Ihr Lieben, der Mai war für mich insgesamt ein positiver Monat. Die vielen Feiertage haben sich richtig gut angefühlt und mir genau die kleinen Pausen geschenkt, die ich zwischendurch gebraucht habe. Ich konnte endlich ein paar Überstunden abbauen, etwas Abstand vom Arbeitsalltag gewinnen und vor allem wieder mehr Zeit draußen verbringen. Besonders schön war, dass ich wieder regelmäßig aufs Rad steigen konnte. Das ist eine meiner liebsten Arten, den Kopf freizubekommen und den Tag zu beginnen. Und was war das bitte für ein Wetter im Mai? Die Mischung aus Sonne, frischer Luft und schon fast frühsommerlicher Stimmung hat den Monat für mich absolut komplett gemacht ◡̈
Vom Ankommen und Wohlfühlen
Anfang Mai hatten wir wieder Besuch von Freunden und Familie, die unsere Wohnung zum ersten Mal gesehen haben. Das fühlt sich irgendwie immer noch total besonders für uns an, auch wenn seit unserem Einzug inzwischen sechs Monate vergangen sind. Wir wurden mit ganz vielen Blumen überrascht, worüber ich mich riesig gefreut habe. Vor allem Tulpen machen mich einfach glücklich, aber auch Pfingstrosen mag ich sehr. Ich merke gerade wieder jeden Tag mehr, wie wohl wir uns hier fühlen. Die hohen Decken, das viele Licht und vor allem unser großer Balkon. Es fühlt sich einfach nach Zuhause an. Nach UNSEREM Zuhause. Und auch wenn ich meine alte Dachgeschosswohnung wirklich geliebt habe und dort eine schöne Zeit hatte, vermisse ich sie überraschenderweise gar nicht. Die neue Wohnung passt einfach super zu uns und zu unserem neuen gemeinsamen Lebensabschnitt.
Eine Woche Nichtstun ohne Müssen
Um Himmelfahrt hatte ich endlich die Gelegenheit, ein paar Überstunden abzubauen und eine Woche Zeitausgleich beziehungsweise Urlaub zu nehmen. Und wenn ich ehrlich bin: Ich habe absolut nichts Produktives gemacht. Ich sage euch ganz ehrlich: Ich hätte meine freie Zeit wirklich nicht besser vertrödeln können, haha. Ich war beim Zahnarzt, bin ab und zu Rad gefahren, wenn das Wetter mitgespielt hat, habe viel Zeit zu Hause verbracht, war bei dm und saß ansonsten ziemlich viel auf dem Sofa. Klingt vermutlich nicht besonders spektakulär, war es auch nicht, aber ich habe diese Tage unglaublich genossen. Gerade während der Sitzungswochen besteht mein Alltag oft nur aus aufstehen, pendeln, arbeiten, pendeln, duschen und schlafen. Umso wertvoller war es für mich, einfach mal ohne Termine, Verpflichtungen oder Pläne zu Hause sein zu dürfen. Ohne etwas Besonderes zu machen und ohne ständig produktiv sein zu müssen.
Ich habe die Auszeit definitiv gebraucht, um innerlich etwas Abstand von der Arbeit und gewissen Themen zu bekommen. Die Arbeit ist gerade wieder sehr einnehmend und ich versuche deshalb bewusst, besser auf mich zu achten und mir kleine Pausen zu erlauben, bevor alles zu viel wird. Die Balance fällt mir manchmal noch sehr schwer.
Brot-Update: Walnuss, Zwiebel-Käse und Oliven Brot!
Ich bin wieder unter die Bäckerinnen gegangen und habe ein Walnussbrot, ein rustikales Zwiebel-Käse-Brot und ein Olivenbrot gebacken – wuhuuu. Meiner Meinung nach war das Walnussbrot deutlich stärker und geschmacklich „krasser“, während das Olivenbrot etwas salzig geworden ist, dafür aber eine schönere Krume hatte. Das Zwiebel-Käse Brot war geschmacklich aber auch nicht verkehrt. Laut meinem Freund soll das Walnussbrot das beste Brot gewesen sein, das ich bisher gebacken habe. Das kann jetzt entweder bedeuten, dass meine bisherigen Brote eher mittelmäßig waren oder dass dieses Walnussbrot WIRKLICH unfassbar gut geworden ist. (Ich entscheide mich einfach für Letzteres, haha.) Ehrlicherweise muss ich aber sagen: Am liebsten mag ich es, wenn mein Sauerteigbrot einfach ein ganz klassisches Sauerteigbrot bleibt. Auf TikTok begegnen mir mittlerweile die wildesten Brot-Kreationen. Von Käse-Jalapeño bis Schoko-Erdnussbutter ist wirklich alles dabei. Irgendwie faszinierend, was man inzwischen alles in einen Brotteig werfen kann.
