wir nicht langfristig planen und bis Dezember kaum Termine vereinbaren können, ohne sicher sein zu können, dass der Termin letztendlich so auch stattfinden wird. Andererseits bin ich sehr gespannt auf die nächsten vier Wochen und darauf, wie das Arbeiten im Kreise so vieler neuer, junger Abgeordneter sein wird. Ich bin gegen 13:15 Uhr regelrecht in die Pause geeilt, weil es eigentlich wieder viel zu spät war bzw. ich schon längst unterwegs sein wollte. Aber wie das dann eben so ist, kam doch noch der ein oder andere Anruf rein, der mit einer To-Do verbunden war. Nun ja, die Arbeit hat natürlich Vorrang. Nach meiner Rückkehr gab es für die KollegInnen und mich die gebührende Tasse Kaffee für den Nachmittag und ein wenig Schokolade. Mhmmm, die war vielleicht lecker! Als ich dann später das Büro verlassen habe, ging die Sonne bereits unter. Auf dem Weg nach Hause hörte ich die neuste Podcast Folge von "Beste Freundinnen". Ich war innerlich etwas aufgekratzt und konnte mich leider nur schwer auf das Gesagte konzentrieren. Vielleicht höre ich die Folge bei Gelegenheit einfach noch einmal...
Zuhause angekommen ist dann nicht mehr viel passiert. Mich überkam eine totale Abgeschlagenheit. Für die Arbeit habe ich noch einmal den Laptop aufgeklappt. Im Anschluss hatte ich riiiiiesen großen Hunger. Gott sei Dank hatte ich im Kühlschrank noch einen Rest meiner Veggie Bolognose, die ich mir kurzerhand in der Mikrowelle warm gemacht habe. Ein Hoch auf Mikrowellen!!! Den Tag habe ich mit meinem iPad im Bett beendet, während "Hochzeit auf den ersten Blick" lief. Um 20:00 Uhr war Schicht im Schacht. Ich war soooo müde. Die Tage sind momentan überwiegend kurz, aber irgendwie ist es das, was ich brauche. Mir fehlt jeglicher Antrieb - und das ist ok.

Freitag, 12. November 2021

Mein Freitagmorgen ist so ganz anders verlaufen, als eigentlich geplant. Das hat den gesamten Tag vollkommen durcheinander gebracht, was für jemanden wie mich natürlich eine echte Herausforderung ist. Ich mag es strukturiert und folge im Alltag einem festen Plan. Wenn mal etwas außer Kontrolle gerät - oh oh! Aber ich beginne am besten von vorn:

Mein Wecker leuchtete pünktlich um 04:30 Uhr auf. Meine Nacht war wahnsinnig unruhig, ich habe lange wach gelegen und ewig gebraucht, um wieder einzuschlafen. Dementsprechend erschlagen fühlte ich mich, als ich aufgewacht bin. Ich bin dennoch direkt aufgestanden. Auf gar keinen Fall wollte ich wieder ins Trödeln kommen! Ich habe immerhin noch schnell einen Kaffee getrunken, ehe ich meine gewohnte Morgenroutine begonnen habe. So langsam müsstet ihr sie kennen: Sport, duschen, anziehen, schminken, etc. Noch während ich mich geschminkt habe, ploppte über das Handy eine Pushmeldung auf, die mich darauf hingewiesen hat, dass meine Verbindung ausfallen würde. Groooooßartig. Das ist es doch, was man sich an einem Freitag wünscht. Nun ja, ich konnte immerhin noch die Wäsche sortieren und die Spülmaschine anstellen, bevor ich die Wohnung verlassen habe. Dann, während ich bereits auf dem Weg war, die nächste Meldung: 20 Minuten Verspätung. Und schon kurz danach: 30 Minuten Verspätung. Ich war vollkommen durchgefroren und habe alle Optionen abgewägt, ehe ich entschieden habe aus meinem Bürotag kurzerhand einen Home Office Tag zu machen. Außerplanmäßig und unvorbereitet, aber alles andere ergab schon fast keinen Sinn mehr. Ich informierte meine KollegInnen und machte mich durchgefroren auf den Weg zurück nach Hause. Wow! Es war bereits 08:30 Uhr und ich hatte nichts erreicht. Weder saß ich pünktlich im Büro, noch konnte ich meine Arbeit pünktlich aufnehmen. Aaaargh! In Momenten wie diesen bin ich einmal mehr froh, die Option des Home Office wahrnehmen zu können. Zuhause angekommen habe ich meine Sachen abgelegt, die Waschmaschine gestartet und den Laptop aufgeklappt. Der Vormittag war suuuuper produktiv. Ich hatte alles erledigt, was ich unbedingt erledigt haben wollte. Auch, wenn es mir etwas schwer gefallen ist, mich nach den vielen Bürotagen wieder an das Home Office zu gewöhnen. Für mehr Struktur und Überblick helfen mir Notizen und To-Do's immer sehr. Zwischenzeitlich habe ich mir Heiße Zitrone mit Ingwer zubereitet. Mein absolutes "Feel Good" im Herbst/Winter. Mittags habe ich die Wäsche aufgehangen und einen schnellen Einkauf bei Aldi getätigt: Süßes, Mehl, Zucker, Eier, Butter, etc. - nichts Besonderes. Ich hatte so Lust auf Backen und wollte sicherstellen, dass ich alle Zutaten vorrätig habe. Nichts ist schlimmer als beim Backen feststellen zu müssen, dass etwas Wesentliches fehlt. Zurück zu Hause klingelte es an der Tür: mein Just Spices Adventskalender wurde mir zugestellt. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich den Kalender nun wirklich habe, nachdem ich zwei Jahre überlegt und mit mir gehadert habe. Aber: Der Singles Day auf Amazon hat's möglich gemacht. Danach habe ich meine Arbeit wieder aufgenommen, E-Mails beantwortet, die nächste Woche vorbereitet und den Laptop zwei Stunden später endgültig zugeklappt. Wocheneeeeendeeeee! Ich habe alles geschafft, was ich schaffen musste. Und das, obwohl ich unplanmäßig und vorbereitet im Home Office war. Zugegeben: Freitage im Home Office fühlen sich für mich immer anders an als "normale" Bürotage, aber die Freude auf das Wochenende war trotzdem groß. Ich habe so sehr nach Erholung gelechzt. Am Abend habe ich mir noch spontan die Nägel gemacht, ehe ich mich ins Bett gelegt und vom Fernseher berieseln lassen habe. Schee war's! Bevor ich das Licht ausgeknipst habe, habe ich noch ein wenig in "Aber der Sex war gut" gelesen - ein Buch, das ich als Rezensionsexemplar vom Lübbe Verlag zugeschickt bekommen habe. Vielen Dank dafür!

