#throwback: Mein Monatsrückblick Mai 2024

05.06.2024
Helloooo und willkommen zurück zu einem neuen Monatsrückblick. Ich möchte gemeinsam mit euch zurückblicken und die letzten Wochen Revue passieren lassen. Habt ihr Lust?
Zugegeben: So richtig spektakulär war lediglich das Monatsende. Eine Rückschau lohnt sich dennoch, schließlich standen Geburtstage, Feiertage und kleinere Ereignisse auf der Agenda.

Maifeiertag, Himmelfahrt und Pfingstmontag
Der Mai war vor allem für uns Arbeitnehmer ein absoluter Segen, findet ihr nicht auch? Erst der Maifeiertag, dann Himmelfahrt und zum krönenden Abschluss Pfingstmontag. Abgesehen von den Feiertagen habe ich durchweg gearbeitet - und dabei vollkommen das Gefühl für Raum und Zeit verloren. Ging es euch auch so? Manchmal wusste ich gar nicht, ob Dienstag oder Freitag ist, upsi. Wie dem auch sei! Vor allem die erste Maihälfte war blöd. Ich hatte zuletzt Anfang Januar Urlaub und spürte zunehmend einen üblen Durchhänger. Antriebslosigkeit, wenig Konzentration und Müdigkeit machten sich breit. Es war einfach kein Land in Sicht. Ja, und vielleicht bin ich dabei auch ein wenig in Selbstmitleid versunken. 

Den Maifeiertag habe ich übrigens mit einer ausgiebigen Radtour verbracht. Knapp 40km bin ich gefahren. Der Sonnenbrand auf meinem Rücken war inklusive. Hach ja, schee war's! Ich habe die Tour total genossen. Im Anschluss war ich mit meinem Opa spazieren. Das war auch sehr schön. Reminder: Wir sollten viel mehr Zeit mit unseren Großeltern verbringen! 

Und Muttertag war natürlich auch noch! ◡̈ Muttertag ist zwar kein Feiertag, aber eben auch ein Tag, der im Kalender markiert und teilweise groß zelebriert wird. Muttertag bietet eine tolle Gelegenheit, um Zeichen der Wertschätzung zu senden und liebe Worte zu sagen. Das kommt im Alltag leider viel zu kurz. Ich habe meine Mama mit Blumen, mit ihrem Lieblingskuchen und mit einer ausgiebigen Radtour überrascht.

Der verzweifelte Kampf um eine alte Freundschaft?
Wenn Freunde Eltern werden, dann bedeutet das eine große Umstellung, Schlafmangel, neue Aufgaben und neue Prioritäten. Aus gemütlichen Kaffee-Verabredungen werden chaotische Treffen, die vom Stillen, Windeln wechseln und von Babygeschrei begleitet sind. Und mittendrin der verzweifelte Kampf um die alte Freundschaft. So ist es doch, oder??? Na, nicht ganz. Ich für meinen Teil genieße es sehr, meine Freunde auf ihren neuen Lebenswegen begleiten und kleine Menschen auf der Welt willkommen heißen zu dürfen. Ja, ein Baby verändert eine Freundschaft. Ich empfinde diese Veränderung allerdings als totale Bereicherung!
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe Anfang Mai eine liebe Freundin zum ersten Mal nach der Geburt besucht und war richtig erfüllt und glückselig. Ich bin nur ganz knapp einem Milcheinschuss davongekommen, als der Kleine in meinem Arm eingeschlafen ist. Kaum zu glauben, dass aus einem winzigen Bündel Mensch irgendwann eine erwachsene Person wird!

„Pflanze nie vor der kalten Sophie!“
So lautet zumindest eine bekannte Bauernregel zu den Eisheiligen. Ich habe die Regel gebrochen und bereits vor dem 15. Mai meine kleine Terrasse bepflanzt. Und ich liiiiebe es! Ich war Tomaten-, Peperoni- und Paprikapflanzen kaufen, um sie anschließend in entsprechende Kübel zu pflanzen. Darauf freue ich mich jedes Jahr wieder! Inzwischen kann ich sogar die ersten kleinen Babytomaten erkennen. Mir bereitet es viel Freude, die Pflanzen zu wässern und dabei zusehen zu können, wie aus simplen Blüten echtes Gemüse heranwächst ◡̈ Und, zugegeben: Das sind die Momente, in denen ich mich so richtig erwachsen fühle. Mit Pflanzen hatte ich bis vor einiger Zeit nichts am Hut. Inzwischen kann ich die Leidenschaft meiner Oma nachvollziehen und mit ihr teilen. 