Im Übrigen musste ich die Gehzeiten bei den sommerlichen Temperaturen etwas anpassen. Ein Hinweis, den ich euch unbedingt mitgeben möchte. Im Sommer verändern sich die Gehzeiten von Sauerteig oft extrem, teilweise schon bei wenigen Grad Unterschied. Bei Raumtemperaturen über 24 °C reift der Teig deutlich schneller, wie ich selbst feststellen musste. Also lieber mit kühleren Zutaten arbeiten und eiskaltes Wasser verwenden, um die Teigtemperatur zu senken. Außerdem unbedingt stärker auf die Volumenzunahme achten, statt sich starr an Rezeptzeiten zu halten ◡̈
Meine Spotify-Top-Songs: 12 Jahre in einer Playlist
Habt ihr von Spotify auch eure persönliche Playlist mit euren All-Time-Top-Songs bekommen? Ich liebe sie sehr. Es ist Nostalgie pur. Die Playlist ist ein wilder Mix aus all den Songs, die ich in den letzten zwölf Jahren rauf und runter gehört habe. Und ich meine wirklich rauf und runter! Mein meistgehörter Song wurde 452 Mal abgespielt. Das fand ich gleichzeitig beeindruckend und leicht besorgniserregend.
Mein allererster Stream war übrigens „Whisperer“ von David Guetta und Sia. Ich musste so lachen, weil ich mich überhaupt nicht an den Song erinnern kann und auch keinerlei Erinnerung oder Gefühl damit verbinde. Komplett lost irgendwo in meinem Musikgedächtnis abgespeichert, haha. Andere Songs dagegen sind sofort mit bestimmten Lebensphasen verknüpft. „Alles wird gut“ hat mich durch einige wichtige Momente getragen und „Für den Himmel durch die Hölle“ ist seit Jahren ein absoluter Dauerbrenner bei mir. Genauso wie „Crazy“ oder „How You Remind Me“. Alles Songs, die ich einfach immer wieder hören kann, ohne dass es langweilig wird.
Mein Freund und ich haben übrigens einen komplett unterschiedlichen Musikgeschmack. Es gibt ein paar minimale Überschneidungen, ansonsten driften wir musikalisch ziemlich auseinander. Aber das ist total ok. Jetzt will ich natürlich wissen: Welche Songs sind bei euch in der Playlist gelandet? ◡̈
Gelnägel, Blooming Gel und ein ziemlich gemütlicher Mädelsnachmittag
Gelnägel, Blooming Gel und ein ziemlich gemütlicher Mädelsnachmittag
Ich trage wieder Gelnägel! Nach einer viermonatigen Zwangspause war ich mehr als bereit, endlich wieder loslegen zu können. Ich gehöre leider zu den Menschen, die ständig an ihrer Nagelhaut herumkratzen und ich merke jedes Mal, wie viel besser ich das mit Gelnägeln in den Griff bekomme. Meine Nagelhaut sieht so viel gepflegter aus! Ohne Gelnägel sind meine Finger in Stressphasen leider schnell wund, aufgekratzt und blutig. Umso schöner war es, wieder zurück in meiner kleinen Nail-Routine zu sein. Mittlerweile mache ich meine Nägel seit ungefähr einem Jahr selbst und ich habe wirklich viel Freude daran entwickelt. Wobei ich zwischenzeitlich kurz vergessen hatte, wie unfassbar lange das eigentlich dauert.. Oh mein Gott! An einem Tag habe ich die Tipps angebracht und an einem anderen Nachmittag zusammen mit unserer Nichte Gel und Design gemacht. Wir Mädels haben den ganzen Nachmittag und Abend zusammen verbracht, zwischendurch habe ich uns einfach eine Portion Nudeln gekocht und es war irgendwie richtig gemütlich. Außerdem habe ich zum ersten Mal Blooming Gel ausprobiert. Ich mag den Effekt total gerne. Und ich muss sagen: Ich finde es richtig schön zu sehen, wie sauber ich mittlerweile arbeite und wie viel ich dazugelernt habe. Trotzdem bleibt es definitiv ein Hobby, das Zeit und Geduld braucht. Meine Maniküre muss ich immer ein bisschen strategisch planen, weil das wirklich nichts ist, was mal eben in zwei Stunden erledigt ist.