Samstag, 13. November 2021


Also, theoretisch hätte ich ausschlafen können. Praktisch hat mir meine biologische Uhr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ja, ich war wirklich früh wach, gleichzeitig aber auch total motiviert und voller Vorfreude auf den Tag. Als erste Amtshandlung habe ich mich noch in Pyjama und Bademantel meinen Plätzchen gewidmet, die ich mit Zuckerglasur und Zuckerstreusel versehen habe. Zucker overloaded - aber hallo :D Weihnachten ist schließlich nur einmal im Jahr :D Die gesamte Prozedur nahm etwa 1,5 Stunden in Anspruch. Im Anschluss habe ich die Wäsche gemacht, die Wohnung aufgeräumt und mit der Zubereitung für das Frühstück begonnen. Ich hatte total Hunger. Lediglich drei Tassen Kaffee hatte ich bis dato getrunken und der Vormittag war längst erreicht. (Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht!!!) Meine Wahl fiel kurzerhand auf Knäckebrot und Spiegeleier. Schnell, unkompliziert und leicht. Danach wollte ich eigentlich eine Runde mit dem Rad drehen. Gerade, als ich mir meine Sachen beiseite gelegt hatte und mich umziehen wollte, begann es allerdings zu nieseln. Und mit Blick in meine Wetter App sah es für die nächsten zwei Stunden nicht besser aus. Schade. So war ich quasi gezwungen, die Mittagszeit faul auf dem Sofa zu verbringen ;) Und ich hab's so sehr genossen. Solche "Auszeiten" nehme ich mir viel zu selten. Ich schaute Sloborn auf Netflix - eine Serie, auf die ich durch Sascha Lobos Beitrag Willkommen im weinerlichen Wellness Widerstand aufmerksam geworden bin. Soooo viel habe ich von den ersten Folgen allerdings nicht mitbekommen. Ich war von meinem Handy abgelenkt, das ich parallel in der Hand hatte, um mich durch Instagram und co. zu scrollen. Im Anschluss habe ich mir noch meinen Laptop geschnappt und das nächste Tabuthema vorbereitet. Recherchieren, zusammenfassen, ausformulieren, etc. Uff, was ein Aufwand! Gegen 12:00 Uhr habe ich mich wieder aufgerafft, umgezogen und ein Workout gestartet. Anfangs noch etwas demotiviert, bin ich wenig später total in Fahrt gekommen. Ich hatte plötzlich sooo Bock. Mit guter Musik kommt die Motivation meist wie von selbst. Eine Stunde später befand ich mich unter der Dusche und 15 Minuten später war ich ready für den Tag. Ich war noch mit einer Freundin zum Spazieren verabredet und hatte mich für einen Pullover und eine Leder Leggings entschieden. Super bequem. Ich glaube, das könnte mein neues Lieblingsoutfit werden. Am iMac habe ich noch fix einen Blogbeitrag aktualisiert, bevor ich die Wohnung frisch geschminkt verlassen habe. Können wir an dieser Stelle kurz festhalten, dass ich nicht verspätet war? Dankeschön! :D Meine Freundin hatte mir eine Streuselschnecke mitgebracht. Und so machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu einem kleinen Spaziergang, der letztendlich 8,5 km lang war. Es war richtig schön. Das Wetter spielte mit, der Laub fiel von den Bäumen und wir hatten soooooo viel Spaß und unfassbar gute Themen. Wir haben dann später noch für eine Tasse Kaffee bei mir zu Hause Einzug gehalten. 
Am Abend war ich sehr glückselig, dankbar und erfüllt. Der Tag war richtig schön. Am Laptop habe ich ein paar Beiträge vorbereitet, wobei mir fast die Augen zugefallen sind. Ich war allerdings so happy und aufgewühlt, dass ich nachts gar nicht schlafen konnte. Aber: Es gibt definitiv schlimmere Gründe nicht schlafen zu können ;)

