Wochenrückblick KW 8: Radfahren, Das perfekte Dinner Runde 3 und Nostalgie

27.02.2022
Diese Woche war sehr produktiv. Also "produktiv" im Sinne von: ich habe viel geschafft, was ich sonst wahrscheinlich unnötig aufgeschoben hätte. So habe ich z.B. endlich ein Fotoalbum angelegt - und weitere werden noch folgen. Das Wetter war recht wechselhaft, weshalb ich mich sehr darüber gefreut habe an insgesamt vier Tagen Rad gefahren zu sein. Das war so nicht geplant, hat aber ziemlich gut getan. Auch, wenn mir zum Ende der Woche merklich die Kraft ausgegangen ist. Die letzte "Das perfekte Dinner" Runde stand an, ich habe Einkäufe getätigt und (natürlich!) auch wieder Kuchen gebacken. Nicht zu vergessen all die lieben Menschen, mit denen ich in den vergangenen Tagen Zeit verbracht habe ♡ :))


Disclaimer: Die Wochenrückblicke stellen immer nur einen kleinen, von mir ausgewählten Teil meines Alltags dar. Meine Privatsphäre bleibt weitestgehend geschützt.

Montag, 21. Februar 2022

Ich war ein wenig missmutig, als ich Montagmorgen die Augen aufgeschlagen habe. Obwohl ich am Abend zuvor recht pünktlich im Bett lag, fühlte ich mich ziemlich antriebslos. Also habe ich mich noch etwas durch mein Handy gescrollt, ehe ich aufgestanden bin. Puh. Die erste Hürde war  geschafft ;-) Ich habe ein Glas Wasser getrunken und wenige Minuten später mein Workout begonnen. 15 Minuten Erwärmung beim Seilspringen, darauf folgten 30 Minuten Kraft mit dem eigenen Körpergewicht und schließlich nochmals 15 Minuten Seilspringen. Im Anschluss war ich ausgepowert und verschwitzt. Meine Haare waren richtig suppig, haha. Ein Mix aus Schweiß und Olaplex Kur vom Vorabend :D Okay, too much information - ich geb's zu. Die Dusche hat sich anschließend umso besser angefühlt! Danach habe ich mich geschwind geschminkt und angezogen und die Wohnung 20 Minuten später verlassen. Sturm Antonia wehte mir dabei ganz schön um die Ohren. Zu allem Überfluss hatte ich einen Haargummi bei Verlassen der Wohnung vergessen. So ein Mist aber auch! Über Podimo hörte ich mein Horoskop für diese Woche und ehe ich mich versehen konnte saß ich auch schon im Büro am Schreibtisch. Nach einem kleinen Austausch mit meiner Kollegin bei einer Tasse Tee habe ich meine Arbeit aufgenommen. Vor unserer Teambesprechung war ich in der Friedrichstraße unterwegs, wo ich in verschiedenen Geschäften Geschenke für meinen Opa besorgt habe. Für seinen 88. Geburtstag wollte ich ihm einen Präsentkorb mit kleinen Leckereien zusammenstellen. Die Suche stellte sich allerdings als schwieriger heraus, als ich dachte. Die Produkte sollten möglichst zuckerarm und im besten Fall Diabetiker freundlichen sein. Mehr oder minder zufrieden bin ich zurück ins Büro gekommen. Immerhin hatte ich bei Nanu Nana einen Korb gefunden. Auch eine Zeitschrift habe ich ihm besorgt. Der restliche Nachmittag verging wie im Flug. Nach unserer Videokonferenz habe ich bei einer Tasse Kaffee die letzten Vorgänge bearbeitet, ehe ich das Büro verlassen habe. Ich freute mich auf zu Hause. Der Montag war also (fast) geschafft. Als ich auf dem Weg nach Hause war, ist mein Rücken unter dem Gewicht meines Rucksackes beinahe zusammengebrochen. Laptop, iPad, Einkäufe, (Notiz)Bücher und co. - wow, das war ziemlich schwer. Dementsprechend froh war ich, als ich die Tür zur Wohnung betreten habe. Allerdings habe ich nur schnell meinen Rucksack ausgeräumt und diesen gegen eine Handtasche getauscht, ehe ich die Wohnung schon wieder verlassen habe. Nächster Tagesordnungspunkt: Klopapier kaufen! Es war allerhöchste Eisenbahn. Egal ob Zahnpasta oder Klopapier: diese Käufe schiebe ich immer elendig vor mich her und ich hasse es! Ich steuerte also zielstrebig die nächste Rossmann Filiale an, wo ich meine Einkaufsliste recht fix abarbeiten konnte. In meinem Einkaufskorb wanderten Glasreiniger, FFP2 Masken, Creme, Deo, Sagrotan Waschmittel, Zewa, WC Reiniger und Streichcremes. Also alles, was ich WIRKLICH brauchte. 15 Minuten später war ich vollgepackt schon wieder auf dem Heimweg. Und dieses Mal würde ich die Wohnung nicht wieder verlassen. Ich habe mich abgeschminkt und umgezogen, die Waschmaschine angestellt und in der Mikrowelle das Abendessen aufgewärmt. Mit Chili Con Carne ging es auf das Sofa, wo ich erstmals etwas runterfahren und entspannen konnte. So kaputt ich auch war, so erleichtert fühlte ich mich, dass ich neben der Arbeit alle wichtigen To-Do's erledigen konnte. Nur noch die Wäsche musste aufgehangen werden. Bis es soweit war, habe ich die Zeit am Laptop überbrückt, wo ich noch ein wenig gearbeitet und diesen Wochenrückblick getippt habe. Der Abend war dementsprechend sehr produktiv. Und nachdem die Wäsche aufgehangen war, blieb sogar noch etwas Zeit zum Hulern. 