Ein Nachmittag in Potsdam
Am darauffolgenden Tag sind mein Freund und ich spontan nach Potsdam gefahren und haben dort ein bisschen durch die Geschäfte gestöbert. Solche Tage mag ich inzwischen richtig gerne: ohne festen Plan einfach durch die Stadt schlendern, hier und da etwas entdecken und zwischendurch irgendwo etwas essen oder trinken. Dabei bin ich eigentlich überhaupt keine Shopping-Queen. Nach etwa zwei Stunden habe ich meistens schon genug gesehen. Und ich weiß sehr genau, wonach ich suche. Kleidung kaufe ich (leider?) auch lieber online: in Ruhe anprobieren, im Zweifel eine Nacht darüber schlafen und überlegen, wie ich ein Teil kombinieren würde.
Was ich dagegen im Geschäft kaum kaufe, sind Hosen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich im Mai endlich ein Modell gefunden habe, das perfekt passt: die Only ONLJUICY Jeans! Toller Schnitt, ideale Länge bei 1,60 m Körpergröße und eine angenehme Abwechslung zu meinen sonst sehr engen Skinny Jeans von Levi's. Ich muss mich noch an den neuen Look gewöhnen, mag es aber total.
Bei TK Maxx durfte außerdem ein Bronzer von Anastasia Beverly Hills mit und bei Hugendubel habe ich mir „Fast Abend, immer noch hell“ gekauft. Bücher zu kaufen gehört für mich zu den schönsten kleinen Alltagsfreuden, auch wenn sich der Stapel ungelesener Bücher langsam wieder bedenklich vergrößert...
Ein Mai voller kleiner Glücksmomente (und zwei Zecken)
Die ganzen Feiertage im Mai haben mir soooo gutgetan. Ging euch das auch so? Ich hatte die langen Wochenenden bitter nötig und konnte in der Zeit endlich mal richtig abschalten. Wobei „frei haben“ bei mir nicht automatisch bedeutet, bis 11:00 Uhr zu schlafen. Ich bin früh aufgestanden, weil ich die Tage bewusst nutzen wollte. Vor allem zum Monatsende wurde das Wetter endlich richtig schön sonnig und ich konnte wieder regelmäßig Rad fahren. Meine absolute Lieblingsart, in den Tag zu starten. Spätestens um 7:00 Uhr saß ich meistens schon auf dem Fahrrad und habe die frische Morgenluft und den Sonnenaufgang genossen. Eines dieser kleinen Dinge, die mich sooooofort glücklich machen. Außerdem haben wir einige Nachmittage und Abende am See verbracht, wo ich überwiegend gelesen habe, was ich unglaublich schön fand. Endlich wieder richtige Paarzeit, die im normalen Arbeitsalltag oft viel zu kurz kommt. Pfingstsonntag musste ich nach einem kleinen Abenteuer mitten durch die Walachei zwei Zecken entdecken. Seitdem hatte ich abends permanent das Gefühl, dass überall irgendetwas krabbelt und juckt. Absolute Horrorvorstellung. Ich hoffe sehr, dass es bei den zwei geblieben ist.
Nach den Feiertagen habe ich richtig gemerkt, wie schwer es mir gefallen ist, wieder in den regulären Arbeitsmodus zu wechseln. Vor allem Pfingsten hat sich fast wie ein kleiner Kurzurlaub angefühlt.
Mein Lesemonat: Ganz oder gar nicht
Apropos Lesen: Die Bücher, die ich in den letzten Wochen gelesen habe, waren entweder richtig, richtig gut oder so schlecht, dass ich sie abbrechen musste. Dazwischen gab es irgendwie nichts. Keine Ahnung, was da los war... Ich habe mir inzwischen aber fest vorgenommen, mich nicht mehr durch Bücher zu quälen, die mir einfach nicht gefallen. Früher habe ich Bücher oft trotzdem beendet. Mittlerweile merke ich aber, dass mir das die Leselust nimmt und mich eigentlich nur unnötig aufhält. Vor allem bei all den Büchern, die ich eigentlich noch lesen möchte.
Mein absolutes Lesehighlight im Mai war „Little Hollywood“ von Inga Hanka. Ein Buch, bei dem ich schon nach wenigen Seiten wusste, dass es genau meinen Nerv trifft. Inzwischen hat es aber schon wieder ein neues Zuhause gefunden. Ja, ich verkaufe meine gelesenen Bücher weiterhin konsequent bei Vinted. Ich bin da wirklich ziemlich hartnäckig geworden. Es gibt einfach viel zu viele Bücher, die ich noch lesen möchte, um alles dauerhaft zu behalten. Wie handhabt ihr das? Behalten oder verkaufen?
