Monatsrückblick Dezember 2025

09.01.2026
Der Dezember war einer dieser Monate, in denen alles gleichzeitig passiert ist: Chaos und Ankommen, Müdigkeit und Aufbruch, Zweifel und ganz viel dazwischen. Zwischen neuen Möbeln, Kerzenlicht und leisen Routinen habe ich viel reflektiert und inne gehalten. 


Dieser Rückblick ist eine Sammlung aus Fortschritten in der Wohnung, Urlaubstagen, neu entdeckten Favoriten, stillen Ritualen, ehrlichen Gedanken rund um Weihnachten und all den kleinen Dingen, die den Alltag am Ende doch besonders machen ◡̈ 

Fortschritte in der Wohnung: Schritt für Schritt ankommen
Der Pax-Schrank ist endlich da, juhuuuu! Endlich mehr Ordnung im Ankleidezimmer, auch wenn der Raum längst nicht so aussieht, wie ich es gerne hätte. Die ganze Aktion war ein Kraftakt für alle Beteiligten, aber hey, we made it! Ich kann meine Kleidung morgens einfach aus dem Schrank nehmen, ohne in Kisten wühlen zu müssen oder frustriert mein Lieblingsoberteil zu suchen. Diese kleine Erleichterung ist soooo viel wert. Dazu kommt, dass der Schrank unglaublich viel Stauraum bietet und wir nebenbei (fast) alle Umzugskartons leeren und weitergeben konnten. Außerdem haben wir gefühlt tonnenweise Pappe entsorgt. Ein befriedigender Schritt, vor allem mit Blick aus dem Fenster und auf die Terrasse. Unser Sofa hat ein wohlverdientes Fresh-up bekommen und wurde gründlich mit dem Nasssauger gereinigt. Spätestens die kakaoartige Suppe hat gezeigt: Das war bitter nötig. 

Unser Bücherregal ist im Dezember ebenfalls angekommen und durfte direkt von mir eingeräumt werden. Ein kleines Highlight, schließlich habe ich nach dem Auflösen meiner Bücherwand wieder bei Null angefangen. Ich mag das Ergebnis aber sehr. Der Esstisch ist ebenfalls geliefert worden, nur die Stühle fehlen noch, was mich ein bisschen nervt. Dafür haben wir einen Teppich gekauft, der den Essbereich direkt gemütlicher macht. Über Kleinanzeigen konnten wir Möbel und Haushaltsgeräte loswerden, was sich total befreiend angefühlt hat. Kleine Handgriffe in der Wohnung stehen noch an, aber das darf alles nach und nach passieren.

Insgesamt sind wir überglücklich in der Wohnung – ach, was sage ich, wir lieben es! Das Zusammenleben fühlt sich so schön an, dass ich mir kaum vorstellen kann, wie es war, allein zu wohnen. Wir albern herum wie kleine Kinder, lachen viel und sind unfassbar glücklich. Kein Aber, kein Haken. Es ist unbeschwert und einfach ganz ganz toll. 

Eine Woche Entschleunigung zwischen Alltag und Chaos
Anfang Dezember hatte ich eine Woche Urlaub, die eigentlich als „Umzugsurlaub“ gedacht war, um dem ganzen Chaos in der Wohnung Herr werden zu können. Die Zeit verging wie im Flug, unter anderem, weil ich mittendrin noch einen "kleinen Ausflug" ins Saarland unternommen habe. Unser Chef hat zur Weihnachtsfeier geladen. Bei meiner neunstündigen An- und Abreise ist immerhin alles glatt gelaufen, das war unheimlich wertvoll. Ich habe meine Urlaubstage insgesamt sehr genossen, konnte endlich mal ein bisschen entschleunigen, durchatmen und die Zeit bewusst für mich nutzen. Es blieb sogar Gelegenheit für eine Radtour. Bei 12 Grad und Sonne konnte ich einfach nicht länger stillsitzen. Also habe ich mir kurzerhand meine Sportklamotten aus den Umzugskartons gefischt und mich auf den Sattel gesetzt. Es war sooooo schön und hat mir unheimlich viel Energie gegeben.