Dienstag, 22. Februar 2022

Nachdem der Wecker um 04:25 Uhr das erste Mal aufleuchtete, bin ich noch ein wenig im Bett geblieben. Um 04:45 Uhr bin ich aufgestanden, um mich frisch zu machen und ein Glas Wasser zu trinken. Danach habe ich mein Workout gestartet, das ich eine Stunde später beendet hatte. Ich war wieder super geschwitzt und dementsprechend eeeeeecht froh, als ich unter der Dusche stand. Das Meditieren habe ich in den letzten Tagen etwas vernachlässigt, aber irgendwie hab ich es einfach nicht gefühlt. Ich konnte die Tage auch ohne Meditation gut bewältigen, fühlte mich stark und sehr gut. Mit Apfel-Nuss Porrdige und meiner ersten Tasse Kaffee ging es an den Schreibtisch, wo ich meine Arbeit im Home Office aufgenommen habe. Vorrangig habe ich viele Telefonate geführt, Rücksprachen gehalten und Termine koordiniert. Insgesamt war dieser Arbeitstag ein sehr guter: produktiv, aber wirklich überschaubar und nicht so sehr stressig wie in den letzten drei Wochen. Ich traue mich kaum es auszusprechen, aber es war, als könnte ich erstmals etwas durchatmen. Und natürlich hatte ich auch endlich Gelegenheit mich all den Vorgängen zu widmen, die zuletzt leider liegen geblieben sind. Wie dem auch sei: Der Arbeitstag lief also sehr gut und komplikationsfrei. Zwischenzeitlich habe ich bei Oatsome eine Bestellung aufgegeben. Ich werde bald ausführlicher über Oatsome berichten, deswegen möchte ich an dieser Stelle nichts vorwegnehmen. Nur so viel: keine Kooperation ;-) Kooperationen sind auf meinem Blog sehr transparent als genau solche gekennzeichnet. Das bedeutet im Umkehrschluss: Erfolgt keine Kennzeichnung, könnt ihr sicher sein, dass ich die Produkte selbst zahle bzw. unentgeltlich bewerbe. Zur Mittagszeit wurde es teilweise recht sonnig. Ich konnte mich kaum noch am Schreibtisch halten und habe daher recht spontan entschieden eine Runde mit dem Rad zu fahren. Gerade, als ich mich auf das Rad gesetzt hatte und losfahren wollte, fing es an zu tröpfeln. Nichts, wovon ich mich hab abhalten lassen ;-) Das Wetter war während meiner Tour sehr wechselhaft: windig, etwas sonnig, dann bewölkt mit etwas Nieselregen und plötzlich wieder trocken. Ich fühlte mich allerdings richtig gut und war total happy wieder auf dem Rad sitzen zu können. Nun hoffe ich, dass sich der Sturm beruhigt hat und endlich der Frühling kommt. Ich kann es kaum erwarten! 17,5 km später war ich mit klarem Kopf zurück am Schreibtisch, wo ich mich den letzten Vorgängen für diesen Tag gewidmet habe. Nachmittags habe ich noch fix das Geburtstagsgeschenk für meinen Opa verpackt, der an diesem Tag seinen 88. Geburtstag feierte - am 22.02.2022 :)) Um 15:15 Uhr habe ich Besuch von einer Freundin bekommen. Wir haben uns knapp zwei Monate nicht gesehen, weshalb ich die gemeinsamen Gespräche bei einer Tasse Kaffee umso mehr genossen habe. Eine Freundschaft, wie wir sie führen, ist für mich unbezahlbar! Ich bin so dankbar! Kurz nachdem wir uns voneinander verabschiedet hatten, habe ich die Wohnung verlassen. Natürlich stand noch ein Besuch bei meinem Opa auf der Tagesordnung. Im Schlepptau hatte ich den Präsentkorb, den ich ihm zusammengestellt habe, und zwei Luftballons. Mein Opa geht sehr spärlich mit seinen Emotionen um, aber ich denke, er hat sich gefreut, haha :D Wir saßen zusammen, mit den Kleinen habe ich verschiedene Spiele gespielt und sogar für einen kurzen Austausch mit meiner Cousine blieb Zeit. Meine Energie sank allerdings merklich. Selbst die vielen Tassen Kaffee, die ich inzwischen intus hatte, konnten mich nur schwer über Wasser halten. Der Tag steckte mir in den Knochen. Dabei hatte ich noch nicht alles erledigt. Auf dem Heimweg war ich nämlich noch schnell bei Edeka, wo ich Bananen, Äpfel, veganen Fleischsalat und Oatly Milch gekauft habe. Ich konnte das Geschäft schnell wieder verlassen und war wenig später endlich zu Hause. Nun konnte ich zur Ruhe kommen. Uff. Krasser Tag. Aber ich habe alles geschafft, was wichtig war.