Filmkritik "The Fall Guy"
Ich habe Ryan Gosling getroffen! Na gut, nicht ganz. Wir haben "The Fall Guy" im Kino gesehen, dessen Hauptrolle Ryan Gosling inne hat. Der Film war eine echte Überraschung für mich. "The Fall Guy ist ein unterhaltsames Action-Spektakel mit einer guten Portion Humor und viel Charme. Ich mochte die Rolle von Ryan Gosling als liebenswerten, draufgängerischen und teilweise etwas unbeholfenen Stuntman Colt Seavers total gerne.
Wusstest du schon, dass der Film während seiner Dreharbeiten einen 18 Jahre alten Stunt Rekord gebrochen hat? Bei einem Manöver, bei dem sich ein Auto ohne Rampe überschlägt (=Cannon Roll), schaffte es der Stuntfahrer Logan Holladay sich achteinhalb Mal zu überschlagen. Bis dato lag der Rekord in „James Bond 007: Casino Royal“ bei sieben Überschlägen. Wieder etwas dazugelernt!
 
Himmelfahrt mal anders
Himmelfahrt habe ich in diesem Jahr ohne die Mädels verbracht. In den letztem Jahren haben wir uns immer zum Brunchen getroffen und den Tag gemeinsam verbracht. Dass es in diesem Jahr zum ersten Mal anders war, war schon sehr komisch. Stattdessen bin ich den Tag ziemlich faul und antriebslos angegangen. Es hat wirklich lange gedauert, bis wir in die Gänge gekommen sind. Der Weg vom Sofa führte uns ohne Umweg direkt zur nächsten Pommesbude, wo wir bei strahlenden Sonnenschein Pommes rot-weiß gegessen und das Geschehen um uns herum beobachtet haben. Wow! Im Anschluss haben wir noch ein Eis mit meinen Eltern gegessen, ehe ich bei Freunden zu Besuch war, wo wir allesamt den Tag am Feuer mit Stockbrot und lockeren Gesprächen ausklingen lassen haben. Zurück zu Hause bin ich geradewegs ins Bett gefallen, schließlich ging es am darauffolgenden Freitag für mich schon wieder ins Büro.

Dort habe ich am Nachmittag meine Eltern und deren Freunde im Bundestag empfangen und eine kleine Bundestagsführung gegeben. Die Wege im Bundestag sind teilweise wirklich lang und führen unterirdisch durch die verschiedenen parlamentarischen Gebäude. Man kann mir ruhig glauben, wenn ich sage, dass ich an einem normalen Bürotag zwischen 15.000 und 20.000 Schritte gehe. Ich habe es auf jeden Fall sehr genossen, meine Eltern im Bundestag zu empfangen. Manchmal wünschte ich, ich könnte den Bundestag mit den Augen eines Besuchers sehen. Für mich bedeutet es lediglich Arbeit und Alltag...

Netflix und Prime Video Empfehlungen
Im Mai hatte ich nach langer Zeit wieder Gelegenheit für ausführliche Netflix Nachmittage und Abende. Wir haben hier und da mal einen Film geschaut, ansonsten bin ich Netflix in den letzten Monaten überwiegend ferngeblieben. Ich hatte entweder keine Zeit, keine Lust oder war schlichtweg nicht sehr entscheidungsfreudig. Ihr kennt das bestimmt auch, oder? Es ist fast so, als würde das Netflix-Überangebot aufs Gemüt schlagen und in Stress und Überforderung ausarten.
Ich habe jedenfalls einige neue Serien entdeckt, von denen ich kurz erzählen möchte. Ich habe z.B. "Die Lüge" begonnen. Die Serie "Danke, Nächster" war auch unterhaltsam, wenn auch nichts Besonderes. Nahezu sprachlos hat mich dagegen "Baby Reindeer" gemacht. Ich kann gar nicht glauben, dass das Gezeigte wirklich geschehen ist und die Serie auf einer wahren Begebenheit basiert. Die unlogischen, verzweifelten und tragischen Entscheidungen des Hauptdarstellers konnte ich selten nachvollziehen. (Fun Fact: Richard Gadd spielt sich selbst!)