Neben Bewegung und frischer Luft gab es auch kleine Alltagsfreuden: Ich hatte mehrere Freundinnen zu Besuch. (Mein Freund meinte, wir könnten eine Drehtür zu unserer Wohnung einbauen, haha.) Nein, wirklich, es war toll. Eine Freundin habe ich zum gemütlichen Frühstück getroffen. Das fand ich besonders schön. Dieser Urlaub zwischen Umzug und Weihnachtszeit hat mir richtig gut getan.

Vom Umzugschaos zum Sauerteigglück (oder auch: Ich bin eine Brotback-Maus!)
Leeeeeeeute! Ich habe zum ersten Mal Brot gebacken. Ich kann das immer noch nicht glauben. Der Gedanke kam mir schon während des Umzugs. Aber, zugegeben: ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um ein neues Projekt zu starten. Brotbacken braucht schließlich Zeit und Geduld. Zwei Dinge, die in dieser Phase schlicht nicht vorhanden waren. Zum Einzug in die neue Wohnung habe ich von einer Freundin einen Sauerteigstarter geschenkt bekommen und war sofort angefixt. Kurzerhand habe ich mir noch einen eigenen Roggenstarter angesetzt und am 27.12. mein allererstes Roggenbrot gebacken. Der Gusseisen Topf, den ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, ist ein wichtiger Helfer. Naja, darauf folgten mindestens drei weitere Brote. Ich bin komplett angefixt und liebe den ganzen Prozess: das Warten, Füttern, Kneten und Backen. Mein letztes Brot war ein Dinkel-Roggen-Vollkornbrot und geschmacklich ganz klar mein bisheriger Favorit. 

Ich habe mich übrigens nicht strikt an ein einziges Rezept gehalten, sondern verschiedene Inspirationen auf TikTok gesammelt, mich ausprobiert und ein bisschen nach Gefühl gebacken. Probiert das unbedingt mal aus. Es lohnt sich so sehr. Selbstgebackenes Brot schmeckt einfach um Welten besser und es ist auch überhaupt nicht schlimm, wenn es nicht sofort perfekt wird.

Rauhnächte 2025/2026: Zeit für Ruhe, Wünsche und Neubeginn
Für mich sind die Rauhnächte die magischste Zeit des Jahres. Seit 2021/2022 widme ich mich diesem Ritual und jedes Mal schenkt es mir unglaublich viel Energie und innere Kraft. Es ist eine Zeit, in der ich ruhiger werde, reflektiere und gleichzeitig nach vorne schaue. Die Rauhnächte sind eine Einladung, Positives zu manifestieren und Altes loszulassen.

Zur Wintersonnenwende am 21.12. habe ich mir wie jedes Jahr meine 13 Wünsche aufgeschrieben. In jeder Rauhnacht wird dann ein Wunsch verbrannt und symbolisch an das Universum übergeben. Der 13. Wunsch bleibt übrig und wird am 06.01. geöffnet. Für ihn ist man selbst verantwortlich. Er ist immer mit einer kleinen Herausforderung verbunden und eine Erinnerung daran, was wirklich zählt. Im Übrigen wird nicht über den aktuellen 13. Wunsch gesprochen, denn durch das Schweigen bewahrt man seine Kraft, Klarheit und Intuition. Aber vielleicht schreibe ich mal etwas ausführlicher über meinen 13. Wunsch für 2025 und was ich daraus gemacht habe? Würde euch das interessieren?

Dieses Jahr konnte ich die Rauhnächte ganz entspannt und gemütlich von zu Hause aus erleben, da wir nicht verreist sind. Ich habe viel gejournalt, meine Gedanken und Träume festgehalten und mir bewusst Zeit und Ruhe genommen, um das alte Jahr sacken zu lassen. Und das war absolut nötig. 2025 war für mich ein sehr anstrengendes Jahr. Eines, das mich viel Kraft gekostet hat. Ich war zweimal richtig krank und oft näher an meinem Limit, als mir lieb war. Es hat mir aber auch gezeigt, wie stark ich bin und was ich alles erreichen kann.