Mittwoch, 23. Februar 2022

Dieser Tag ist soooo unfassbar schnell vorbeigegangen – wow! Es war, als wäre ich gerade erst aufgestanden, als ich mich am Abend zum Schlafen in mein Bett gelegt habe. Dabei ist gar nicht sonderlich viel passiert. Aber, nun ja, die Zeit bleibt bekanntlich nicht stehen. Und ehe wir uns versehen, ist wieder ein Tag vergangen. Ich bin recht motiviert in den Tag gestartet, musste aber schon sehr schnell feststellen, dass meine Motivation und mein Antrieb mit zunehmender Stunde immer mehr sank. Ich weiß auch nicht, irgendwie war ich in einem kleinen Tief. Vielleicht aber sollte ich mir auch endlich mal eine kleine Pause geben. Etwas Kraft konnte ich beim Meditieren sammeln. Wie gesagt: Ich meditiere aktuell nicht regelmäßig, aber immer dann, wenn es etwas innere Stärke bedarf und ich mich nicht gut fühle. Das kam an diesem Tag wie gerufen. Meine Affirmationskarte für diesen Tag: Atme durch. Wie passend! Beim Meditieren konnte ich tatsächlich einmal kräftig tief ein- und wieder ausatmen und es fühlte sich an, als hätte sich ein Knoten in meiner Brust gelöst. Ich fühlte mich direkt viel freier. Kennt ihr dieses Gefühl? Im Anschluss ging es schnell unter die Dusche und schließlich in die Küche, wo ich mein Frühstück zubereitet habe. Für diesen Arbeitstag im Home-Office habe ich mir eine Mom Jeans mit großzügigen Cut Outs und einen Hoodie von Nike ausgesucht. Das ist das Gute am Home-Office: niemand sieht direkt, was ich trage. Ich trage einfach, was mir gefällt und worin ich mich wohl fühle. Wobei Jeanshosen im Home-Office eher eine Ausnahme sind. Meistens trage ich Leggings. Und so nahm dieser Arbeitstag seinen Lauf. Der Vormittag war recht hektisch. Umso mehr habe ich mich auf meine Mittagspause gefreut, die ich mit einer Radtour verbracht habe. „Radtour“ klingt so idyllisch – dabei war das Radfahren die Hölle! Ich sage bzw. schreibe das wirklich selten, aber an diesem Mittwoch war es so sehr windig, dass ich am liebsten wieder umgedreht hätte. Aber das wäre natürlich zu einfach ;-) Ich habe ziemlich mit mir und meiner Energie gekämpft und war dementsprechend total kaputt, als ich wieder zurück war. Na, das sind doch die besten Voraussetzungen, um die zweite Tageshälfte im Home-Office anzutreten, oder? Oh watte,  ich war fix und fertig, puderrot im Gesicht und total außer Atem! Hätte ich gewusst, dass es so viel Gegenwind geben wird, wäre ich vermutlich nicht losgefahren. Der restliche Nachmittag verlief überwiegend ereignislos. Es schien, als würde endlich etwas Ruhe einkehren. Ich hatte Gelegenheit den Abwasch zu machen und konnte meine Lieferung von Amazon entgegennehmen. Apropos „Abwasch“ und „Lieferung von Amazon“: Aktuell bin ich bemüht, weitestgehend auf die Nutzung der Spülmaschine zu verzichten. Ich spüle mit der Hand, was mich insgesamt auch überhaupt nicht stört. Lediglich bei Besuch oder großen Töpfen nutze ich die Spülmaschine. (Aber das ist dann auch eher die Ausnahme!) Vor einiger Zeit habe ich die Spültücher von Solwang entdeckt, die aus 100 % Baumwolle bestehen. Die Spültücher sind in verschiedenen Farben erhältlich und vielseitig einsetzbar. Und qualitativ sind sie absolut Bombe! Zusätzlich sind sie sehr langlebig. Man kann die Tücher bei 60 Grad waschen und in den Trockner geben. Ich bin hellauf begeistert und kann sie Euch sehr empfehlen.
Der Abend kam schneller, als ich gucken konnte. Ich hatte gerade noch Gelegenheit bei einer Tasse Kaffee auf dem Sofa zu entspannen. Nur wenig später kam eine Freundin vorbei. Den Abend habe ich in gemütlicher Mädels Runde verbracht, während wir gesnackt und „Der Bachelor“ geschaut haben. Meine Güte, der Typ ist eine Katastrophe! Ganz zu schweigen von diesem unangenehmen Gruppen Date am bzw. im Sarg. Ziemlich müde, aber auch sehr glückselig und dankbar bin ich gegen 23:00 Uhr ins Bett gefallen. Mein Handy spielte via Spotify den Song "Pieces" von Andrew Belle ab, der mir kurz vorher noch von einer Freundin empfohlen wurde.