Auf Prime Video habe ich dagegen die Verfilmung von "Dem Horizont so nah" geschaut. Inzwischen sind sechs Jahre vergangen, seit ich die wahre Geschichte von Jessica Koch gelesen habe. Eine bewegende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Mut, Vertrauen und die Kraft, loszulassen.

Maxton Hall steht noch auf meiner Prime Video Watchlist. Die ganze Welt spricht über diese Serie - nur ich habe sie bisher noch nicht gesehen. Dabei habe ich 2018 die Save Me Reihe von Mona Kasten regelrecht verschlungen. 

Sprungbrett statt Sofa
Eine andere Freundin habe ich im Mai u.a. zum Frühstück und zum Kaffee getroffen, um gemeinsam in alten Erinnerungen zu schwelgen. Ich hatte bereits im vergangenen Monatsrückblick für April erwähnt, dass wir uns durch unsere alten Tagebücher geblättert und das Geschriebene Revue passieren lassen haben. Die Erinnerungen an das Vergangene sind sehr wertvoll für mich, auch wenn ich mich zum Teil nur schwer mit meinen Gedanken von damals identifizieren kann. Gleichzeitig bin ich unheimlich dankbar für das Leben, das ich heute - 20 Jahre später! - führe und für das Wissen und die Erfahrungen, die mich das Leben bis hierhin gelehrt haben. 

Um es mit den Worten von Harold MacMillan zu sagen: "Viele leben zu sehr in der Vergangenheit. Die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein, aber kein Sofa."

Inline-Skating und Radfahren
Nachdem mein Freund in den letzten Monaten das Inline-Skating für sich (wieder)entdeckt hat, waren wir im Mai viel mit den Inlinern bzw. mit dem Rad unterwegs. Meine Inliner habe ich vorerst in die Ecke verbannt, nachdem ich mir im Februar ganz unschön das Steißbein geprellt habe.... ◡̈ Ich genieße die Abendrunden sehr, weil sie mich die Arbeit und den Alltag vergessen und wunderbar abschalten lassen. Mal ganz davon abgesehen, dass lauwarme Sommerabende einfach das beste sind. An einem Abend sind wir sogar bei Dämmerung im Nebel unterwegs gewesen - das war fast schon mystisch!

Vollkommen egal, ob Inliner oder Rad: Beides hat positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und verbessert die Ausdauer. Das Ausdauer Training war im Mai besonders wichtig für mich, schließlich stand XLETIX 2024 vor der Tür!

Durch dich hab' ich gelernt an morgen zu glauben
Mir selbst zu vertrauen
Nicht aus Angst wegzulaufen ♫ ♪ ♪
Eines meiner klein-großen Highlights im Mai ist das LEA Konzert, das eine Freundin und ich für September geplant haben. Ich bin so dankbar, dass wir das Erlebnis miteinander teilen können und freue mich schon sehr auf den Abend. Gleichzeitig hoffe ich, dass das Konzert nicht zu melancholisch wird. Die Musik von LEA begleitet mich, seit sie ihren Song "Elefant" im Jahr 2020 veröffentlicht hat. Der Song erinnert mich an meine Oma und an meine Kindheit. Zu "Gewitter" habe ich dagegen schon viele viele Tränen verdrückt. Na, ich halte schon mal die Taschentuchpackung bereit ◡̈

XLETIX Challenge 2024 - Hindernislauf mit Teamwork 
Tja, und dann stand plötzlich XLETIX 2024 vor der Tür, nachdem ich diesem Tag neun Monate entgegen gefiebert habe. Damals dachte ich noch, ich hätte genug Zeit für das Training. Wir haben uns als sechsköpfiges Team angemeldet und in diesem Jahr die längste Strecke von 18km mit insgesamt 35 Hindernissen gewählt. Nachdem ich im letzten Jahr die Strecke von 12km mit 25 Hindernissen gelaufen bin, hatte ich großen Respekt vor der Herausforderung. Eigentlich sagt man ja, dass es "leichter" ist, sobald man schon einmal teilgenommen hat, weil man in etwa weiß, was einem erwartet. Sportler wissen aber auch, dass die Herausforderung immer auch von der Tagesform und dem vorherigen Training abhängig ist. Naja, als der Tag schließlich gekommen war, hätte ich mich am liebsten unter der Bettdecke verkrochen.