Weihnachten und Silvester 2025/2026: Auf ein Neues!
Weihnachten war natürlich auch noch. Kaum zu glauben, dass es schon wieder so weit war. Vor den Feiertagen war ich aus unterschiedlichen Gründen sehr negativ eingestellt und überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung. Unser traditionelles Weihnachtsessen mit Freunden hat mich auf andere Gedanken gebracht. Das war wieder richtig schön. Ich habe allerdings keinen einzigen Weihnachtsmarkt besucht und im Vergleich zu sonst ziemlich spät damit angefangen, Geschenke zu besorgen. Am 22. Dezember mussten wir uns deshalb noch einmal ins vorweihnachtliche Chaos stürzen, um die letzten Besorgungen zu tätigen. Das war ehrlich gesagt ein kleiner Kraftakt. Zum Glück waren wir sehr fokussiert und haben alles Nötige geschafft. Es blieb sogar noch Zeit für einen Besuch bei Hugendubel und bei Porta. Am 23. Dezember habe ich viel Zeit damit verbracht, Geschenke einzupacken, Karten zu schreiben und Fotokalender zu basteln. Notiz an mich selbst: Dieses Jahr unbedingt rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen. Irgendwie bin ich durch den Umzug in Verzug geraten.

Der Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage waren insgesamt besser als erwartet. Ich war, wie so oft, viel zu pessimistisch... Wir hatten angenehme und größtenteils stressfreie Stunden mit der Familie, was ich sehr zu schätzen wusste. Trotzdem war ich auch ein bisschen froh, als alles wieder vorbei war. Der Weihnachtsbaum ist direkt am 27. Dezember in den Keller gewandert: Tschüss und bis zum nächsten Mal. Den Silvesterabend haben wir in entspannter Atmosphäre mit Freunden und gutem Essen verbracht. Schön war es auf jeden Fall, auch wenn mir eine kleine Reise zum Jahreswechsel lieber gewesen wäre. Vielleicht dieses Jahr wieder ◡̈

materielle Freuden des Alltags: meine Favoriten des Monats
Im Dezember gab es ein paar materielle Dinge, die mir den Monat zusätzlich versüßt haben. Ich liebe zum Beispiel unsere DeLonghi Siebträgermaschine. Das war, neben unserem Saug- und Wischroboter, die beste Investition für die neue Wohnung. Unser neuer Wasserkocher von Smeg ist auch toll - den hat mir der Weihnachtsmann gebracht (♥). Ganz egal, ob Kaffee oder Tee: die beiden Geräte machen den Alltag einfach ein Stück schöner. Besonders bewährt hat sich zudem meine neue Glasschüssel für die KitchenAid, vor allem beim Brotbacken in Kombination mit einem Knethaken. Ich frage mich wirklich, wie ich so lange ohne diese Glasschüssel ausgekommen bin???!

Auch für meine Nägel habe ich in ein Upgrade investiert: ein neuer Fräser von Jolifin ist bei mir eingezogen. Und es ist ein echter Gamechanger! Meine Maniküre, insbesondere das Abfräsen der Alt-Modellage, geht jetzt viel schneller und unkomplizierter. Die Investition in eine Staubabsaugung hat sich ebenfalls gelohnt. Die Produkte von Jean&Len sind derzeit wieder in meinen Fokus geraten, da ich aktuell Handcreme, Lippenpflege und Duftstäbchen in Verwendung habe und wirklich wirklich begeistert bin.

Der Dezember war also durchaus ein sehr materieller Monat und ich sage ganz klar und ehrlich, dass ich es genossen habe. (Upsi.) Im Übrigen möchte ich gerne meine Jahresfavoriten 2025 mit euch teilen. Es gibt eine Handvoll Produkte, die ich in den letzten zwölf Monaten sehr sehr regelmäßig verwendet und absolut schätzen gelernt habe. 

Zwischen Sofadecke und Seitenzahlen: aktuelle Serien- und Buchempfehlungen
Im Dezember habe ich insgesamt überraschend wenig Netflix geschaut, obwohl es viele Gelegenheiten gegeben hätte. Mein Freund und ich hatten ein paar ausgewählte Filmabende, unter anderem mit Top Gun: Maverick (wahrscheinlich unser All-Time-Favorit für immer, allein schon, weil wir den Film im Mai 2022 im Kino bei unserer ersten gemeinsamen Reise nach Kopenhagen gesehen haben) und Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy. Alleine habe ich mir Die Geschichte von Ed Gein auf Netflix angeschaut. Die Serie hat es wirklich in sich. Teilweise musste ich mich nebenbei mit dem Handy ablenken, weil manche Szenen nur schwer zu ertragen waren. Schauspielerisch aber ohne Frage eine extrem starke Leistung!