Donnerstag, 24. Februar 2022

Uff, dieser Donnerstag... Ich habe richtig richtig durchgehangen. Ich fühlte mich ausgelaugt und körperlich regelrecht erschöpft. Mein Körper sehnte sich nach Ruhe und Entspannung. Den Morgen habe ich nach dem Training also für das Meditieren genutzt. Dabei arbeite ich am liebsten mit meiner Atmung. Ich gehe in mich und lasse mich möglichst von positiven Gedanken leiten. Zwar fühlte ich mich anschließend nicht wesentlich besser, aber ich war im Anschluss auf jeden Fall bemüht, das Beste aus diesem Tag zu machen. Nach dem Duschen habe ich in der Küche mein Apfel Nuss Porridge zubereitet und mir einen Kaffee gemacht. Das Porridge und der Kaffee sind es, worauf ich mich nach dem Training immer am meisten freue. Ich ärgerte mich aber ein wenig über die Äpfel, die ich am Dienstag gekauft hatte. Sie schmecken furchtbar nüchtern und mehlig. Nun ja… Am Schreibtisch habe ich meine Arbeit begonnen und mich all den Büro alltäglichen Aufgaben gewidmet. Dieser Tag war geprägt von dem russischen Angriff auf die Ukraine. Bitte informiert Euch mithilfe zuverlässiger und seriöser Quellen. Mein Kanal ist kein politischer Kanal, deswegen habe ich mich bewusst dafür entschieden, kein Statement oder Ähnliches abzugeben. Wir sind uns der aktuellen Lage alle bewusst. Ich war und bin bemüht, weiter am Leben teilzunehmen. Ich hoffe, ihr versteht das. Aufgrund der schlimmen Meldungen hat sich der Tag gezogen wie ein Kaugummi. Und natürlich hatte diese Meldung auch Einfluss auf meine Arbeit. Es ging drunter und drüber und ich war ständig auf der Hut. Meine vollste Konzentration war gefordert. Ich fühlte mich angespannt und es war als würde ich diesen Tag wie aus einer Blase erleben. Immerhin konnte ich während meiner Mittagspause kurzzeitig abschalten. Ich habe mich auf das Rad gesetzt, Musik gestartet und in die Pedale getreten. Das ist es, was ich am Radfahren so sehr mag: ich kann die Welt um mich herum ausschalten, mich auspowern und auf andere Gedanken kommen. Zusätzlich bin ich aktiv und an der frischen Luft. Allerdings war die Tour wieder eine klein–große Herausforderung. Es war weiterhin recht windig, weshalb ich die gesamte Zeit mit Seiten – bzw. Rückenwind gekämpft habe. Ich gebe zu, dass ich das Rad am liebsten einfach in das Gras geworfen hätte und gelaufen wäre. Das ist eher selten. Rot wie eine Tomate war ich stattdessen 45 Minuten später völlig durchgeschwitzt zurück zu Hause. Mir blieb gerade noch Gelegenheit mich zu duschen, ehe ich wieder am Schreibtisch saß. Puh, das war zwar echt anstrengend, tat aber auch ziemlich gut. Bei einer Tasse Kaffee habe ich die zweite Tageshälfte eingeläutet, Telefonate geführt, Rücksprachen gehalten und E-Mails bearbeitet. Arbeitsmäßig war dieser Tag ein (den Umständen entsprechend) guter. Ich habe alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte und konnte konzentriert arbeiten. Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit das Abendessen vorzubereiten. Aus Resten von Tomate und Gurke habe ich kurzerhand einen Couscous Salat gemacht, der bis zum Abend noch ein wenig im Kühlschrank ziehen konnte. Um 16:00 Uhr habe ich die Arbeit für einen Termin unterbrochen. Dies gab mir gleichzeitig noch einmal die Möglichkeit, mir die Füße vertreten und (mit Musik in den Ohren) den Tag Revue passieren lassen zu können. Nach meinem Termin habe ich kurz überlegt noch fix ein paar Kleinigkeiten einzukaufen, aber schließlich musste ich mir doch eingestehen, dass ich echt kaputt war. Ich bin also den direkten Heimweg angetreten und habe das Einkaufen stattdessen auf den nächsten Tag verschoben. Mir knurrte der Magen. Glücklich darüber, dass dieser merkwürdige und von schlechten Nachrichten geprägte Tag sich endlich dem Ende neigte, habe ich gegessen und dabei „Toy Boy“ auf Netflix fortgesetzt. Ich bin dieser Serie gnadenlos verfallen! Eigentlich hätte ich noch diesen Wochenrückblick tippen müssen. Ich habe mich stattdessen dafür entschieden pünktlich schlafen zu gehen, um für den nächsten Tag möglichst fit zu sein. Nicht einmal meine zwei Pakete habe ich noch geöffnet, geschweige denn Beachtung geschenkt.