Off Campus: Mein unerwartete Serien-Empfehlung
Off Campus ist seit Mitte Mai auf Prime Video verfügbar. Es ist die Verfilmung der gleichnamigen Buchreihe von Elle Kennedy. Die Bücher sind besonders auf BookTok extrem beliebt. Wer dort unterwegs ist, ist an dieser Reihe praktisch nicht vorbeigekommen. Für mich ist es nach der Save Me-Reihe von Mona Kasten die zweite Buchverfilmung, die ich auf Prime Video schaue. Mit der Save Me-Reihe habe ich damals das Lesen wieder für mich entdeckt, die Verfilmung konnte mich persönlich aber nicht wirklich catchen. Meine Erwartungen an Off Campus waren daher eher niedrig und ich wollte den Hype eigentlich an mir vorbeiziehen lassen. Hinzu kommt, dass ich die Bücher bisher noch nicht gelesen habe (ups). Dementsprechend überrascht war ich, wie sehr mich die Serie begeistert. Ich teile mir die Folgen bewusst ein, um möglichst lange etwas davon zu haben. Irgendwie bescheuert, oder?
Im Kern ist Off Campus eine klassische New-Adult-Romance-Serie mit viel Herzklopfen, College-Vibes und emotionalem Chaos. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen einer eher zurückhaltenden Studentin und einem beliebten Eishockeyspieler, die durch eine Art Abmachung miteinander in Kontakt kommen und sich dadurch langsam näher kennenlernen. Im Fokus stehen dabei vor allem Hannah Wells, eine ruhige, intelligente Musikstudentin, die nach außen sehr kontrolliert wirkt, innerlich aber mit Unsicherheiten und Selbstzweifeln kämpft und im Laufe der Serie immer mehr über sich hinauswächst. Ihr Gegenpart ist Garrett Graham, der beliebte Eishockey-Star der Uni. Nach außen wirkt er selbstbewusst und fast „perfekt“, steht jedoch stark unter Druck durch Sport und Familie. Durch Hannah entwickelt er sich emotional weiter und wird deutlich reflektierter und sensibler.
Die zweite Staffel ist bereits bestätigt: Die Dreharbeiten sollen 2026 starten, ein genaues Release-Datum gibt es noch nicht (wahrscheinlich erscheint sie frühestens 2027).
Zwischen Haarseren und Selbstbräuner-Fails
Zwischen Haarseren und Selbstbräuner-Fails
Im Mai habe ich übrigens in meine Haare investiert. Allerdings nicht so, wie ihr jetzt vielleicht denkt. Beim Friseur war ich nämlich nicht (genauer gesagt seit ziemlich genau drei Jahren nicht mehr). Stattdessen habe ich mir zwei hochpreisige Haarseren von Kérastase gegönnt und bin unglaublich gespannt, ob sie ihr Geld wert sind. Die Meinungen dazu gehen ja ziemlich auseinander, zumindest habe ich online und im Freundeskreis sehr unterschiedliche Erfahrungen gehört. Wahrscheinlich ist das Ganze auch sehr subjektiv. Trotzdem war ich neugierig und hoffe, meinen Haaren damit etwas Gutes zu tun. Gekauft habe ich das Kérastase Genesis Serum für morgens und das Nutritive 8H Magic Night Serum für abends. Ehrlich gesagt habe ich schon recht hohe Erwartungen, sonst hätte ich wohl kaum so viel Geld dafür ausgegeben. Ob diese Erwartungen am Ende erfüllt werden, wird sich aber erst noch zeigen.
Viel kann ich aktuell noch nicht dazu sagen, da ich beide Seren noch nicht lange genug benutze. Was ich allerdings jetzt schon sagen kann: Sie riechen wirklich unfassbar gut. Außerdem habe ich bisher nicht das Gefühl, dass sie meine Haare beschweren oder fettig wirken lassen. Das ist für mich schon mal ein großer Pluspunkt. Besonders das Night Serum lässt sich perfekt in meine Abendroutine integrieren: Erst schminke ich mein Gesicht ab und reinige es, dann arbeite ich das Serum in meine Haare ein und zum Schluss trage ich mein St. Moriz Selbstbräuner-Spray auf. Ja, richtig gelesen. Selbstbräuner für das Gesicht gehört mittlerweile ebenfalls zu meiner neuen Routine. Bisher gefällt mir das Spray tatsächlich ganz gut, auch wenn ich noch ein wenig herumprobiere. Die Anwendung verlief nicht immer komplett reibungslos und ich hatte durchaus schon den einen oder anderen Fail in Form von braunen Flecken im Gesicht. Trotzdem mag ich den Effekt sehr gerne, weil ich dadurch deutlich frischer und weniger blass aussehe. Gerade an Tagen, an denen ich müde bin, sorgt ein wenig zusätzliche Farbe dafür, dass ich nicht ganz so fad wirke.
