1000 Fragen an mich selbst #24 Würdest du Dich heute wieder für Deinen Partner entscheiden?

26.06.2020
Ich melde mich nach meinem Zara Haul PÜNKTLICH (!!!!) mit einem neuen Beitrag von "1000 Fragen an mich selbst" bei Euch zurück. Ist es nicht traurig, wie sehr ich mich darüber freue, dass der Beitrag ganz ohne Verzögerung online geht? In den letzten Wochen habe ich es einfach nicht eher geschafft; andere Dinge hatten immer Priorität - shame on me. 
Teil 24 bietet wieder allerhand an spannenden Fragen, die mich sehr nachdenklich werden lassen haben. Ich schreibe u.a. über meine Sucht nach Nutella und warum meine Arbeit so wichtig für mich ist. Nicht zu vergessen die Frage nach meiner Meinung, ob Geld glücklich macht. Seid gespannt! 


  • Fühlst Du Dich im Leben zu etwas berufen?
Puuuuh. Mein erster Gedanke war nein. Das wäre allerdings zu einfach. Wenn ich also genauer darüber nachdenke... Ich fühle mich dazu berufen, anderen Menschen gut zu zusprechen. Ich behaupte von mir selbst, dass ich sehr gut darin bin, andere Menschen mental zu stärken, wenn sie gerade eine schwere Phase durchleben. (Wohin gegen ich selbst mental eine absolute Niete und sehr schwach bin. Witzig oder?)

  • Bist Du nach etwas süchtig?
Nutella! Und das ist absolut kein Witz! Nutella macht süchtig - und das gilt übrigens auch für jeglichen anderen Süßkram. Ein Löffel Nutella genügt um mich zufrieden zu stellen. 

  • Wessen Tod hat Dich am meisten berührt?
Der Tod meiner Oma hat mich förmlich aus der Bahn geworfen. Ich habe diesen Tag jahrelang gescheut und plötzlich war er da. Seitdem weiß ich, dass Schmerz - insbesondere Abschiedsschmerz - niemals ganz vergeht. Man lernt lediglich damit umzugehen. 

Ich dachte immer, meine Welt würde stehen bleiben, wenn meine Oma nicht mehr ist. Ein Leben ohne sie war unvorstellbar. Und doch wäre es wohl nicht in ihrem Sinne gewesen, mich gehen zu lassen. Das ist es, was mich ganz oft antreibt. Ich möchte sie stolz machen. Immer, jeden Tag. 

  • Wie würde der Titel Deiner Autobiografie lauten?
Da musste ich gerade nicht lange überlegen: "Mein Streben nach Glück und warum ich dabei gescheitert bin"

  • In welchem Maße entsprichst Du bereits der Person, die Du sein möchtest?
Da ist noch ganz viel Luft nach oben. Ich wünsche mir ganz oft ein besserer Mensch und weniger streng mit mir selbst zu sein. Ist das nicht eigentlich traurig? 

  • Wann muss man eine Beziehung beenden?
Spätestens dann, wenn beide Partner einander nicht mehr gut tun. Das kann aus ganz unterschiedlichen Gründen und aufgrund verschiedener Umstände so sein. Manchmal genügt die Liebe allein nicht.

  • Wie wichtig ist Dir Deine Arbeit?
Sehr wichtig! Egal, wie schwer es gerade ist oder wie schlecht ich mich (sowohl körperlich als auch psychisch) fühle: Mein Job gibt mir ungemein Halt. Die Arbeit lenkt mich ab und gibt mir das Gefühl gebraucht zu werden und nicht vollkommen nutzlos zu sein. 

  • Was würdest Du gern gut beherrschen?
Kraftsport! Allerdings musste ich ziemlich schnell feststellen, dass mir Cardiotraining wesentlich besser liegt. Ich gebe dennoch nicht auf und quäle mich mindestens zwei Mal die Woche an der Kraftstation. In der Hoffnung, dass ich langsam - aber stetig - besser werde. 

  • Glaubst Du, dass Geld glücklich macht?
Ja, in gewissen Maße schon. Aber eben nicht langfristig. Wie heißt es so schön? "Geld allein macht nicht glücklich." Ich denke, das Zitat trifft es sehr gut. Kein Geld der Welt kann eine Krankheit heilen. Kein Geld der Welt kann das Leid auf dieser Welt mindern. 

  • Würdest du Dich heute wieder für Deinen Partner entscheiden?
Witzig! Jetzt fühle ich mich ertappt. Diese Frage habe ich mir letztens erst gestellt. Letztendlich war es ja so, dass es einige Zeit gedauert hat, bis ich mich auf ihn einlassen wollte. Zu Beginn habe ich mich noch vollends gegen eine Beziehung gesträubt. Ich kann aber nicht leugnen, dass mein Leben ohne ihn wesentlich langweiliger und liebloser wäre. Ich wachse in dieser Beziehung ungemein.


Alles Liebe für Euch, Mareike ♡


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1 Kommentar:

  1. Interessant, die Beziehungsfrage würde ich SEHR ähnlich beantworten :)
    Beim Geld ist es halt so ... man gewöhnt sich an einen besseren Lebensstil, egal wie toll er ist. Das sage ich nicht aus eigener Erfahrung, sondern es ist eine psychologische Tatsache: Ob man 1000 oder 10.000 oder 100.000 € (als Superstar oder so) verdient; anfangs ist es toll, danach ist es halt normal. Aber es ist schwierig, darauf wieder zu verzichten; aufwärts ist leichter als abwärts. Deshalb fällt es Studenten oft relativ leicht, mit wenig Geld auszukommen, aber es ist viel schwieriger, später im Leben mit dem gleichen Geld klarzukommen, wenn man mal mehr verdient hat.

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