Freitag, 25. Februar 2022


Ich freue mich unheimlich auf Freitag, blickte allerdings auch etwas wehmütig auf den Tag. Nicht nur, dass ich in voller Vorfreude auf das Wochenende war. Gleichzeitig war dieser Tag der letzte Tag unserer „Das perfekte Dinner“ Runde, die wir Mädels eigenständig in Anlehnung an das Original gestartet haben. Zunächst habe ich mich jedoch meiner gewohnten Routine gewidmet: aufstehen und trainieren. Bereits um kurz nach 7:00 Uhr habe ich die Wohnung erstmals verlassen. Mein Weg führte mich zu Aldi, wo ich ein paar Einkäufe erledigt habe: Champignons, Zucchini, Brokkoli, Hafermilch, Falafel und vieles mehr. Auch die Quarkriegel von Quark Werk wanderten in meinen Einkaufswagen. Diese habe ich erstmals vor ziemlich genau einem Jahr entdeckt. Quark Riegel sind für mich eine gute Protein Quelle, aber ebenso auch als Snack für zwischendurch geeignet oder immer dann, wenn ich auf einen Riegel gerade keinen Appetit habe. Falls ihr diese Quarkriegel in eurem Aldi Discounter noch entdecken solltet – probiert sie einmal aus. Nachdem ich bei Aldi war, war ich noch bei Kaufland und bei dm. Bei Kaufland war es super voll, was mich ziemlich gestresst hat. Bei dm dagegen war ich nach nicht einmal zwei Minuten wieder draußen. Zurück zu Hause habe ich mich mit einem Kaffee und einem Glas Wasser an den Schreibtisch gesetzt. Um 9:00 Uhr bin ich unserer Social Media Besprechung beigetreten und um 9:30 Uhr war ich bereits in der nächsten Videokonferenz. Gegen 11:00 Uhr hatte ich endlich Gelegenheit für ein Frühstück. Ich fühlte mich wieder merklich schlapp, ausgelaugt und erschöpft. Bloß gut, dass bereits Freitag war und das Wochenende in greifbarer Nähe lag. Gleichzeitig war ich erleichtert darüber, dass der Morgen so produktiv war. Auf das Radfahren habe ich an diesem Tag (schweren Herzens, aber guten Gewissens) verzichtet. Nachdem ich die Arbeit am Nachmittag weitestgehend beendet hatte, konnte ich ein wenig abschalten. Ich habe die Wäsche und den Abwasch gemacht und die Wohnung später noch einmal verlassen. Meine Suche nach Kleber für ein neues Fotoalbum war erfolgreich. (Tatsächlich habe ich mir ein Fotoalbum mit Pergamin Trennblättern gekauft, wie man es noch von „früher“ kennt.) Darin möchte ich alle Bilder der letzten 20 Jahre möglichst chronologisch einkleben. Auf die Gestaltung freue ich mich schon toootal. Ich mag es kreativ zu sein. Weil mein Kopf durch die letzten Tage ziemlich voll war und ich mich dementsprechend aufgewühlt gefühlt habe, habe ich meine Gedanken kurzerhand niedergeschrieben. Dafür nutze ich seit einiger Zeit ein Notizbuch von Paperblanks. Nach wochenlanger Abstinenz habe ich mich im Anschluss eeeendlich um meine Maniküre gekümmert. Aktuell sind meine Nägel leider wieder sehr brüchig. Ich hoffe, dass die Neo Nail Revital Fiber Base meine Nägel ein wenig festigen kann. Sogar mit kleinen Glitzersteinchen habe ich dieses Mal „gearbeitet“. Das Ergebnis mag ich richtig gerne! Schnell noch unter die Dusche und schon hatte ich die Wohnung für unser Dinner in trauter Dreisamkeit verlassen. Der Abend war lecker, wunderschön und ausgelassen. Ich bin sehr traurig darüber, dass unsere „Das perfekte Dinner“ Challenge vorbei ist. Schon jetzt steht fest: Das werden wir auf jeden Fall wiederholen! :))