Zum Ende der Sitzungswoche war ich noch für einen Mädelsabend verabredet. Unser erstes Treffen nach Nizza. (Ist das wirklich schon vier Wochen her? Ich kann es gar nicht glauben!) Wobei es „Mädelsabend“ nicht ganz trifft. Ich war ehrlich gesagt ohnehin schon völlig durch von der Woche, kaum noch aufnahmefähig, müde und überreizt. Freitage in Sitzungswochen sind mein Untergang. Diese Tage sind bei mir absolut für die Tonne, ich kann es leider nicht anders sagen. Ich glaube, ich muss mir zukünftig viel häufiger erlauben, einfach abzusagen, wenn mich eine Woche zu sehr eingenommen hat. Eine Erkenntnis, die ich definitiv mitnehmen und bedenken werde. Naja, wir haben uns jedenfalls erst Pizza geholt, saßen noch ein bisschen zusammen und sind anschließend ins Kino gegangen, um „Der Teufel trägt Prada 2“ zu schauen. Habt ihr den Film gesehen?
Filmkritik: "Der Teufel trägt Prada 2"
"Der Teufel trägt Prada" ist nach rund 20 Jahren mit Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci zurück auf der Leinwand. Zugegeben: Damit hatte ich echt nicht gerechnet! Der Film knüpft an den ersten Teil an, funktioniert aber gleichzeitig auch unabhängig davon, was den Einstieg angenehm leicht macht. Insgesamt war er unterhaltsam, mit einigen charmanten, humorvollen Momenten und dem gewohnten Stilgefühl. Der Film blieb aber eher auf der Oberfläche. So richtig viel hat sich in der Figurenwelt nicht verändert, was einerseits nostalgisch wirkt, andererseits aber auch ein wenig vorhersehbar bleibt. Unterm Strich habe ich "Der Teufel trägt Prada 2" als einen soliden, leichten Film wahrgenommen, der unterhaltsam ist und gut funktioniert, ohne lange nachzuhallen.
Nur wenige Tage später saß ich bei 30 Grad Außentemperatur erneut im Kino. Meine Freundin musste ich dafür ehrlich gesagt ein bisschen überreden, weil der Film mit Robert Pattinson nicht unbedingt klassisch „attraktiv“ besetzt ist, haha. Ich hatte allerdings so viel Unterschiedliches über "Das Drama - Noch einmal auf Anfang" gehört, dass meine Neugier am Ende doch gesiegt hat und ich den Film unbedingt schauen wollte.
Zugegeben: Ich musste meine Eindrücke sacken lassen. So richtig überzeugt hat mich der Film am Ende leider nicht. Habe ich zu viel erwartet? Vielleicht. Der Film wird seinem Titel auf jeden Fall gerecht: viel Drama, vielleicht sogar ZU viel. Dazu überraschend viel Körperlichkeit und Chaos, aber deutlich wenig Romantik, als man anhand des Plakats oder der Erwartungshaltung vermuten würde. Im Kern ist es eher eine Anti-Romanze. Die Leitfrage „Was ist das Schlimmste, das du je getan hast?“ fand ich spannend und sie regt definitiv zum Nachdenken an, vor allem in Bezug auf Schuld, Erinnerung und Wahrnehmung. Der Film spielt viel mit Erwartungshaltungen und zeigt auch, wie sehr äußere Umstände beeinflussen können, wie man Situationen interpretiert. Die wechselnden Zeitebenen (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) haben mich allerdings immer wieder verwirrt. Nichts fühlt sich wirklich sicher an, alles bleibt fragmentiert. Insgesamt würde ich dem Film 3/5 Sternen geben.
Mission Mädelsurlaub: completed
Am Pfingstsonntag war eine Freundin zum Frühstück bei uns. Wir haben es uns gemütlich gemacht und uns erst einmal gestärkt, bevor wir uns unserer wichtigsten Aufgabe des Tages gewidmet haben: der Planung unseres Mädelsurlaubs 2026! Wir wollten in diesem Jahr unbedingt wieder gemeinsam verreisen. Also begann die große Recherche: Wohin soll es gehen? Wie viel möchten wir ausgeben? Und vor allem: Was bekommt man heutzutage eigentlich noch für sein Geld?