Ich würde von mir selbst behaupten, dass ich eine sehr gute Ausdauer habe. Es sei aber auch dazu gesagt, dass mein letztes Lauftraining ein Jahr zurückliegt. Viel Zeit zum Grübeln blieb mir natürlich nicht. Ehe ich mich versah, waren wir plötzlich schon im Warm-Up Bereich und kurze Zeit später sind wir gestartet. Könnt ihr euch vorstellen, wie sehr mein Herz gepocht hat? Bis zu Kilometer 14 war weitestgehend alles "ok". (So "ok", wie etwas "ok" sein kann, wenn man eine Strecke mit viel Steigerung und mehreren Hindernissen läuft.) Kilometer 15 und 16 waren mit Abstand die schlimmsten. Ich wäre am liebsten in den Sitzstreik gegangen. Und der letzte Kilometer war dann fast ein Selbstläufer. Ich war so so stolz, als wir gemeinsam durch das Ziel gelaufen sind. Und, ja, ich war den Tränen nahe. I mean.... 18km? Wie cool ist das bitte? Wir haben als Team unheimlich gut fungiert.

Am Abend habe ich meinen Koffer gepackt und einen Geburtstag besucht, wo wir ein wenig getanzt und lockere Gespräche geführt haben. Und am nächsten Morgen ging es für mich schon nach Barcelona. Straffes Programm - ich sag's euch! 

Barcelona, wir koooooommen!
Mit dem Zug ging es gegen 07:00 Uhr zum Berliner Flughafen und von dort weiter nach Barcelona in den Määäääääädelsurlaub. So sehr ich mich auf meinen ersten Urlaub und auf die kleine Auszeit gefreut habe: Die Verabschiedung von meinem Freund fiel mir dann doch schwerer, als ich angenommen hatte. In Barcelona angekommen war ich schnell abgelenkt. Nach unserer Ankunft haben wir im Hotel eingecheckt, das Café NOVELA besucht, den Parque de la Ciutadella besichtigt, Tapas gegessen und Sangria getrunken. Ich habe die gemeinsame Zeit und unsere Gespräche total genossen. An den darauffolgenden Tagen haben wir uns Casa Batlló, die Sagrada Família, Park Güell und Joan Fontcubertas Kuss angeschaut. Das Highlight unserer Barcelona Reise war der Tagesausflug nach Blanes an die Costa Brava. Bevor es zurück nach Berlin ging, haben wir uns das gotische Viertel Barri Gòtic angesehen und ein paar letzte Mitbringsel gekauft. Einen ausführlichen Bericht zur Reise findet ihr übrigens hier.

Brandenburger Kommunalwal und Europawahl
Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Am 9. Juni ist Europawahl und in Brandenburg finden zeitgleich Kommunalwahlen statt. Ich habe Mitte Mai meine Briefwahlunterlagen angefordert und diese inzwischen eingeworfen. Es gibt keine Ausreden! 
Bitte macht von eurem Recht Gebrauch. Jeder kann Politik positiv beeinflussen. Es ist ein Privileg, in einer freien Demokratie zu leben und eine eigene Stimme zu haben. Wählen schützt zudem vor Rechtsextremismus.

Was sonst noch passiert ist...
Ich bin richtig richtig happy darüber, dass der Monat Mai auf meinem Blog so abwechslungsreich war! Habt ihr euch schon durch die vergangenen Beiträge geklickt? Sogar ein Beitrag aus der Rubrik Beauty war mal wieder dabei! Ich lese (leider?) immer noch "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara. Ich mag das Buch gerne, muss zwischendurch aber häufiger pausieren, weil es thematisch sehr schwer ist und mich total berührt. Federleicht habe ich mich dagegen in meinen neuen Adidas Gazelle Bold Schuhen gefühlt, die ich letzten Monat gekauft habe. Die Schuhe sind soooo bequem und ein totaler Eyecatcher. Wie konnte ich jemals andere Schuhe tragen? Inzwischen habe ich übrigens zum dritten Mal den Mary-Lou Manizer von The Balm aufgebraucht. Der Highlighter ist einfach klasse und ein langjähriger Favorit. Bisher habe ich ihn (noch) nicht nachgekauft, aber es ist sicher nur eine Frage der Zeit. Mein Neffe hat im Mai seinen ersten Geburtstag gefeiert. Er war doch gestern noch ein Baby? Hach, ich liebe diesen kleinen Menschen soooo sehr!

Und wie habt ihr den Monat Mai verbracht? Alles Liebe und bis bald! Mareike 

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