Samstag, 26. Februar 2022


Dafür, dass meine Nacht recht kurz war, bin ich Samstagmorgen ziemlich gut aus dem Bett gekommen. Ja, ich habe mich noch ein paar Mal gedreht, bis ich das Bett wirklich verlassen habe, aber als ich dann erst einmal auf den Beinen war, war ich ziemlich fit. Gut so! Für diesen Samstag hatte ich nämlich ein paar Pläne. Ich wollte keine Zeit vergolden. In Windeseile habe ich nur noch schnell die Wäsche vom Wäscheständer genommen und mich frisch gemacht, ehe ich mein Workout gestartet habe. Das Training der letzten Tage steckte mir noch immer in den Knochen, weshalb ich es etwas langsamer angehen lassen habe. Im Anschluss habe ich noch ein wenig gehulert. Ziemlich spontan habe ich dann entschieden eine Zimmerpflanze umzupflanzen. Der Gedanke begleitete mich schon eine Weile und ich wollte nicht länger zögern. Das hat insgesamt auch sehr problemlos geklappt. Am Laptop habe ich diesen Beitrag getippt, bevor ich mich gegen 10:00 Uhr auf das Rad gesetzt habe. Von der Sonne, die mir mein Wetterbericht vorhergesagt hatte, war leider nicht viel zu sehen. Ganz im Gegenteil: es war frisch und bewölkt, wenn auch nicht nass. Nichtsdestotrotz war ich super froh, mich auf das Fahrrad gesetzt zu haben. Zurück zu Hause war ich dementsprechend kaputt. Bei einer Tasse Kaffee habe ich mich nur kurz durch mein Handy gescrollt. Danach ging es unter die Dusche, im Anschluss an den Schreibtisch und nur wenig später habe ich die Wohnung schon wieder verlassen. Ich war mit einem Freund zum Mittagessen verabredet und war (zu meiner eigenen Überraschung!) sogar pünktlich. Nachdem der Vormittag doch recht stressig war, setzte so langsam die Müdigkeit und Erschöpfung ein. Spätestens nach dem Essen war ich quasi bettfertig. Wie ein kleines Kind, das schlafen gelegt werden muss, haha. Nein, im Ernst. Ihr wisst vielleicht selbst, wie das nach dem Sport und körperlicher Anstrengung ist. Nachdem wir uns voneinander verabschiedet haben, war ich schließlich noch einkaufen. Nun ja, es gibt eben immer ein paar Dinge, die man spontan benötigt. In diesem Fall waren es Sonnenblumen- und Leinöl, Schmand, Butter und Oatly Barista Hafermilch. Danach war ich endgültig auf dem Heimweg. Ich konnte es kaum erwarten. Den restlichen Nachmittag habe ich dann weitestgehend ruhig verbracht. Für den nächsten Tag habe ich einen Marmorkuchen in einer Kastenform gebacken, den ich nach dem Abkühlen noch mit Kuvertüre versehen habe. Und meine Amazon Bestellung wurde zwischenzeitlich zugestellt: das Fotoalbum! Meine Beschäftigung für diesen Abend war also gesichert. Ich hatte mir nämlich vorgenommen, alle losen Bilder der letzten 20 Jahre in ein Album zu kleben. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, was das für ein Aufwand ist. (Bisher habe ich die einzelnen Fotos unsortiert in einer Fotobox gesammelt.) Eine Beschäftigung, die mich gut ablenken wird. So etwas bereitet mir immer viel Freude. Auch mag ich es in Erinnerungen zu schwelgen. Übrigens: eines meiner Vorsätze war weniger bei Amazon zu bestellen. Und das klappt echt gut. Ja, einige Dinge bestelle ich noch bei Amazon, aber es ist wesentlich weniger als noch im letzten Jahr. Und ich wäge sehr bewusst ab! Jedenfalls habe ich den restlichen Tag mit dem Sortieren und Einkleben der ersten Fotos verbracht. Das war richtig schön. Nebenbei habe ich eine Tasse Tee getrunken und auf Netflix "Toy Boy" geschaut. 