Ich war für (fast) alles offen. Trotzdem hat mich während unserer Suche eines immer wieder überrascht: wie unglaublich teuer Urlaub mittlerweile geworden ist. Wir haben uns durch unzählige Angebote geklickt, Hotels verglichen und Preise geprüft und kamen schnell zu einer ernüchternden Erkenntnis: Dieser Urlaub wird uns mindestens dreimal so viel kosten wie unser Mädelsurlaub 2018 in Ägypten. Verrückt, oder? Natürlich ist mir bewusst, dass die Preise seit der Corona-Pandemie in vielen Bereichen deutlich gestiegen sind. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass Reisen inzwischen zu einem echten Luxus geworden ist. Günstiger wird es jedenfalls nicht...
Aber genug gejammert! Die vielen Stunden Recherche haben sich am Ende ausgezahlt. Wir haben ein Reiseziel gefunden, das uns beiden gefällt und konnten unsere wichtigsten Kriterien für die Hotelauswahl festlegen. Schließlich standen nur noch zwei Hotels zur Auswahl. Und dann war es soweit: We made it! Unser Mädelsurlaub ist gebucht. Wohin die Reise geht, verrate ich allerdings noch nicht. Nur so viel: Es ist ein Ort, den ich bisher noch nie besucht habe. Insgesamt werde ich in diesem Jahr gleich drei neue Reiseziele entdecken und allein der Gedanke daran erfüllt mich mit riesiger Vorfreude.
Ich glaube, dass ich in diesem Jahr mehr verreise als jemals zuvor. Ich hole gerade nach, was im letzten Jahr viel zu kurz gekommen ist. Solange ich unabhängig bin, keine großen Verpflichtungen habe und mir das Reisen leisten kann, möchte ich diese Freiheit genießen. Es werden bestimmt auch andere Zeiten kommen, in denen ich mir wünsche, noch einmal so unbeschwert reisen zu können wie heute. Ihr dürft euch auf jeden Fall auf abwechslungsreichen Reise-Content freuen.
Sommer, Sonne, Strand und Meer – ich kann es kaum erwarten. Sonnencreme auf der Haut, Sand zwischen den Zehen, Meeresrauschen im Hintergrund. Stundenlang Karten spielen, lesen, baden, quatschen und einfach die Sonne genießen. Dieser Urlaub wird großartig, da bin ich mir sicher. Und trotzdem werde ich meinen Freund vermissen. Ich weiß, ich schreibe das gefühlt jedes Mal, aber es stimmt eben. ♥ So sehr ich mich auf die Reise freue, mindestens genauso schön ist für mich die Vorstellung, ihn danach wiederzusehen.
Science Slam: Wissenschaft in zehn Minuten
Im Mai waren wir bereits das dritte Jahr in Folge beim Science Slam. Diese Veranstaltung gehört fest zu unseren persönlichen Highlights. Für uns stand daher überhaupt nicht zur Diskussion, ob wir wieder hingehen. Gemeinsam mit Freunden haben wir einen angenehmen Abend verbracht und den unterschiedlichen wissenschaftlichen Vorträgen gelauscht. Das Besondere am Science Slam: Wissenschaft wird hier auf kreative, verständliche und oft sehr humorvolle Weise präsentiert. Die Teilnehmenden stellen spannenden Erkenntnisse aus ihrem Fachgebiet innerhalb von nur zehn Minuten vor: unterhaltsam, clever und mit unglaublich viel Kreativität. Am Ende entscheidet dann das Publikum, wer den besten Auftritt hingelegt hat und den Abend gewinnt. Abgerundet wird der Science Slam durch ein interaktives Quiz für das gesamte Publikum. Falls es ähnliche Veranstaltungen in eurer Stadt gibt, schaut unbedingt mal vorbei. Es macht wirklich Spaß und man lernt ganz nebenbei auch noch richtig viel! ◡̈
In den letzten Tagen habe ich mich wieder mit einem Gedanken beschäftigt, der mir schon länger im Kopf herumschwirrt: Wie fändet ihr eigentlich einen Newsletter für den Blog? Die Idee reizt mich total, gleichzeitig weiß ich aber auch, wie viel Zeit der Blog neben meinem Vollzeit-Job ohnehin schon in Anspruch nimmt. Oft habe ich das Gefühl, meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden, weil ich so viele Ideen habe, aber oft einfach die Zeit und Muse fehlt, alles so umzusetzen, wie ich es gerne würde. Trotzdem lässt mich der Gedanke an einen Newsletter nicht los. Vielleicht könnte es eine Art „Sonntagsgedanken“-Format werden? Mit persönlichen Gedanken und Themen, die in keinen klassischen Blogbeitrag passen. Oder ein monatlicher Überblick über alle Beiträge, die zuletzt online gegangen sind inklusive aller aktuellen News?