Sonntag, 14. November 2021

Die Uhr zeigt gerade exakt 08:49 Uhr an. Ich sitze am iMac, tippe diese Zeilen und höre parallel ein paar Songs von L'aupaire. Der Tag ist noch jung und ich bin gespannt, was er für mich bereit halten wird. Ich fühle mich gut und freue mich auf alles, was mich heute erwartet.
Einen Kaffee und ein Glas Wasser später habe ich mich meinen Blogbeiträgen für die kommende Woche gewidmet. Welche Beiträge sollen online gehen? Was muss ich noch vorbereiten? Wann sollen sie online gehen? Fragen über Fragen, die ich zu Beginn einer jeden Woche kläre, damit ihr hier mit allerhand Zeugs versorgt werdet. Ich bin richtig erleichtert, dass ich gestern noch den Anfang für das neue Tabuthema gefunden habe. Wenn alles glatt läuft, kann ich den Beitrag in zwei Wochen veröffentlichen. Bis dahin bedarf es aber noch allerhand Vorbereitung.
Bevor ich mich spontan für eine kleine Radtour entschieden habe, habe ich die Wäsche gemacht und aufgeräumt. Viel Unordnung herrscht hier nie und dennoch gibt es immer ein paar Dinge, die ich von A nach B rücken und wegstellen kann ;) Danach habe ich mich warm angezogen, mir mein Fahrrad geschnappt und eine Tour gestartet. Etwa 16 km waren es, die ich zurückgelegt habe. Das musste reichen. Vorsorglich hatte ich Handschuhe dabei, weil ich nicht einschätzen konnte, wie frisch es beim Fahren sein würde. Gebraucht habe ich sie aber nicht. Als ich zurück war habe ich mir heiße Zitrone mit Ingwer zubereitet und eine Kleinigkeit gegessen. Anschließend hatte ich endlich Gelegenheit meine Kosmetikpinsel zu waschen. Das war längst überfällig. Gegen 13:30 Uhr habe ich mich auf den Weg zu meinen Eltern gemacht, wo ich den restlichen Nachmittag und Abend bei Kaffee und Plätzchen verbracht habe. Nun bin ich wieder zurück zu Hause und überliege fieberhaft, was ich vor Beginn der neuen Woche noch vorbereiten muss.

Ich bin wahnsinnig gespannt, was die neue Woche bereit hält. Die nächsten Tage könnten spannend werden; neue Türen öffnen und Chancen ergreifen.

Was mich beschäftigt und bewegt hat...

Was ich geschaut habe: Love Hard, YOU, Parlamentsfernsehen, Hochzeit auf den ersten Blick, Sloborn
Was ich gelesen habe: Das Café am Rande der Welt, Aber der Sex war gut
Was ich gehört habe: Weibers Podcast, Yes Honey Podcast, Beste Freundinnen Podcast, Sleep Like A Baby Tonight, Lauf, Podcast des Scheiterns, Rollercoaster Girl
Was ich gegessen habe: dm Sportness Riegel, Spiegeleier, Eiweißbrot, Veganz Doppelkekse Lemon Cake Style, Veggie Bolognese, Baguette mit Oliven Dip, Popcorn, Schokolade, Streuselschnecke, Asia Instant Nudelsuppe, Knäckebrot
Was ich getrunken habe: Wasser, Kaffee, Yogi Tee, Heiße Zitrone mit Ingwer
Was ich gedacht habe:  OH MEIN GOTT, OH MEIN GOTT, OH MEIN GOTT!!!!!!!!!!!!!
Worüber ich gelacht habe: Singles Day 2021 - really? :D
Worüber ich mich geärgert habe: Corona und die damit verbundenen Debatten, Regelungen und Meldungen... Hört das denn gar nicht mehr auf? Und vor allem: Wo soll das noch hinführen?
Worüber ich mich gefreut habe: Ich habe die neuen Jumbobecher von Tchibo entdeckt und mir endlich den Just Spices Adventskalender gekauft - whoop whoop!
Worüber ich gestaunt habe: Dass ich die Chance, die sich mir geboten hat, so schnell nutzen wollte und direkt gehandelt habe.
Was ich gekauft habe: Jumbobecher von Tchibo, Adventskalender, Lebensmittel
Was ich nächste Woche geplant habe: Ich traue mich kaum, es auszusprechen, aber tatsächlich habe ich bisher noch keine Pläne...
Was ich mir für nächste Woche wünsche: Entscheidungen, gute Momente, einen besseren Schlaf und viel Sonne. Das sollte doch möglich sein, oder?


Alles Liebe für Euch, Mareike ♡

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