Sonntag, 27. Februar 2022

Den heutigen Tag habe ich für meine Verhältnisse recht „spät“ begonnen. Wahrscheinlich hätte ich noch viel viel länger im Bett liegen bleiben können, allerdings bekomme ich nach dem Aufwachen direkt Hummeln im Hintern. Ja, es ist, als würde sich eine innere Unruhe in mir breitmachen. Ich möchte den Tag aktiv und besten Gewissens nutzen. Um circa 7:00 Uhr habe ich deswegen mit dem Training begonnen. Das Training kostete mich heute kaum Überwindung. Ich konnte mich gut auspowern und gleichzeitig den Kopf frei bekommen. Nach dem Ausschwitzen hat es mich an den iMac getrieben, wo ich online bei Cewe neue Fotoabzüge bestellt habe. Hierfür habe ich mich durch meine gesamte Festplatte und alle Ordner gewühlt. Letztendlich sind es über 900 Bilder, die ich bestellt habe und bald in ein Fotoalbum kleben möchte. Mein Projekt Fotoalbum nimmt so langsam Form an. Ich war richtig froh, dass ich gestern Abend bereits die ersten Bilder eingeklebt hatte. Zwar war eine chronologische Reihenfolge nahezu unmöglich, aber ich denke, ich habe das Beste daraus gemacht. Nachdem ich die Bestellung aufgegeben hatte, habe ich noch ein wenig gehulert und dabei die Sondersitzung des Bundestages verfolgt, bevor ich mich frisch gemacht habe. Im Anschluss habe ich das Frühstück zubereitet. Für mich gab's selbstverständlich Porridge. Darauf habe ich mich schon sehr gefreut, nachdem das Frühstück am vorherigen Tag leider ausfallen musste. Ich habe gegessen, während nebenbei „Love is blind“ auf Netflix lief. Hach, tat das gut! Im Anschluss habe ich direkt mit dem Einkleben der Fotos in das Fotoalbum weiter gemacht. Sicherlich wäre ich damit noch weitere zwei Stunden beschäftigt gewesen, wenn ich das Einkleben nicht unterbrochen hätte. Ich werde dabei richtig nostalgisch. Fotos haben eine sehr große Bedeutung für mich. Und was dies betrifft, widerstrebt mir die Digitalisierung total. Fotos muss man in den Händen halten können. Für den Nachmittag war ich mit meiner Familie zu Kaffee und Kuchen verabredet. Bis dahin wollte ich jedoch noch ein wenig im Haushalt machen. Das hat auch ziemlich gut funktioniert, gleichwohl ich es nicht so pünktlich wie ursprünglich geplant aus der Wohnung geschafft habe. Zwischenzeitlich machte sich die Sonne am Himmel bemerkbar. Für einen kleinen Moment war ich traurig darüber nicht mit dem Fahrrad gefahren zu sein. Allerdings