Nach ein bisschen Recherche war ich ehrlich gesagt positiv überrascht, weil die Hürden viel kleiner sind, als ich immer angenommen habe. Und jetzt interessiert mich natürlich eure Meinung: Hättet ihr überhaupt Lust auf einen Newsletter? Falls ja, dann gehe ich dieses Projekt vielleicht tatsächlich noch in diesem Jahr an ◡̈
Seit dem 29. Mai ist die sechste Staffel von „Die Paartherapie“ mit Eric Hegmann verfügbar. Und ich habe mich riiiiiiiiesig gefreut, als ich das entdeckt habe. Plötzlich ging das Putzen ganz leicht von der Hand, während ich über meine AirPods in die ersten beiden Folgen hineingehört habe. Ich mag dieses Format wirklich sehr und habe euch sowohl den Podcast als auch die gleichnamige Serie im ARD schon mehrfach empfohlen. (Wer bisher noch nicht reingehört oder reingeschaut hat, verpasst definitiv etwas.) Die Themen, mit denen die Paare in die Sitzungen kommen, sind spannend, vielschichtig und berührend. Besonders interessant finde ich, dass die eigentlichen Herausforderungen oft ganz anders gelagert sind, als es die ersten Schilderungen zunächst vermuten lassen. Der Podcast wirkt authentisch, lebensnah und vermittelt einen ehrlichen Einblick in echte Paartherapien.
Eine weitere Podcast-Neuigkeit hat mich ebenfalls überrascht: Oh Baby ist in neuer und gleichzeitig vertrauter Besetzung zurück. Ich konnte es kaum fassen. Ella und Jasper haben bereits Anfang diesen Jahres den Staffelstab an Josi übergeben, die den Podcast bereits bis Anfang 2025 gemeinsam mit Leo moderiert hat. Nun führt sie zusammen mit ihrer Schwester durch den Sex-Podcast und ich höre wieder genauso gerne zu wie früher. Ich hab's vermisst!
Was sonst noch passiert ist...
Wir waren auf einem Geburtstag eingeladen, ich habe mal wieder ein paar Bücher auf Vinted verkauft und ganz nebenbei die ersten grauen Haare entdeckt. So fühlt sich Älterwerden also an. Ich könnte gut darauf verzichten... Außerdem hatten wir ein Team-Mittagessen in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft. Eine wirklich schöne Location und definitiv mal etwas anderes als der klassische Lunch im Büroalltag. Ganz unspektakulär, aber aktuell meine kleinen Alltagsfreuden: Ich habe mir einen Yves Saint Laurent Blush nachgekauft und momentan eine große Liebe für Maracujaschorle, Melone und Dolomiti-Eis entwickelt. Yummi! Weniger schön waren dagegen der Blütenstaub, die Mückenstiche und mein Zahnarzttermin, der mich leider noch Wochen später beschäftigt hat. Zahnarztbesuche sind einfach unangenehm und nervig, aber eben auch unglaublich wichtig. Geht ihr regelmäßig zur Kontrolle? Falls nicht: Hier ist euer Reminder! ◡̈
Was ich geschaut habe: Aktenzeichen xy, Match My Ex, Off Campus, Die Bachelors, verschiedene YouTube Videos
Was ich gelesen habe: Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber, Little Hollywood von Inga Hanka, Fast Abend, immer noch hell von Maja Linea Ernst (Hier geht's zum Lesemonat Mai 2026!), Hitzetage von Oisín McKenna
Was ich gehört habe: meine persönliche Spotify All-Time-Top-Songs, Mordlust Podcast, Beste Freundinnen Podcast, Paula - Lieben lernen Podcast, Die Paartherapie Podcast, Oh Baby Podcast
Was ich gegessen habe: Pizza, Kartoffeln mit Quark, Kuchen, Couscous, Nudeln mit Tomatensoße, Dolomiti Eis, Äpfel, Proteinriegel, Porridge, Joghurt mit Obst, Melone, Erdbeeren
Was ich getrunken habe: Wasser, Erdbeer Minze Tee, Kaffee, Paulaner Spezi Zero, Cola Zero, Maracuja Saft, Protein Kaffee
Was ich gedacht habe: Urlaub machen und verreisen, wohin man möchte - ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann.