Viel präsenter als Serien und Filme war bei mir im Dezember das Lesen. Ich habe in diesem einen Monat gefühlt mehr gelesen als im gesamten restlichen Jahr, haha. Zuletzt beendet habe ich Liebe ist gewaltig von Claudia Schumann und den neuen Thriller von Freida McFadden. Zwischen den Feiertagen habe ich beinahe den ganzen Tag auf dem Sofa gelegen. Kerze an, Kopf aus, Buch auf. Und ich hab's geliebt. Ich hoffe sehr, dass die Leselust auch im Alltag anhält und nicht wieder in einer Leseflaute endet. Es gibt so viele Bücher, die ich noch lesen möchte. Nebenbei habe ich gemerkt, dass ich mich immer weiter vom Genre New Adult entferne. Stattdessen greife ich lieber zu Romanen, besonders zu Coming-of-Age-Geschichten aus dem pola Verlag. Und auch Thriller bereiten mir wieder deutlich mehr Freude.

Was sonst passiert ist...
Ach, ich sag euch ganz ehrlich: Ich habe den Dezember geliebt. Klar, es lag auch eine gewisse Melancholie in der Luft und ich war teilweise recht negativ gestimmt – wie eigentlich immer, wenn ein Jahr zu Ende geht. Trotzdem hatte ich insgesamt eine wirklich schöne und gemütliche Zeit.

Nach langer Zeit war ich außerdem mal wieder in der Sauna. Zwar ohne Bademantel (den habe ich beim Umzug aussortiert), dafür aber mit einem großen Saunatuch, haha. Der Besuch tat unfassbar gut. Ich habe gemerkt, wie sehr mir genau solche Momente in den letzten Monaten gefehlt haben und habe mir fest vorgenommen, wieder häufiger zu saunieren. Es sind die kleinen Freuden des Alltags, die mir viel geben. Ich habe mir einige Gedanken zu meinen Zielen und Wünschen für 2026 gemacht und sehr viel Käsekuchen gebacken. Käsekuchen geht immer, oder? 

Was ich geschaut habe: Stranger Things, Monster: Die Geschichte von Ed Gein, Temptation Island
Was ich gelesen habe: Liebe ist gewaltig von Claudia Schumacher, Der Freund von Freida McFadden (Zum aktuellen Lesemonat geht es hier!)
Was ich gehört habe: Murder On The Dancefloor von Sophie Ellis-Bextor, 
Was ich gegessen habe: Pizza, Tiramisu, getrocknete Himbeeren in Schokolade, Käsekuchen, Pommes, selbstgebackenes Brot, Plätzchen, Mandarinen
Was ich getrunken habe: Aperol, Kaffee, Wasser, Tee, Maracuja Saft, Weißwein, Paulaner Spezi Zero, Desperados Citrus alkoholfrei
Was ich gedacht habe: Gott sei Dank ist 2025 bald vorbei! 2026 kann eigentlich nur besser werden.
Worüber ich gelacht habe: Es gibt so so viele Momente, in denen ich Bauchschmerzen hatte vor lachen ♥ 
Worüber ich mich geärgert habe: Ich hätte zum Jahresabschluss schon gerne unsere Stühle gehabt =(
Worüber ich mich gefreut habe: Ich habe ziemlich süße Socken mit Meerschweinchen Print geschenkt bekommen  ♥ 
Worüber ich gestaunt habe: Ende Dezember ist so viel Schnee gefallen, wie schon lange nicht mehr!
Was ich gekauft habe: Weihnachtsgeschenke, Adidas Superstar (Ich liiiiiebe diese Schuhe!), The North Face Teddy Jacke, verschiedene Bücher, H&M Softmove Sportjacke, Basic Tops, Lebensmittel und Drogerieprodukte
Was ich geklickt habe: H&M, Zalando, Thalia, Kleinanzeigen, Chefkoch
Was ich die nächsten Wochen geplant habe: Ach, eigentlich nicht viel. Arzttermine und Verabredungen - that's it. Ich lasse es im Januar gerne ruhig angehen.
Was ich mir für den nächsten Monat wünsche: im Job und im Alltag ankommen, positive Energie und neue Motivation für 2026, viel lesen

Wie hast du den letzten Monat des Jahres verbracht? Alles Liebe, Mareike ♥

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