musste ich mir eingestehen, dass diese Radpause meinem Körper sehr gut getan hat und ich die Zeit für viele andere Dinge nutzen konnte, die mir sonst gefehlt hätte. Nachdem ich mit meiner Familie bei Kaffee und Kuchen zusammen saß und schließlich wieder zurück zu Hause war, ist nicht mehr viel passiert. Ich habe für die Masse an Fotos online nochmals ein Fotoalbum bestellt und meine Sachen für die nächsten Tag zusammengesucht. Beim Seilspringen konnte ich den emotionalen Ballast, der mich umgab, loswerden. Nun habe ich noch diesen Wochenrückblick getippt, der gleich online gehen wird.

Kommt gut in die neue Woche und habt es fein!


Was mich beschäftigt und bewegt hat...

Was ich geschaut habe: Toy Boy, Treue, Are You The One - Das Wiedersehen, Der Bachelor, Love is blind, YouTube Videos, WDR Doku "Mehr als nur ein Mord"
Was ich gelesen habe: Viele Träume führen ans Ziel
Was ich gehört habe: You Don't Know - Benjamin Amaru, Killing Time - Alba August, Weibers Podcast, Pieces - Andrew Belle, Beste Freundinnen Podcast
Was ich gegessen habe: Limoncelli, Zitronenkuchen, Chili Con Carne, dm Bio Bliss Balls, Apfel-Nuss Porridge, Knäcke und Gemüse, Couscous Salat, Frikassee, Marmorkuchen, Äpfel
Was ich getrunken habe: Kaffee, Wasser, Tee, Lambrusco
Was ich gedacht habe: Das kann's doch noch nicht gewesen sein?! 
Worüber ich gelacht habe: Kein Kommentar.
Worüber ich mich geärgert habe: Ich habe gewisse Situationen einfach vollkommen falsch eingeschätzt...
Worüber ich mich gefreut habe: Endlich nimmt das Projekt Fotoalben Form an. Und es macht so viel Spaß!
Worüber ich gestaunt habe: Momentan bin ich ziemlich gut darin, langfristige Projekte direkt anzugehen, ohne sie ständig wieder aufzuschieben. Ich hoffe, das bleibt auch so! :D Insgesamt bin ich aktuell sehr fokussiert und produktiv. 
Was ich gekauft habe: Geschenke für meinen Opa, Lebensmittel und Reinigungsmittel, Solwang Spültücher, Oatsome Easy Peanut, Toilettenpapier Halterung, Geschenkfolie, Fotoalben, Klebestift, Fotoabzüge
Was ich nächste Woche geplant habe: Ich werde ins Büro fahren, habe einen Termin zur Zahnreinigung und ein Mädelsabend steht sicherlich auch noch auf der Agenda :)) Und natürlich werde ich mich weiter meinen Fotos und Fotoalben widmen.
Was ich mir für nächste Woche wünsche: (Seelen)Frieden



Alles Liebe für Euch, Mareike ♡

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