Worüber ich gelacht habe: -
Worüber ich mich geärgert habe: Ich musste eine Pflanze entsorgen, die leider von Wollläusen befallen war. Kein Mittel hat geholfen und nun habe ich aufgegeben. Es sollte wohl nicht sein.
Worüber ich mich gefreut habe: Dass ich erfolgreich auf Vinted verkaufen konnte. Ich freue mich immer sehr, wenn alte Schätze ein neues Zuhause finden ◡̈ Und wir konnten endlich die Einstellungen unserer Siebträgermaschine optimieren.
Worüber ich gestaunt habe:
Was ich gekauft habe: Joop Le Bain Parfüm, verschiedene Bücher, Drogerieartikel, Birkenstock Big Buckle Madrid, Lyni No File Gel in Blossom und Milky White, St Moriz Selbstbräuner, Haarklammern, Only Jeanshosen
Was ich geklickt habe: Flaconi, Zalando, Vinted, YouTube, H&M
Was ich die nächsten Wochen geplant habe: Ich feiere im Juni meinen Geburtstag. Und es geht in den Uuuuurlaub! Ich bin voller Vorfreude und total neugierig, wie es uns vor Ort gefallen wird.
Was ich mir für den nächsten Monat wünsche: Puuuh... Sonne, viele Radtouren am Morgen, eine möglichst "gute" Sitzungswoche (So gut, wie eine Sitzungswoche eben sein kann.), einen erholsamen Urlaub und Zeit zu zweit. Das sollte doch machbar sein, oder?
Was ich gelesen habe: Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber, Little Hollywood von Inga Hanka, Fast Abend, immer noch hell von Maja Linea Ernst (Hier geht's zum Lesemonat Mai 2026!), Hitzetage von Oisín McKenna
Was ich gehört habe: meine persönliche Spotify All-Time-Top-Songs, Mordlust Podcast, Beste Freundinnen Podcast, Paula - Lieben lernen Podcast, Die Paartherapie Podcast, Oh Baby Podcast
Was ich gegessen habe: Pizza, Kartoffeln mit Quark, Kuchen, Couscous, Nudeln mit Tomatensoße, Dolomiti Eis, Äpfel, Proteinriegel, Porridge, Joghurt mit Obst, Melone, Erdbeeren
Was ich getrunken habe: Wasser, Erdbeer Minze Tee, Kaffee, Paulaner Spezi Zero, Cola Zero, Maracuja Saft, Protein Kaffee
Was ich gedacht habe: Urlaub machen und verreisen, wohin man möchte - ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann.
Worüber ich gelacht habe: -
Worüber ich mich geärgert habe: Ich musste eine Pflanze entsorgen, die leider von Wollläusen befallen war. Kein Mittel hat geholfen und nun habe ich aufgegeben. Es sollte wohl nicht sein.
Worüber ich mich gefreut habe: Dass ich erfolgreich auf Vinted verkaufen konnte. Ich freue mich immer sehr, wenn alte Schätze ein neues Zuhause finden ◡̈ Und wir konnten endlich die Einstellungen unserer Siebträgermaschine optimieren.
Worüber ich gestaunt habe:
Was ich gekauft habe: Joop Le Bain Parfüm, verschiedene Bücher, Drogerieartikel, Birkenstock Big Buckle Madrid, Lyni No File Gel in Blossom und Milky White, St Moriz Selbstbräuner, Haarklammern, Only Jeanshosen
Was ich geklickt habe: Flaconi, Zalando, Vinted, YouTube, H&M
Was ich die nächsten Wochen geplant habe: Ich feiere im Juni meinen Geburtstag. Und es geht in den Uuuuurlaub! Ich bin voller Vorfreude und total neugierig, wie es uns vor Ort gefallen wird.
Was ich mir für den nächsten Monat wünsche: Puuuh... Sonne, viele Radtouren am Morgen, eine möglichst "gute" Sitzungswoche (So gut, wie eine Sitzungswoche eben sein kann.), einen erholsamen Urlaub und Zeit zu zweit. Das sollte doch machbar sein, oder?
Jetzt freue ich mich auf das, was der Juni bringt: auf meinen Geburtstag, auf den Urlaub und auf alles, was sich dazwischen ergeben wird. Vielleicht nehme ich ein Stück vom Mai einfach mit: weniger Druck und mehr kleine Momente ◡̈ Danke, dass ihr das hier gelesen und ein Stück meines Monats begleitet habt 🤍
Alles Liebe für euch, Mareike ♥
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